Thema: Das Geheimnis der Monduhr - Amanda Brooke |
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Klappentext:
Die Bildhauerin Holly und ihr Mann Tom sind von London in das malerische Städtchen Fincross gezogen und machen sich mit Feuereifer daran, sich in ihrem neuen Heim, dem Torhaus eines ehemals herrschaftlichen Landsitzes, einzurichten. Doch als sie in dem verwilderten Garten eine seltsame Vorrichtung finden, ändert sich für Holly alles. Die Monduhr ermöglicht ihr einen Blick in die Zukunft – und was sie sieht, stellt Holly vor eine furchtbare Entscheidung: Sie wird schwanger werden und eine kleine Tochter zur Welt bringen, das Kind, das Tom sich immer gewünscht hat. Doch der Preis ist hoch, denn das Gesetz der Monduhr fordert ein Leben für ein Leben …
Meine Meinung:
Eigentlich möchte Holly gar keine Kinder, aber für ihren Mann Tom sind sie der Inbegriff der Vollendung ihres Eheglücks. Nachdem sie nun schon das geeignete Haus auf dem Land gefunden haben, möchte Tom die Familie vervollständigen. Doch Holly hat ihre Zweifel, sie hält sich für eine schlechte Mutter da ihre eigene ihr kein besonders gutes Vorbild war. Und schon haben wir das Hauptthema des ganzen Buches, denn Holly zweifelt ständig an sich selbst. Ihre Angst, eine schlechte Mutter zu werden, wie auch immer das auch aussehen wird, gerät schon fast zur Paranoia. Da helfen auch nicht die Zeitsprünge, die die Monduhr ihr anbietet. Eher bestärkt sie das nur in dem Wunsch, keine Kinder zu wollen.
Zuerst hält Holly das Gebilde, was sie überraschend in ihrem Garten findet, für eine Sonnenuhr. Aber schon bald zeigt ihr der Mond, zu was die Uhr wirklich fähig ist. Mit Hilfe ihrer älteren Nachbarin Jocelyn, die früher einmal in Hollys Haus gewohnt hat, ergründet sie die Geheimnisse des seltsamen Mechanismus. Jocelyn wird schon bald zu einer mütterlichen Freundin für Holly und zeigt ihr, dass es durchaus auch andere Mütter gibt als ihre eigene. Sie steht ihr immer mit Rat und Tat zur Seite, auch ihr Leben fand nicht ständig auf der Sonnenseite statt, allerdings hat sie aus ihren Fehlern gelernt und versucht, Holly vor ihnen zu bewahren.
Der Stil ist recht einfach, aber fesselnd. Schließlich möchte man doch wissen, ob Hollys Bemühungen von Erfolg gekrönt sind. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die verbalen Zärtlichkeiten, die Holly und Tom austauschen, zu lesen, wie sie sich übertrumpfen, wer schlechter riecht, nach Schweiß und ungeputzten Zähnen, stößt einfach ab. Was sich die Autorin nur dabei gedacht hat, das ist einfach widerwärtig und stört den Lesespaß. Ansonsten hat man allerdings eine tiefsinnige Geschichte, wie man mit dem Blick in die Zukunft umgehen kann – oder auch nicht. Das Cover ist wunderschön gestaltet mit den zarten Blüten, die Qualität des Buches ist hervorragend, sehr fest gebunden und stabil.
Fazit
Man kann sein Schicksal nicht ändern – höchstens die Umstände. In Das Geheimnis der Monduhr nimmt uns Amanda Brooke mit auf eine Reise in die Zukunft, welche allerdings auch ihren Preis hat. Als Leser kann man nun miterleben, was solche Einblicke für Folgen haben können – oder auch nicht. Nimmt man sein Schicksal an oder will man es mit aller Macht ändern? Kann man das überhaupt?
LG
Patty
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Thema: Let's Dance! |
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Oana ist übrigens mit Erich Klann zusammen, die beiden haben letztes Jahr einen Sohn bekommen. Na da haben sich ja zwei Schnuckelchen zusammengetan - aber bemerkt hat man nichts zwischen den beiden *g*
LG
Patty
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Thema: Yelena Black: Dance of Shadows (14 - 17 Jahre) |
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Ein Jugendbuch im Reiche des Balletts, ein Mädchentraum, den viele Mädchen träumen, aber niemals verwirklichen können. Denn das Leben als Primaballerina ist hart, mit Blut, Schweiß und Tränen gespickt. All das schreckt Vanessa aber nicht ab, sie will nicht nur ihren Traum verwirklichen, sondern auch den ihrer Schwester Margaret. Denn Margaret ist verschwunden, eines Tages, kurz vor der Aufführung des Feuervogels, verschwand sie aus der renomierten Ballett Akademie in New York. Doch Vanessa ist noch besser als ihre Schwester, und schon bald ist sie völlig verstrickt in einem gefährlichen Tanz, der ihrem eigenen Leben arg nahe kommt. Doch an ihrer Seite ist Zep, der Schwarm aller Schülerinnen, der sie vor allem Bösen beschützen wird - oder etwas doch nicht?
Leider versteht die Autorin es nicht, aus diesen Vorgaben ein wenigstens halbwegs spannendes Buch zu schreiben. Wie ein einfältiges Dummchen stolpert Vanessa durch die Handlung, Sachen zu hinterfragen ist nicht ihr Ding, meistens bekommt sie eh den Mund nicht auf. Das müssen dann ihre Freunde - oder auch Feinde - für sie erledigen, die irgendwie alle wesentlich heller wirken als sie. Alleine gelassen sind die Schüler sowieso, es fällt ja niemandem auf, dass so viele Mädchen spurlos von der Schule verschwinden. Was sind das nur für Eltern, die es klaglos hinnehmen, dass ihre Töchter sich nur sporadisch und kurz melden, anschließend auf Nimmerwiedersehen verschwinden - und keiner findet einen Zusammenhang? Schon dies ist völlig unglaubwürdig, auch Vanessas Mutter, die erst Vorbehalte gegen den Aufenthalt an der Akademie für Vanessa hatte, interessiert sich später kaum noch für ihr Wohlbefinden. Als Mutter kann ich dieses Verhalten überhaupt nicht nachempfinden - aber Teenager sehen das vielleicht auch noch anders. Trotzdem lässt sich Vanessa alles bieten, Zep behandelt sie wie den letzten Dreck, aber sie schwärmt weiter unverdrossen für ihn und verteidigt ihn vor allen anderen.
Spannung kommt leider auch nicht auf, denn die Geschichte handelt überwiegend vom Tanzen, hauptsächlich von Vanessas Empfindungen beim Tanzen, von ihren Schwärmereien und Abneigungen und ihrer vergeblichen Suche nach Spuren von Margaret. Die Nebencharaktere bleiben blass, selbst über Zep erfährt man kaum etwas. Ständige Wiederholungen ermüden beim Lesen, man wünscht sich einfach mehr Interaktion zwischen Vanessa und ihren Freunden und nicht nur ständige Andeutungen von allen möglichen Seiten, die aber niemals vertieft werden, geschweige denn, dass irgendetwas Brisantes enthüllt wird. Es läuft immer gleich ab - eine Person macht eine kryptische Aussage ala du weißt ja gar nicht, was hier abläuft, dann sieht sie sich hektisch um und verschwindet lieber, ohne irgendetwas zu sagen. Und so schleicht man sich durch das Buch und hat auch nicht die geringste Lust am Ende, die mögliche Fortsetzung zu lesen.
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Thema: Let's Dance! |
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Um Oana tut es mir am meisten leid - hoffentlich kommt sie in einer nächsten Staffel wieder *g*. Ich hätte es auch besser gefunden, wenn Manuela hätte gehen müssen, aber ich mag Massimo auch nicht so Besonders.
Die Gruppentänze fand ich auch nicht so gelungen, die Babydolls waren einfach dämlich, besonders das Genuckele am Daumen. Dafür haben sie aber besser getanzt, bei den anderen wirkte es immer so abgehackt, wie auch der Herr Llambi bemängelte.
Die Jury war klasse - abgesehen vom Ausrutscher vom Llambi, das hätte man wirklich netter sagen können. Allerdings wirkte er ziemlich angefressen nach Manuelas Tanz, aber für Jürgen hatte er auch bessere Kritik.
LG
Patty
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Thema: Let's Dance! |
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Schade, dass Balian raus ist, den hab ich mir gerne angesehen. Aber tänzerisch war wirklich nix los dieses Mal. Dieses Mal gab es auch keine feurigen Paso Doble wie die letzten Male - ständig hat die Körperspannung gefehlt, bei Simone extrem, oder die sind alle einfach nur rumgestakst und haben mehr Show gemacht als getanzt.
Bei Sila und Christian fand ich die Musik ein bisschen unfair den anderen Paaren gegenüber, die hat viel dazu beigetragen, dass der Tanz sooo gut bewertet wurde. Klar haben sie gut getanzt, aber die Musik hat sie auch extrem getragen.
Manuela ist ja eine klasse Marke, die Hebefigur war gelungen und Massimo kann jetzt voll sein komisches Talent rauslassen. Getanzt haben sie auch sehr gut, aber trotzdem hat der Llambi Recht beim Schwierigkeitsgrad - alle anderen haben linksherum getanzt, nur sie nicht.
Jürgen hat den Discofox zu Recht gewonnen - der war die Überraschung des Abends. Paul war viel zu lange dabei - beim Discofox - der ist immer so gehüpft. Oana gefällt mir auch total gut, sehr hübsch und leicht ironisch.
Wer ist denn jetzt eigentlich der andere Teamchef, da Balian ja raus ist? Haben sie das vergessen zu sagen?
LG
Patty
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Thema: Outing - wer sitzt Sonntags 18:40 Uhr vor dem Fernseher...ab 24.04 |
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Die haben die Sandra ausgetauscht!!!!!!!!!!!!!! Alles, was sie ausmachte, ist bei der neuen weg, die wirkt total farblos und aufgesetzt. Wenn die Schauspielerin ausfällt, hätte man sie ja auch aus der Serie schreiben können - aber so, geht gar nicht.
LG
Patty
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Thema: Let's Dance! |
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Jaaa, die Jury find ich diesmal klasse und auch untereinander passt es. Besonders, seit Motsi nicht mehr alles schönredet *g*.
Vom Tanzen her waren für mich eindeutig Manuela und Mareike die Wackelkandidaten. Mareike wurde ja mehr oder weniger ständig getragen, was bei Manuela ja nicht geht - sie kann ja höchstens Massimo wuchten. Tänzerisch ist sie schon arg eingeschränkt - ich bezweifele, ob sie den Jive geschafft hätte, da waren andere gewichtige Personen doch deutlcih flinker auf den Beinen.
Ja und bei Balian und Sarah knistert es doch ganz gewaltig, viel mehr als bei Sila und Christian. Aber Balian ist ja wirklich sowas von schnuckelig, hoffentlich bleibt er noch lange dabei, frau will doch auch was fürs Auge haben.
Gut finde ich auch, dass am Anfang die Profis immer etwas aufführen, da können sie mal so richtig loslegen und zeigen, was sie können.
LG
Patty
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Thema: Heather Webber - Im Auftrag der Liebe |
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Ein Fall für Lucy Valentine
Originaltitel: Truly madly
Klappentext:
Die Familie Valentine führt seit Generationen eine sehr erfolgreiche Partnervermittlung. Das Geheimnis ihres Erfolges: Die Valentines können die Auren anderer Menschen lesen. Nur ein Familienmitglied besitzt diese Gabe nicht – Lucy. Und ausgerechnet sie soll nun in Abwesenheit ihrer Eltern die Agentur betreuen. Ihre Fähigkeit, verlorene Dinge aufzuspüren, scheint dabei nicht wirklich hilfreich. Doch dann sieht sie in einer Vision den Verlobungsring eines Klienten am Finger einer Leiche. Gemeinsam mit dem attraktiven Privatdetektiv Sean Donahue macht sich Lucy auf die Suche nach der Wahrheit.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch richtig klasse, schade, dass mal wieder nicht weiter übersetzt wird.
Wie kommt ihr Vater nur darauf, dass ausgerechnet sie die richtige Urlaubsvertretung für ihn ist? Lucy Valentine versteht die Welt nicht mehr, ihr Vater weiß doch, dass sie nicht in der Lage ist, die Auren ihrer Mitmenschen zu erkennen. So wie sonst alle in ihrer Familie, deshalb ist auch die familieneigene Partneragentur schon so lange erfolgreich. Verliert allerdings jemand etwas, dann kann sie es sehen, wenn sie ihm die Hand reicht. Aber auch nur, wenn derjenige gerade daran denkt. Deshalb schüttelt sie ungerne Hände, obwohl sie dadurch schon so manchem Menschen wertvolle Tipps geben konnte, verlegte Dinge wiederzufinden. Als sie allerdings beim Händeschütteln mit einem Klienten seinen Verlobungsring an der Hand eines Skeletts sieht, erschrickt sie zutiefst. Bisher konnte sie doch noch nie verschwundene Personen aufspüren. Der Ring muss ihrem Klienten gehört haben, denn sonst hätte sie ihn auch nicht sehen können. Aber warum steckt er an einer Leiche? Zusammen mit dem äußerst attraktiven Privatdetektiv Sean Donahue, einer Schaufel und einem Yorkshire Terrier macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Lucy ist ein sehr sympathischer Charakter, ein bisschen chaotisch und sehr selbstkritisch. Sie leidet darunter, keine Auren sehen zu können und fühlt sich mit ihrer Gabe nutzlos für die Familie. Den richtigen Beruf hat sie auch noch nicht gefunden, dafür aber viel probiert. Zumindest kann sie die meisten Vorteile ihrer verschiedenen Berufe für ihre neue Tätigkeit nutzen, als sie dann endlich ihre eigene Methode entdeckt. Lucy bemüht sich redlich, ihren Vater zu vertreten, es dauert einige Zeit, bis sie bemerkt, dass sie ihren Vater nicht kopieren kann, sondern ihre eigenen Fähigkeiten einsetzt. Sean ist ihr dabei eine große Hilfe, denn alleine die Aussicht, mit ihm zusammen Zeit zu verbringen, treibt sie nahezu ins Büro. Dabei trägt Sean sein eigenes Bündel, seinen Beruf als Feuerwehrmann kann er nach einem Unfall nicht mehr ausüben, so hilft er seinem Bruder in dessen Detektei. Spitzbübisch nimmt er Lucy so, wie sie ist und begeht die verrücktesten Sachen ohne nachzufragen, dabei aber immer auf eine Erklärung hoffend.
Anfangs lässt sich die Autorin viel Zeit, Lucy vorzustellen und ihre ewigen Zweifel episch auszubreiten. Bis die Geschichte so richtig Fahrt aufnimmt, dauert ein bisschen, aber die netten Charaktere helfen, bei der Stange zu bleiben. Allerdings hätte man sich schon ein bisschen mehr von Lucys Gabe gewünscht, ein paar Fundstücke mehr hätten der Geschichte grade anfangs sehr gut getan. Der Krimiplot ist auch sehr spannend und endet überraschend, als Leser hätte man aber auch hier schon sehr viel eher die Dinge in die Hand genommen. Unwahrscheinlich wirkt es auch, wie Lucy jetzt erst lernt, wie sie ihre Gabe auch für Menschen einsetzen kann, geahnt hat man das von Anfang an. Das Verhalten des verschwundenen Kindes ist auch sehr merkwürdig, ob es wirklich Kinder gibt, die sich so verhalten würden, wenn sie sich verlaufen haben? Trotz all der anfänglichen Längen besticht der angenehme Stil, die sympathischen Charaktere und natürlich auch die Nebencharaktere, über die man noch viel, viel mehr erfahren möchte. Die Geschichte hat den richtigen Hauch von Magie, die nötige Dosis des Übersinnlichen, die sie noch realistisch wirken lässt, ohne zu sehr ins Phantastische abzurutschen. Schade nur, dass es noch keine weiteren Übersetzungen gibt, in Amerika sind schon einige Fortsetzungen erschienen.
Fazit
Wer erst einmal mit Im Auftrag der Liebe von Heather Webber angefangen hat, der möchte Lucy und Sean gar nicht wieder verlassen, bevor er noch viel mehr mit Lucys Gabe und ihrem neuen Ich erlebt hat. Die richtige Mischung aus sympathischen Charakteren mit einem Touch geheimnisvoller Anziehungskraft, die sich die Waage halten zwischen der Sehnsucht nach Übersinnlichem und dem gesunden Schuss der Realität.
LG
Patty
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Thema: Buch gesucht |
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Ja, es gibt drei Bände, sie handeln alle von der Familie Swann. Ist leider schon sehr lange her, dass ich es gelesen habe, damals hat mir es gut gefallen, typische Familiensaga in England wie sie eine Zeitlang sehr modern waren. Die Autos sind mir halt im Gedächtnis geblieben - und natürlich wie immer gab es Geschwisterzoff und unsterbliche oder unpassende Lieben.
LG
Patty
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Thema: Buch gesucht |
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Könnte das die Swann Saga sein? Ich habe das mal als junge Erwachsene, Ende der Siebziger, gelesen. Ist dreiteilig und handelt von Autos, wie sie die Welt erobern - und besonders die Familie Swann.
LG
Patty
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Thema: Der Leuchtturmwärter - Camilla Läckberg |
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Zum Glück wird als Erstes der fiese Cliffhanger des letzten Bandes aufgelöst, Erica und Patrick ist nichts Schlimmes passiert und sie können weiter ermitteln. Allerdings müssen einige Nebencharaktere Federn lassen, Ericas Schwester Anna muss wieder einmal mit einem schweren Schicksalsschlag zurechtkommen. Jeder Mensch geht anders mit seiner Trauer um, für Anna ist es besonders schwer, da es nicht der erste Verlust in ihrem Leben ist. Hilflos sehen ihre Lieben mit an, wie sie sich immer mehr verschließt und beinahe aufgibt, aber da hat sie nicht mit ihrer Schwester Erica gerechnet. Mit viel Geduld und ungewöhnlichen Methoden nähert sie sich behutsam an, eindrucksvoll beweist die Autorin, dass Trauer ein normaler Findungsprozess ist und wie man beispielsweise damit umgehen kann. Wobei es ein Patentrezept hierfür wohl niemals geben wird.
Annie, Ericas ehemalige Schulfreundin, zieht nach der Trennung von ihrem Mann mit ihrem Sohn Sam wieder auf ihre Insel, die allgemein nur die Geisterinsel genannt wird. Außer einem Leuchtturm und dem dazugehörigen Haus gibt es nur noch viel Landschaft auf der Insel, die Einsamkeit ist genau das richtige für Annies verwundete Seele. Bei Mats Severin, ihrer ersten großen Liebe, findet sie Geborgenheit, seine Eltern Gunnar und Signe haben sich schon immer um die Insel gekümmert. Aber dann wird Mats ermordet, in seiner Wohnung. Sollten Unregelmäßigkeiten vertuscht werden, die er möglicherweise durch seine Tätigkeit bei der Gemeinde entdeckt haben könnte? Immerhin war er für das Projekt Badis zuständig, ein Wellnesszentrum, welches von einem privaten Investor mit Hilfe von Gemeindegeldern auf die Beine gestellt wird. Die Renovierung eines alten Gemäuers verschlingt viel Geld, doch die Geschwister Vivianne und Anders sind da sehr zuversichtlich, dass sie die Einlagen schnell amortisieren werden bei dem luxuriösen Angebot. Schließlich haften sie auch mit ihrem Privatvermögen. Oder ist er in Göteborg auf die schiefe Bahn geraten, als er dort einige Jahre für ein Frauenhaus gearbeitet hat? Ein zufälliger Drogenfund lässt diese Rückschlüsse zu. Patrik ermittelt in Göteborg und sieht dort Grauenvolles, was Frauen ertragen müssen, nur weil Männer sie für ihr Eigentum halten.
Wie gewohnt packt Camilla Läckberg noch viel mehr in ihr Buch, es wird niemals langweilig. In einem Seitenstrang, kursiv hervorgehoben, erzählt sie in Rückblicken das Schicksal einer Familie vor etwas einhundertfünfzig Jahren, die damals auf der Insel lebte und den Leuchtturm betrieb. Daneben gibt es wieder viel Privates von Erica und Patrik, die sich mit Tod und Trauer in der eigenen Familie auseinandersetzen müssen. Im Fokus steht auch wieder einmal der Dienststellenleiter Mellberg, der diesmal eindringlich erfährt, was er durch sein vorschnelles und unfähiges Handeln anrichten kann. Auch die Geschwister Vivianne und Anders, die als private Investoren das Projekt Badis organisieren, tragen maßgeblich zu den Ermittlungen bei. Viel Raum nehmen auch die gedemütigten Frauen ein, in einer weiteren Nebenhandlung kommt eindringlich an die Oberfläche, wie sehr diese Frauen leiden und dass es manchmal einfach keine Auswege für sie gibt, so schockierend es auch klingen mag. Frauen und Kinder sollten unbedingt gegen prügelnde Männer beschützt werden, doch was so heroisch klingt ist oftmals schlichtweg nicht durchzusetzen. Die perfiden Methoden der Männer, sich der Frauen wieder zu bemächtigen sind unendlich, ihre Gewalt richtet sich gegen jeden, der sich ihnen in den Weg stellt. Das Schlimmste daran ist, dass sie sich auch noch im Recht fühlen und jeden gnadenlos niederwalzen, der es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen.
Fazit
Der nun mittlerweile siebte Teil mit Erica Falck und Patrik Hedström birgt viel Explosives in sich. Neueinsteiger werden kaum eine Chance haben, hinter die ganzen persönlichen Verflechtungen zu kommen, die eine ganze Menge Raum in der Geschichte einnehmen. Was aber auch völlig gelungen ist, denn die Fans der Serie haben ja ein gesteigertes Interesse daran, wie es ihren Lieblingen im alltäglichen Leben so ergeht. Auch in Der Leuchtturmwärter ist es Camilla Läckberg wieder einmal gelungen, Belletristik gekonnt mit Thrillerelementen zu versehen und neben vielen persönlichen Problemen wie Trauer und Freude auch auf brisante Themen wie Drogensucht, Unterschlagung und Gewalt gegen Frauen eindringlich hinzuweisen.
LG
Patty
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Thema: Heart of Dixie |
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Die Rolle als toughe Ärztin passt wirklich nicht zu ihr, sie wirkt immer noch wie ein etwas überdrehtes junges Mädchen.
Ich grübele schon die ganze Zeit, ob Cress Williams seinen alten Charakter aus Berverly Hills, 90210 spielt - konnte im Netz leider nicht seinen Seriennamen finden, ich meine aber, der war so ähnlich. Zeitlich passen würde es ja auch.
LG
Patty
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Thema: Let's Dance! |
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Na da hat Rebecca doch bestimmt insistiert - das hätte bestimmt Stress gegeben, wenn der die Sila bekommen hätte *g*. So kann man ja eher eine Liebesgeschichte draus basteln, denn wer verliebt sich schon in eine stabile Frau.
Ich fand die Jury richtig gut gestern, Jorge mag ich ja schon immer. Ahnung hat er auch, das hat man an seinen Kommentaren gemerkt. Dem Daniel hat das Dschungelcamp richtig gut getan, er ist nicht mehr so nur auf Äußerlichkeiten bei den Frauen bedacht und war wirklich witzig. Sylvie sah mit kurzen Haaren wesentlich besser aus - aber so langweilig war sie ja noch nie gekleidet.
Von den Tänzern hat mir auch Balian am besten gefallen - was für ein Mann *schwärm*, der sieht auch noch unfassbar gut aus. Der Bachelor hat kein Rhythmusgefühl und Gülcan ist entweder gehoppelt wie ein Kaninchen oder wirkte überraschend ziemlich storchig. Manuela wird Schwierigkeiten bekommen, wenn sie keine Schuhe mit Absatz trägt, erstens tanzt man damit besser und zweitens hebt es doch erheblich das Aussehen der Beine. Tetje hat mir auch gut gefallen, aber den mag ich auch eh schon lange.
Mal sehen, wie es weitergeht *g*
LG
Patty
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Thema: Endlich bei dir in Virgin River - Robyn Carr |
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Originaltitel: Angel's Peak
Band 9 aus Virgin River
Klappentext:
Durch die Bars ziehen und Frauen kennenlernen - mehr hat Sean Riordan nicht im Sinn, als er seinen Bruder in Virgin River besucht. Doch dann steht der Pilot auf einmal seiner großen Liebe gegenüber. Beinahe vier Jahre hat er Franci nicht mehr gesehen - und fragt sich jetzt, wieso er damals vor ihr und einer festen Bindung weggelaufen ist. Nur zu gerne würde er der Liebe eine zweite Chance geben. Vor allem auch wegen Rosie, seiner kleinen pausbäckigen Tochter, von der er bis zu diesem Augenblick nichts geahnt hatte. Aber um Francis Vertrauen zurückzugewinnen, braucht es schon ein kleines Wunder - und die Art von Liebe, die Berge versetzt.
Meine Meinung:
Die Riordan Jungs machen es ihrer Mutter wirklich nicht leicht. Erst gehen sie alle zum Militär und werden durch ihren Dienst über den ganzen Erdball verteilt. Dann machen sie auch keine Anstalten, endlich die richtige Frau zu finden, sesshaft zu werden und die lang ersehnten Enkelkinder in die Welt zu setzen. Endlich hat ja Luke den Anfang gemacht und in Virgin River geheiratet. Werden die anderen Brüder nun auch sich einfangen lassen, nachdem sie das Glück in den Lukes Augen haben leuchten sehen? Nichts wünscht sich Maureen Riordan sehnlicher, gibt es doch für sie nach dem Tod ihres Mannes kein anderes Ziel mehr. Immerhin darf sich eine Frau und Mutter über fünfzig doch keine amourösen Gefühle mehr erlauben. Schroff weist sie also jegliche Annäherungsversuche von Noahs älterem Freund zurück – bis sie Francis Mutter kennen lernt, die es doch tatsächlich gewagt hat, im fortgeschrittenen Alter noch eine neue Beziehung einzugehen. Was Maureen ganz schön zum Nachdenken anregt. Aber erst einmal müssen Sean und Franci auf die richtige Bahn gelenkt werden.
Seans Verhalten anfangs war wirklich unmöglich, seine Überzeugung, wenn Franci ihn nur sieht, muss sie ihm doch um den Hals fallen völlig überzogen. Sein Benehmen hat ja schon fast stalkerhafte Züge angenommen, was nicht zu seinem Vorteil gereichte. Aber mit Franci war es auch nicht viel anders, Frauen, die Männern ihre Kinder verheimlichen – wenn auch ihre Gründe teilweise nachvollziehbar sind – gehören nicht gerade zu den beliebtesten Charakteren. Zumindest war sie ja mittlerweile schon auf dem Weg, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Nach dem anfänglichen Schock, seiner Tochter zum ersten Mal in die Augen zu sehen, realisiert er mit verblüffender Ehrlichkeit sich selbst gegenüber dass er es Franci auch nicht gerade leicht gemacht hat, ihm die Schwangerschaft zu gestehen.
Aufdringlich benimmt sich auch Maureen, Seans Mutter, die sofort ihre Koffer packt, nachdem sie von dem Kind erfahren hat, obwohl weder Franci noch Sean es wollen. Auch gibt es hier wieder die typischen Mutter-Kind Konflikte - einerseits fühlen sich die Söhne bei den Besuchen der Mutter bedrängt, deshalb fallen die Besuche spärlich aus. Mit welchem Recht sind sie dann anschließend so empört, wenn sich die Mutter ein neues, spannenderes Leben aufbaut? Und kritisieren an ihrer Partnerwahl herum? Etwas, was sie sich selbst von ihr im höchsten Brustton verbitten. Dürfen nur die Söhne leben, wie sie möchten, die Mutter aber nicht? Man kann nur den Kopf über die Vorhaltungen schütteln, die sich die Kinder ihrer Mutter gegenüber herausnehmen.
Auch die Beziehung von Noah und Ellie entwickelt sich weiter, hier spiegelt sich genau das wieder, was man an einer Dorfgemeinschaft so schätzt. Diese Zugehörigkeit macht neidisch, alle für einen und einer für alle. Bei Not am Mann packen alle mit an, jeder macht das, was er kann. Dabei wird einem richtig warm ums Herz, die Vorteile eines Dorfes, welches zusammenhält, rücken nachdrücklich in den Vordergrund. Selbstverständlich gibt es auf dem Weg dahin kleine Kümmernisse, welche sich fast immer wieder einrenken, auf die typische Virgin River Art. Einzig die überirdisch schönen Frauen überall stören ein bisschen, immerhin sind wir hier nicht in Stepford, ein bisschen mehr Realität würde Virgin River noch besser zu Gesicht stehen.
Fazit
Einen Hidden Baby Plot gibt es dieses Mal in Endlich bei dir in Virgin River von Robyn Carr. Erwachsen und mit viel Selbstkritik lösen Sean und Franci ihre unerwartet aufgetauchten Probleme, die wahre Liebe setzt sich doch immer wieder durch.
LG
Patty
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Thema: Gabriele Keiser - Vulkanpark |
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Klappentext:
Der idyllische Rauscherpark am Rande der Vulkaneifel ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Groß ist das Entsetzen, als im Flüsschen Nette ein Müllsack mit einem toten Jungen gefunden wird. Was wurde dem Kind angetan? Müssen weitere Verbrechen gefürchtet werden? Kommissarin Franca Mazzari und ihr Team fischen lange im Trüben...
Meine Meinung:
Für mich der erste Krimi mit Franca Mazzari und ihrem Team - es gab aber auch keine Schwierigkeiten, in die Personen hineinzufinden. Ein Junge wird vermisst, Timo ist nach dem Spielen auf dem Bolzplatz mit seinem Fahrrad nicht nach Hause gekommen. Anfangs ergeben sich sogleich Ähnlichkeiten mit einem realen, zurückliegenden Fall, die sich allerdings bald danach in andere Richtungen wenden. Gabriele Keiser zeigt anhand der Polizeiarbeit, wie hilflos diese dann doch oft ist und wirklich nicht schneller arbeiten kann, für mich waren die Ergebnisse, die nach und nach an die Luft kamen, schlüssig. Allerdings legt die Autorin Hinweise in die Story, die blinken und blitzen und dem Leser schnell bewusst machen - hier stimmt etwas nicht. Da wäre für mich etwas mehr Feinfühligkeit beim Erzählen angebracht gewesen.
| Spoiler |
| Spätestens nach dem zweiten Treffen sollten bei Franca doch alle Alarmglocken bimmeln, dass mit Benjamin etwas nicht stimmt, muss sie doch wahrnehmen. Ist sie wirklich so verzweifelt nach Zuwendung, dass sie so offensichtiliches Verhalten bewusst ignoriert? |
Gestört hat mich dann später auch:
| Spoiler |
| Wird denn bei einem Verdächtigen der Hintergrund nicht durchleuchtet? Den Bruder hätte man doch viel früher finden können - der Familienhintergrund sollte doch als erstes offen darliegen |
Und was ich so gar nicht verstehen konnte:
| Spoiler |
| Dass das Verhältnis mit Franca später so überhaupt keine Rolle mehr gespielt hat und alle geschwiegen haben. Wäre es an die Öffentlichkeit gekommen, hätte es doch sicher Einfluss auf die Ermittlungsergebnisse und die Verhandlung gehabt. Warum hat also auch er geschwiegen? |
Der Vulkanpark war ein schönes Symbol für die brodelnde Seele des Täters, auch gab es sehr viel informatives über die Gegend und über die Eifelvulkane. Das sind für mich die liebevollen Kleinigkeiten, die ich bei den Regionalkrimis so mag. Ansonsten war es ein recht spannender Krimi mit einem etwas unerwartetem Ende, aber auch so einigen Punkten, die nicht so recht schlüssig waren. Außerdem waren die Charaktere meistens zu einseitig, entweder schwarz oder weiß und die Autorin vergaß auch nie, immer wieder in die gleiche Richtung zu steuern.
LG
Patty
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Thema: Castle - Stana Katic & Nathan Fillion |
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Ich liebe diese Serie - mit Castle würde ich mich zuhause auch sehr wohl fühlen, einschließlich Tochter und Mutter. Nathan Filion ist großartig in der Rolle und Susan Sullivan habe ich schon früher in ihren Rollen geliebt, bei Reich und Arm und Falcon Crest.
Herrlich, wenn Beckett mal wieder die Augen verdreht und Castle mit merkwürdigen Schlussfolgerungen ankommt, die auf den ersten Blick abstrus, auf den zweiten aber durchaus logisch erscheinen. Die Wortgefechte sind brilliant - und der Gegenpol zum Kind im Manne mit seiner Tochter, in der eine Erwachsene schlummert sind köstlich.
Es gibt eigentlich nix, was mir nicht gefällt - außer dass die beiden solange zum Zusammenkommen brauchen und zwischendurch mal abschweifen.
LG
Patty
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Thema: Hardcover - Bücher gleich auspacken ? |
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Bei einem vierstelligen SUB kommt die Folie erst ab, wenn ich das Buch lese - ich mag dieses Gefühl der eingepackten Bücher total, noch viel lieber als ausgepackt *g*. Außerdem ist das Buch so wesentlich besser staubgeschützt, es kann ja noch Jahre dauern, bis ich es lese.
*leiseflüstert* Ich lasse auch die Gefrierbeutel meiner ertauschten Bücher dran - einen besseren Schutz gibt es doch eh nicht *g*.
LG
Patty
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Thema: Jugendbücher aus den 50ern, 60ern und 70ern |
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| Zitat: |
Original von made
| Zitat: |
Original von binchen
Susanne Barden - danach wollte ich unbedingt Krankenschwester werden. |
Hab ich auch x-mal gelesen!
Für die damalige Zeit nicht so schlecht. Eine junge Frau setzt ihre große Liebe aufs Spiel, um einen beruflichen Traum zu verwirklichen. Da klingt schon ein bisschen Emanzipation durch. |
Das hab ich ja sooo geliebt - aber auch, als Susanne dann endlich mit ihrem Bill zusammen war. Von Bill hab ich mir dann eigentlich mehr Präsenz gewünscht - aber die Männer spielten halt leider immer nur Nebenrollen in den Mädchenbüchern *g*.
Krankenschwester wollte ich dann auch werden - obwohl die ja mittlerweile kein Häubchen mehr tragen.
LG
Patty
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Thema: Susan Wiggs - Was der Winter verschwieg |
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Originaltitel: Snowfall at Willow Lake
4. Band der Lakeshore Chronicles - Familie Bellamy
Klappentext:
Nie hätte Sophie Bellamy gedacht, dass sie ihre Arbeit als Anwältin am internationalen Gerichtshof in Den Haag aufgeben würde. Bis zu dem Tag, der ihr gesamtes Leben verändert. Über Stunden wird sie von Terroristen als Geisel gehalten – und nach ihrer glücklichen Rettung hat sie nur noch einen Wunsch: Sie möchte bei ihrer Familie sein. Bei ihrem Sohn, ihrer Tochter und dem kleinen Enkel.
In einer schneeverwehten Nacht trifft sie in Avalon am Willow Lake ein. Dank der Liebe ihrer Familie und der Fürsorge ihres attraktiven Nachbarn Noah fangen die Wunden langsam an zu heilen. Doch kann die kleine Stadt im Herzen der Catskills wirklich ihr neues Zuhause werden?
Meine Meinung:
Anwältin für Menschenrechte am internationalen Gerichtshof in Den Haag zu sein ist für Sophie Bellamy das höchste der Gefühle. Mitzuwirken, wie in einem kleinen afrikanischen Staat die Demokratie gewinnt und die Menschen zum ersten Mal frei wählen dürfen ist ein großartiges Gefühl für sie, genauso wie der Stolz und die Dankbarkeit, beteiligt gewesen zu sein. Auf einem offiziellen Fest zu Ehren der Demokratie in Umoja ändert sich allerdings alles für sie. Nach überstandener Geiselnahme mit Toten und Verletzten wird ihr allmählich klar, dass es Wichtigeres als den Beruf gibt und Fremden Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Ihre eigene Familie hat sie viel zu lange nicht mehr gesehen, immerhin hat sie mittlerweile schon einen Enkel. Was liegt also näher, als sich am Willow Lake häuslich niederzulassen und eine Mutter und Oma zu werden? Sophie ist von diesem Ziel fest überzeugt, nur ihre Umgebung zweifelt doch sehr stark an ihren wahren Ambitionen. Zu oft hat sie in der Vergangenheit ihre Kinder enttäuscht, indem sie nicht anwesend war und immer etwas Bedeutenderes zu tun hatte, als langweilige Schulaufführungen zu besuchen. Zuletzt war sogar noch ein ganzer Ozean im Weg, wer will es ihnen also verdenken, wenn sie anfangs doch sehr an Sophies Absichten zweifeln. Mit all ihrer Kraft muss Sophie nun Überzeugungsarbeit leisten. Was allerdings überhaupt nicht auf ihrer Liste steht, ist ein Liebhaber, der sich still und heimlich in ihre Seele schleicht und sich mit seinem sonnigen Wesen unverzichtbar macht.
Sophie ist die Verkörperung der ehrgeizigen Karrierefrau, die vollständig in ihrem Beruf aufgeht und dabei die Balance zwischen ihrer Familie und ihrem Beruf bedenklich ins Ungleichgewicht bringt. Ihre Kinder sind ihre Abwesenheit gewöhnt und nach langem Ringen ist auch ihre Ehe gescheitert. Sie hat vieles gutzumachen und ist fest entschlossen, ihre ganze Energie ihren Kindern zukommen zu lassen. Die sind allerdings sehr skeptisch, wurden sie doch in der Vergangenheit viel zu oft von ihr enttäuscht. Witzig war es immer, wenn sie fast wie ein Running Gag ihre Skepsis zum Ausdruck brachten. Gerade gibt es auch so vieles, was in ihrer Familie im Umbruch ist. Daisy ist grade Mutter geworden und befindet sich in einem Zwiespalt, wie und was sie studieren will. Immerhin ist sie jetzt für ein kleines Wesen verantwortlich, wobei ihr Sophies Pläne zur richtigen Zeit kommen. Max muss sich in einer neuen Familienkonstellation zurecht finden, sein Vater ist frisch wieder verheiratet mit einer Jugendliebe, die er vor Ewigkeiten im Camp Kioga, dem Camp seines Vaters kennenlernte. Und dann gibt es noch Noah, der nette Tierarzt, der nicht nur ihre körperlichen Wunden heilt.
Noah ist das große Kind im Manneskörper und um einiges jünger als Sophie, was ihr schwer zu schaffen macht. Er ist der unbekümmerte Strahlemann, fast immer gut gelaunt und mit viel Freude am Leben. Tief verwurzelt in Avalon und der Gegend um den Willow Lake, wohnt er in seinem Elternhaus, in dem auch seine Tierarztpraxis untergebracht ist. Er ist überaus sympathisch und völlig unkompliziert, immer, wenn er auftaucht, bringt er ein Strahlen ins Gesicht seiner Leser. Sophie hat da schon einen wesentlich schwereren Stand, sie denkt viel zu viel über mögliche Konsequenzen nach und macht damit sich und ihrer Familie das Leben unnötig schwer. Anstatt mit beiden Händen zuzugreifen, was das Leben ihr bietet, hat sie doch bei der Geiselnahme einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie schnell es vorbei sein kann, überlegt sie hin und her. Was die Leute wohl von ihr denken könnten ist ihr erst einmal wichtiger als glücklich zu sein. So langsam wird ihr bewusst, was sie ihr Leben lang vermisst hat und wieso so vieles schief gelaufen ist.
Es wäre schön gewesen, wenn Mira die Serie auch in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht hätte, denn hier werden wieder ein paar Lücken gefüllt. Zumindest können die Leser von Mira froh sein, dass die Reihe überhaupt komplett übersetzt wurde, andere Verlage sind da nicht so großzügig. Wir Leser wissen es aber zu schätzen, wenn wir wieder an unsere geliebten Schauplätze zurück dürfen und mit bereits bekannten und geliebten Charakteren weitere Zeit verbringen können. Dies wird alles wieder in diesem Band geboten, dazu noch ein eiskaltes Setting. Die perfekte Schneeatmosphäre sollte man am besten mit einer warmen Decke genießen, wobei man allerdings aufpassen muss, dass die Begegnung mit Noah nicht zu heiß wird.
Fazit
Die Eisprinzessin und der Sunnyboy, Sophie und Noah haben viele Hürden zu überwinden. Für Noah ist alles einfach, er sieht eine klare Linie in seinem Leben und weiß, was er möchte. Sophie dagegen ist in einem Findungsprozess, ihr Leben wurde auf den Kopf gestellt, durch unvorhersehbare Ereignisse wird sie gezwungen, sich ihren wahren Wünschen zu stellen.
LG
Patty
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Thema: Interessieren auch Vor/Nach-Geschichten zu Reihen? |
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Ich habe mal im Berte Bratt Forum gelesen, wie jemand Dolly weiterschrieb - das war total spannend und man merkte auch keinen Unterschied zu den vorherigen Bänden. Das hätte ich mir bestimmt auch gekauft *g* - und auch noch weiteres dazu.
LG
Patty
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