Thema: [psi] |
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@ eros
Möglicherweise habe auch ich mich unklar ausgedrückt. Ich schrieb nicht von einer Person meines hiesigen persönlichen Bekanntenkreises, sondern von jemandem „in einem anderen Forum, in dem ich aktiv bin“. Der oder die ist durch Krankheit, die ich nicht näher spezifiziert habe (und das auch nicht tun werde) für einige Zeit verhindert, die dortigen Leserunden angemessen zu betreuen, weswegen ich teilweise mit einspringe. Da es da um Bücher geht, die ich sowieso lesen will (weil eher mein Genre) ist klar, daß dafür anderes zurückstehen muß.
Das, was ich von psi gelesen hatte, hat mich nicht unbedingt gereizt, weiterlesen zu wollen. Möglicherweise tue ich dem Buch damit unrecht, aber damit kann und muß ich denn wohl leben. Und möglicherweise kam das Buch gerade jetzt zu mir, um mir zu zeigen, daß das nichts für mich ist, daß ich bei meinem eingeschlagenen Weg und Denkweise bleiben soll.
Falls Du, eros, noch Nachfragen hast, dann bitte per E-Mail.
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Thema: [psi] |
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| Zitat: |
Original von Voltaire
Geht es noch?
Das sieht jetzt aber wirklich nur noch nach peinlicher Scharlatanerie aus.
Heilsbringer oder Mumpitz?
Anhand der vorstehenden Ausführungen dürfte die Antwort ja wohl auf der Hand liegen......
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Hä? Geht es noch?
eros hat auf ein Post von mir geantwortet. Wenn ich mich durch irgendetwas oder irgendjemanden angesprochen, angegangen oder sonst was fühle, antworte ich in der Regel selbst - so ich beschließe zu antworten und es nicht für besser und richtiger erachte zu schweigen.
Ich hatte geschrieben, weshalb ich auf absehbare Zeit nicht zum Buch komme, hatte mit eros deswegen auch PN-Kontakt. Wenn er das nicht akzeptiert bzw. Äußerungen von mir mißversteht, ist das nicht mein Problem. Und Deines müßte es dann auch nicht sein, Voltaire.
@eros
Das Buch könnte zu mir gefunden haben, damit ich feststelle, daß das nichts für mich ist?!
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Thema: Übersetzung oder veränderte Nachdichtung? |
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| Zitat: |
Original von Fallout
Sofern der Roman in der heutigen Zeit spielt und es um eine junge Frau geht, würde Edith als Name sehr altmodisch klingen. |
Die Frau ist zwar jung, der Roman spielt jedoch um 1882. Also ein aus heutiger Sicht altmodischer Name wäre durchaus passend.
| Zitat: |
Original von Fallout
Zumindest ich würde immer an eine Frau über 60 denken, wenn ich den Namen lese. Hannah Robin klingt für mich jung und dynamisch. Edith alt und verbraucht. |
Ähm, nichts für ungut, aber diese Argumentation erinnert mich
| Spoiler |
| sehr an die hier in letzter Zeit öfters geführten Diskussionen um Pseudonyme, die oft ganz analog begründet werden, und die ich hier auf keinen Fall wiederbeleben möchte (die Diskussion meine ich). |
Namen sind halt anscheinend irgendwie doch nichts als Schall und Rauch ...
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Thema: Übersetzung oder veränderte Nachdichtung? |
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| Zitat: |
Original von Fallout
Leichtere Lesbarkeit? Hannah Robin klingt (jedenfalls für mich) besser als Edythe Amsel. |
Schon, aber warum nicht einfach die deutsche Schreibweise "Edith" verwenden?
Mir ist das Auswechseln von Namen schon öfters aufgefallen, selbst wenn Gründ wie Lesbarkeit oder Aussprache überhaupt nicht relevant waren. Es scheint mir oft ein willkürliches Eingreifen in den Text zu sein, nach dem Motto "ich kann aber bessere Namen vergeben" oder "Hauptsache, wir haben etwas geändert".
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Thema: Übersetzung oder veränderte Nachdichtung? |
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| Zitat: |
Original von Merryweather
Ich weiß ja nicht, ob das hier rein passt, aber in unserer Agatha-Christi-LR ist es uns gerade aufgefallen, dass mehrere Namen im Roman "Tödlicher Irrtum" geändert wurden.
(...)
Welcher genaue Sinn dahinter steckt, erschließt sich mir allerdings wirklich nicht
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Solange nur Namen geändert werden, ist das zu verkraften. Das ist mir schon oft aufgefallen, auch in neuen Übersetzungen. So wurde in "Frischer Wind für Walnut Hill" von Kim Vogel Sawyer etwa der Name der Protagonistin von "Edythe Amsel" für die deutsche Ausgabe in "Hannah Robin" geändert.
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Thema: LR-Vorschlag: "Trennungen und Neuanfänge auf Pemberley" - B. Hammerschmidt, ca. Juli 2013 |
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@ bienchen69
Prima, ich habe Dich eingetragen. Damit sind wir zu Fünft, und die Leserunde sollte stattfinden können.
@ All
Das Buch soll am 5. Juli erscheinen, das heißt nicht, daß wir dann schon beginnen können. Ich würde aus Sicherheitsgründen nicht vor dem 12. Juli terminieren; das würde ich als knapp empfinden, da ich nicht weiß, inwieweit sich der Verlag auch an den Termin hält und pünktlich ausliefert. Das erste Hammerschmidt Buch etwa ist lt. Verlagsmitteilung wieder lieferbar, aber der Großhandel hat es bis jetzt noch nicht wieder am Lager.
Ich habe im Eingangspost ein paar Termine vorgeschlagen. Welcher würde euch am besten passen? Mir selbst ist es derzeit ziemlich egal, ich könnte zu allen Terminen. Bitte Rückmeldung.
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Thema: River’s Edge - Terri Blackstock (Cape Refuge 3) |
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River’s Edge - Terri Blackstock
Platzhalterpost für das Erscheinen der deutschen Ausgabe.
364 Seiten, 1 Karte, kartoniert
Verlag: Zondedrvan, Grand Rapids MI 2004
ISBN-10: 0-310-23594-4
ISBN-13: 978-0-310-23594-1
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Thema: River’s Edge - Terri Blackstock (Cape Refuge 3) |
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Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut. Er ist gegen die Fürsten und Gewalten. * (Seite 277)
364 Seiten, 1 Karte, kartoniert
Verlag: Zondervan, Grand Rapids MI 2004
ISBN-10: 0-310-23594-4
ISBN-13: 978-0-310-23594-1
Dies sind die vier Bände von Cape Refuge:
1. Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge)
2. Die einzige Hoffnung (Southern Storm)
3. River's Edge
4. Breaker's Reef
Zum Inhalt (Quelle: eigene Angabe)
Kurz vor einer Debatte der Bürgermeisterkandidaten verschwindet die Gattin eines derselben spurlos, um einige Tage später tot aufgefunden zu werden. Die Indizien deuten auf den Ehemann als Täter hin, doch bald ergeben sich weitere Spuren.
Während Cade, der Polizeichef, in mühsamer Kleinarbeit versucht, den Fall, der immer weitere Kreise zieht, zu lösen, setzt auch Blair Owens, inzwischen Herausgeberin der örtlichen Zeitung, ihre Recherchefähigkeiten ein. Damit gefährdet sie die noch brüchige Beziehung zu Cade. Aber kann man bei dem sich auftuenden Abgrund auf solche persönlichen Belange Rücksicht nehmen?
Über die Autorin (Quellen: Website der Autorin, engl. Wikipedia, Verlagsangaben)
Terri Blackstock wurde 1957 in Illinois geboren. Ihre ersten zwölf Jahre war sie als Mitglied einer „Air Force Familie“ ständig auf Reisen, sie ging sogar in den Niederlanden zur Schule. Mit 25 erschien ihr erster Roman als Beginn einer seither erfolgreichen Karriere. Bis 1994 schrieb sie unter Pseudonymen u. a. für HarperCollins oder Harlequin. Dann wandte sie sich dem christlichen Buchmarkt zu; eines ihrer Hauptanliegen ist es, Hoffnung statt Verzweiflung anzubieten.
- < Klick > - die Website der Autorin (in englischer Sprache)
- < Klick > - eine Bilgiographie ihrer Bücher auf christliche-literatur.com (mit dt. Ausgaben)
- < Klick > - die Seite zur Autorin bei fantasticfiction.co.uk mit einer Übersicht ihrer Bücher
- < Klick > - der Eintrag in englischen Wikipedia
Vorbemerkung
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Das ist ein christliches Buch. Wenn ich Formulierungen wie „wir“ verwende, beziehen sich diese meist nicht auf die Gesamtgesellschaft, sondern auf den christlich geprägten Teil, dem ich mich zugehörig fühle. Ferner ist Denken und Handeln eines großen Teils der Protagonisten stark von ihrem aktiv gelebten Glauben geprägt. Handlungsweisen wie Beten oder Hinwendung zu Gott werden als normal und notwendig angesehen.
Meine Meinung
Das Buch setzt etwa sechs Wochen nach den Ereignissen des Vorgängerbandes „Die einzige Hoffnung“ ein. Zwar läßt sich das Buch auch ohne Kenntnis der früheren Bücher lesen und verstehen, da entsprechende Hintergundinformationen im Text an passender Stelle eingefügt sind, jedoch ist das Verständnis naturgemäß größer, wenn man die Bücher gelesen hat. Zumal durch die Handlung dieses Buches die Auflösungen der Vorgängerbände weitgehend verraten, weil vorausgesetzt werden.
Um es gleich vornweg zu nehmen: dieses Buch hat mir von allen dreien bisher am Besten gefallen, es ist in jeder Hinsicht rund. Das betrifft den Krimiplot, der eine Auflösung erfährt, auf die ich mit Sicherheit nie gekommen wäre, welche aber dennoch stimmig ist. Aber auch und vor allem die Figuren, die hier für mein Empfinden, teilweise anders als in „Die einzige Hoffung“, sehr glaubwürdig und vielschichtig gehandelt haben. Es ist das Eine, jemandem anderen Gottvertrauen zu predigen, aber dann andererseits in der Situation zu sein, selbiges selbst haben zu sollen. Morgan befindet sich das ganze Buch hindurch in dieser Lage, und hier konnte ich ihr Denken und Handeln sehr gut nachvollziehen und verstehen. Das war sehr realistisch und menschlich.
Blair erfuhr gegen Ende des zweiten Buches ihre Bekehrung. Schrieb ich dort, daß mir dieser Schritt (bzw. der Weg hin zu diesem) nicht deutlich genug beschrieben war, so wurde das hier nochmals von anderer Seite beleuchtet und erklärt und auch für mich völlig verständlich, auch emotional. Ihre wenige Wochen alte Hinwendung zum christlichen Glauben ist noch nicht so gefestigt, daß sie ihr Leben - etwa wie ihre Schwester Morgan - völlig danach ausrichten kann. Auch das, ihre Probleme damit, wird hier im Buch sehr schön deutlich und nachvollziehbar, und gibt für mich ein rundes Bild ihrer Entwicklung, die mich im Nachhinein ihre Bekehrung verstehen läßt.
Das ganze Buch hindurch gibt es ein Wechselspiel zwischen Blair und Cade. Die ganze Umgebung geht davon aus, daß sie ineinander verliebt sind, nur die beiden gestehen sich das nicht ein. Auch diese „Beziehung“ wurde das ganze Buch hindurch sehr glaubwürdig dargestellt, obwohl man als Leser den beiden manchmal doch zurufen möchte „jetzt rauft euch doch endlich zusammen“. Aber noch ist ja Zeit, die „Cape Refuge“ - Serie besteht aus vier Bänden.
Zu den schon bekannten gesellt sich im Hanover House im Verlauf des Buches eine weitere Figur hinzu, was zu neuen Reibungen und Problemen führt. Auch das hat die Autorin hier sehr gut beschrieben, denn man bekommt eine Vorstellung davon, daß es nicht so einfach ist, ein neues Leben zu beginnen, daß es eben nicht damit getan ist, den anderen zuliebe zu beten und in der Bibel zu lesen, sondern durchaus harte Entscheidungen zu treffen und schwierige Wege zu gehen sind.
Neben der Aufklärung der Verbrechen spielt auch hier wieder das Gottvertrauen, gerade in schwierigen Zeiten, eine Rolle. In einem Nebenstrang werden die Probleme von Paaren, die mit Kinderlosigkeit geschlagen sind, aber dringend ein Kind wollen, und dazu dann die Medizin bemühen, thematisiert. Die seelischen Probleme, die Verzweiflung, das Klammern an den kleinsten Strohhalm und wozu das führen kann - all das ist geschickt in die Handlung hineinverwoben und gibt dem Buch zusätzliche Tiefe.
Alles in allem gesehen, konnte mich dieser dritte Band der „Cape Refuge“ Reihe voll überzeugen, ließ den zweiten wie eine Art „Mittelband“ zwischen dem ersten und diesem erscheinen, bevor es in „Breaker’s Reef“ dann zur Entscheidung geht.
Kurzfassung:
Bis hin zum spannenden und in der Auflösung unerwarteten Finale der gelungene dritte Band der „Cape Refuge“ Reihe um Blair, Cade und die Bewohner des „Hanover House“. Ein lesenswerter Krimi mit Tiefgang.
Originaltext:
* = Our struggle is not against flesh and blood. It’s against the rulers und principalities. (Vgl. Eph 6.12)
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Thema: Die einzige Hoffnung - Terri Blackstock (Cape Refuge 2) |
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Blair, die wichtigere Frage ist, was ist, wenn du dich irrst? (Gefährliche Zuflucht, Seite 82)
381 Seiten, kartoniert
Originaltitel: Southern Storm
Aus dem Amerikanischen von Johanna Utsch
Verlag: Boas Verlag, Burbach 2013
ISBN-10: 3-942258-02-1
ISBN-13: 978-3-942258-02-9
Dies sind die vier Bände von Cape Refuge:
1. Gefährliche Zuflucht (Cape Refuge)
2. Die einzige Hoffnung (Southern Storm)
3. River's Edge
4. Breaker's Reef
Zum Inhalt (Quelle: eigene Angabe)
Einige Monate nach den Ereignisse von „Gefährliche Zuflucht“ wird der Polizeichef Cade in einen tödlichen Autounfall verwickelt. Kurz darauf ist er spurlos verschwunden, aber niemanden scheint das sonderlich zu wundern.
Nur Blair Owens ist mißtrauisch und vermutet ein Verbrechen. Gegen alle Widerstände beginnt sie, nach Cade zu suchen. Dabei gerät sie selbst in Gefahr.
Über die Autorin (Quellen: Website der Autorin, engl. Wikipedia, Verlagsangaben)
Terri Blackstock wurde 1957 in Illinois geboren. Ihre ersten zwölf Jahre war sie als Mitglied einer „Air Force Familie“ ständig auf Reisen, sie ging sogar in den Niederlanden zur Schule. Mit 25 erschien ihr erster Roman als Beginn einer seither erfolgreichen Karriere. Bis 1994 schrieb sie unter Pseudonymen u. a. für HarperCollins oder Harlequin. Dann wandte sie sich dem christlichen Buchmarkt zu; eines ihrer Hauptanliegen ist es, Hoffnung statt Verzweiflung anzubieten.
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Vorbemerkung
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Das ist ein christliches Buch. Wenn ich Formulierungen wie „wir“ verwende, beziehen sich diese meist nicht auf die Gesamtgesellschaft, sondern auf den christlich geprägten Teil, dem ich mich zugehörig fühle. Ferner ist Denken und Handeln eines großen Teils der Protagonisten stark von ihrem aktiv gelebten Glauben geprägt. Handlungsweisen wie Beten oder Hinwendung zu Gott werden als normal und notwendig angesehen.
Meine Meinung
So ziemlich jeder in Cape Refuge ist davon überzeugt, daß Blair sich irrt. Und niemand will in Betracht ziehen, daß sie mit ihrer Vermutung, daß Cade etwas zugestoßen ist, recht haben könnte.
Ich hatte den Vorgängerband direkt vor diesem nochmals gelesen und war darob sofort wieder auf Cape Refuge zuhause. Jedoch kann man dieses Buch problemlos auch ohne Kenntnis von „Gefährliche Zuflucht“ lesen, alles, was an Hintergrundwissen zum Verständnis hier notwendig ist, wird an passender Stelle erwähnt. Allerdings erfährt man dadurch natürlich die Auflösung des ersten Buches.
War schon „Gefährliche Zuflucht“ spannend, so legt Terri Blackstock hier noch eines drauf, und vor allem Cade wird nicht geschont. Die Autorin liefert eine Geschichte, die durchaus das Szenario für einen Krimi mit hollywoodreifem Showdown am Ende abgeben könnte. Auch hier erwartet den Leser eine Überraschung bei der Auflösung, auf die ich während des Lesens nicht gekommen bin, im Rückblick jedoch Sinn ergab und auch durchaus einzelne Indizien darauf hindeuteten.
Auch in diesem Buch spielt der Gegensatz der gläubigen Morgan und der atheistischen Blair eine Rolle. Gerade Letztere wird durch das Verschwinden Cades sehr auf die Probe gestellt, wird ihr doch dadurch erst bewußt, daß sie möglicherweise mehr als nur Freundschaft für ihn empfindet. Je mehr sich für sie der Verdacht, daß er das Opfer eines Verbrechens wurde, erhärtet, je mehr gerät sie in Zweifel, wie ihm als gläubigem Christen denn solches passieren kann. „Warum läßt der gute Gott uns leiden“ hieß vor vielen Jahren einmal ein Buch, und genau darum geht es hier in der Geschichte.
Hat die Autorin das christliche Element in „Gefährliche Zuflucht“ eher dezent eingebaut, steht es hier doch mehr im Vordergrund. Dabei hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, daß sie zu direkt die Botschaft nach unbedingtem Gottvertrauen beschrieb, die sie mit diesem Buch vermitteln will. Dadurch wirken die Figuren in diesem Band leider etwas einseitig.
Jonathan, Morgan und Cade sind in den Stürmen dermaßen gefestigt und selbstsicher, wie ich es eigentlich nur aus Romanen, die im Urchristentum spielen, kenne. Nun kann man sagen, daß eine solche Einstellung zumindest für Cade in der Situation in der er sich den größten Teil des Buches befindet, überlebenswichtig (auch psychisch) ist. Aber wenigstens ab und zu mal ein gehöriger Zweifel wäre halt doch menschlich gewesen. Jonathan und Morgan legen eine Ruhe an den Tag, die mich bisweilen schon etwas gewundert hat, und Morgan schaffte es an einigen Stellen sogar, mich zu nerven.
Sadie, die inzwischen bei der Familie wohnt, hingegen ist sich treu geblieben. Sehr überzeugend werden ihre Nöte der Akklimatisation und die sich daraus ergebenden, auch negativen, Folgen beschrieben. Selbst da, wo sie falsch gehandelt hat, würde das in natura wohl auch so sein.
Blair schließlich macht in dem Buch die größte Verwandlung durch; und auch bei ihr ist es der Autorin nicht ganz gelungen, mich zu überzeugen. Zu plötzlich kam manches, was aus der Geschichte und dem, was sie mit- und durchmacht zwar zu erklären ist, aber für meine Begriffe nicht deutlich genug ausgeführt wurde.
Das klingt nun alles vermutlich negativer, als es von mir gemeint ist, es ist Jammern auf hohem Niveau. Das Buch selbst vermochte mich sehr wohl zu fesseln und im Ganzen gesehen zu überzeugen, auch die Auflösung am Ende war schlüssig (wenngleich nicht für sämtliche Nebenstränge alle Fragen beantwortet wurden). Ich habe eine bestimmte Ahnung, wie der vierte Band der Reihe ausgehen wird, in diesem Buch hier wird ein großer Schritt in diese vermutete Richtung getan. Ich schätze, daß die von mir beanstandeten Dinge eben diesem „großen Schritt“ zuzuschreiben sind und sich in den Folgebänden auflösen.
Wie schon in „Gefährliche Zuflucht“ sind die Hauptereignisse dieses Buches am Ende aufgeklärt, aber so manches bleibt eben noch offen. Insofern hoffe ich, daß der Boas-Verlag möglichst bald den dritten und vierten Band veröffentlicht, damit ich endlich weiß, wohin der Weg die vertrauten Figuren führen wird. Denn weiter lesen werde ich auf jeden Fall.
Kurzfassung:
Spannend geht es weiter auf Cape Refuge, der kleinen Insel vor der Küste Georgias. Während Cade spurlos verschwunden ist, stellt sich für Blair nicht nur die Frage, wo er ist und was ihm zugestoßen ist, sondern auch, wie die Geschehnisse mit Cades Glauben zu vereinbaren sind.
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Thema: Let's Dance! |
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Zu Hatis Edit im Spoiler:
Na das mit der Kandidatenauswahl ist doch logisch und vorhersehbar. Die dient auch (oder vor allem?) dazu, andere RTL-Sendungen zu pushen. Drum kenne ich die meisten "Promis" ja auch nicht, denn "Let's Dance" ist zum Einen die einzige Sendung im Privatfernsehen, die wir direkt mitgucken, und zum Zweiten so ziemlich die einzige Sendung, die ich auf RTL sehe (von extrem wenigen Filmen, die ich von dort aufnehme, abgesehen).
Insofern habe ich mich bei der diesjährigen Let's Dance Staffel dauernd gefragt, weshalb die Promis so extrem gut tanzen und die Profitänzer so schlecht sind.
Irgendwann kam ich drauf, daß die Profitänzer die sind, welche ich kenne, und die Promis die, die ich nicht kenne.
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Thema: Christopher Ross "Die Schlucht der Wölfe" |
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Meine Meinung
Der Western wurde schon oft totgesagt. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger, und für mich war er sowieso nie gestorben. So griff ich dieser Tage, als ich ein kürzeres Buch für „Zwischendurch“ suchte, nach diesem und fand genau, was ich suchte: einen Western von einem der wenigen Autoren, dessen Bücher auch in den USA erschienen sind, der mich für ein paar Stunden in die Spätzeit des Wilden Westens versetzte.
Christopher Ross ist ein Pseudonym von Thomas Jeier, von dem ich schon ein paar Bücher gelesen habe. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, die jedoch leider nicht ganz erfüllt wurden. Immer wieder sind mit kleinere stilistische Mängel wie häufige Wortwiederholungen aufgefallen. Und der „Wilde Westen“, der laut Matties immer wiederkehrender Aussage doch gar nicht mehr „wild“ ist, wurde genau so beschrieben, wie wir ihn aus Westernfilmen kennen. Bis hin zum alten Mann, der im Schaukelstuhl vor dem Saloon sitzt und darauf wartet, daß etwas passiert, wurden einige Klischees bemüht. Das sind allerdings meine einzigen Kritikpunkte.
Von Izla wurden Inkonsistenzen beim zeitlichen Ablauf moniert, ein paar Mal bin ich beim Mitrechnen auch ins Schleudern geraten, habe dem aber weiter keine Beachtung geschenkt.
Die Geschichte selbst hat sich relativ geradlinig entwickelt, vom Vorleben der Hauptfiguren erfahren wir genug, um sie und ihre Handlungsweisen verstehen und nachvollziehen zu können. „Personal“ wie Landschaft konnte ich mir gut vorstellen, im Kopf lief ein richtiges „Western-Kopfkino“ ab. Insofern hat mir das Buch genau das gebracht, was ich von ihm erwartet habe.
Positiv aufgefallen ist mir, daß der Autor sein großes Fachwissen hat einfließen lassen. Es tauchten immer wieder Begebenheiten oder Erinnerungen an solche auf, die mir auch von anderweitig her schon bekannt sind. Etwa den sehr harten Winter 1877/1878, der vielen Rindern das Leben kostete, die Viehtrecks von Texas nach Wyoming bzw. Montana zur Zeit der Gründung der großen Ranchen oder manche andere Begebenheiten.
Sicherlich gibt es, die Inhaltsangabe deutet es an, auch eine Liebesgeschichte. Diese habe ich jedoch als sehr glaubwürdig, von der Motivation der beiden her bis zur Entwicklung der Beziehung, und überhaupt nicht als kitschig empfunden. Mail Order Brides waren seinerzeit sehr häufig; ich denke, so wie das im Buch geschrieben wurde, könnte es sich in der Tat des öfteren zugetragen haben.
Ergänzt wird das Buch durch einen kurzen Epilog, in dem erwähnt wird, was aus den wichtigsten Figuren nach dem Ende der Geschichte wird. So konnte ich das Buch ruhig und zufrieden schließen, nachdem ich im heimischen Sessel einen ungefährlichen Ausflug in den „Wilden Westen“ unternommen hatte. Ich denke, so einen Ausflug werde ich bald wieder unternehmen.
Kurzfassung:
Zwei Außenseiter müssen auf einer kleinen Farm in Montana überleben. Vom harten Leben im nicht mehr so wilden Westen.
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Thema: [psi] |
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Es tut mir leid, aber ich werde das Buch jetzt doch abbrechen.
Ich hatte für eine (anderweitige) Leserunde unterbrechen müssen und jetzt zieht mich eigentlich so gar nichts zu psi zurück; es ist mir wohl doch etwas zu fremd. Ich habe diagonal weitergelesen und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß es nicht meine Denkrichtung ist. Ich würde es unter anderen Umständen weiterlesen, weil es gut geschrieben ist und es mich prinzipiell schon interessieren würde, aber ich bin noch in einem anderen Forum aktiv und wegen eines Krankheitsfalles werde ich mich dort vermehrt um Leserundenorganisation kümmern müssen, wodurch ich auf absehbare Zeit für Bücher außerhalb dessen kaum noch Zeit habe. Und psi noch einige Wochen oder gar Monate hier liegenlassen, möchte ich auch nicht.
Danke an eros, daß er mir das Hineinlesen ermöglicht hat.
piper1981, Du bist, wenn ich das überblicke, die Nächste. Bitte schicke mir Deine Anschrift per PN oder Mail.
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Thema: Gefährliche Zuflucht - Terri Blackstock (Cape Refuge 1) |
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Inzwischen ist der zweite Band in deutscher Übersetzung erschienen.
Zum Inhalt (Quelle: Verlagsangabe)
Bei einem Einsatz fährt Cade, der tiefgläubige Polizeichef von Cape Refuge, einen Fußgänger an. Im Krankenhaus stellen die Ärzte fest, dass der Unbekannte vor dem Unfall angeschossen wurde. Ein Mord- oder Selbstmordversuch? Trotz Not-OP stirbt der Mann und Cade macht sich schwere Vorwürfe. Hätte er ihn retten können?
Und dann ist Cade am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Doch niemand scheint sich ernsthaft Sorgen zu machen, stattdessen findet man sein Verschwinden verdächtig. Blair Owens, eine Freundin Cades, ist von seiner Unschuld überzeugt und macht sich allein auf die Suche. Dadurch wird sie auch mit Cades Glauben, den sie selbst ablehnt, konfrontiert. Kann sein Gott ihr helfen, ihn zu finden?
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Thema: Meine neuen Bücher (gekauft, geschenkt bekommen, geliehen, ...) ab 23.04.2013 |
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So nicht! Anklage einer verlorenen Generation - Bernhard Winkler
Inhaltsangabe bei Amazon:
"Politiker sind keine Landwirte - warum betreiben sie dann Kuhhandel?", ist der Titel eines Kapitels in Bernhard Winklers Buch. In 20 Anklagepunkten greift der Autor die derzeitige Politik frontal an. Sie habe keine Ideale mehr und mache politisches Kleingeld auf dem Rücken der Jugend: bei der Jobsuche, in der Bildungspolitik, bei der Altersvorsorge. Demokratie sei zur Farce verkommen, die Politiker lebten nur mehr in der Defensive. Bernhard Winklers Aufschrei ist laut, offensiv und brillant. Sein Fazit: "Reißt endlich das Ruder rum, sonst entern Piraten das Parlament."
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Thema: Sinfonie des Himmels - Chris Fabry |
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„Es kommt die Zeit im Leben eins Mannes, wo er weiß, wann er sich geschlagen geben muss. Wo er weiß, dass die Welt im gerade einen linken Haken verpasst hat. Und du musst entweder aufstehen und weitermachen oder du bleibst dort liegen und siehst zu, wie das Leben an dir vorbeirollt.“ (Seite 47)
383 Seiten, kartoniert
Originaltitel: Almost Heaven
Aus dem Amerikanischen von Eva Weyandt
Verlag: Gerth Medien GmbH, Aßlar 2013
ISBN-10: 3-86591-748-8
ISBN-13: 978-3-86591-748-5
Zum Inhalt (Quelle: eigene Angabe)
Billy Allmann ist, trotz seines Rundfunksenders, ein eher unscheinbarer Mensch, der ein anscheinend eher unbedeutendes Leben führt. Nachdem die Familie bei einer Flut alles verloren hat, zieht sie nach Dogwood, wo das Leben auch nicht viel einfacher wird. Billy wächst zu einem Mann heran, der sein Leben alleine lebt. Aber gerade das macht seine Größe aus, wie aus der ganz anderen Sichtweise seines Schutzengels Malachi, der die Ereignisse kommentiert und begleitet, deutlich wird. „Die Letzten werden die Ersten sein.“ Hier zeigt sich, was das bedeuten kann.
Über den Autor (Quelle: eigene Formulierung, Datenquelle: Verlagsangabe sowie Website des Autors)
Chris Fabry wurde in West Virgina geboren und lebt heute mit seiner Frau und ihren neun Kindern in Arizona. Er hat über 65 Bücher veröffentlicht und etliche Preise gewonnen, darunter zwei Mal den Christy Award, unter anderem für dieses Buch. Er moderiert auch eine wöchentliche Radiosendung.
- < Klick > - die Seite zum Autor bei Gerth Medien (dort unter der Seite zum Buch eine Leseprobe)
- < Klick > - die Website des Autors (in englischer Sprache)
- < Klick > - die Seite zum Autor bei fantasticfiction.co.uk
- < Klick > - Ein Interview mit dem Autor auf novelmatters.com (in englischer Sprache)
Vorbemerkung
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Das ist ein christliches Buch. Wenn ich Formulierungen wie „wir“ verwende, beziehen sich diese meist nicht auf die Gesamtgesellschaft, sondern auf den christlich geprägten Teil, dem ich mich zugehörig fühle. Ferner ist Denken und Handeln eines großen Teils der Protagonisten stark von ihrem aktiv gelebten Glauben geprägt. Handlungsweisen wie Beten oder Hinwendung zu Gott werden als normal und notwendig angesehen.
Meine Meinung
Die Menschen begreifen die Dinge des Himmels nicht, weil sie nicht die Möglichkeit haben, in unsere Welt zu sehen. (Seite 152) So sieht es Malachi, Billys Schutzengel, und das Spannungsverhältnis zwischen dem Zitat oben und diesem macht einen Großteil des Buches aus. Wir Leser haben dabei den Vorteil, daß wir beide Sichtweisen überblicken können, denn das Buch wird aus zwei Blickwinkeln erzählt: dem von Billy Allmann und dem seines Schutzengels Malachi. Während ersterer naturgemäß nur das direkt vor bzw. um ihn Liegende und Geschehende wahrnimmt, kann Malachi den größeren Gesamtzusammenhang sehen. Wobei es für uns Sterbliche sicher tröstlich ist zu erfahren, daß auch das Wissen so eines Schutzengels an seine Grenzen stößt und ihn bisweilen ganz menschliche Zweifel plagen können.
An manchen Stellen des Buches kam mir „Das Haus an der Küste“ von James L. Rubart in den Sinn, weil auch dort ein Engel eine Rolle spielt; manches ähnlich, vieles naturgemäß verschieden ist. Die Unterscheidung zwischen den Erzählsträngen ist jeweils leicht zu erkennen, da die Teile Malachis in kursiv gedruckt sind. Für mich eine sehr gute Lösung, nicht nur wegen der besseren Unterscheidbarkeit, sondern auch, weil ich in Malachis Abschnitten immer - auf Grund des Schriftbildes - das Gefühl hatte, daß er aus einer anderen Sphäre berichtet. Tut er ja auch, nur durch die Schrift wurde dieser Eindruck bei mir verstärkt. Dabei, das sei ausdrücklich positiv vermerkt, der Schriftgrad beim normalen wie dem kursiven Teil so angenehm war, daß alles auch vom Optischen her leicht lesbar ist. Da hat der Hersteller (oder die Herstellerin) ausnehmend gute Arbeit geleistet. Wenn es dann halt noch für ein richtiges HC gereicht hätte anstatt der Klappbroschur, wäre auch mein bibliophiles Herz ganz zufrieden gewesen.
Das Buch ist das dritte, welches in dem fiktiven Ort Dogwood spielt, für mich war es jedoch das erste, das ich von dem Autor las. Alle drei Romane sind in sich eigenständig, also keine Serie oder Trilogie. Gemeinsam ist ihnen lediglich der Handlungsort. Allerdings tauchen in diesem Roman Figuren aus dem vorangehenden „Junikäfer“ auf, so daß man indirekt das Ende von „Junikäfer“ erfährt. Das hat mich nicht weiter gestört, da ich normalerweise sowieso das Ende eines Buches zuerst lese. Irgendwelche Verständnislücken sind mir durch diese Unkenntnis nicht entstanden.
Das Buch selbst hat es mir zu Beginn nicht leicht gemacht, die ersten Kapitel empfand ich als düster und bedrückend. Nachdem ich jedoch den Beginn eines Interviews mit dem Autor über seine Zeit, als er „Junikäfer“ schrieb, gelesen hatte, wurde mir klar, warum er solche Schicksalsschläge dermaßen eindringlich schildern kann. Diese meine Probleme haben sich ab dem zweiten Teil jedoch verflüchtigt. Der Schicksalsschläge wurden nicht unbedingt weniger (verteilt über die Jahre vielleicht doch), dennoch las es sich für mich besser. Aufgefallen ist mir, daß es vermutlich das Buch (von den von mir gelesenen) aus dem Genre ist, welches am meisten auf die christliche Haltung abstellt bzw. diese am deutlichsten anspricht. Das ist jetzt eine Feststellung, keine Wertung. Im Buch wird in der Hinsicht eine Umgebung beschrieben, wie ich sie mir manches mal auch für die hiesige Realität in „unserem“ durchsäkularisierten Land wünschen würde.
Das „Personal“ konnte ich mir gut vorstellen, das Kopfkino sprang recht schnell an, Action und Ruhemomente hielten sich in einem ausgewogenen Verhältnis die Waage und waren für mein Empfinden richtig dosiert. Das Buch entwickelt sich glaubhaft und folgerichtig; lediglich an einer Stelle gibt es ein kleines „Logikloch“, als ob ein Satz oder zumindest Hinweis fehlen würde. Über lange Strecken hindurch war unklar, was in einem bestimmten Lebensabschnitt Billys, der sein Denken und Handeln stark beeinflußt, passiert war. Als dann die Auflösung kam, hatte ich an vieles gedacht, nur nicht an das, was ich da lesen mußte. Im Nachhinein gab es sogar Anzeichen bzw. versteckte Hinweise im Buch, die ich jedoch beim Lesen nicht damit in Verbindung brachte. Da dies eine recht reale Sache ist, habe ich mich manches Mal gefragt, ob man im täglichen Leben auch so blind für solche Signale ist. Leider vermutlich ja.
Manchmal müssen Sie sich an die Hoffnung klammern, die Gott für Sie hat, und nicht an die Hoffnung, die Sie in sich selbst finden können.“, sagt Billy in einer seiner Radioansprachen (S. 231). Das ist ein Motiv, das sich durch das ganze Buch hindurch zieht und bis zu einem gewissen Grade sicherlich auch die Quintessenz daraus. Wenn ich an die Schilderungen Fabrys über das Schicksal seiner eigenen Familie in 2008 und den Jahren darauf denke, das zwar nicht so schlimm war, wie das hier im Buch, aber dennoch heftig (und vor allem real), gewinnt dieses Werk eine ganz neue und tiefere Dimension. Durch alles Leid und Schmerz hindurch schimmert doch eine Hoffnung und ein Versprechen für eine bessere Zukunft, auch wenn wir den Sinn akuter Geschehnisse mit unserem begrenzten Horizont nicht gleich wahrnehmen können.
Oder, um mit Billys Worten zu schließen (S. 343):
Wenn du dich auf deine eigene Kraft und Klugheit verlässt, dann drehen deine Räder durch. Wenn du aber Gott das Talent, das er dir gegeben hat, zur Verfügung stellst, und auch das, was du nicht so gut kannst, dann wird dein Leben zu einem wunderschönen Lied, das jeden Tag in den Himmel aufsteigt.
Kurzfassung
Basierend auf einer wahren Geschichte, ein Roman mit Tiefgang und Gedankenanstößen, wie ich mir mehr wünschen würde.
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Thema: Welche Bücher habt ihr im April 2013 gelesen? (Bitte Anfangsposting beachten!) |
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Jane Austen; Pride And Prejudice; 1; englisch, dt.: „Stolz und Vorurteil“
Mario Fischer; Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing; 1
P. D. James; Death Comes to Pemberley; 2,5; englisch, dt.: „Der Tod kommt nach Pemberley“; Leserunde
James A. Michener; Centennial; 1; englisch, dt.: „Colorado Saga“; Monatshighlight
Jano Rohleder; Fast schon Fantasy: Über die Gründe des Erfolgs von Gustav Freytags "Ingo und Ingraban", dem ersten Teil der "Ahnen"; 2
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