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Autor Beitrag
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

Antworten: 149
Hits: 4.501
16.05.2013 18:39 Forum: Autoren unter sich...


@LeSeebär

kurz und auf den Punkt.
Danke.
So sehe ich das auch.



Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

Antworten: 149
Hits: 4.501
16.05.2013 14:58 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von David Gray

Unter den Indiekäufern sind eben auch genug aufmerksame und engagierte Leser dabei, was schon allein die Menge an ausführlichen Rezensionen beweisen, in denen sich die Leser mit den Indie Büchern auseinandersetzen.

Und meiner persönlichen Erfahrung nach, braucht es etwa 500 - 800 verkaufte Exemplare bevor einer eine Rezension zu dem Titel verfasst. Grübeln


Aha. Eine Zahl basierend auf Erfahrung. Das notiere ich mal.


Zitat:
Es gibt also schon ein Relativ, das nach und nach den ganzen Schrott aussortiert. smile


Meiens Erachtesn wäre es weit besser, das, was nicht Schriott ist, auszusortieren. Aber auch so werdet Ihr alt und grau dabei. Aber macht mal.

Zitat:
Und die meisten der erfolgreichen Indies kommen sowieso aus der Branche, waren Journalisten oder Verlagsautoren und haben ihre Schubladen geöffnet. Freude


Das habe ich befürchtet. Sie hätten auf ihre Mütter hören sollen. Ich wette, die haben sie gewarnt.


Zitat:
Einfach immer wieder und wieder zu betonen: Indie = Alles Schrott, alles Mist! ist auch zu einfach ... ist ein Klischee.
Wie bei jedem Klischee ist auch dort ein Kern Wahrheit dabei (und kein ganz so kleiner), aber auch Klischee vermögen noch eine Ebene tiefer zu sinken - nämlich zur bloßen Schutzbehauptung bzw. Ausrede.


Da steht eben Ente mit Schleife gegen Ente mit Schleife. An der Stelle kommen wir nicht weiter, Du mußt pro domo reden, ich auch.


Zitat:
Ich hoffe, ich hab jetzt keinem hier zu heftig auf den Schlips / Rocksaum getreten ... aber, tut mir Leid, das musszte jetzt auch mal heraus.


Ich habe Jeans an. smile



Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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16.05.2013 14:46 Forum: Autoren unter sich...


@beisswenger

klar.
Aber was schlechte Bücher sind, weißt Du trotzdem. Gute erkennst Du. Du hast oben von einem ganzen Schrank gesprochen, der 'gutes Buch' umfaßt. Richtig.
Ich sagte, daß es komplex ist.

Die eigenen Emotionen in Schach zu halten, lernt man. KritikerIn wird man nicht über Nacht. Selten sind sie auch, die Mehrheit sind SelbstdarstellerInnen oder BuchverkäuferInnen.
Augenzwinkern


@Tereza

ich weiß. Und wie!
Ich gestehe Dir auch zu, daß man einen Unterschied machen kann zwischen denen, die professionell arbeiten und eben auch mal selbst verlegen, und den AmateurInnen.

Aber es wäre wichtiger, etwas auf dem Buchmarkt zu verändern, als sich auf diesen ähem-Berg von beliebigen Texten zu begeben.
Wenn es mit qindie und anderen klappt, okay.
Allerdings sehe ich dort bis dato nur die kleineren der ganz großen Übel, mal ganz offen gesagt. Plus eine Handvoll Bücher, die ohnehin schon in Druck waren plus eine knappe Handvoll Texte, deren Leseprobe reizvoll aussieht.
Ich fürchte, es wird noch schlimmer, ehe es besser wird.



Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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Hits: 4.501
16.05.2013 12:59 Forum: Autoren unter sich...


@Salonlöwin

ja, es ist ein Problem mit der LeserInnenschaft, die Lesefähigkeit entwickelt sich nur langsam und wird auch kaum gefördert. Von daher verstehe ich Deinen Pessimismus.
Ich habe aber schon die wildesten Überraschungen mit Lesenden erlebt, deswegen bin ich nicht ganz hoffnungslos.
Vielleicht ist es auch ein Fehler, ich sehe Dinge zu rosig.

Das steht dann auf meinem Grabstein:
Sie scheiterte unentwegt, aber die Menschen bleiben ein steter Quell der freudigen Überraschung für sie.
R.I.P.

grab rede
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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16.05.2013 12:29 Forum: Autoren unter sich...


@Rosha

Augenzwinkern
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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Hits: 4.501
16.05.2013 12:29 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von beisswenger
Zitat:
Ansonsten weiß ich halt, daß beisswenger es mag, wenn's fetzt. Hier hat es immer noch 25°C. Das mag ich. Nun stehen wir da mit unseren Vorlieben.


Liebe magali,

natürlich gibt es Schubladen, die den Schrank der Gutbuch-Kriterien zusammenhalten. Dennoch könnte ein Wisch manchmal besser in Schublade B passen, obwohl er gemäß Erbsenzählerverordnung in A gehört. Mag der Literaturpapst bestimmen, ob es ein antiker,- ein moderner,- oder ein revolutionärer Schrank ist, letztendlich entscheiden nicht dessen Kriterien (auch hier gibt es keinen gemeinsamen Nenner; ich erinnere an die Löffler/MRR-Diskussion), ob der individuelle Leser (und nur darauf kommt es an) ein Buch für gut befindet, sondern wie du geschrieben hast: seine Vorlieben.

Auch wenn ich eher ein Fetzer bin, der sich bei 28°C. am wohlsten fühlt, auch wir haben eine gemeinsame Schnittmenge unserer Liebeleien - soweit ich mich richtig erinnere, magst du auch die Prosa von Christa Wolf. Aber das sagt nix darüber aus, ob wir ein Gutes Buch erkennen könnten.

Davon abgesehen, glaube ich nicht, dass es per se Gute Bücher gibt, denn das könnten an sich nur Gute Leser beurteilen. Gibt es sie? Darüber wissen wir auch nichts.



Natürlich erkennen wir ein gutes Buch, denn wir können begründen, warum wir Christa Wolf lesen. Oder nicht lesen.
Du und Deine Scheu, sich festzulegen! Aber okay, so bist Du eben.

Und ja, natürlich braucht es gute LeserInnen. Was sonst? Lesen ist eine Fähigkeit, die sich stetig weiterentiwckelt. Das ist nicht statisch. Wie wir lesen verändert sich mit dem Lebensalter, mit der Erfahrung und mit der Büchermenge, die wir lesen.
Lesen braucht Übung. Die Fähigkeit ist zunächst wenig ausgeprägt, das steigert sich aber.

Von daher ist Voltaires Satz rundum richtig.
Hauptvoraussetzung für eine/n gute/n LeserIn, ist, daß sie/er lesen kann.

Da man diese Fähigkeit erwerben kann, bin ich immer hoffnungsvoll, selbst bei den dümmsten amazon-Kritiken.


An dieser Stelle:

herzlichen Dank an David Gray für die Eröffnung dieses wunderbaren Threads.
Es war schon lange nicht mehr so spannend hier.

Anbeten Anbeten


Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

Antworten: 149
Hits: 4.501
16.05.2013 12:15 Forum: Autoren unter sich...


@Tereza

Die Behauptung, daß SelbstverlegerInnen innovativer, anders, nicht-Mainstream sind, stammt aus der Szene. Es ist längst Kleinmünze und griffige Begründung dafür, warum sie nicht bei einem ordentlichen Verlag gelandet sind. Es geht darum, den Grund für das Versagen abzuschieben.
Die SelbstverlegerInnen sind keinesfalls schuld am mangelnden Erfolg, nicht einmal dann, wenn schon eine Twitter-Meldung von ihnen deutlich macht, daß sie keinen Satz geradeaus schreiben können.

Ob von ihnen jemand versucht hat, eine Agentur/einen Verlag zu finden und in welcher Zahl sie das wie oft versucht haben, weiß ich nicht. Man müßte bei den Agenturen/Verlagen anfragen, wieviele Formabsagen sie wöchentlich verschicken. Allerdings wäre das nur ein erster Anhaltspunkt, denn Standardabsagen treffen rundum, werden aber auch geschickt, wenn wieder mal jemand einem Kochbuchverlag ein Krimi-MS geschickt hat.

Ich gestehe an dieser Stelle, daß ich den starken Verdacht habe, daß die wenigsten der KritzlerInnen, die inzwischen selbstverlegend herumwesen, sich ernsthaft bemüht haben, ihr MS unterzubringen. Noch bereit sind, ihre Texte zu überarbeiten, Schreib-AmateurInnen sind eine unangenehm beratungsresistente Art. Erhebt man Einwände, ist die Kritikerin schuld, insistiert man, entdeckt die Betreffende plötzlich, daß sie eigentlich Legasthenikerin ist, sagt man, daß Legasthenie nichts damit zu tun hat, wenn keine Spannung in der Handlung aufkommt, versteht man eben nicht, daß da ein literarisches Genie vor einer sitzt, die schon drei Kurse 'Creative Writing' an der VHS Dimpfelhausen hinter sich hat. Es gibt keine Ausrede, die es nicht gibt, um das eigene Kind zu verteidigen. Schuld sind auf jeden Fall die anderen.

Aber, wie gesagt, hier fehlen Zahlen.

Ich weiß auch nicht, ob Selbstverlegen 'eine Chance für unkonventionelle Texte hätte werden können.' Wer soll die denn lesen?
Das Publikum, das angezielt wird, will Genre. Pornografie, Thriller, Krimis, Chick.Lit., Fantasy. Es darf schrill und laut und blutigst sein, aber ganz bestimmt nicht unkonventionell.
In den Buchandlungen stehen unkonventionelle Bücher. Geschichten, Romane, Lyrik. Gerade Lyrik ist ein Experimentierfeld in einem Ausmaß, das man sonst kaum findet. So etwas lesen SpezialistInnen. Nicht die Mehrheit der LeserInnen.

Zu diesem Punkt gehört auch der Irrglauben, daß man sich als Selbstverlegerin bewähren kann, zeigen, was eine kann, auf sich aufmerksam machen. Tatsächlich gehen selbst solidere Texte in der Masse unter. Die LeserInnenschaft ist nahezu kritiklos, weil sie in erster Linie Unterhaltung sucht, schnell, auf den Effekt gebaut, möglichst billig.
Die Leute, die selbstverlegen, sind keine naiven 18jährigen, wie Du sie erhoffst, sondern Naive jeden Alters und beider Geschlechter, die glauben, Geld machen zu können, möglichst ohne Anstrengung.

Und hier beginnt ein schwerer Schaden: Geschriebenes wird in direkte Beziehung zum Geldwert gesetzt. Sätze, wie: das kostet nur 99 Cent, dafür darf ich nicht groß was erwarten, oder: ein kurzes Vergnügen darf auch nicht viel kosten oder: Bücher sind Abzocke, weil sie teuer sind, soviel ist der Roman doch gar nicht wert, sind ein Offenbarungseid für eine Gesellschaft, die behauptet, Bildung und Kultur zu kennen.
Schnäppchenjagd auf dem Markt digitalisierter Texte.

Ey, ich hab 'nen Porno für 1, 99!
Ich hab einen für 0,99 Cent.
Ey, cool! Und wie isser?
Na, ja. Aber für 0,99 Cent kann man auch nix Dolles erwarten.
Du, da biete eine einen für 2,45.
Och, nee, ist mir zu teuer. Ich warte auf die Gratisaktion am Wochenende.


Ich verstehe nicht, wie sich LeserInnen auf der einen und AutorInnen, denen ihre Tätigkeit etwas wert ist, auf der anderen Seite, sich dermaßen billig machen können.
Das ist Straßenstrich.

Eben das fällt auch auf die eher gering anzusetzende Zahl derer zurück, die tatsächlich etwas können und gezielt Klein-UnternehmerInnen werden, um ihre Texte zu verkaufen.
Die trübe Brühe der Selbstverlags-Produkte klären, wäre die Aufgabe der Stunde. Ich verstehe bloß nicht, warum und wofür man sich die Mühe machen soll.
Die Zahl derer, die aus diesem Augiasstall herausragen, weil sie besser sind als der Rest, ist verschwindend gering. Deswegen kann man niemandem empfehlen, ein Lesegerät zu kaufen.
Die Ausnahmene bestätigen hier die Regel, wie man es sich schöner nicht wünschen kann.
Wenn's nur schön wäre.
Hilfe


Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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Hits: 4.501
15.05.2013 18:59 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von beisswenger
Liebe magali,
ich lese gerade ein von manchen, aber nicht allen Kritikern für 'Gut' befundenes Buch, das so gar nicht meinen Geschmack trifft, weil ich beim Lesen fast immer einschlafe und mich darüber ärgere, warum die Autorin, die zweifelsfrei schreiben kann, meinem Bedarf nach mehr 'Tension' nicht nachgekommen ist und m.E. nach den Kriterien des 'Creative Writing' ein Produkt zusammengeschustert hat, das glatte 50% der Leser dazu bringt, dass ihnen bei der Lektüre desselben doch glatt die Füße einschlafen.
Was ist ein gutes Buch?



Was sagt Dein Bedarf an 'tension' aus? Warum soll die Autorin den befreidigen?
Vielleicht will sie eine ganz andere Geschichte erzählen, als Du erwartest.
Vielleicht verstehst Du sie nicht.
Vielleicht kann sie es nicht.
Alles möglich.

Erste Regel einer Kritikerin:
finde heraus, was die Autorin will.
Daran miß, was sie erreicht hat.

Wenn Du findest, daß sie das Ganze in den Sand gesetzt hat, dann begründe das einfach. Gib klare Gründe dafür, warum es mehr Spannung gebraucht hätte. Aus dem Text heraus, nicht aus Deinem Gefühl heraus.

Ansonsten weiß ich halt, daß beisswenger es mag, wenn's fetzt.
Hier hat es immer noch 25°C. Das mag ich.

Nun stehen wir da mit unseren Vorlieben.


Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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15.05.2013 18:50 Forum: Autoren unter sich...


@arter

mach mich nicht schwach mit dem hintergestrigen Unsinn: der Martk regelt alles.
Welcher Markt?
Es gibt keinen 'Markt' als unabhängige Größe.

Es gibt hunderte Märkte für alles mögliche, die sich stetig verändern, weil sie stetig manipuliert werden, und zwar von denen, die jeweils das meiste Geld damit machen können.
Daß dabei 'Qualität' herauskommt, kann vorkommen. Fällt jemand ein Beispiel ein?
Grübeln

zu den Büchern:

das Augenmerk von Agenturen und Verlagen liegt bereits auf den Nadeln im Heuhaufen, weil ihnen ein solcher wöchentlich vor die Tür gekehrt wird, ungefragt. Ohne die lieben Leutchen, die mit ihren G'schichtlen das Internet unsicher machen.

'Der Weg zur besseren Literatur' hat alles mögliche nötig, aber bestimmt keinen 'Markt'.
Einen Markt findest Du übrigens schon: eine Geschichte, die 99 Cent kostet, muß gut sein, weil sie innerhalb einer Stunden dreihundert Leute gekauft haben.

Qualitätssicherung, my Aunt Fanny!



magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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15.05.2013 18:30 Forum: Autoren unter sich...


@Mulle

ein paar, die mir grad so einfallen:

verwendete Sprache - damit meine ich nicht Orthographie und Interpunktion
Einsatz von Sprache
Logik
Umfang
alles passend zu dem, was eine erzählen will - Kongruenz

Die Beziehung, die diese Geschichte zu denen einnimmt, denen sie ähnlich ist, also für die Unterhaltungsliteratur etwa: wo steht mein Krimi innerhalb der Krimis?
Aber auch: wo steht mein Krimi innerhalb der Unterhaltungsliteratur? Bleibt er Krimi oder greift er weiterführende Fragen auf, reicht also über das Genre hinaus?

Fragen, die sich eine Autorin stellen muß, gehören dazu:
was will ich zeigen? Wie bekomme ich das am besten aufs Papier? Reicht meine Fähigkeit wirklich, die Idee so auszuführen, wie sie bestmöglich präsentiert werden kann?
Wo versagt es?
Was genau will ich erreichen?

Also: erfülle ich die selbstgestellte Aufgabe voll, nahezu, halbwegs, so-so?
Damit meine ich nicht die Selbstzweifel, sondern die Bemühung, das vorhandene Talent möglichst nutzbringend einzusetzen.

Aber Du bist Profi-Autorin, Dir muß ich das nicht erzählen.

Es geht hier um AmateurInnen, die nicht denken, sondern vor Publikum Pirouetten drehen wollen und dann zur Kunst erklären, daß sie bei drei Drehungen nur zweimal auf die Nase gefallen sind. Tanzunterricht hatten sie im Übrigen nie.
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

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15.05.2013 17:54 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von beisswenger
Denn darum geht es doch: Wie und wo finde ich die für mich supergeilen Bücher?


Nein, darum geht es nicht allein. Man muß hier aufpassen, weil zwei Sachverhalte verwechselt werden.
Der eine ist ein gutes Buch.
Der andere ist der persönliche Geschmack.

Das ist nicht deckungsgleich.
Es ist ein wenig schwierig geworden in der Diskussion heutzutage, weil das Argument 'persönlicher Geschmack' so gern angeführt wird. Es ist griffig, scheint auf unserer Vorstellung von Freiheit = das Individuum enstcheidet und sonst nichts und niemand zu basieren und damit das Non plus ultra der Bewertung zu sein.

Das ist ein Irrtum. Wenn ich ein Urteil mit dem Argument 'das entspricht meinem persönlichen Geschmack' fälle, sage ich vor allem etwas über mich aus, aber tatsächlich sehr wenig über das Buch.

'Gut' muß gewisse objektive Kriterien erfüllen. Die muß man sich erst mal klarmachen. Dabei geht es um mehr als um momentanes Wohlfühlen beim Lesen. 'Gut' oder 'schlecht' sind hochkomplexe Wertungen.



Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

Antworten: 149
Hits: 4.501
15.05.2013 16:58 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von Sabine Klewe
Zitat:
Was wir brauchen, sind mehr bessere Bücher. Die Anzahl derer, die das Talent haben, sie zu liefern, wächst aber kaum, weil Talent so dicht nicht gesät ist. Da die Zahl der KritzlerInnen abar rasant wächst, sehe ich eher schwarz für gute Bücher.

Ich glaube das nicht. Wenn, dann wächst die Zahl der veröffentlichten Kritzler. Ich gönne es ihnen. Sie tun niemandem weh.


Doch, tun sie. Sich und anderen. Sie richten beträchtlichen Schaden an.
Sie wenden sich an eine Öffentlichkeit und wollen wahrgenommen werden. Inzwischen stehen technische Mittel zur Verfügung, die ihnen das erlauben, und zwar massenweise.
Über ihre Standards wollen sie selbst bestimmen, sie nennen das 'Freiheit', tatsächlich werfen sie alles über Bord, was ihnen nicht in den Kram passt. Sie dulden keinen Einspruch und Kritik schon gar nicht.
Sie setzen sich selbst absolut, nennen das, was sie produzieren 'gut', aus dem einzigen Grund, weil es produziert wurde, und zwar von ihnen, vergreifen sich an allem, was sprachlich und erzählerisch nicht niet - und nagelfest ist (weil es das per se nicht sein kann, was alles Kreative so entsetzlich schutzlos gegenüber dem Zugriff von Ahnungslosen macht, die dadurch unweigerlich zu BarbarInnen werden).
Sie sind HeuchlerInnen par excellence. Sie greifen alles an, was sie nicht geleistet haben, Verlage, Handel, KritikerInnen, weil sie dort nicht wahrgenommen werden.
Denn tatsächlich wollen sie genau dort hin. Schuld daran, daß sie dort nicht landen, haben ausschließlich die anderen.

Was sie gefunden haben, sind vermeintliche Verbündete in einem Publikum. Sie nennen sie LeserInnen. Diese aber locken sie vornehmlich mit einem einzigen Argument: einem sehr niedrigen Preis für ihr Produkt.
Damit stellen sie sich in eine Reihe mit denen, die behaupten, daß man alles billig haben kann. Sie propagieren, daß das Geld über Qualität bestimmt, wenn viele Mist kaufen, wird aus dem Mist ein Rosen-Duftsäckchen.
Sie verbreiten eine ganz bestimmte Denkweise, sie werden zu TrägerInnen einer höchst einfältigen Ideologie, die ihrerseits Schaden auf der ganzen Welt anrichtet.

Damit setzen sie sich herab und ihre LeserInnen gleichfalls. Sie verhindern Entwicklung, sie betonieren ein niedriges Niveau als das einzig wahre. Sie nennen es schreiben und lesen, aber tatsächlich geht es vornehmlich um das Reproduzieren bekannter Versatzstücke und das repetitive Hervorrufen von Schlüsselreizen. Das Gros dessen, was KritzlerInnen produzieren, kann man nämlich nicht einmal mehr unter 'Unterhaltung' subsummieren.
Ich nenne das schaden. Sich und anderen wehtun.

Es ist auch Schaden, weil sich unter den KritzlerInen tatsächlich Menschen befinden können, die eine gewisse Begabung für das Schreiben und Erzählen haben. Die werden durch die lautstark vorgebrachte Behauptung, daß Selbstverlegen das einzige Wahre sei, auf den Gedanken gebracht, sich gleich auf diese Weise zu präsentieren. Bevor sie ihre Stimme, ihren Weg, sich als Schreibende gefunden haben, posieren sie schon vor Publikum. Eitelkeiten und Geld haben schon manche Karriere beendet, noch ehe sie angefangen hat. Zum Schaden aller Betroffenen.

Schaden findet man schließlich auch dort, wo es um die Hard - und Software geht, die nötig ist, diese Uneinsichtigkeit und Eitelkeit von Vielen zu nähren. Die Energiemengen, die nötig sind, um die Clouds aufrechtzuerhalten, den Datenverkehr, die Berge von Elektroschrott, die stetig wachsen, die Arbeitsbedingungen derer, die Mikrochips zusammenlöten, die Kriege, die um Rohstoffe geführt werden.
Was zählt das schon, wenn es darum geht, daß eine sich selbstverwirklicht.


Zitat:
Diese Diskussion um den vermeintlichen Niedergang des geschriebenen Wortes ist so alt wie das Buch selbst. Und trotzdem werden jedes Jahr viele neue wunderbare Bücher veröffentlicht. So schlimm kann es also nicht sein. Oder? Grübeln


Der 'Niedergang des geschriebenen Worts' ist keineswegs 'vermeintlich'. Er ist da. Kontinuierlich.
Die Frage lautet: was wird ihm entgegengesetzt? und Wie wirksam sind die Mittel?

Ja, es werden wunderbare Texte veröffentlicht. Warum also braucht man so viele, die alles andere als wunderbar sind?


@Salonlöwin

ja.
Und nein.

Ich habe das Alter erreicht, in dem ich nichts mehr gelassen sehen muß, im Gegenteil. Ich nehme mir heraus, laut 'Nein. Hier halt!' zu rufen, ich habe keine Geduld mehr für ein Lassez-faire bei Dingen, die mir wichtig sind.. Und Zeit schon gar nicht.
Abgeklärt sein kann man Dreißig. Jenseits der fünfzig wird es verdammt Zeit, daß eine auf die Barrikaden geht. Dann weiß sie nämlich endlich, wofür und warum.


Winken

magali
Thema: "Wir werden uns melden"
magali

Antworten: 6
Hits: 434
RE: "Wir werden uns melden" 15.05.2013 11:47 Forum: Autoren unter sich...


@büchergirl90

Wenn es heißt, daß man 'nicht anrufen soll', bedeutet das, daß man diejenigen, denen man das MS geschickt hat, nicht eine halbe Stunde, nachdem die Datei, der Brief, das Päckchen aus dem Haus sind, anklingeln soll und von da an dreimal täglich.

Sechs bis acht Wochen abwarten und dann Kontakt aufnehmen ist keine Belästigung oder Unhöflichkeit.
Das Problem in Deinem Fall ist, daß das MS über Dritte weitergeleitet wurde. Wendet man sich nämlich direkt an Agenturen/Verlage, bekommt man oft schon den Hinweis, daß es zwei, drei Monate dauern kann, bis sie sich melden. In dem Fall hat man einen Richtwert. Du hast keinen, das ist ein bißchen blöd.

Aber wenn das MS seit März in Händen des Verlagsvertreters ist, ist genug Anstandsszeit verstrichen, also ruf an oder schicke ihm eine Mail.


Winken

magali
Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren?
magali

Antworten: 149
Hits: 4.501
14.05.2013 19:29 Forum: Autoren unter sich...


Kann mir jemand erklären, was an den Texten derer, die da zu Tausenden digitalisiert publizieren, neu, anders, innovativ ist?
Was man ausprobieren soll?

Was ich da anderes finde als bei der Unterhaltungsliteratur von Verlagen?
Ich seh nur Abklatsch des Handelsüblichen. Bei den Verlagen sieben Zombie-Romane, bei den Indies siebenhundertsiebzig. Die gleichen Thriller, die gleichen Schmonzetten, die gleiche Pornografie.
Manchmal sind sie lauter, aber das macht Musik nicht anders und besser schon gar nicht.

Was die Indie-Produktion bis dato zeigt, ist eine erschreckende Gleichförmigkeit der Vorstellungswelten derer, die publizieren. Sie sind eben das nicht, was sie behaupten zu sein, originell. Sie kreieren auf Wegen, die längst von anderen gebahnt wurden, sie erzählen Geschichten auf exakt die gleiche Weise, wie sie schon tausend Mal erzählt wurden.
Sie kopieren nur die Produkte des bereits bestehenden Unterhaltungsmarkts. Sie drängen dahin, wo schon massenhaft Produkte der gleichen Art vorhanden sind.

Diese Art von Indies braucht kein Mensch. Ebensowenig wie Ramschware aus China.

Was wir brauchen, sind mehr bessere Bücher. Die Anzahl derer, die das Talent haben, sie zu liefern, wächst aber kaum, weil Talent so dicht nicht gesät ist.
Da die Zahl der KritzlerInnen abar rasant wächst, sehe ich eher schwarz für gute Bücher.



Winken

magali
Thema: "Wir werden uns melden"
magali

Antworten: 6
Hits: 434
RE: "Wir werden uns melden" 14.05.2013 19:14 Forum: Autoren unter sich...


Hallo, büchergirl90,

Dein Problem ist kein ausgefallenes, das, was Du schilderst, kommt häufig vor und nicht nur im Fall eingesandter Manuskripte.

Du mußt das ganz pragmatisch angehen. Was tust Du, wenn jemand zu Dir sagt, sie/er meldet sich und tut es nicht? Wochen um Wochen nicht?
Du rufst sie an. Wenn Dir an der Sache etwas liegt.

Also: besorg Dir den Namen dessen, der das MS hat, dann seine Telefonnummer und dann ruf an und frag nach.
Wenn Dir an der Sache liegt.


Winken

magali
Thema: Luftschlösser - Nicole Vergin, Petra Fuhrmann (Hrsg.innen)
magali

Antworten: 0
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Luftschlösser - Nicole Vergin, Petra Fuhrmann (Hrsg.innen) 14.05.2013 14:48 Forum: Belletristik


Luftschlösser ist eine Sammlung von Kurztexten, Prosa und gereimt, das Ergebnis einer Ausschreibung zu diesem Thema von zwei Leiterinnen einer Schreib - und Lesewerkstatt. Erschienen ist die Sammlung in einem Kleinverlag. Veröffentlichungen dieser Art und Herkunft sind alles andere als selten. Wahrgenommen von einem breiteren Publikum werden sie kaum.
Äußert man sich zu derartigen Veröffentlichungen anders als im privaten Raum, findet man sich schon nach dem ersten Schritt auf einem Minenfeld wieder, das mehr aus Minen und nur wenig aus Feld besteht. Zunächst sind die zusammengestellten Texte heterogen, es gibt Erzählungen, Kindergeschichten, Betrachtungen mit lebensphilosophischen Ansätzen, Verse und Reime, mitunter sogar ein Gedicht. Märchen, Liebesgeschichten, Abenteuergeschichten, Fantasy und Krimi, es ist alles möglich. Schon bei der Beurteilung der jeweiligen Genre ist Vorsicht geboten, wollte die Autorin tatsächlich ein Märchen schreiben oder meinte sie etwas anderes? Eine Fabel? Eine Parabel?

Ein Vergleich der Texte auf dieser Ebene ist kaum möglich, jeder steht für sich und beansprucht volle Aufmerksamkeit. Nur wofür?
Nähert man sich den reinen Texten, wird es noch gefährlicher. Mißt man sie mit Maßstäben der Literatur, zerstieben die aneinandergereihten Wörter wie frischer Pulverschnee auf der Fensterbank, wenn man darüberbläst. Gestalten? Einsatz von Sprache? Die Welt erkennen, etwas von ihren Mechanismen sichtbar machen? Ein neues Bild malen? Es ist zu bezweifeln, daß die Autorinnen solcher Texte je davon gehört haben.

Klopft man die Texte nach den Gedanken ab, die dahinterstecken, findet man viel Gefühl und viele Klischees. Banales, Belangloses zuhauf. Material für Tagebücher, Notizhefte und kleine Kladden mit Rosen auf dem Umschlag, die sich allesamt tief in Schreibtisch - und Nachttischschubladen wohlfühlen. Tageslicht ertragen sie nicht, eine Einsicht in die Sachlage, die ihren Besitzerinnen abgeht. Diese wollen ihre Gefühle äußern, das nehmen sie als Recht in Anspruch.

Und schon explodieren die Minen. Weist man auf die Banalität hin, heißt es, daß man gar nichts Anspruchsvolles schreiben wollte, es soll ja keine Literatur sein. Nennt man die Oberflächlichkeit, die unweigerlich entsteht, wenn jemand Gefühle nicht adäquat zu Papier zu bringen weiß, heißt es, Gefühle seien etwas Privates. Jede/r empfindet anders. Und hinter jedem Klischee steckt schließlich Wahres. Überhaupt trifft man jeden Tag auf Klischees.
Führt man Unvermögen in der Konstruktion und im Ablauf an, heißt es, es sei noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Warum soll immer alles perfekt sein? Überhaupt muß man dies und jenes gar nicht erklären, das versteht sich doch von selbst. Die Antwort darauf ist ein four-letter-word: nein.
Wortwahl, verwendete Sprache, Stil? Mangelndes Verständnis vom Metrum und Rhythmus, schlechte Reime, keine Musikalität, kein Ohr? Das ist kein Vergehen, denn die Freundinnengruppe hat sich gefreut über das ‚Gedicht’ und in der letzten Sonntagsbeilage der Tageszeitung war genau so eines abgedruckt. Als Schlimmstes dabei kann sich herausstellen, daß das wirklich so ist.

Das schrecklichste Argument, die Mine, die tatsächlich eine Welt zum Einsturz bringt, lautet, daß es doch nur Spaß machen soll. Daher ist schon das Bemühen zu loben, das jede/r allein dadurch zeigt, daß sie/er teilgenommen hat an diesem Wettbewerb. Also sind wir doch alle gleich?
Spätestens hier wird deutlich, daß alles die Schuld der Kritikerin ist. Anderen den Spaß verderben gehört zum Schlimmsten, was man heutzutage tun kann. Nicht die, die gegen Gesetze von Sprache verstoßen, nicht die, die mit Mühe von A nach B denken und dabei die beiden Buchstaben noch regelmäßig verwechseln, richten Schaden an. Was macht schon ein schlechter Text mehr aus? Was eine Amateurin mehr oder weniger?
Alles. Sie verstellen den Blick auf gute Texte, sie verwässern die Frage nach Qualität, sie halten Unerfahrene unerfahren und Unwissende dumm. Sie verhindern Entwicklung, sie setzen sich absolut, sie bauen an der Mauer des Nicht-Erkennen-Könnens. Ein guter Spaß.
‚Luftschlösser’ ist ein geradezu grausam passender Titel für eine Sammlung von Geschichten aus der Feder von AmateurInnen.

Lohnt sich diese Sammlung? Ja.
Sie ist erhellend für alle, die herausfinden wollen, was eigentlich ‚Literatur’ ausmacht. Die einen Standpunkt jenseits des ‚es soll Spaß machen und unterhalten’ finden wollen. Jede einzelne Beiträgerin und Beiträger hat nämlich gearbeitet an dem jeweils eigenen Text, was vorliegt ist kein Schnellausstoß derer, die reflexartig reagieren, wenn ihr Blick auf eine Tastatur fällt.
Herausgekommen sind von über 35 Texten zwei, die es wert sind, das man sie liest. Prisca Meyers ‚Luftschlösser’, und Stefanie Kießlings ‚Petz’ Traum, wegen der Umsetzung des Themas und dem ansatzweise gelungenen Versuch, originell zu gestalten. Nicht wenige Geschichten sind ‚nett’, versanden aber, weil sie viel zu nah am gegebenen Thema geblieben sind. Unablässig werden Luftschlösser gebaut in den Geschichten, aus Wolken, wie kann es anders sein. Am schwächsten sind die romantischen Geschichten, darunter unglücklicherweise auch die der beiden Herausgeberinnen.
Die Kindermärchen sind sehr schwach, die Autoren, überraschenderweise finden sich einige junge Männer in diesem Genre, sollten aufhören, sich jünger zu machen als ihr Publikum.

Die Qualität der Texte ist unabhängig vom Alter der AutorInnen, es findet sich Erstaunliches bei sehr jungen und höchst Banales bei älteren, die es eigentlich besser wissen sollten. Viel zuviele dieser Texte sind einfach mißlungene Versuche, Proben, Fingerübungen, notwendig, vielleicht. Für die Augen des Publikums sind sie nicht geeignet.

Aber daran ist natürlich wieder die Kritikerin schuld. Warum liest sie so etwas.
Würde sie rundum loben, hätte niemand etwas gegen sie einzuwenden.
Thema: Amazon Bestseller-Ranking
magali

Antworten: 54
Hits: 1.537
08.05.2013 19:25 Forum: Autoren unter sich...


Zitat:
Original von Salonlöwin
Zitat:
Original von magali: Ich mag den Ausdruck Indie-Autoren/Indies. Da weiß man doch, woran man ist.


Ich mag den Ausdruck bedingt, stelle ich mir doch jene Schriftsteller in gebatikten Hippiegewändern und zugekifft vor Augenzwinkern .


lach


Anbeten


@David Gray

schon okay. smile

Und ich würde mich tatsächlich ein wenig wundern, wenn Romanzen Deine bevorzugte Lektüre wären.
Lachen


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08.05.2013 17:49 Forum: Autoren unter sich...


@David Gray

ja, es ist schwer, sich klar auszudrücken, auch mit den Emoticons.
Ich weiß.


Dany1980 ist übrigens weiblich, wie am Symbol beim Nickname zu erkennen (und auf ihrer Website zu überprüfen (Bildmaterial)), also Threadstarterin, und schreibt Stories for your heart.

Nicht für meins.
Thank goddess for little mercies.
smile



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08.05.2013 17:35 Forum: Autoren unter sich...


Ich mag den Ausdruck Indie-Autoren/Indies.

Da weiß man doch, woran man ist.


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08.05.2013 16:09 Forum: Autoren unter sich...


I'm on a mission from God.


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