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Autor Beitrag
Thema: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 299 - 399
Gronik

Antworten: 32
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RE: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 299 - 399 28.01.2015 11:17 Forum: 'Allee der Kosmonauten' - Anne Krüger


Ich bin auch fertig. Leider konnte mich das Buch auch im letzten Abschnitt nicht packen.

Die Beziehung zwischen Daniel und ihr ging mir zu schnell und ich denke, die werden noch einige Probleme haben, aber gut, wer hat das nicht. Der Wille, sich zusammenzuraufen, scheint ja bei beiden gegeben zu sein.
Ich denke, ab einem gewissen Alter ist man halt in manchen Dingen sehr "eingefahren" und muss erst lernen, dass es kein Drama ist, wenn jemand meine Plattensammlung anfasst Grinsen

Ob sie ihren Job, den sie doch eigentlich sehr mag, nun verlieren wird?
Oder gibt sie gleich ganz auf und stürzt sich in das Abenteuer mit dem Laden? Das kann ich mir bei ihr ja gar nicht vorstellen, dass sie da zurechtkommt und sich ihren Lebensunterhalt verdienen kann.
Bei Jacob hatte ich immer den Eindruck, er braucht das Geld nicht wirklich und kann seine Ideen deshalb ausleben, wie er mag.

Was John und Tatjana anging, hatten wir mit den Spekulationen hier recht.
Tatjana hätte es Mathilda sagen können, aber ansonsten verstehe ich nicht, warum die sich darüber nun so aufregt.

Was das mit Magnus dann nochmal sollte, hab ich noch weniger verstanden.

Irgendwie scheint mir Mathilda nie mit etwas abschließen zu können, immer wieder lässt sie sich durch Personen aus ihrer Vergangenheit völlig aus dem Takt bringen.

Gut geschildert fand ich die Hemmungen der Freunde, Franzi zu besuchen. Das kann ich gut nachvollziehen, erstens wird ja nicht so richtig klar, was sie hat und man fühlt sich in solchen Situationen ja oft so hilflos, dass man sie lieber gleich ganz vermeidet.
Thema: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 198 - 298
Gronik

Antworten: 56
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RE: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 198 - 298 24.01.2015 14:42 Forum: 'Allee der Kosmonauten' - Anne Krüger


In diesem Abschnitt macht Mathilda eine riesige Entwicklung durch. Neuer Job, Wohnung neu gestrichen, neuer Freund,... erstaunlich wie sie sich auf einmal doch aufrafft und ihr Leben ändert!

Bisher sieht alles sehr gut aus, aber ich habe noch meine Zweifel, ob da nicht doch noch was kommt.
Als sie so halsüberkopf den Job kündigt und bei der Hilfsorganisation anfängt, hatte ich sogar noch überlegt, ob diese Organisation wohl seriös ist oder ob sie da in irgendwas hineinrutscht. Aber die neue Arbeit scheint sie echt zu erfüllen. Ein Umzug nach Köln ist für sie aber keine Option, falls das Büro in Berlin dichtgemacht wird, ist sie den Job gleich wieder los.

Auch mit Daniel geht das alles auf einmal ruckzuck, kaum kennengelernt, packt er schon seine Sachen in ihre Schubladen, gewöhnt ihr das Rauchen ab (zumindest drin, was ich echt gut verstehen kann) und sie verbringen Weihnachten gemeinsam und bei den jeweiligen Familien. Von Null auf Hundert in Sachen Beziehung in ziemlich kurzer Zeit, scheint mir!

Besonders fesselnd empfinde ich das Buch leider immer noch nicht.
Thema: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 101 - 197
Gronik

Antworten: 41
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RE: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 101 - 197 21.01.2015 09:30 Forum: 'Allee der Kosmonauten' - Anne Krüger


Mich hat das Buch immer noch nicht so recht gepackt.
Ich kann mit Mathilda nichts anfangen, sie ist so planlos und passiv, sie regt mich echt auf.
Aber auch ihre ganzen Freunde sind doch irgendwie ähnlich, bis auf die Hasen, die eine Familie gegründet haben, noch ein Kind erwarten und deren Leben damit ziemlich geordnet und struktuiert wirkt. Von den anderen wirkt auf mich keiner so, als hätte er sein Leben wirklich im Griff, weder Nina, noch Franzi oder Tatjana.

Mathildas Kosmonautenträume verwirren mich immer noch eher als dass ich das spannend finden könnte.

Irgendwie ist mir das einerseits alles zu wenig, andererseits zu viel, was parallel in die Geschichte eingeschoben wird, so zB noch dieser Laden der verlorenen Dinge. Das könnte schon für sich allein eine reizvolle Idee sein, aber hier taucht er immer wieder auf und dann wieder seitenlang nichts davon, das irritiert mich.

Die Sache mit John hat keine Zukunft, ich nehme an, er hatte auch was mit ihrer Freundin (immerhin sind die doch nach dieser Party gemeinsam gegangen, oder?), und der fremde BH in seiner Wohnung deutet mit dem Holzhammer darauf hin, dass er auch was mit anderen hat...
Thema: Testleserunde in Zusammenarbeit mit dem Penhaligon Verlag ab: 25. Februar 2015
Gronik

Antworten: 32
Hits: 1.201
RE: Testleserunde in Zusammenarbeit mit dem Penhaligon Verlag ab: 25. Februar 2015 17.01.2015 19:59 Forum: Vorschläge für das gemeinsame Lesen!


Ich habe das Buch schon als Rezensionsexemplar bekommen und melde mich hier erstmal ab. Wenn es zeitlich klappt, lese ich spontan mit.
Entschuldigung für den Mehraufwand!
Thema: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 001 - 100
Gronik

Antworten: 63
Hits: 1.024
RE: 'Allee der Kosmonauten' - Seiten 001 - 100 17.01.2015 16:17 Forum: 'Allee der Kosmonauten' - Anne Krüger


So, ich habe nun auch den ersten Abschnitt gelesen, so richtig angekommen bin ich aber noch nicht in der Geschichte, irgendwie fehlt mir da noch was.

Und diese Kosmonauten-Absätze dazwischen irritieren mich total, mit denen kann ich gar nichts anfangen.

Mathilda ist eine junge Frau Ende 20, ein bisschen ziellos und unorientiert im Leben. Nichts außergewöhnliches aber. Sie arbeitet in einem Supermarkt an der Kasse, das will sie zwar nicht für den Rest ihres Lebens machen, aber den Absprung findet sie auch nicht.

Kann doch nicht sein, dass ihre Freundin ihr Stellenanzeigen vorlesen muss. Warum kümmert sich Mathilda nicht selber, wenn sie was verändern will?

Gut dargestellt finde ich die Veränderung in Cliquen in dem Alter. Die ersten werden "sesshaft", gründen eigene Familien und man lebt sich teilweise auseinander. Die Freunde mit Kindern reden nur noch über Windeln, Babykrankheiten und ähnliches, die Singles sind noch auf der Suche, wollen weggehen und Spaß haben und irgendwie passt das alles nicht mehr zusammen.

John fand ich sehr merkwürdig, noch merkwürdiger aber, wie Mathilda ihn nach ihrem One Night Stand dann sofort als neuen Freund ansieht. Dass ihm das zu schnell zu eng wird, finde ich fast nachvollziehbar.

Mathildas Familie empfinde ich als sehr traurig, der Geburtstag der Mutter war furchtbar. Aber bestimmt in vielen Familien Realität.
Thema: Vorableserunde in Zusammenarbeit mit dem Goldmann Verlag ab: 25. Januar 2015
Gronik

Antworten: 123
Hits: 3.641
RE: Vorableserunde in Zusammenarbeit mit dem Goldmann Verlag ab: 25. Januar 2015 14.01.2015 10:31 Forum: 'Die sieben Schwestern' - Lucinda Riley


Ich melde mich hier doch wieder ab, entschuldigung für den Mehraufwand!
Thema: Anne Jacobs - "Die Tuchvilla"
Gronik

Antworten: 5
Hits: 164
RE: Anne Jacobs - "Die Tuchvilla" 13.01.2015 14:57 Forum: Belletristik


Zitat:
Original von Eliza08
Vielen Dank für die Rezi, dann ist das Buch wohl doch fällig. Wer aber hinter dem Pseudonym steckt ist noch nicht raus, oder? Grübeln


Nein, es soll wohl erstmal geschlossen bleiben.

Meine Meinung zum Buch

Die Geschichte spielt in August im Jahr 1913. Der Erste Weltkrieg rückt näher, doch davon spürt man in der Familie Melzer noch nichts. Die Melzers sind Tuchfabrikanten und ihre Villa liegt in einem wunderschönen Park, in direkter Nähe zur Fabrik.
Dorthin kommt nun eines Tages die junge Marie. Die Waise soll als Küchenmädchen in der Tuchvilla arbeiten. Nachdem sie sich schon in einigen Stellungen als aufmüpfig gezeigt hat, ist dies ihre letzte Chance. Auch hier fällt sie nicht gerade durch dienstboten-typisches, demütiges Verhalten auf, sondern zeigt sich selbstbewusst und durchaus zu Widerworten bereit. Freunde macht sie sich damit unter den anderen Dienstboten nicht, doch anscheinend legte die Herrschaft Wert darauf, dass sie eingestellt wurde und so arrangiert man sich mit ihr. Doch warum wurde sie überhaupt in die Tuchvilla geholt, steckt hier ein Geheimnis dahinter?

Im weiteren Verlauf freundet sich Marie immer mehr mit Katharina, der jüngeren Tochter des Hauses, an und auch deren Bruder Paul scheint sich mehr für Marie zu interessieren, als sich das für ein Küchenmädchen geziemt. Wo das wohl alles hinführen wird?
Die Geschichte spielt sich zu großen Teilen in der Villa der Familie Melzer statt. Von der Umgebung erfährt man bis auf kleine Ausflüge wenig, das Zeitgeschehen wird nur selten in Nebensätzen erwähnt, die Handlung konzentriert sich tatsächlich vielmehr auf den Mikrokosmos der Tuchvilla. Doch dies wird in keiner Weise langweilig, denn über allem liegt das Geheimnis um Maries Herkunft und das Motiv der Melzers, sie in ihren Haushalt aufzunehmen.

Die verschiedenen Figuren werden intensiv charakterisiert und dadurch sehr gut vorstellbar. Es ist eine überschaubare Anzahl, die Familie Melzer, bestehend aus Vater, Mutter, den Töchtern Elisabeth und Katharina sowie Sohn Paul und natürlich die Dienstboten, in deren Mitte wir uns mit Marie erst einmal wiederfinden. Ein Vergleich mit Downton Abbey drängt sich hier natürlich geradezu auf. Dazu kommen noch einige Herren von außerhalb, denn die Melzer-Töchter sind im heiratsfähigen Alter und da gibt es natürlich einige amouröse Verwicklungen.

Mir hat die Lektüre gut gefallen, an einigen Stellen fand ich die Geschichte ein klein wenig langatmig, aber insgesamt wurde ich gut unterhalten. Besonders gut fand ich, dass die meisten Figuren nicht ganz einfach einzuordnen waren, jeder hatte positive und negative Seiten und so wurden sie für mich glaubwürdig und realistisch im Gegensatz zu klischeehaften Gutmenschen und Bösewichten, die einem so oft in Romanen begegnen.

Da es sich um einen ersten Teil handelt, dürfen wir Leser uns auf eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den Figuren freuen.
Thema: Charlotte Lyne - Kinder des Meeres
Gronik

Antworten: 20
Hits: 724
13.01.2015 10:54 Forum: Beginnende Neuzeit (1451 n. Chr. – 1600 n. Chr.)


Ich bin ja immer froh, wenn ich Rezensionen, die verraten, dass eine Figur stirbt oder sogar wer konkret, erst sehe, wenn ich das Buch selbst schon gelesen habe...

Edit: Wenn du so etwas siehst, bitte über den Meldebutton melden. Wir können leider nicht alle Beiträge darauf durchsehen. Ich habe den Passus jetzt gespoilert. LG JaneDoe Winken
Thema: Hoffnung eines neuen Tages - Elisabeth Büchle
Gronik

Antworten: 7
Hits: 301
RE: Hoffnung eines neuen Tages 12.01.2015 14:21 Forum: 19. und 20. Jahrhundert (1801 n. Chr. – 1945 n. Chr.)


Zitat:
Original von Arietta
Der 3. und letzte Band der Meinhof - Triologie


Ich dachte, die Familie heißt Meindorff? Grübeln
Thema: Testleserunde in Zusammenarbeit mit dem script5 Verlag ab: 15. Januar 2015
Gronik

Antworten: 104
Hits: 4.047
11.01.2015 19:44 Forum: 'Allee der Kosmonauten' - Anne Krüger


Ich bin auch sehr gespannt - vielen Dank!
Thema: Sabine Weiß - "Das Geheimnis von Stralsund"
Gronik

Antworten: 3
Hits: 95
10.01.2015 19:55 Forum: Neuzeit / Aufklärung (1601 n. Chr. – 1800 n. Chr.)


Mönchgut auf Rügen, 1628. Sina wächst glücklich in ihrer kleinen Familie auf. Vater Gideon und Mutter Ebba lieben sich, die kleine Schwester Dorthie ist ein wahrer Sonnenschein. Sina ist ein Wildfang, fühlt sich wie ihr Vater, der Schiffer ist, zum Meer hingezogen, aber ihre Mutter hat oft Angst um sie und verbietet ihr vieles, was Sina aber nicht davon abhält, ein gefundenes kleines Ruderboot wieder Klarschiff zu machen!

Doch der 30jährige Krieg macht auch vor der Insel-Idylle nicht halt, es werden Truppen in Mönchgut einquartiert und allmählich greift eine immer schlimmer werdende Verrohung um sich. Während ihr Vater auf See ist, wird das Haus der Familie überfallen und nur mit letzter Kraft gelingt Sina und Dorthie die Flucht. Mithilfe des jungen Schiffers Leif gelangen die beiden Mädchen nach Stralsund, wo Sina einen früheren Bekannten ihrer Mutter aufsuchen soll. Wie es scheint, sind sie dort erst einmal in Sicherheit, doch auch Stralsund wird bald in die Wirren des Krieges mit hineingezogen.

Ein historischer Roman, bei dem man viel über die damalige Zeit lernen kann. Da es absolut nicht meine Zeit und Gegend ist, war ich streckenweise mit den historischen Fakten etwas überfordert, auch wenn die Autorin sich wirklich alle Mühe gibt, die komplexen Zusammenhänge übersichtlich und verständlich darzustellen.

Sehr spannend ist natürlich die Geschichte um Sina. Warum schickt ihre Mutter sie zu diesem Adeligen in Stralsund? Warum sollte der Mann ihr und ihrer Schwester helfen? Eine mögliche Erklärung drängt sich schnell auf, doch ist das die richtige Spur?

Zwischen Sina und Leif entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die mir gut gefallen hat. Es gibt immer wieder Schwierigkeiten, aber die beiden sprechen miteinander und räumen Missverständnisse so meist recht schnell wieder aus der Welt, so dass sie nicht künstlich aufgebauscht werden.

Für mich ist das Buch eine gelungene Kombination aus historischen Fakten und der fiktiven Geschichte einer Familie und insbesondere einer mutigen jungen Frau, die ihren Weg durch die Kriegswirren einer schrecklichen Zeit finden muss!
Thema: Die Vatermörderin - Carina Bergfeldt
Gronik

Antworten: 6
Hits: 323
10.01.2015 19:54 Forum: Krimis/Thriller


In einem See wird die Leiche einer Frau gefunden. Eine Polizistin und zwei Reporterinnen ermitteln.

Nur der Leser weiß, dass eine dieser drei Frauen, die Kommissarin Anna Eiler oder eine der beiden Reporterinnen Julia Almliden und Ing-Marie Andersson, selbst einen Mord plant – an ihrem Vater, wie der Buchtitel bereits verrät. Die Frau plant akribisch und nach und nach erfährt der Leser immer mehr über ihr Motiv und ihre geplante Vorgehensweise. Doch welche der drei Frauen ist die Täterin?

Und wer ist für den Tod von Elisabeth Hjorth, der toten Frau aus dem See, verantwortlich? Die Ermittlungen der Polizei stocken immer wieder, erst als die Reporterinnen sich mehr und mehr einmischen, geht es endlich voran, doch bis der Fall gelöst wird, gibt es reichlich Verdächtige und falsche Fährten.

Der Leser rätselt hier gleich an zwei Fronten, in dem bereits geschehenen Mord an Elisabeth Horth und in dem geplanten am Vater einer der drei Frauen. Insbesondere bei letzterem dürfte doch der Täter eigentlich gar nicht so schwer zu erraten sein, immerhin hat man eine Chance von 1 zu 3. Obwohl ich mich als geübte Krimileserin bezeichnen würde, hatte ich jede der drei Frauen zeitweise im Verdacht und konnte den Finger bis zum Schluss nicht auf den entscheidenden Punkt legen.

Für mich daher ein gelungener Psychothriller!
Thema: Windsbraut: Wie ich lernte, die Sprache der Pferde zu verstehen - Sylvia Brandis
Gronik

Antworten: 1
Hits: 143
10.01.2015 19:53 Forum: Autobiographie / Biographie


Sylvia Brandis hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie trainiert schwierige Pferde, arbeitet mit ihnen und vor allem ihren Besitzern, um Probleme zu beseitigen und ein harmonisches Miteinander von Pferd und Mensch zu ermöglichen. Die Fachbezeichnung für ihren Beruf lautet Equitherapeut.

Zu Beginn habe ich mich etwas schwergetan mit der wechselnden Zeitebene. Die Autorin erzählt zu einen ihre Lebensgeschichte, beginnend mit ihrer Kindheit, zum anderen erfahren wir immer wieder von ihren aktuellen Fällen und ihrer gegenwärtigen Lebenssituation. Nachdem ich mich dann aber hineingefunden hatte, gefiel mir der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut, ebenso der episodenhafte Erzählstil, so setzt sich nach und nach das Puzzle einer besonderen Autobiographie zusammen.

Der poetische Schreibstil gefiel mir sehr, obwohl ich sonst eigentlich eher ein Fan klarer, deutlicher Schreibweise bin. Aber hier passt es.

Manche Stellen über den Umgang mit Pferden in vielen Reitställen und bei privaten Besitzern machten beim Lesen sehr betroffen, andere zeigtem jedoch auch, wie es sein kann und sollte!

Sehr interessant waren natürlich die persönlichen Einblicke. Die Autorin hat einiges erlebt, auch kuriose Jobs gehabt, wie als Rosenverkäuferin nachts in Berlin! Auch was die Männer in ihrem Leben anbetrifft, gibt sie tiefe Einblicke.

Ihre Beziehung zu S. war für mich als Außenstehende über weite Strecken schwer nachzuvollziehen, ich hatte ein bisschen ein Problem damit herauszulesen, was sie an ihm gefunden hast. Letztlich müssen so etwas ja eigentlich nur die beiden Menschen verstehen, die es betrifft, wenn es aber in einem Buch so öffentlich gemacht wird, wäre es natürlich schöner, wenn auch die Leser es wenigstens ansatzweise nachvollziehen könnten. Aber seine spätere Entwicklung hat mich mit meinem anfänglichen Unverständnis ihm gegenüber dann noch ausgesöhnt.

Dieses Buch ist durchaus interessant auch für Nicht-Pferdebesitzer, wie ich es bin. Es handelt sich um die Lebensgeschichte einer Frau, die viel erlebt und ihren ganz eigenen Weg gefunden hat.
Thema: Alexa Hennig von Lange - Ach wie gut, dass niemand weiß ... (ab 14 J)
Gronik

Antworten: 2
Hits: 239
10.01.2015 19:49 Forum: Kinder- und Jugendbücher


Sina ist die Tochter eines Staatsanwalts und einer recht behütenden Mutter. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, zumindest haben ihre Eltern sehr genaue Vorstellungen dazu. Eines Abends, als Sina mit ihren Freundinnen unterwegs ist, werden sie beim Stopp an einem Fastfood-Restaurant überfallen. Doch einer der Täter zerrt Sina in ein Gebüsch, nicht um sie zu verletzen, sondern um sie zu beschützen und aus dem Überfall rauszuhalten. Doch diese Version der Geschichte glaubt niemand, selbst Sina braucht einige Zeit,um sich das Geschehen richtig zusammenzureimen. Zwischen ihr und Noah entwickelt sich dann große Gefühle, doch sie stehen auf verschiedenen Seiten der Gesellschaft und des Gesetzes!

Leider hat mich dieser Jugendthriller nicht überzeugen können. Die Liebesgeschichte zwischen Sina und Noah kam für mich zu plötzlich, sie hatten sich kaum kennengelernt und schon war es die große Liebe. Natürlich gibt es die Liebe auf den ersten Blick, aber hier kam das bei mir einfach nicht richtig an. Noch dazu ist Sina auf den ersten Seiten noch davon überzeugt, dass sie ohne ihren Exfreund, mit dem gerade Schluss war, nicht mehr leben kann. Es wird alles so unglaublich dramatisch geschildert, dass ich es streckenweise gar nicht ernst nehmen konnte. Wahrscheinlich bin ich zu alt für solche Gefühlsdramen, aber ich konnte das Verhalten auch nicht komplett mit "Teenager sind halt so" entschuldigen, auch wenn ich mir echt Mühe gegeben habe, nicht zu hart zu urteilen.

Im weiteren Verlauf gingen mir zunehmend praktisch alle Figuren ziemlich auf die Nerven, allen voran Sina. Mich störten so viele Kleinigkeiten und die Handlung empfand ich leider als überhaupt nicht fesselnd, sondern ziemlich wirr. Zu der übertriebenen Liebesgeschichte (erwähnte ich schon die ständige Dramatik? Und das hinundher mit dem Ex?) kommt noch eine wilde Gangster-Story mit amerikanisch anmutenden Ghetto-Zuständen. Obwohl die Autorin den Handlungsort offenlässt, weisen doch immer wieder kleine Details auf Deutschland hin, irgendwie passte das für mich aber alles überhaupt nicht zusammen.

Ich lese gerne Jugendbücher, aber das hier war für mich leider ein ziemlicher Fehlgriff.
Thema: Night School 4: Um der Hoffnung willen – C.J. Daugherty [14 - 17 Jahre]
Gronik

Antworten: 6
Hits: 295
RE: Night School 4: Um der Hoffnung willen – C.J. Daugherty [14 - 17 Jahre] 10.01.2015 19:48 Forum: Kinder- und Jugendbücher


Nach den dramatischen Ereignissen in der Cimmeria School ist Allie nun auf der Flucht. Gemeinsam mit Rachel wird sie von einem Ort zum nächsten geschickt, um sie vor Nathaniel und seinen Leuten zu schützen. Zuletzt sind sie auf dem Anwesen von Sylvains Familie in Südfrankreich und es scheint so, als könnten sie die letzten Ferientage doch noch ein wenig genießen. Doch dann werden sie aufgespürt und Allie besteht darauf, zurück nach Cimmeria zu gehen, um nicht weiter andere Menschen durch ihre Anwesenheit in Gefahr zu bringen.

Ein spannender Start in diesen 4. Band, doch zurück in der Schule geht es dann eigentlich wieder weiter wie gehabt. Night School Training, Verschwörungstheorien und die ewige Dreiecksgeschichte zwischen Allie, Sylvain und Carter. Das ging mir ja schon im letzten Band unglaublich auf die Nerven und wird hier nicht wirklich besser. Beide Jungen gestehen Allie ihre Liebe und wie immer ist sie hin- und hergerissen, entscheidet sich mal für den einen, fühlt sich dann wieder mehr zu dem anderen hingezogen und weiß einfach nicht, was sie will.

Gerade haarsträubend entwickelt sich der Kampf gegen Nathaniel. Die Wachen auf dem Schulgelände bekommen es einfach nicht hin, die Schule zu schützen oder gar den internen Verräter ausfindig zu machen. Am Ende gibt es wieder einen großen Kampf,aber dessen Vorbereitung ist dermaßen lächerlich und es läuft natürlich prompt alles schief, da konnte ich nur noch mit den Augen rollen!

Inhaltlich hat dieser Band die Reihe meiner Meinung nach überhaupt nicht vorangebracht. Nachdem schon der dritte Band eher schwach war, wäre es wohl besser gewesen, man hätte die Handlung etwas gestrafft und als Trilogie angelegt, anstatt unbedingt 5 Teile füllen zu wollen. Dieser Teil strotzt einfach nur vor Wiederholungen und Füllmaterial – langweilig!!
Thema: ZERO – Marc Elsberg
Gronik

Antworten: 35
Hits: 1.882
RE: ZERO – Marc Elsberg 10.01.2015 19:47 Forum: Krimis/Thriller


Viola leiht sich von ihrer Mutter Cynthia eine Datenbrille aus, über die Cynthia als Journalistin einen Bericht schreiben sollte. Viola und ihre Clique finden das Gerät spannend, doch unverhofft geraten sie in eine gefährliche Situation, als sie mithilfe der Brille einen gesuchten Verbrecher identifizieren und dieser wild um sich schießt. Ein Freund von Viola kommt dabei ums Leben.
Nun beschäftigt sich Cynthia doch intensiver mit den neuen technischen Möglichkeiten und macht dabei erschreckende Entdeckungen. Freemee ist eine bekannte Internet-Plattform mit Millionen Nutzern, die mehr und mehr nach den individuellen Vorschlägen leben und handeln, die ihnen das Programm macht. Dass dies nur möglich ist, indem sich die Nutzer vor dem Programm völlig entblößen, scheint für viele kein Hinderungsgrund zu sein. Einzig der Hacker Zero warnt energisch vor Freemee und den Folgen. Cynthia gerät durch ihre Nachforschungen immer tiefer in einen Kampf um Daten und vor allem um Macht!

"Blackout" von Marc Elsberg hatte mich total begeistert und fasziniert. Dementsprechend gespannt war ich auf sein neues Buch, in dem er sich wieder einem aktuellen und uns alle betreffenden Thema widmet. Dass wir inzwischen oft mehr oder weniger "gläsern" unterwegs sind, ist nichts neues. Der Autor zeichnet hier auf spannende Weise mögliche und erschreckende Folgen auf. Erschreckend vor allem deswegen, weil das gar nicht so weit von der Realität entfernt ist.

Leider haben mich hier aber die Charaktere weniger überzeugt. Cynthia will erst gar nichts mit neuen Technologien zu tun haben, wird dann in die Sache hineingezogen, agiert aber die meiste Zeit völlig planlos und unüberlegt.

Die anderen Handlungsstränge fand ich lange Zeit total verwirrend und im Gegensatz zu "Blackout" griff das für mich auch am Ende nicht sinnvoll ineinander, sondern wirkte irgendwie zusammengestrickt, damit halt ein halbwegs logisches Ende rauskommt.
Ich habe das Buch beendet, aber wirklich fesseln konnte es mich trotz des spannenden Grundthemas leider über weite Strecken überhaupt nicht.
Thema: Der Wolf am Fenster. Eine Weihnachtsgeschichte - Elli H. Radinger
Gronik

Antworten: 28
Hits: 797
10.01.2015 19:46 Forum: Romance: Liebesromane/Erotik/ChickLit


Weihnachten steht vor der Tür! Lindsay freut sich auf das Fest und darauf, dass ihr Verlobter Dan ihr einen Antrag macht. Doch ganz offensichtlich hat sie ihn völlig falsch eingeschätzt, für den erfolgreichen Anwalt und seine wohlhabende Familie ist die junge Journalistin wohl nicht standesgemäß. Statt des erwarteten Rings bekommt Lindsay also zu hören, dass er eine andere heiraten wird.
Sie ist tief getroffen und will nur noch raus aus New York. Durch Zufall kann sie noch eine freie Cabin in der Wildnis in den Bergen Montanas buchen. Sie packt dicke Klamotten, ihre ebook-Reader und ihr Romanmanuskript ein und macht sich auf den Weg.
Ranger Brian holt sie vom Flughafen ab und bringt sie zu ihrer Hütte. Dabei stellt er fest, dass er wohl einige Vorurteile gegenüber New Yorkerinnen hatte, denen Lindsay so gar nicht entspricht, eigentlich findet er sie ganz sympathisch.

Der dritte Protagonist in dieser wunderbar herzerwärmenden Weihnachtsgeschichte ist ein schwarzer Wolf, dessen Gefährtin in eine Falle gegangen ist, aus der sie sich nicht mehr befreien kann. Der Wolf will sie nicht verlieren und macht sich auf, Hilfe zu holen. Können Lindsay und Brian die Wölfin retten?

Natürlich ist es ein völlig unrealistisches Verhalten für ein Wildtier, die bekannte Wolfsforscherin und Autorin macht dies im Nachwort auch noch einmal deutlich klar. In einer Weihnachtsgeschichte darf so etwas aber sein und durch eine weitere Figur wird auch ganz deutlich, dass es sich hier um ein Weihnachtsmärchen handelt!

Auch wenn mich wahrscheinlich keiner im Winter in so eine einsame Hütte bringen würde, fand ich die Beschreibungen der Umgebung sehr beeindruckend und faszinierend.

Da das Büchlein nur 160 Seiten umfasst, habe ich mir beim Lesen viel Zeit gelassen und jede einzelne Seite sehr genossen!
Thema: Engelsgleich - Martin Krist
Gronik

Antworten: 3
Hits: 106
RE: Engelsgleich - Martin Krist 09.01.2015 19:32 Forum: Krimis/Thriller


Es fällt mir schwer, die Thriller von Martin Krist zu rezensieren. Sie sind so voller Details und verschiedener Handlungsstränge, dass ich immer Angst habe, zu viel zu verraten oder zu wenig zu erwähnen.

Auch dieser Fall für Kommissar Paul Kalkbrenner hat sich wieder mal als Pageturner erwiesen. Für zartbesaitete Leser ist das allerdings nichts, was Paul und seine Kollegin Sera Muth vorfinden, als sie zu einem Tatort gerufen werden, an dem es eigentlich "nur" um die Leiche einer jungen Frau geht. Was die Ermittler jedoch in den Kloakebecken auf dem aufgegebenen Fabrikgelände noch finden, übersteigt die schlimmsten Alpträume.

In einem zweiten Handlungsstrang geht es um die verschwundene Merle, deren Pflegemutter Juliane verzweifelt nach ihrer Tochter sucht und dabei nach und nach jeglichen Bezug zur Realität zu verlieren scheint.

Noch verwirrender wird alldas durch eine weitere Erzählebene, bei der es um Markus geht, der tief im kriminellen Milieu Berlins steckt – doch in welcher Funktion?

All das vermengt sich zu einem rasanten Thriller, der vor grausigen Wendungen einerseits nicht zurückschreckt, die Details aber oft nur andeutet und es nicht nötig hat, Brutalitäten bis ins letzte zu beschreiben. Es ist schon so schlimm genug, und dass all dies nicht allein der Phantasie entspringt, sondern oft genug in zumindest ähnlicher Form der Realität entspricht, macht es umso schrecklicher. Die angesprochenen Themen wie Menschenhandel und Kindesmissbrauch machen wütend und betroffen, insbesondere die Hilflosigkeit der Ermittler gegenüber dem organisierten Verbrechen.
Anhand des Protagonisten Kalkbrenner wird die Frustration in solchen Fällen gut dargestellt.

Kalkbrenners Privatleben spielt natürlich auch wieder eine Rolle, es gibt eine entscheidende Wendung im Leben seiner Tochter Jessy, aber insgesamt kommt seine Familie in diesem Buch relativ wenig vor. Aber Bernhardiner Bernie taucht regelmäßig auf und wirkt irgendwie als friedlicher Ruhepol und kleine Erholungspause in Pauls grausigen Ermittlungen.

In "Engelsgleich" wird die Vorgeschichte zu dem 2013 erschienenen "Drecksspiel" erzählt, beide Romane sind unabhängig voneinander lesbar, greifen aber in einigen Handlungssträngen ineinander.
Thema: Inge Löhnig - Mörderkind
Gronik

Antworten: 29
Hits: 979
09.01.2015 19:31 Forum: Krimis/Thriller


Fionas Vater war ein Mörder. Er hat seine Geliebte umgebracht und wurde dafür mit lebenslänglich bestraft. Mit diesem Wissen ist sie aufgewachsen und es hat ihr ihre Kindheit zur Hölle gemacht. Doch nun ist Ben tot und vor ihrer Tür steht der Rettungssanitäter, der in Bens letzten Minuten bei ihm war. Der junge Mann hat versprochen, Fiona die letzten Worte ihres Vaters zu übermitteln, in denen er noch einmal versichert hat, kein Mörder zu sein. Zuerst schmeißt Fiona den Überbringer der Nachricht raus, sie will mit Ben nichts mehr zu tun haben, sie will sich keine Gedanken über ihn machen und an ihrem Urteil über ihn ist nicht zu rütteln. Oder vielleicht doch? Ganz allmählich und mit einiger Nachhilfe durch Mats beziehungsweise Darcy, wie Fiona den gutaussehenden jungen Mann nennt, fängt sie an zu überlegen, ob Bens Tod wirklich ein Unfall gewesen ist. Und wenn nicht, was dann noch alles anders ist, als sie immer geglaubt hat?

Inge Löhnig steht drauf, aber kein Dühnfort steckt drin? Ja, das gibt’s und es lohnt sich auch ohne den gewohnten Protagonisten!

Fiona ist kein ganz einfacher Charakter, gerade zu Beginn der Handlung wirkt sie äußerst sperrig und immer auf Krawall gebürstet. Aber je mehr man von ihrer Vergangenheit erfährt, desto verständlicher wird ihr abweisendes Verhalten. Dass sie sich damit selbst keinen Gefallen tut, muss sie erst noch lernen. Darcy ist da ein wohltuender Ausgleich, allerdings kam er mir streckenweise fast zu gut vor, um wahr zu sein.

Parallel zu Fionas Erlebnissen und Nachforschungen in der Gegenwart erfährt der Leser auf einer zweiten Zeitebene, was damals wirklich passiert ist. Es gibt also zwei Fälle aufzuklären, den vermeintlichen Mord an Bens Geliebter damals und seinen angeblichen Unfalltod heute. Der Leser ist Fionas Ermittlungen im Hinblick auf Bens Tat bald ein ganzes Stück voraus, dennoch fehlen bis zum Ende genügend Puzzlestücke, so dass das Bild nicht ganz zu erkennen ist und die Spannung erhalten bleibt.

Ich freue mich auf den nächsten Fall mit Dühnfort, würde aber auch jederzeit wieder zu einem Einzelband der Autorin greifen!
Thema: Schattenschrei - Erik Axl Sund
Gronik

Antworten: 27
Hits: 1.108
RE: Schattenschrei - Erik Axl Sund 03.01.2015 15:48 Forum: Krimis/Thriller


Langsam nähert sich die Ermittlung von Jeanette Kihlberg und ihren Kollegen dem Ende. Sie glauben zu wissen, wer für die ganzen Morde verantwortlich ist. Doch die Hintergründe und genauen Zusammenhänge liegen immer noch im Dunkeln. Dabei weiß Jeanette gar nicht, wie dicht sie durch ihre Beziehung zu Sofia Zetterlund an alldem dran ist. Oder ist sie das gar nicht, ist die Rolle von Sofia alias Victoria doch eine ganz andere als bisher vom Leser angenommen?

In diesem dritten und letzten Teil werden die Fäden nun allmählich wirklich zusammengeführt. Es gibt wieder eine ganze Reihe scheußlicher und widerlicher Details, auf die ich auch als recht hartgesottener Krimileser gut hätte verzichten können.
Wahrscheinlich ist es empfehlenswert, alle drei Bücher direkt hintereinander zu lesen. Auch mit nur wenigen Monaten Pause zwischen den einzelnen Bänden hatte ich immer wieder das Gefühl, den Faden verloren zu haben und nicht mehr mitzukommen. Entweder lag das an mir oder die ganze Story ist einfach so verwirrend und konfus aufgebaut.

Während der erste Band noch eine gewisse Faszination ausübte, mich aber durch den unnötigen Cliffhanger am Ende ärgerte, konnte Band 2 dann doch durch erste Antworten punkten, zog sich aber sehr in die Länge. Band 3 musste ich dann aber dennoch lesen, man will ja wissen, wie es ausgeht. Allerdings ging es mit der Spannung auch hier wieder hoch und runter und insgesamt konnte mich auch der dritte Teil nicht wirklich fesseln. Manche Handlungsstränge ergaben für mich wenig bis gar keinen Sinn, wie zum Beispiel die Suche des Gerichtsmediziners nach seinem totgeglaubten Bruder.

Das Ende hat mich ziemlich irritiert. Da wird auf einmal vieles umgedreht und entpuppt sich als völlig anders als bisher dargestellt. Einerseits hat das Autorenduo das in den Vorgängerbänden geschickt angelegt und den Leser so auf diverse falsche Spuren gelockt und Dinge vorgegaukelt, die so nie geschehen sind. Andererseits wird ganz am Schluss eine Sache aufgedeckt, die zwar an sich durchaus im Bereich des Möglichen liegt, für mich aber dennoch keine Erklärung bietet.

Ich bin weiterhin der Meinung, dass diese Geschichte in einer deutlich gekürzten Version durchaus Potential gehabt hätte, aber nicht für eine Trilogie.
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