Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 183 - 290 |
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Original von Maharet
Musste irgendwie ein eine spezielle andere historisch-fiktive Familie mit einer speziellen Tier-Gabe denken. |
Das ging mir zugegebenermaßen auch so. Mal schauen, welche Rolle das noch spielen wird.
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Thema: Fragen an Daniel Wolf |
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@ Beo
es ging um die Formulierung der Frage. Wenn diese beginnt mit "Was soll die Verarschung..." ist das eine Formulierung, die wertend und emotional ist. Daher auch die Vermutung des Aufgebrachtseins. Insbesondere des A...-Wort wird ja auch in verschiedenen Regionen in Deutschland unterschiedlich verstanden.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 183 - 290 |
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Ich bin zwar noch nicht fertig mit dem Abschnitt, schreibe aber einfach mal zwischenrein ein paar Punkte, die mir auffallen.
Michels Verhalten bei der ersten Sitzung der Gilde ist zwar mutig, aber nicht gerade diplomatisch und klug. Aber er gewinnt ja dennoch Anhänger darüber. Daß der Plan dann jedoch vorsieht, ihn zum Kandidaten für das höchste Amt der Gilde zu machen, bringt einiges an weiterem Konfliktpotential mit sich. Und zwar nicht nur was die Gilde angeht, sondern auch die Beziehung zu Gaspard.
Die unterschiedlichen Charaktere der Schwurbrüder gefallen mir gut.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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Original von JaneDoe
Isabelle gefällt mir gut mit ihrer offenen, direkten Art. Sie hätte nicht ganz so wunderschön sein müssen, ein normales Aussehen hätte mir auch durchaus gelangt, aber nun gut, das muss wohl so sein in solchen Geschichten.
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Aber die Tatsache, daß sie gut mit Tieren umgehen kann, hat mich dann ja schon wieder sehr für sie eingenommen...
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Thema: Special.T - Eulen |
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Das liegt bei mir wohl auch daran, daß ich selbst aufgebrühten Früchtetee 10 min. ziehen lasse und die sehr fruchtigen bevorzuge.
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Thema: Fragen an Daniel Wolf |
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Original von Daniel Wolf
Für die Arbeit am Roman habe ich alles in allem etwa zwanzig Monate gebraucht.
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Das ging dann aber ganz schön flott (zumindest erscheint es mir als Laie so).
Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 001 - 084 |
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Original von Katerina
Und die Unmasse von Personal wird so peu à peu eingeführt, dass ich nie durcheinander kam. |
Jetzt wo Du es sagst
irgendwie war mir das noch gar nicht bewußt, mit welcher Personenzahl wir schon konfrontiert sind.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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Original von beowulf
Man merkt, das Mailand mitnichten ein Zwischenstück ist, sondern Prägung. nicht Mainz, sondern Mailand ist Michels Vorbild und Vorstellung. Nicht teilbefreiter Bischofssitz, sondern freie Reichstadt, autonom von den Gilden regiert. |
Stimmt. Mit Zwischenabschnitt meine ich aber eher, daß man diese Prägung natürlich auch später hätte einfach in ein paar Sätzen einschieben können, wenn man stilistisch jedes Kapitel handlungsorientiert ausgestaltet.
Ich mag aber die hier gewählte Erzählform viel lieber.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 085 - 182 |
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Michels besonnene und überlegte Reaktionen sind m. E. wichtige Eigenschaften für einen guten Kaufmann. Damals wie heute
. Insofern halte ich ihn trotz seiner scheinbaren Geduld und Gutmütigkeit nicht für einen generellen Gutmenschen.
Ich bin gespannt, wie er mit der Reihe von Tiefschlägen, die er hinnehmen muß, umgeht, und was er daraus macht!
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Thema: Fragen an Daniel Wolf |
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Ganz herzlichen Dank, daß Du die Leserunde begleitest, und uns die Möglichkeit gibst, Fragen stellen!
Eigentlich ist dieser Thread für Fragen außerhalb des Buchs, aber mit drängen sich ein paar Fragen zum Buch auf, die nicht gut in die anderen Threads passen:
- Wie enstanden Idee und Setting des Romans?
- Wie entsteht so ein "Monster" (ich habe schon mal in die Danksagung geschaut) bei Dir bzw. wie bist Du bei der Arbeit am Buch vorgegangen?
- Wie viel Zeit ist von der Idee bis zum Abschluss der Romans vergangen?
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Thema: Special.T - Eulen |
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Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinen beiden Maschinen.
Daheim koche ich große Mengen immer noch von Hand oder auch besondere Teesorten. Für den schnellen Tee zwischendurch oder wenn ich alleine Tee trinke, ist das Maschinchen aber einfach wunderbar und unschlagbar.
Von den Tees mag ich fast alle Sorten. Lediglich die Früchtetees sind mir tendenziell zu dünn, die mag ich persönlich einfach mit etwas intensiverem Geschmack.
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Thema: 'Das Salz der Erde' - Seiten 001 - 084 |
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Der angenehme Erzähl- und Sprachstil macht den Einstieg in "das Monster" schon mal sehr leicht. Für mich liest sich der Roman von Beginn an richtig süffig (nein, es gibt heute morgen keinen Champus sondern Tee bei mir
).
Und das hat auch gar nichts damit zu tun, daß Daniel Wolf beginnend mit dem Klappentext einen Extrapluspunkt bei mir hat - wenn der Klappentext stimmt, wohnt er quasi grad um die Ecke (40 km)
Noch zur Buchgestaltung: Die optische Gestaltung erinnert ein bißchen an "Die Säulen der Erde" gefällt mir aber sehr gut, die Gestaltung mit Innenkarte finde ich auch gut. Besonders positiv finde ich, daß aus dem Roman kein Zweibänder mit dickem Papier gemacht wurde, sondern daß der Verlag mal zeigt, daß es sehr wohl möglich ist, einen umfangreichen Roman mit dünnem Papier als Einzelroman aufzulegen. Ich schätze das sehr!
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Original von Lumos
Mal ein Prolog, der wirklich Sinn macht, er zeigt wie und warum Michel, sein Vater und seine Geschwister nach Varennes gelangen. |
Ganz Deiner Meinung! Ich find's auch mal schön, einen Prolog zu haben, der nicht so geheimnisvoll gestaltet ist, daß sich erst in den letzten Buchkapiteln erschließt, weshalb es den Prolog braucht.
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Gaspard und Michel passen wohl perfekt zueinander, haben sie doch an verschiedenen Orten quasi zeitgleich einen Topf mit in Honig eingelegten Pflaumen geklaut. Wenn das kein gutes Omen für ihre Freundschaft ist
! |
Ja und nein. Ich finde, in dieser Freundschaft liegt ganz schön viel Konfliktpotential.
Der Abschnitt mit Mailand erscheint mir als "Zwischenabschnitt". Der Roman ist ja offensichtlich als epischer Roman angelegt und nicht alle Abschnitte tragen somit die Handlung. Ich bin gespannt, wie ihr das empfindet. Ich mag so etwas ja, aber es gibt ja viele LeserInnen, die es schätzen, wenn die Handlung von Kapitel zu Kapitel voran getrieben wird.
Ich freue mich übrigens sehr, daß der Roman mal räumlich in eine Gegend führt, über die ich bisher nur wenig gelesen habe - und die ich vielleicht auf diese Weise etwas mehr entdecken kann.
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Thema: Voltaires Nabelschau – 8 Jahre bei der Büchereule |
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Schön, daß Du schon 8 Jahre dabei bist! Und wie ich hoffe, noch viele Jahre mehr, denn Deine Rezensionen, pointierten Kommentare und Deine Persönlichkeit bereichern das Forum (und egoistisch gesprochen mich auch).
Alles Gute für Dich!
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Thema: Das Mädchen am Klavier - Rosemarie Marschner |
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Original von chiclana
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Original von Clare
Was mir in diesem Roman gefehlt hat, war die Musik, das sinnliche Erlebnis des Musizierens für ein Mädchen, eine junge Frau, die ohne Musik nicht leben kann und sie braucht wie die Luft zum Atmen, die Empfindungen Claras, wenn sie Roberts Musik oder ihr eigene oder zum ersten Mal Chopin spielt. Das kam bei mir als Leser einfach nicht an. Schade.
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Das hat mir auch gefehlt, vorallem weil ihre Liebe zur Musik vermutlich ein Hauptgrund war, ihren Vater mit all seinen Macken so lange klaglos zu ertragen.
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Interessanterweise kam das bei mir sehr stark an.
Sogar so stark, daß ich mal wieder ein paar Schumänner und Chopins aus meinen Noten rausgekramt habe
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