Thema: Individuelle Challenge ?!? |
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Unterhaltung trifft es gut.
Ich glaube, dass man einen Thread bis zu einem gewissen Grad moderieren und in bestimmte Bahnen lenken kann, doch meistens werden die Dinger zum Selbstläufer und die Beiträge geraten vom 100sten ins 1000ste.
Ich habe auch schon Threads aufgemacht, in denen sich schließlich Leute über persönliche Dinge auszutauschen fingen à la "Darauf müssen wir mal ein Bier trinken gehen.".
Das ist die Gruppendynamik. Aber letztlich ist es doch immer spannend zu verfolgen, wie die Forenmitglieder auf ein Thema eingehen und was sich so ergibt. Kein Grund zum Murren, denke ich.
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Thema: Individuelle Challenge ?!? |
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Voltaire, ich klopfe mit. (Patt, patt)
In Anbetracht der großen Verlockung, hast Du wirklich große Disziplin bewiesen.
Das Betreten von Buchläden und Anklicken der Website "Amazon" zu vermeiden, soll auch ungemein hilfreich bei der Einschränkung des Bücherkonsums sein.
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Thema: Individuelle Challenge ?!? |
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| Zitat: |
Original von Fiona.
Zu Punkt 2. Mit so einer Aussage wäre ich persönlich vorsichtig. Ich habe selbst genug zu tun und leider relativ wenig Freizeit. |
Weshalb? Es ist doch eine legitime Aussage, anzunehmen, dass Menschen, die beruflich oder anderweitig stark ausgelastete sind, so ratzfatz kaputt sind, dass sie sich nicht auch noch in der verbleibenden Freizeit Termine setzen wollen, und im Umkehrschluss anzunehmen, dass Leute, die das dennoch tun, vermutlich weniger zeitlich oder sonst wie belastet sind.
Dabei möchte ich wirklich niemandem zu nahe treten, indem ich ihm "unterstelle", viel Zeit zu haben, umso mehr, da es heute bekanntermaßen nicht salonfähig ist, überhaupt Zeit zu haben (das haben nur Hartzis, Hausfrauen und bestenfalls Leute im Wachkoma).
Aber Scherz beiseite. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich behaupte, dass man einfach keinen Kopf mehr für Spielchen wie "fünf grüne Bücher in fünf Tagen" oder "drei Paar Socken in einem Monat" hat, wenn man im Monat einige Dutzend Fristen abarbeiten musst. Da setzt Du Dir nicht unbedingt auch noch in der Freizeit Termine und Fristen.
Aber sei's drum. Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Ich kann nicht in das Leben anderer hineinsehen.
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Thema: Individuelle Challenge ?!? |
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Der Begriff "Challenges" ist anscheinend ein aktueller Anglizismus, der bestimmte selbst auferlegte Ziele beschreibt, oder?
Ganz Geisteskind unserer leistungsorientierten und schnelllebigen Zeit, will mir scheinen.
Ich habe eine zeitlang auch sehr gern Listen geführt - über die Filme, die ich habe, über Schauspieler, Musik, Bücher etc., die ich mag. Aber da hatte ich noch sehr, sehr viel Zeit.
Daraus schließe ich, dass jemand, der sich mit solchen Dingen beschäftigt und Challenges bzw. Herausforderungen sucht, offenbar anderweitig nicht so sehr ausgelastet und daher viel Zeit zur Verfügung hat.
Wie jemand diese Zeit nutzt, ist seine Sache. Wenn es ihn glücklich macht, Listen zu führen oder sich das Ziel zu setzen, soundsoviele Bücher im Quartal zu bewältigen oder soundsoviele Filme zu sehen und zu rezensieren - bitte, why not.
Mein Ding ist es jedenfalls nicht, weil ich froh bin, wenn es Lebensbereiche gibt, in denen keine Verpflichtungen bestehen.
SuB und RuB und was noch alles, ist für mich kein Thema. Ich lese, wenn mir danach ist, und nicht weil ich müsste oder sollte. Manchmal lese ich ein Buch erst 10 Jahre oder noch länger, nachdem ich es angeschafft habe, wenn ich vor dem Regal stehe und es mich plötzlich"anspringt". Manche Bücher im Regal werde ich vermutlich nie lesen. Wer weiß, und: na und.
Im Fazit: Lesen ist für mich persönlich definitiv keine "Challenge", die Büchersammlung keine Erledigungsliste, sondern eine dauerpräsente Schatzkammer, aus der ich mich nach Lust und Laune bediene.
Für mich ist es Herausforderung genug, vor dem Supermarkt einen guten Parkplatz zu finden.
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Thema: Individuelle Challenge ?!? |
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Die Reaktionen zeigen, dass viele das Thema "Lesepensum nach Terminplan" nicht nachvollziehen können. Ich übrigens auch nicht.
Vielleicht sollte man den Thread umbenennen oder dazu einen neuen Diskussionsthread aufmachen: Wenn Lesen zum Stressfaktor wird - Zeitmanagement mit Büchern, ja oder nein?
Ich fände es einfach furchtbar, wenn ich mir ein Pensum x Bücher in y Tagen vornehmen würde, am besten noch mit Vorgabe von bestimmten Themen. Das ist ja wie Hausaufgabe und nur nachvollziehbar, wenn es beruflich veranlasst wäre.
Lesen ist für mich ein Freizeit- und Entspannungserlebnis, kein Wettbewerb oder eine Disziplin, bei der ich Listen führe oder abhake.
Dazu habe ich ausreichend Termin- und Leistungsdruck im Beruf.
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Thema: Über die Länge eines Buches |
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Der Umfang ist wahrscheinlich in jedem Genre unerheblich. Ich habe auch schon spannende Thriller mit 800 Seiten gelesen. Ist eine Geschichte gut, merke ich es gar nicht, wenn ein Buch 1000 Seiten oder mehr hat.
Leider haben tatsächlich viele Bücher zu viele Seiten und verzetteln sich in zig Wendungen bis sie endlich zu irgendeinem Ende kommen, das ein paar hundert Seiten früher wünschenswert gewesen wäre. Aber das sind die schwachen Bücher. Die könnten durch Kürzungen zwar einiges gewinnen, richtig gut werden sie dadurch aber auch nicht.
Der Eindruck, dass historische Romane immer von epischer Länge sein müssen, rührt wahrscheinlich von einigen Paradebeispielen wie "Sinuhe, der Ägypter", "Vom Winde verweht" oder "Krieg und Frieden" her, die sicher jede einzelne Seite wert sind. Das prägt die allgemeine Lesererwartung, und entsprechend schmeißen die Verlage 800- und plus-Seiter auf den Markt, von denen die meisten locker mit 300 Seiten weniger auskommen würden.
Dabei gibt es durchaus etliche kurze historische Romane. Daphne du Maurier hat einige Juwelen von historischen Romanen wie etwa "Meine Cousine Rachel" (348 Seiten) oder "Der Kelch aus Kristall" (314 Seiten) geschrieben.
Clare Clarkes "Die französische Braut" ist mit 466 ein vergleichsweise dünner, aber dennoch großartiger historischer Roman. Und Jacques Tourniers hat mit "Jeanne - die Hure des Königs" einen ebenso pointierten wie knappen Roman mit nur 101 Seiten verfasst.
Leider gehen viele herausragenden Titel - insbesondere ältere - in der Masse und dem aktuellen Einheitsbrei von so genannten historischen Romanen made in Germany à la Iny Lorenz, Ebert und den Trittbrettfahrern der "Love & Landscape"-Sektion vollkommen unter. Da wäre weniger in jeder Hinsicht mehr.
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Thema: Der Erfolg eines Buches hängt davon ab... |
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Ich glaube, "Casablanca" lebt vor allem von seinen Typen und der Atmosphäre (wenn's auch nicht Original-Nordafrika, sondern das Warner-Studio ist). Die Bergmann ist eigentlich blass, aber dafür ist die Besetzung sonst bis in die kleinste Nebenrolle erlesen.
Hinzu kommt wohl auch der Zeitbezug.
Die Zuschauer/Leser finden sich bzw. ihre Lebensumstände auf irgendeine Weise in diesen Filmen/Büchern wieder. Das wäre jetzt meine Interpretation.
Was sagt das dann über solche Kult-Erfolge wie "Clockwork Orange" oder "Terminator" aus?
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Thema: Mein Buchhändler |
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Solider Text. Atmosphärisch dicht. Hebt sich wohltuend vom ausschweifenden und gewollten Durchschnitts-BlaBla ab.
Gerne wieder.
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Thema: Der Erfolg eines Buches hängt davon ab... |
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... so lautete das Erfolgsrezept für Kinofilme in den 1950ern, als es darum ging, sich gegen das zunehmend dominante Fernsehen durchzusetzen. Die Leute gingen nicht mehr so häufig und regelmäßig ins Kino. Das finanzielle Risiko einer Filmproduktion wurde größer und damit auch der Erfolgsdruck, der heute zum Teil extrem alle Branchen durchdringt.
Verständlich, dass man ein Erfolgsmuster finden möchte, dass den rentablen Absatz sozusagen garantiert.
Ich denke, gezielte und umfangreiche Werbung ist die halbe Miete, um ein Produkt - ganz gleich ob ein Buch oder etwas anderes - erfolgreich im Markt unter- und an den Mann zu bringen. Je öfter von etwas irgendwo die Rede ist, umso eher prägt es sich ein, und wenn dann der Sowieso auch noch in seiner Kolumne drüber schreibt oder es in der TV-Sendung XYZ erwähnt wird, ist das sicher ziemlich hilfreich. Ebenso wie Vitamin B.
Eine nette Hintergundsstory (die schon erwähnte Skandalgeschichte etwa) oder ein bestimmter Nimbus (z.B. wegen eines streitbaren Themas, etwas absolut Neuem oder Exklusivität) sowie damit verbundene bekannte Namen pushen auch häufig die Verkaufszahlen.
Was sonst noch einen Erfolg garantiert, ist meines Erachtens weniger kalkulierbar oder gezielt zu beeinflussen. Das sind die so genannten Massenphänomene, die aus häufig nicht ganz nachvollziehbaren Gründen zum Selbstläufer werden, weil sie durch Mundpropaganda epidemieartig um sich greifen. Die davon betroffenen Produkte müssen dazu nicht unbedingt gut oder qualitativ hochwertig sein, es reicht, dass sie "entdeckt werden" und dann - sozusagen gratis - durch die Verbraucher beworben werden (so gen. Hype).
Diese Erfolgsfaktoren lassen sich in den meisten Fällen nicht steuern oder vorhersehen.
Ich würde deswegen zu der Annahme tendieren, dass der Erfolg eines Buchs einerseits von guter Werbung und andererseits von einer guten Portion Glück/Zufall abhängt.
In diesem Zusammenhang wäre auch die Frage interessant, was einen dauerhaften Erfolg bzw. Evergreen ausmacht? Viele Bücher, Filme oder andere Produkte sind für eine gewisse Zeit der Renner, doch nur wenige halten sich über Jahrzehnte und üben auf mehrere Generationen Faszination aus.
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Thema: keine Lust zu lesen, kennt ihr das ab 06.03.2012 |
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Nach einem sehr guten und packenden Buch geht es mir oft so, dass ich unmotiviert bin, etwas Neues zu lesen. Wahrscheinlich, weil es schwierig ist, etwas vergleichbar Gutes zu finden und sozusagen das Niveau zu halten. Viele Bücher, die ich in anderem Lesezusammenhang als annehmbar empfunden hätte, enttäuschen dann zwangsläufig.
Da weiche ich dann entweder auf Biographien oder ganz banale Bücher aus - oder lese eben gar nicht. Ein bisschen Abstand hilft meistens.
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Thema: Der Stummfilm-Thread |
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Ich hatte das Glück, den Film einmal im Kino mit Live-Musikbegleitung sehen zu können.
Wäre höchste Zeit, dass der Mal im TV läuft (wie so viele, viele andere).
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Thema: selfpublisher spielen kaum noch Rolle |
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| Zitat: |
| Wenn du als Spezialistin, wie ich deinem Profil entnehmen kann, es besser weißt, dann fände ich es konstruktiver, uns mit Rat zur Seite zu stehen, anstatt dich über Zustände zu mokieren, die du eh nicht ändern kannst, oder? |
Lieber beisswenger,
ich weiß nicht, was Du beruflich machst, aber wenn Du z.B. Klemptner wärst, würdest Du auch nicht mal so im Vorbeigehen gratis Rohre austauschen oder die Toilettenspülung richten. Anwälte haften zudem für die Auskünfte, die sie sie erteilen. Insofern gibt keiner mal ebenso aus reiner Menschlichkeit kostenlosen Rechtsrat, allenfalls allgemeine Auskünfte.
Über die Zustände habe ich mich im Übrigen nicht mokiert, sondern ich ärgere mich darüber, weil soviel Mist geschrieben wird und so viele Menschen vorgeben, über Kenntnisse zu verfügen, die sie tatsächlich nicht besitzen.
Ich denke, es ist ein interessantes Phänomen unserer Zeit, dass die Leute sich viel mehr Kompetenzen zugute halten als früher. Vielleicht, weil man heute soviel aus dem Internet entnehmen kann. Kann ja heute auch jeder ein Buch schreiben und veröffentlichen und seine Privatfilme der ganzen Welt zugänglich machen.
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Thema: selfpublisher spielen kaum noch Rolle |
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| Zitat: |
Original von Tom
Welcher juristische Laie hat sich hier mit vermeintlichen Fachkenntnissen zu Wort gemeldet? |
Nicht in diesem Thread. Aber ich habe dergleichen immer wiedermal in verschiedenen anderen bemerkt.
Im Übrigen strotzt das Internet von irgendwelchen Frage-Antwort-Seiten à la "gutefrage" oder "werweisswas", in denen alle möglichen Leute ihr gefährliches Halb- oder Garnichtwissen zum Besten geben.
Das stiftet nicht nur fürchterliche Verwirrung, sondern schafft auch noch falsche Vorstellungen, die weiter und immer weitergegeben werden.
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Thema: selfpublisher spielen kaum noch Rolle |
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Ich finde es überhaupt immer wieder erstaunlich, wieviele Laien sich sofort mit vermeintlich juristischen Kenntnissen zu Wort melden, wenn irgendwo eine rechtliche Frage gestellt wird.
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Thema: "Die Plantage" - Seiten 301 - 362 |
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Genau diese Wortspiel mit dem Titel ist mir auch schon in den Sinn gekommen.
Das Buch müsste eigentlich "Die PLA(nta)GE" heißen.
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Thema: selfpublisher spielen kaum noch Rolle |
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Dass Qualität sich immer durchsetzt, wage ich zu bezweifeln.
Die Leute kaufen auch bei Takko oder Kik ein und sehen DSDS, "Die Geissens" & Co.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass viele Leser einen guten Stil nicht von einem mittelmäßigen oder sogar schlechten unterscheiden können, sondern ein Buch vor allem dann für schlecht halten, wenn ihnen die Story nicht gefällt - mag der Text noch so vor Wortwiederholungen, ungelenken Sätzen oder Recherchefehlern strotzen.
Das ist natürlich eine gewisse Chance für Texte Marke Eigenbau.
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Thema: selfpublisher spielen kaum noch Rolle |
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| Zitat: |
Original von Buchdoktor
Mein Buch muss einfach toll sein, weil ich mich so dafür angestrengt habe. |
Die alte Geschichte. Je mehr man sich angestrengt, desto größer die Erwartungshaltung.
Das ist fast wie bei der Partnersuche: Die, die am längsten auf den/die "Richtige/n" warten, stellen an diese/n immer höhere Ansprüche - schließlich haben sie ja so lange gewartet.
Diese Einstellung liegt vielleicht an dem (deutchen?) (Irr-) Glauben, dass man sich alles verdienen kann. Nach dem Motto "Arbeit muss sich auszahlen".
Die Menschen sind schon lustig: Weil einer unter Millionen etwas im Lotto gewinnt/einen Bestseller landet/ein Filmstar wird, glauben sie, das auch erreichen zu können. Wird dagegen einer unter 100.000 vom Blitz getroffen, gehen sie ganz selbstverständlich davon aus, dass ihnen das nicht passiert. Die Wahrscheinlichkeit ist ja so gering.
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