Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 291 - 408 |
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Es passiert so einiges in diesem Abschnitt. Vor allem wird es erst mal richtig blutig und ungemütlich für die Gildenmänner und ihre Anhänger. Der Kampf um die Brücke und ihr Eigentum sind hart und ich dachte nicht, dass sie überhaupt zu einer friedlichen Lösung kommen.
Dass Michel dann doch noch den Dreh findet - noch dazu mit Hilfe des Kaisers - fand ich wieder sehr pfiffig von ihm. Schön wurde beschrieben, wie die Debatte unter den Gildentreuen ablief, die ihm dann bei der Beschaffung des Geldes für Barbarossa halfen.
Dass man dem Kaiser nicht nur Geld und Material sondern auch Männer zusagen musste, habe ich schon vorher befürchtet. Denn seit ich weiß, dass Jean gerne kämpft und weg möchte, rechne ich damit, dass er eine Möglichkeit dazu findet. Und dass Michel das verhindern will, finde ich blauäugig, schließlich ist Jean demnächst mündig und darf dann selbstverständlich über sein leben selber bestimmen. Außerdem waren die Kreuzzüge unter jungen Männern und unter den Gläubigen allgemein ganz beliebt um aus dem Alltag auszubrechen, Sünden zu büssen und Abenteuer zu erleben gleichermaßen.
Ich hatte ja eigentlich gehofft, dass auch ein paar andere ungeliebte Herrschaften in den Krieg ziehen müssen.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 183 - 290 |
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Ich finde es auch schade, das Gaspard so heftig reagiert und vor allem, dass ihm die Freundschaft nicht wichtiger ist als das Reviergerangel. Aber so ist es ja oftmals, wenn aus Kindern Leute werden. Dann können Freundschaften oft nicht standhalten. Schwierig nur, dass Michel sich in Gaspards Schwester richtig verliebt hat. Das gibt sicherlich noch arge Probleme.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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| Ich habe in diesem Abschnitt einige Parallelen zur heutigen Zeit gefunden. Auch damals schon gab es eine Art Bürokratie und willkürliche Herrschaft der oberen "Behörden". Der arme Michel muss sich also über zu hohe Gebühren ärgern. Er ist, eigentlich genau wie wir heute, einer Obrigkeit ausgesetzt, die nur zu gern ihre Existenz mit der harten Arbeit der Bevölkerung finanziert. Genau dieselbe Hilflosigkeit empfindet man ja auch heute gegenüber den staatlichen Einrichtungen. Man kann nichts ausrichten und muss zähneknirschend zahlen. Da hat sich über die Jahrhunderte nichts geändert. Das wurde mir in diesem Abschnitt so bewusst... |
Na ja, ein bisschen demokratischer finde ich es heute schon. Schließlich "dürfen" wir die Obrigkeit ja wählen, die dann die höheunserer Abgaben festsetzt. Und zumindest auf dem Papier soll dann ja alles der Gemeinschaft zugute kommen - inkl. Straßenbefestigung usw. Schwarze Schafe und Misstände gibts natürlich heute auch noch aber ich für meinen Teil finde die damalige Situation um einigs ungerechter und beklemmender.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 183 - 290 |
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| Die Szene auf der Waldlichtung zwischen Isabelle und dem Hirschen fand ich furchtbar kitschig. Hätte ich jetzt nicht gebraucht |
Die fand ich auch ganz fürchterlich. Auch wenn versucht wurde, sie mit ihrem besonderen Gespür für Tiere zu erklären. Also ihre Tierliebe in allen Ehren, aber mir scheint das alles etwas übertrieben.
Gut gefallen hat auch mir der Beginn ihrer Liebesbeziehung mit Michel. Das sie z.B. noch keine Jungfrau ist und Michel das okay findet. Endlich mal eine realistische Art, von der Vergangenheit zu erzählen. In anderen Büchern gibt es ja da oft nur Jungfrauen und Huren.
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Thema: Back- und Testleseraktion in Zusammenarbeit mit dem Mosaik Verlag ab: 05. Juni 2013 |
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| Wenn dir die Formen bei den Rezepten zu klein sind, dann kannst du das Rezept ja auch hinsichtlich der Menge variieren. Ich habe mir erst ein Rezept im Internet angeschaut und weiß deswegen jetzt nicht, wie dort meistens die Formgrößen sind. Bei dem Rezept sollte man eine Springform mit einem Durchschnitt von 24 cm benutzen. Ich weiß gar nicht welche von meinen Formen welchen Durchmesser hat, muss ich erstmal nachschauen, aber 24 cm sieht für mich eigentlich nach einer normalen Form aus. |
Die Kuchenrezepte in deutschen Backbüchern sind in der Regel für 26-28 cm Durchmesser. Ich finde es immer etwas blöd, wenn es eine andere Größe ist, da man ja so schwer umrechnen kann. Im Zweifel lasse ich einfach die Mengenangaben - der Kuchen wird einfach etwas flacher und eventuell muss man im Ofen mal vor Ablauf der Backzeit reinschauen, ob der Boden schon früher fertig ist, da ja die Masse flacher ist. Aber da ich sehr viel backe sehe ich da kein Problem drin. Mit Stächenprobe und Augenmaß klappt das sicherlich.
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| Also ich wollte nicht einen neuen Hausstand gründen. |
Och so hie und da ein neues exquisites Teil zum Backen oder Kochen macht schon Spaß, finde ich.
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| Ich bin mir ehrlich auch noch nicht sicher ob das was für mich ist. Vorallem sind mir die Formgrößen zu klein. Wer backt den Bitteschön so kleine Kuchen. |
Ich zum Beispiel möchte ja jeden Tag meinen Kuchen - nicht nur zu Familienfeiern oder am Wochenende, wenn auch die Söhne da sind - aber wenn ich weiß, dass nur ich - und vielleicht mein Mann ihn essen, backe ich gerne eine Nummer kleiner, denn ewig hält so ein Kuchen ja nicht und ich mache dann lieber nach drei-vier Tagen einen Neuen als alles einzufrieren oder wegzuschmeißen, weil es schlecht ist. Gibt auch durchaus Kuchen - Erdbeerkuchen, der nur ein zwei Tage lecker schmeckt und dann nur noch Matsch oder Schlimmeres ist.
Und was machen Singles. Die wollen doch sicher auch Backen. Ich finde verschiedene Größen okay. Sieht auch optisch an einer großen Tafel toll aus, wenn verschiedene Sorten und Größen rumstehen. Und dann kann man mehr ausprobieren, weil die Stückchen meist kleiner sind.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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| Ich hoffe doch nicht das Michels Freundschaft zu Gaspard wegen dessen Plänen zerbricht, aber Michel ist natürlich klug das er da nicht mitmacht. Er hat uns ja auch aufgeklärt was in Mainz dann im Nachhinein noch passiert ist, und das sollte sich keiner wünschen. |
Hier kommt wieder zum Vorschein, wie überlegt Michel handelt. Er setzt erst mal seinen Kopf ein und handelt dann. Und mit Gewalt kommt man hier sicherlich nicht weiter. Und die Kaufleute sind ja auch keine Krieger und Soldaten.
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| Das Michel dank Ulmanns Willkür sein Salz nicht rechtzeitig abliefern kann ist natürlich tragisch, aber alles andere wäre ja auch zu einfach gewesen.... |
Ein weiterer interessanter Aspekt, dass der Bischof zwar das Recht zu diesem "Bootsraub" hatte, aber dass er es der guten Sitten wegen eigentlich nicht hätte machen sollen. Und dass er für den Verlust nicht aufkommen muss, den Michel erlitten hat, finde ich auch unfair. Wie so einiges andere, was mir richtig die Galle hochtreibt. Ich bewundere Michel. Ich bin keineswegs so langmütig und ausgeglichen wie er.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 001 - 084 |
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| Echt?! Die Idee ist mir so gar nicht gekommen, jedenfalls nicht in diesem Abschnitt. Hast du schon weiter gelesen |
Gebe zu, ich habe aber über die Beziehung der zwei Kinder nicht so genau nachgedacht. Michel erscheint mir von Anfang an ein ruhiger und bedachter Charakter zu sein, das ist mir schon aufgefallen und ich fand es sehr sympathisch, dass es mal nicht ein aufbrausender Jungspund ist oder ein unsichererer Jüngling, der hier die Hauptrolle spielt, sondern von Anfang an ein starker ausgeglichener Mensch. Ein ungewöhnlicher Held, wie ich finde.
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| Der Abschnitt mit Mailand erscheint mir als "Zwischenabschnitt". Der Roman ist ja offensichtlich als epischer Roman angelegt und nicht alle Abschnitte tragen somit die Handlung. Ich bin gespannt, wie ihr das empfindet. Ich mag so etwas ja, aber es gibt ja viele LeserInnen, die es schätzen, wenn die Handlung von Kapitel zu Kapitel voran getrieben wird. |
Da das Buch ja epische Ausmaße hat
sind die ersten 84 Seiten mit Sicherheit immer noch eine Einführung und Mailand nur ein Puzzlestück. Ich glaube auch, jetzt geht es erst richtig los.
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Thema: Back- und Testleseraktion in Zusammenarbeit mit dem Mosaik Verlag ab: 05. Juni 2013 |
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| Mal schauen, ob ich noch ein paar spezielle Utensilien brauche. Passenderweise bekam ich die Tage einen Katalog von Lakeland zugesandt, da scheint es alles zu geben, was das Back- und Kochherz begehrt, wenn auch nicht unbedingt braucht |
Oh, da sagst du was, Lumos.
Wollte mir schon lange so dies und das kaufen. Einen neuen Tortenring beispielsweise. Da hab ich jetzt ja einen guten Grund dazu, morgen mal Loszuziehen.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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Dieser Abschnitt hat nicht nur Michel sondern auch mich zusehens frustriert. Da ja seine überstürzte Heimkehr schon unter dem unglücklichem Umstand stattfand, dass sein Vater überraschend gestorben ist, war es eh keine freudige Rückkehr. Aber Stück für Stück muss er nun erfahren, wie die Kaufleute und die Menschen allgemein vom Bischof und von de Guillory geknebelt und geschröpft werden. Den bistigen Adeligen lernt man ja gleich am Anfang dieses Abschnitts zur Genüge kennen, als er Michels braves Reittier grundlos abschlachten lässt. Hier ist auf jedenfall einer der "Bösewichte" dieser Geschichte erschienen.
Wie schon im ersten Abschnitt erhofft, gibt es jede Menge historische Einzelheiten die in den Text einfließen und meine Neugierde befriedigen. So z.B. wo das Wort "verrufen" herkommt - von der Geldentwertung durch Herabsetzung des Silberanteils hatte ich ja schon mal gehört. Oder dass die jungen unverheirateten Männer einen gewählten Vertreter hatten - hier Jean - der ihnen bei Zwistigkeiten mit ihren Meistern oder der Obrigkeit zur Seite stand, war mir neu.
Gaspards Pläne von gewaltsamen Aktionen gegen die Unterdrücker sind natürlich inakzeptabel für Michel aber ich finde es traurig, dass wegen seinen jähzornigen unvernünftigen Freund eine Jugendfreundschaft so schnöde zerbrechen soll.
Michels Art gefällt mir gut. Mal was anderes als die Haudraufhelden anderer Bücher. Er versucht mit Verstand und Rafinesse und Geduld zum Ziel zu kommen.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 001 - 084 |
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Den ersten Abschnitt habe ich ratzfatz verschlungen. Dies liegt zum einen daran, dass mir Sprache und Schreibstil sehr gut gefallen und dann natürlich weil die Handlung gleich im ersten Kapitel ziemlich spannend ist. Michel, der ja wohl die Hauptperson ist, ist ja noch ein Kind aber sein mutiger Vater ist gleich ein Sympathieträger. Nach der Flucht von Michels Familie gibt es einen Zeitsprung und einen kurzen Ortswechsel nach Mailand, der aber nur von kurzer Dauer ist. Ich denke, im nächsten Abschnitt geht die Geschichte erst richtig los.
Ebenfalls habe ich schon jetzt das Gefühl, dass es sich nicht nur um einen Roman "im historischen Setting" handelt, derer es ja viel gibt, sondern dass hier sehr wohl recherchiert wurde und ich noch einiges über die damalige Gesetzgebung, Rechtssprechung und Lebensweise der Menschen erfahren kann. Wissen also verpackt in eine spannende Handlung, das ist meine Hoffnung.
Das Buch hat eine sehr schöne Aufmachung - inkl. zweier Einbandklappen mit Stadtplan. Ich persönlich liebe ja dieses hauchdünne zarte Papier, welches bei extrem dicken Büchern manchmal verwendet wird und mich schreckt auch die Länge des Romans nicht.
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Thema: gibt es eigentlich auch München-Eulen (und Umgebung) hier |
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Mir wäre jetzt am liebsten der 8. oder der 15.
Sandra und Luckynils schlagt doch mal einen Biergarten oder ein Lokal mit Garten vor. Ich denke, wir sollten jetzt einfach mal ein Datum und eine Lokalität fest ausmachen und einfach hoffen, dass noch ein paar Zeit und Lust haben. Hätte übrigens auch nix dagegen, wenn wir es im Biergarten mit Männern machen (und/oder Hund/Kind). Das war doch letztes Mal auch ganz nett.
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Thema: Neuer Star Trek Film! |
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Mir hat der Film gestern auch ganz gut gefallen - allerdings auch nicht ganz so gut wie der Vorgänger. Mein Mann meinte, vor allem die Pilcher-Szene gegen Ende des Showdowns (weil man fast Weinen muss vor Ergriffenheit
) wäre etwas viel Hollywood gewesen.
| Spoiler |
Ein Highlight war der kleine flauschige Tribble, der Kirk indirekt das Leben rettet. Die Viecher kamen das erste Mal in meiner Lieblingsfolge der Uralt-Serie vor, in der es Trouble mit den Tribbles gab, weil sie bergeweise das Schiff überfluteten udn verstopften.
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