Thema: Inferno - Dan Brown |
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Also noch ein Roman von Dan Brown. Nach dem Desaster mit dem "Verlorenen Symbol" war die Ankündigung von "Inferno" doch ziemllich unerwartet für mich.
Man nehme also den Symbologen Robert Langdon, eine etwas geheimnisvolle jüngere Frau, ein bis zwei Städte mit ausreichend alten Gebäuden und viel Geschichte, dazu ein Geheimnis, einen Bösewicht samt Verfolgern was zu ausreichend vielen Verfolgungsjagden und schwierigen Situation führt, und fertig ist der Dan Brown. Oder so. Das es ganz so einfach nicht ist, hat man ja am "Verlorenen Symbol" gesehen. "Inferno" ist für mich einige Klassen besser als das vorige Buch, aber an "Sakrileg" reicht es nicht heran.
Dennoch, es ist spannend, ein page turner, auch durch die kurzen Kapitel will man immer noch weiterlesen. Manche Dinge sind zwar einigermaßen vorhersehbar wenn man die Masche des Autors kennt, aber spannend ist es allemal. Dan Brown verpackt historische oder kunstgeschichtliche Hintergründe in seine Handlung, wobei ich mich manchmal gefragt habe inwieweit das wirklich Sinn ergibt, was da passiert, aber vielleicht geht es darum ja gar nicht. Da ich auch nichts über Florenz wusste, habe ich das zwischenzeitlich auch mal gegoogelt, so gesehen ist das für mich ein Buch mit Mehrwert, da es eben dazu anregt, sich mit manchen Themen weiter zu beschäftigen, und das passiert mir bei anderen Thrillern eben nicht.
Das Gefühl, das Buch sei schon ein bisschen wie für einen Film geschrieben, kam mir auch einige Male. Schreibtechnisch stören mich weiterhin die Art, wie er seine Rückblicke verpackt, aber zumindest sind es nicht so viele wie im letzten Buch und man wird auch nicht mehr auf total dämliche Weise über manche Dinge belehrt.
Alles in allem gebe ich mal 8 Punkte.
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Thema: Inferno - Dan Brown |
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Ich bin bei Kapitel 20 angekommen, und bin bisher sehr positiv überrascht. Das Buch ist wirklich um Längen besser als "Das verlorene Symbol": Nachdem das auf mehreren Ebenen grottig war, hatte ich allerstärkste Zweifel.
Aber jetzt bin ich nur noch gespannt wie es weiter geht.
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Thema: Übersetzung oder veränderte Nachdichtung? |
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Original von SiCollier
Da die Avalon-Bücher, um die es mir ursprünglich hier ging, in ähnlicher Zeit „übersetzt“ wurden, frage ich mich nun, ob das damals so üblich war. Und vor allem ob das heute noch so ist. ich werde jedenfalls keine „Übersetzung“, die in der Zeit entstanden ist, mehr kaufen, sondern zum englischen Original greifen (oder ggf. ganz verzichten), denn das, was einem hier als „Übersetzung“ geboten wird, ist das Papier nicht wert, auf das es gedruckt wurde. Oder unhöflich-rempelhaft-drastischer: eine deutsche Ausgabe "Colorado Saga" ist nichts weiter als durch Druck entwertetes Papier.
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sehr interessanter thread. Ich habe Die Nebel von Avalon damals verschlungen, aber das war mir nicht bewusst, dass es womöglich durch die Übersetzung derartig angepasst war.
Leider ist dieser ursprünglich verlinkte Artikel nicht mehr anklickbar.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass solche Anpassungen vielleicht tatsächlich damals üblich waren. Da fallen mir zB auch noch die Bourne Bücher von Robert Ludlum ein, die in ihrer ersten Ausgabe auf deutsch statt 'Bourne' 'Borowski' hießen. Damals gabs wesentlich weniger Leute, die die Bücher im Original hätten lesen können, so dass derartige Anpassungsleistungen und Entstellungen einfach kaum jemandem auffallen konnten.
Ohl und Sartorius haben meiner dunklen Erinnerung nach eine ganze Menge Bücher übersetzt, das würde mich nun interessieren ob da noch mehr derartig nachgedichtet sind.
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Thema: Wird heute "besser" recherchiert? |
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Original von harimau
Ich habe mehrere Jahre in Malaysia gelebt, mich in dieser Zeit intensiv mit Geschichte, Sozialstruktur und anderen Aspekten der Gesellschaft auseinandergesetzt. Statt eines Romans hätte ich auch einen Reise- oder Kulturführer über das Land schreiben können. Das wollte ich aber nicht. So begnüge ich mich damit, Informationen zur Landeskunde nur dort anzubringen, wo sie dazu dienen, die Fundamente der Geschichte zu erklären, bzw. sie voranzutreiben. Das war zumindest meine Absicht. In Anbetracht der Tatsache, dass ich ein den meisten Lesern vermutlich unbekanntes Land nicht nur als austauschbaren Hintergrund vorstellen wollte, empfand ich es als eine teilweise recht schwierige Aufgabe, ausreichend zu informieren, ohne den Leser mit für die Geschichte überflüssigem Wissen zu überschütten. |
genau diese Art von Roman, in die wirklich erlebtes Hintergrundwissen einfließt, finde ich wirklich gut, aber man findet das eben viel zu selten. Wobei ich schätze, dass das wirklich eine Gratwanderung für den Autor ist, und man bei manchem sich vielleicht gar nicht bewusst ist, was der Durchschnittsleser nun weiß oder nicht.
Und wenn man etwas mehr Ahnung von einem Land hat, fällt einem als Leser eben auf, ob der Autor wirklich Erfahrung damit hat, oder ob er es sich nur anzulesen versucht hat.
Ansonsten, was die Hexenverfolgungen und Verbrennungen angeht, das war für mein Gefühl schon immer in Romanen so, dass die zeitlich irgendwohin gelegt wurden, wo sie dem Autor in den Kram passten und nicht notwendigerweise dahin wo sie tatsächlich in der Geschichte verankert sind.
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Thema: Wird heute "besser" recherchiert? |
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Original von made
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Original von magali
Wenn ich etwas über die Automobilindustrie in Neuseeland, die Blutgruppenbestimmung bei Molchen oder die Schuhmode zur Zeit Karls des Großen wissen will, lese ich bestimmt keinen Roman.
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Manche Leser wollen aber tatsächlich etwas über Blutgruppenbestimmung bei Molchen wissen, scheuen aber vor einschlägiger Fachliteratur zurück. Sie lesen lieber Romane, in denen ein bisschen Fachwissen vermittelt wird. Das betrifft wohl hauptsächlich geschichtliche Themen. |
Ich gehöre auch zu den Leuten, die lieber einen gut recherchierten plastischen Roman lesen zum Thema Automobilindustrie in Neuseeland anstatt trockene Texte im Fach- oder Sachbuch mir reinzuziehen.
Mein Eindruck ist eigentlich, dass heute viel weniger recherchiert wird als früher und wesentlich weniger davon in die Bücher gepackt wird. Das ist für mich mit ein Grund, warum mich die aktuellen Bücher meistens ziemlich unbefriedigt zurücklassen. Frank Schätzing ist da eine Ausnahme (und Anmerkung, historische Romane lese ich derzeit nicht, daher weiß ich nicht wie es damit aussieht), aber meinem Eindruck nach gab es früher viele voluminöse Romane, bei denen man in Dinge von denen man keine Ahnung hatte eingeführt wurde, mir fällt da Arthur Hailey ein, oder James A. Michener.
Wie von anderen erwähnt, ich glaube auch nicht das sorgfältiger recherchiert wird, sondern dank Internet vielleicht mehr aber dafür auch oberflächlicher, hier ein bisschen dort ein bisschen, und dank Google braucht man nicht mehr groß durch die Gegend reisen, sondern kann das auch noch per Internet erledigen. Und vermeintlich gute Recherche erschöpft sich dann im Lokalkolorit, dass die Charaktere durch in der betreffenden Stadt tatsächlich vorhandene Straßen schlendern mit Beschreibung detaillierter Gegebenheiten. Wobei das allein auch schon damit zu tun haben dürfte, dass meinem Eindruck nach die Bücher viel schneller auf den Markt geworfen werden als früher.
Ich frage mich aber auch, ob mein Eindruck vielleicht teilweise dadurch entsteht, dass man als jüngerer Leser eben weniger Lebens- und Leseerfahrung hat und dadurch schneller zu beeindrucken ist, die Autoren selber sind ja auch älter als man selber, und dadurch findet man vieles Unbekannte und Neue, während man 25 oder 30 Jahre später eben doch etwas anders durch die Welt läuft, im selben Alter oder älter als die Autoren ist, und mehr gesehen hat und manches womöglich besser weiß als der Autor.
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Thema: Die achte Offenbarung - Karl Olsberg |
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Ich habe dieses Buch kurz nach Erscheinen zufällig entdeckt und spontan gekauft, da ich ja - leider - voll auf diese Art Verschwörungsthriller abfahre - gleichzeitig aber genervt bin, dass da inzwischen fast nur noch Mist veröffentlicht wird.
Das Buch ist durchaus spannend zu lesen, auf alle Fälle, ich habe so die ersten zwei Drittel eigentlich sehr gerne gelesen. Allerdings, an Dan Brown, denn auf der Schiene fährt das Buch, kommt Karl Olsberg bei weitem nicht heran. Ich denke zwar nicht, dass Dan Brown ein wirklich toller Schriftsteller ist, aber er kann unglaublich gut Garn spinnen und ausmalen, und das fehlt hier.
Mir allerdings hat das Ende das ganze Buch komplett verdorben, da ich das als totale Veräppelung empfand, das war zum einen einfach viel zu weit an den Haaren herbeigezogen und unwahrscheinlich, und zum anderen einfach ein Kontrapunkt, der für mich persönlich das Buch versaut hat.
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Thema: Marie Kondo: Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert |
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Marie Kondo: Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert
Rowohlt, 223 S., aus dem Japanischen.
ISBN: 978-3499624810
Klappentext:
Vereinfachen Sie Ihr Leben! Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen. Der Nr.-1-Bestseller aus Japan – über eine Million verkaufte Exemplare.
Zum Inhalt:
Und noch ein Buch zum Thema aufräumen. Das zeigt wohl, dass es Bedarf dafür gibt, auch in Japan, bei beachtlichen einer Million verkaufter Bücher.
Die Japanerin Marie Kondo hat nach eigenem Bekunden schon als kleines Kind angefangen sich intensiv mit dem Thema Aufräumen zu beschäftigen, allerlei Ordnungssysteme auszuprobieren und hat später ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie arbeitet als Ordnungsberaterin, gibt Kurse und Seminare und „Magic Cleaning“ stellt ihre Ordnungsmethode vor.
Eigentlich lässt sich diese ganz einfach zusammenfassen. Es geht hier nicht nur ums Aufräumen und Dinge möglichst platzsparend zu verstauen mit der Hilfe von allerlei raffinierten Ordnungssystemen - das alles hat sie in jungen Jahren bereits als fruchtlos erkannt, sondern erstmal geht es darum, die Dinge zu reduzieren. Vor dem Aufräumen und Ordnen kommt das Wegwerfen und Entrümpeln - und zwar sehr gründlich und nach Kategorien, wie Kleidung, Bücher, (ja, auch die!), Schriftkram usw. Ihrer Meinung sammeln die meisten Leute zuviel Krempel an, und ich bin geneigt ihr zuzustimmen. Jedes einzelne Ding soll man dabei in die Hand nehmen und entscheiden, ob es bleiben oder gehen soll, indem man sich fragt, ob es einen glücklich macht.
Allerdings ist ihr Ansatz doch reichlich radikal, denn wenn man es richtig macht, bleibt nicht so sehr viel übrig vom Besitztum, und ich habe meine Zweifel, dass sich viele Leute darauf wirklich einlassen wollen. Schließlich hat das alles mal Geld gekostet, ist noch gut, ist neu, man kann Bücher nicht wegwerfen, etc pp. Das alles sind ihrer Meinung nach aber keine Gründe, sich mit diesen Dingen zu umgeben, wenn man sie nicht mehr wirklich braucht/will/haben mag/ nutzt. Das andere Problem ist, dass ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass das so flott geht, wie sie es beschreibt. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Leute einige tausend Dinge in ihrer Wohnung haben oder gar ein volles Haus, dann kostet das doch Zeit sich durch das alles durchzuarbeiten, ganz zu schweigen von den Dutzenden von Müllsäcken – zumindest bei ihren Kundinnen - die auch alle weggeschafft werden wollen.
„Magic Cleaning“ hat nichts esoterisches an sich, selbst wenn das Aufräumen nach dieser Methode das Leben verändern sollte. Letzten Endes ist das Entscheidende wahrscheinlich, dass man den Willen hat zu entrümpeln und zu ordnen, und dann ist es wahrscheinlich egal, nach welcher Methode man das macht. Und wenn man nicht wirklich will, dann helfen alle Bücher und Ratgeber sowieso nicht, und man kann auch dieses hier gleich weitergeben.
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Thema: 3096 Tage - Natascha Kampusch |
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Ich habe das Buch jetzt auch gerade gelesen, da ich wohl nicht ins Kino gehen werde, aber wenigstens die Geschichte einmal kennen will. Hat man mal angefangen zu lesen, kann man wirklich nicht mehr aufhören. Ich finde das Buch sehr heftig und erschütternd. Das ist genug Trauma für ein ganzes Leben, da braucht man nicht auch noch einen Vater, der dann auch noch ein Buch veröffentlicht und seine Tochter in Frage stellt.
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Thema: Modetrends der Bücherwelt |
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Original von Bodo
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Original von Ushuaia
Was mich daran nervt ist, wie der Verlage jede aufkommende Welle komplett totreiten, indem haufenweise Nachahmerbücher herausbringen oder Neuauflagen von Büchern, die vor Jahren eigentlich schon kaum einer lesen wollte und eben nicht das Zeug zum Bestseller hatten, nochmal neu aufgelegt werden, nur weil sie ansatzweise ins Thema passen.
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Die Verlage machen das, weil es funktioniert.
Es gibt - ich erlebe das täglich - eine breite Masse an Buchkäufern die im Prinzip immer das selbe lesen (wollen), sie wollen beim Lesen auch nicht überrascht werden sondern vorher genau wissen was sie kriegen. (Wenn Ravioli draufsteht sind auch welche drin)
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Wahrscheinlich funktionierts.
Und sicher will man vielleicht nicht überrascht werden, man will halt eine bestimmte Art Buch lesen weil einem ein anderes gefallen hat. Nur - man will eben auch ein halbwegs gutes Buch bekommen, und nicht Schrott. Und vieles von diesen Wellenbüchern ist halt eher schlechter.
Es hat ja bei mir auch insoweit funktioniert, dass ich mir irgendwelche derartigen Bücher im Gefolge von Illuminati und Sakrileg gekauft habe. Aber vielleicht habe ich inzwischen zuviel Schrott auf dem Buchmarkt gesehen, dass mir nun fast total die Lust vergangen ist, überhaupt noch Bücher zu kaufen, da ich sie in 90 Prozent der Fälle sowieso nicht mehr fertig lese.
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Thema: Modetrends der Bücherwelt |
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Was mich daran nervt ist, wie der Verlage jede aufkommende Welle komplett totreiten, indem haufenweise Nachahmerbücher herausbringen oder Neuauflagen von Büchern, die vor Jahren eigentlich schon kaum einer lesen wollte und eben nicht das Zeug zum Bestseller hatten, nochmal neu aufgelegt werden, nur weil sie ansatzweise ins Thema passen.
Dummerweise fiel "Sakrileg" genau in ein Genre, das mich wirklich interessiert, und ich finde es einfach furchtbar, was daraus geworden ist oder gemacht wurde, im Bemühen auch noch was von diesem Kuchen abzubekommen.
Letzten Endes glaube ich nicht, dass sich die Verlage damit einen Gefallen tun. Bei der Welle im Gefolge von "Sakrileg" habe ich tatsächlich so einige der Nachahmerbücher gekauft und teilweise auch gelesen, -- und das neue Buch von Dan Brown werde ich mir mit Sicherheit auch kaufen, wenn es dann rauskommt - aber ansonsten mache ich einen Bogen um diese Wellen.
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Thema: Arbeitsbedingungen bei Amazon |
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Und von den Arbeitsbedingungen bei amazon ist es auch nur ein Schritt zu den Arbeitsbedingungen der Paketauslieferer, die auch nicht gerade erste Sahne sind - was auch alles bekannt ist, wenn man es wissen will. Mein Eindruck ist, den meisten ist das egal, Hauptsache billig. Nur dumm dass sich das alles immer weiter ausbreitet.
Für mich liegt das größte Problem in der ganzen Konsumhaltung, ständig mehr kaufen und mehr konsumieren, ständig wird was neues in den Markt gedrückt und jeder meint, es haben zu müssen. Kaum hat jeder das eine Gerät, wird das nächste in den Markt gedrückt. Ressourcenverschwendung, Arbeitsbedingungen, Umweltzerstörung, so what. Vielleicht ist es ja manchmal gar nicht schlecht, wenn man sich aus finanziellen Gründen nicht das neueste iPhone, 3 D TV oder was auch immer kaufen kann.
Man hat das schon ein Stückweit in der Hand ... Wo man kauft. Was man kauft. Ob man etwas kaufen muss.
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Thema: Der Lotusgarten - Linda Holeman |
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Auf einer abgelegenen Missionsstation im kolonialen Indien wächst die Missionarstochter Pree heran, ohne wie üblich in eine Schule in England geschickt zu werden, in einem Leben von Mühsal und Arbeit, mit einer Mutter die langsam den Verstand verliert, einem Vater, bei dem es mit dem Missionieren nicht so weit her ist.
Leider ist dieser erste Teil etwas zu langatmig geraten, es ist zwar nicht uninteressant, aber eine Straffung hätte diesen 400 Seiten gut getan, denn so richtig spannend wird es erst danach, als Pree die Station verlässt und sich alleine durchschlagen muss. Dieser Teil hat mir wirklich gut gefallen, und hätte nun wiederum etwas länger sein können.
Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen.
Die ersten zwei Bände habe ich bislang nicht gelesen, "Das Mondamulett" habe ich zwar hier, aber beim ersten Versuch konnte ich nichts damit anfangen. Vielleicht gehe ich ja jetzt nochmal dran.
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Thema: Laila El Omari : Die englische Erbin |
Ushuaia
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Irgendwie hätte ich in dem Buch wesentlich mehr Indien erwartet, Indien und Exotik, statt dessen bekommt man mehr England und Helena. Ich fand das Buch ganz gut zu lesen, es ist okay, aber nicht das was ich erwartet habe.
Mal sehen, ob mir mal ein anderes Buch der Autorin mit mehr Indien in die Hände fällt.
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Thema: One moment in my life |
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Ich bin... genervt
Mir geht es... ganz okay, abgesehen vom Genervtsein
So sieht das Wetter aus... es ist dunkel und es regnet
Ich esse... nichts
Ich trinke...Wasser
Ich sehe... meinen Computer, Papierstapel und das nasse Fenster.
Ich lese zur Zeit... hab ich vergessen, ein, zwei angefangene Bücher liegen hier irgendwo rum
Das trage ich... lila Bigshirt
Ich liebe... Schokolade und xx
Ich hasse...alles mögliche
Ich sollte nicht... mir immer so viele Gedanken über alles machen.
Ich würde gern...mal wieder richtig entspannt sein.
Heute will/muss ich noch...ich sollte noch Geschirr spülen, und was auch immer.
Mein Herzenswunsch... da gibt’s wohl einige.
Ich grüsse... alle genervten Eulen
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Thema: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags |
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Ich habe dieses Buch mal zufällig im öffentlichen Regal gefunden - also hatte da wohl jemand mal sein Bücherregal ausgemistet ... und für mich persönlich ist es doch sehr gewinnbringend, und ich lese manchmal einfach hier oder da wieder einige Seiten davon. Man muss ja nicht alles ernst nehmen was die Autorin schreibt sondern kann das herausziehen, was für einen selber nützlich ist. (Also die Teile mit Körper ausmisten geht mir auch zu weit, aber man muss ja nicht alles mitmachen).
Und angesichts dessen, dass ich gerade den angesammelten Krempel meiner Eltern ausmisten darf, finde ich das Buch schon auch gut, von wegen weitervererbte Krempelitis.
Und auch die Gedanken in Bezug auf das Bücherregal finde ich gar nicht falsch, ich habe in den letzten Jahren einige Hundert Bücher aussortiert und weggeschafft und habe inzwischen einfach gemerkt, dass ich nicht jedes Buch, das ich mal vor 15 Jahren gelesen habe, auch für den Rest meines Lebens hier im Regal stehen haben muss (das ist allerdings ein Gedanke, der mir vor 15 oder 20 Jahren auch noch nicht gekommen wäre).
Alles in allem finde ich das Buch wirklich nützlich.
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Thema: Organisation Haushalt |
Ushuaia
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Original von bertrande
Ich habe wenig im Haushalt gemacht, aber ich habe mir dieses Buch bei Amazon bestellt
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"Fengshui gegen das Gerümpel des Alltags" ist total gut. Absolut empfehlenswert. Ich habe das mal zufällig gefunden.
Mein Lieblingsgedanke darin ist, dass wenn man die Zeit hatte den ganzen Krempel zusammenzutragen, man garantiert auch die Zeit hat, alles aufzuräumen und auszumisten.
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Thema: Patrick Lee - Die Pforte |
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Das bestgehütete Geheimnis des Planeten in einem Forschungszentrum in der Einöde von Wyoming, ein riesiges Flugzeugwrack irgendwo in Alaska, und ein apokalyptisches Spiel, oder so. Und mittendrin der Ex-Polizist Travis Chase, der 15 Jahre im Gefängnis saß und erst vor einem Jahr wieder entlassen wurde.
Das alles sind die Zutaten zu einem spannenden Thriller, der sich recht schnell liest. Die Charaktere bleiben oberflächlich, aber vielleicht sollte man bei einem derartigen Roman - zumal eines Drehbuchautors - gar nicht anders erwarten.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Allerdings, massiv gestört hat mich das ausufernde Gemetzel, das in dem Maße wirklich nicht notwendig war. Etwas hirnverdrehend ist das Ende, gleichzeitig macht es aber gespannt auf mehr.
Was ich mich allerdings frage,
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| war es wirklich notwendig, dass das Flüstern diesen ganzen Aufwand samt Gemetzel betreibt, damit Travis ein Blatt Papier abfangen kann?? |
Alles in allem ein spannendes Buch, das man aber nicht unbedingt gelesen haben muss.
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Thema: Organisation Haushalt |
Ushuaia
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Original von streifi
Ich würds machen, nachdem man die Druckerschwärze ja auch schnell an den Fingern hat, ist das glaube ich doch besser... |
Druckerschwärze ist fettlöslich, deshalb kann man sie schnell mal an den Fingern haben.
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