Thema: Welches Buch lesen die Eulen zur Zeit? (ab dem 06.05.2013) |
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Nach dem tollen und bewegenden Buch *Ein ganzes halbes Jahr* brauch ich jetzt was ganz anderes. Anfangs musste ich mich erst etwas an die Schriftweise von Frau Mantel gewöhnen
aber nach ca. 60 Seiten nimmt man das nicht mehr so wahr..
Hilary Mantel *Wölfe* (eBook)
England im Jahr 1520: Das Königreich ist nur einen Pulsschlag von der Katastrophe entfernt. Sollte der König ohne männlichen Erben sterben, würde das Land durch einen Bürgerkrieg verwüstet. Henry VIII. möchte seine Ehe annullieren lassen und Anne Boleyn heiraten. Der Papst und ganz Europa sind dagegen. Die Scheidungsabsichten des Königs schaffen ein Machtvakuum, in das Thomas Cromwell tritt: Die Werkzeuge dieses politischen Genies sind Bestechung, Einschüchterung und Charme. Aus der Asche persönlichen Unglücks steigt er auf und bahnt sich seinen Weg durch die Fallstricke des Hofes, an dem "der Mensch des Menschen Wolf" ist. Hilary Mantel hat mit Wölfe etwas sehr Rares geschaffen: einen wahrhaft großen Roman, der seinem historischen Gewand zum Trotz höchst zeitgemäß ist. Auf einzigartige Weise erforscht er die Choreografie der Macht.
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Ich hab das gar nicht so heraus gelesen, dass Lou sich von Patrick getrennt hat. Ich hatte es sogar eher so verstanden, dass Patrick derjenige war, der die Entscheidung traf.
Lou hat eigentlich nicht richtig ausgesprochen was Sache ist. Sie hat immer wieder betont, dass Will sie braucht und sie mit ihm diese Reise machen muß.. und Patrick meinte daraufhin, dass "egal was er sagt, sich nichts ändert"..
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"Wenn du mit ihm fährst, sagst du mir damit etwas über unsere Beziehung. Darüber, was du von uns hälst."
"Das ist nicht fair. Es sagt gar nichts über uns." widersprach ich. |
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Nun ja, mit dem was Patrick sagte, hatte er ja nicht ganz unrecht. Und dafür fand ich Lous Antwort eigentlich recht lahm. Sie unternimmt nicht den kleinsten Versuch, ihn vom Gegenteil zu überzeugen und zieht auch gleich aus der Wohnung aus. |
Das meinte ich! Lou sagt eigentlich nicht richtig, was sie will. Sie lässt
Patrick mehr oder weniger selbst darauf kommen. Aber sie trifft keine eindeutige Entscheidung - das meinte ich mit "warmhalten", was sicherlich nicht das richtige Wort dafür war..
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von belladonna
Ich stelle jetzt mal sinngemäß die Diskussionsfragen aus dem Buch ein, dann könnt Ihr darauf eingehen, wenn Ihr soweit seid!
1. Als Lou Will zum 1. Mal trifft, ist er sehr unfreundlich zu ihr und spielt ihr sogar einen fiesen Streich, um sie zu verunsichern. Was war dein 1. Eindruck von Will und Lou? Hat sich Deine Meinung zu den beiden im Laufe des Buches geändert und wenn ja, in welcher Hinsicht?
2. Will und Lou haben jeder eine tiefgehende Wirkung auf das Leben des anderen. Wie ändert sich ihr Leben nach ihrer Begegnung verglichen mit vorher? Wie verändern sie sich gegenseitig?
3. Als Lou erstmalig von Wills Plänen, zu Dignitas zu fahren um sein Leben zu beenden, erfährt, ist sie schockiert, dass seine Mutter Camilla es in Betracht ziehen könnte, solch eine Rolle beim Tod ihres Sohnes zu spielen, und hält sie für herzlos. Was für ein Charakter ist Camilla deiner Meinung nach? Hältst Du diese Meinung von ihr für gerechtfertigt?
4. Beide, Will und Lou, hatten ein schreckliches Erlebnis, das ihr Leben verändert hat - Wills Unfall und Lous Übergriff im Burg-Irrgarten. Wie sehen ihre Reaktionen auf jede dieser Erfahrungen im Vergleich aus? Wo gibt es Ähnlichkeiten/Unterschiede?
5. Als sein Pfleger und Freund hat Nathan auch einen großen Anteil an Wills Leben. Wie wichtig ist seine Rolle in der Geschichte? Welche Auswirkung hat er auf die Dynamik zwischen Will, Lou und Wills Eltern?
6. Lou hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer eigenen Familie, trotz ihrer ständigen Kabbeleien mit Schwester Treena. Welche Gewicht hat ihre Familie bei Lous Entscheidungen - z.B. bei der Entscheidung, den Job bei den Traynors anzunehmen und zu behalten - auch als sie herausfindet, dass er auf 6 Monate befristet ist - und bei der Entscheidung, in die Schweiz zu fahren, um am Ende bei Will zu sein?
7. Will und Lou kommen aus sehr unterschiedlichen Welten. Wills war eine Welt des Erfolgs, des Ehrgeizes und er Privilegiertheit vor seinem Unfall, während Lou in einer bescheidenen, einfach und wenig abenteuerlichen Welt lebt, begrenzt auf das Gebiet der Kleinstadt, in der sie ihr ganzes Leben verbracht hat. Glaubst Du, dass Will und Lou sich unter anderen Umständen in einander verliebt hätten?
8. Wills Recht zu Sterben und Lous Entschlossenheit, ihn davon abzubringen, dieses Recht auch auszuüben, ist ein durchgängiges Thema in diesem Roman. Was hältst du von Wills Entscheidung am Ende? War es das, was du erwartet hast? Meinst du, die Geschichte hätte ein anderes Ende haben sollen?
Das sind die Fragen aus meiner Ausgabe (mehr oder weniger treffend übersetzt, so auf die Schnelle) - ich habe jetzt keine Zeit, sofort darauf einzugehen, melde mich aber später wieder!
LG, Bella |
Sollen wir noch auf die einzelnen Punkte eingehen?
Also ich für meinen Teil finde, dass wir ganz unbewusst alle schon in unseren Beiträgen zu den einzelnen Punkten wie Veränderung Lou / Will, Reaktion/Ansicht der Beteiligten wie z.B. der Mutter das passende Ende etc. Stellung genommen.
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Irgendwie tut mir Patrick sogar leid. Nun, da er Louisa zu verlieren droht, merkt er wohl was er an ihr hat... Er sah nunmal in einem "Krüppel" keine Gefahr.
Aber ich verstehe auch Louisas Verhalten nicht. Sie wußte, dass sie Patrick nicht bei seinem Viking Dingens unterstützen kann, erzählt auch ihrer Schwester, dass sie sich in Will verliebt hat, aber Patrick schenkt sie nicht richtig reinen Wein ein. So, als wenn sie ihn sich warm halten möchte, falls Will seine Entscheidung durchzieht... Das finde ich nicht ok! |
Patrick war wirklich völlig vor den Kopf geschlagen, als Lou sich von ihm getrennt hat. Sie selbst ist zwar total unsportlich, hat ihn in seinem Vorhaben aber immer unterstützt. Von daher ist ihm natürlich nie der Gedanke gekommen, daß sie sich nicht wirklich für seine Sache interessiert. Ich glaube aber nicht, daß sie ihn sich nur noch warm halten wollte. Bevor sie Will kennenlernte, war die Beziehung für sie eigentlich in Ordnung. Sie hat sich einfach nicht damit auseinandergesetzt, daß die beiden sich auseinandergelebt haben. |
Ich hab das gar nicht so heraus gelesen, dass Lou sich von Patrick getrennt hat. Ich hatte es sogar eher so verstanden, dass Patrick derjenige war, der die Entscheidung traf.
Lou hat eigentlich nicht richtig ausgesprochen was Sache ist. Sie hat immer wieder betont, dass Will sie braucht und sie mit ihm diese Reise machen muß.. und Patrick meinte daraufhin, dass "egal was er sagt, sich nichts ändert"..
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"Wenn du mit ihm fährst, sagst du mir damit etwas über unsere Beziehung. Darüber, was du von uns hälst."
"Das ist nicht fair. Es sagt gar nichts über uns." widersprach ich. |
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von belladonna
Ich habe das Buch heute morgen fertig gelesen, weil ich gestern abend dann doch zu müde war. Oh Mann, soviel geheult habe ich schon lange nicht mehr bei einem Buch!
Unser Kater ist ganz verwirrt um mich rumgeschlichen und hat gemaunzt, weil er mich so überhaupt nicht kennt... |
Ich hab zwar beim Lesen nicht geweint, aber mich hat die Geschichte, so wie sie geschrieben ist, auch sehr berührt.
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| Original von Ayasha/i]Hach, ich bin immer noch fix und fertig... Wie schon erwähnt: es war eine kurze Nacht und das hat nicht nur damit zu tun, dass ich das Buch unbedingt zu Ende lesen wollte. Die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe sehr unruhig geschlafen. Die Gedanken und Gefühle sind nur so rumgewirbelt. |
So schnell wird aus einer Leseschnecke ein Sprinter
. Mir ging es aber auch so mit dem Buch. Mußte einfach so viel es ging am Stück lesen und wissen, wie es mit Lou und Will weitergeht.
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[i]Original von Ayasha/i]
Dass Will seinen Weg so entschlossen gegangen ist, finde auch ich absolut konsequent. Ich schaffe es aber nicht, die Abschiedsszenen in Worte zu fassen und sie zu beschreiben. Sie waren in meinen Augen perfekt so wie sie von der Autorin gezeichnet wurden. Ich finde es auch sehr gut, dass sie die Sterbeszene selber nicht beschrieben hat und das beweist ihr grosses Einfühlungsvermögen und dass sie keine rührselige Geschichte schreiben wollte. |
Ich finde den Abschied von Lou und Will auch genau so perfekt, wie ihn Jojo Moyes beschrieben hat. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Genau so viel Gefühl, wie ich als Leser selbst zulassen kann und genügend Platz für die eigene Vorstellung von Wills letztem Atemzug.
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[i]Original von belladonnaTja, mit der Reise in die USA war es dann doch nichts, aber das hatte ich fast schon erwartet, dass da noch was dazwischen kommt. Ich denke, die Lungenentzündung hat auch Lou die Augen geöffnet, wie instabil Wills Gesundheitszustand ist - und eigentlich hätte es ihr auch bewusst machen müssen, was da in den nächsten Jahren auf Will zukommt. Aber ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass sie das gar nicht wahrhaben will und auch verdrängt, wie sehr er eigentlich leidet.
Fast hätte ich mir ja gewünscht, dass Will an der Lungenentzündung stirbt - das hätte allen die Entscheidung abgenommen und wäre vermutlich auch in Wills Sinne gewesen, aber so einfach war es dann doch nicht. |
Ich hatte mir auch schon im letzten Abschnitt gedacht, dass diese Action-Reise bestimmt nicht stattfinden wird. Es ist nur allzu realistisch, dass sein Gesundheitszustand, der sich immer sehr schnell ändern kann, Lou etwas auf den Boden der Tatsache zurückholt. Zumindest konnte sie eine tolle Alternativ-Reise finden.
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| Original von belladonnaDann der Urlaub in Mauritius - das war ja echt der Traum in Tüten. Nur als dann beim Gewitter Lou bei Will im Bett liegt, ihn küsst und er sie abweist mit der Begründung, dass ihm das nur noch mehr wehtut, weil es ihm vor Augen führt, was er alles nie mit ihr wird machen können - da habe ich das 1. Mal so richtig geheult. Es hat mir in der Seele wehgetan - nicht nur Lous verletzte Gefühl, sondern viel mehr Will und wie es ihn seit dem Unfall immer wieder innerlich zerreißen muss. |
Ich kann Lou sehr gut verstehen, dass sie so heftig auf Wills Abfuhr reagiert hat. Zu hören, dass ihre Liebe für ihn nicht ausreicht hat sie sehr verletzt. Ich glaube ihr ist auch in diesem Moment erst richtig bewusst geworden, wie schwer es für Will wirklich ist.. und war sogar auf sich selbst wütend, weil sie das vorher einfach nicht sehen wollte.
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| Original von belladonnaDas fand ich an dem Buch übrigens auch ein bisschen schade: es gibt ja immer mal wieder Perspektivenwechsel, nur aus Wills Sicht wird nie geschrieben - über ihn erfahren wir immer nur indirekt was bzw. wenn er selber was sagt oder schreibt. |
Das hat mich eigentlich gar nicht gestört, denn Will´s Ansicht wurde klar durch Gespräche mit Lou vermittelt, da hat mir nichts gefehlt. Sein Standpunkt wurde gerade im letzten LR-Abschnitt ganz eindeutig geäußert.
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Original von belladonna
Das Will für Lou vorgesorgt hat, fand ich nett, hätte es mMn aber nicht gebraucht. Durch die Zeit mit Will war Lou ja doch so erwachsen geworden, dass sie es sicher auch ohne Wills Geld geschafft hätte! |
Auch das fand ich sehr passend. Er wollte ihr einfach die (finanzelle) Angst nehmen, dass sie aus sich was machen kann. Er hat das ja schon eine zeitlang geplant, da war die Veränderung bei Lou noch gar nicht so "fortgeschritten".
Sehr gefühlvoll und "einfach Will" steckte in dem Brief, den Will Lou zum Abschied geschrieben hat.
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| Original von belladonnaAlles in allem aber ein tolles Buch und ich fand auch den Schluss richtig und konsequent - so, wie ich Will kennengelernt habe, konnte es für ihn keine andere Entscheidung mehr geben. |
Es wäre einfach zu unrealistisch gewesen, wenn Lou Will umgestimmt hätte. Ich für meinen Teil kann Will sehr gut verstehen und seine Entscheidung akzeptieren und respektieren. Dass es für alle Beteiligten, sei es die Familie oder Lou, nicht einfach ist, diese Entscheidung zu unterstützen und Will auf diesem Weg zu begleiten steht ausser Frage.
Es regt sehr zum Nachdenken an. Allerdings finde ich, dass man bzw. ich dadurch keinen generellen Standpunkt vertreten kann. Jede Situation ist anders und jedes mal ist vielleicht auch die Perspektive aus der man die Entscheidung für sich trifft eine andere.
Von mir gibt es auch die volle Punktzahl, denn über die Dinge, die mich ein klein wenig am Buch "gestört" haben wie z.B. die etwas klischeehafte familiäre Situation bei Lou und im Gegensatz dazu die reiche Familie von Will, ist nicht ausreichend für Punktabzüge - darüber kann ich gerne hinweg sehen, weil es nicht zum Kern der Geschichte gehört.
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von belladonna
Die Sache mit dem Irrgang im Burggarten ist ja jetzt auch aufgeklärt. Sowas in der Art hatte ich mir schon gedacht, aber es war trotzdem nett, wie Will Lou "gerettet" hat und das hat die beiden einander ja auch nochmal näher gebracht. |
Ich fand es sehr schön, dass es nun mal Will war, der Louisa aus dem Irrgarten retten konnte. Dass sie ihm dann auch ihre Geschichte anvertraut zeigt schon, wie tief ihre Beziehung zueinander mittlerweile geworden ist. Schließlich wissen das noch nicht mal ihre Eltern und ihr "Freund" Patrick.
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Original von belladonna
Die Hochzeit war grandios - Alicia nochmal als dumme Pute enttarnt und der Rollstuhl-Tanz von Will und Lou war ja wirklich romantisch... *schmelz* Ich hätte mich nicht gewundert, wenn sie sich tatsächlich noch geküsst hätten.
Dass es Will am nächsten Tag so schlecht ging, hat mir wirklich Leid getan für ihn. |
Da zeigt sich aber auch wieder, wie schwerwiegend so eine Nacht für Will sein kann, in der mal nicht alles planmäßig läuft. Es kann für ihn sehr gefährlich werden, wenn der Katheder nicht regelmäßig gewechselt wird.. aber eigentlich kann es ihm ja nur recht sein, sollte etwas passieren.
Aber der Rollstuhltanz war natürlich wirklich sehr schön.
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Original von belladonna
Immerhin hat er jetzt zugesagt, dass er mit in Urlaub fliegen will - ich bin gespannt, ob die Reise auch tatsächlich wie geplant zustande kommen wird. |
Wow und was für eine Reise sie sich überlegt hat.
Was man nicht alles mit Geld schönes machen kann... Aber ob es überhaupt zu der Reise kommt? Ich glaub eigentlich nicht dran...
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Original von belladonna
Und bzgl. Patrick ist jetzt auch die Katze aus dem Sack - Gott sei Dank. Im Moment sieht es wirklich danach aus, als wäre Lou drauf und dran, etwas aus ihrem Leben zu machen! |
Irgendwie tut mir Patrick sogar leid. Nun, da er Louisa zu verlieren droht, merkt er wohl was er an ihr hat... Er sah nunmal in einem "Krüppel" keine Gefahr.
Aber ich verstehe auch Louisas Verhalten nicht. Sie wußte, dass sie Patrick nicht bei seinem Viking Dingens unterstützen kann, erzählt auch ihrer Schwester, dass sie sich in Will verliebt hat, aber Patrick schenkt sie nicht richtig reinen Wein ein. So, als wenn sie ihn sich warm halten möchte, falls Will seine Entscheidung durchzieht... Das finde ich nicht ok!
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Original von belladonna
Eigentlich wäre Nathan ja auch ein netter Kerl für Lou, sollte Will sich wirklich für den Freitod entscheiden; mittlerweile bin ich übrigens fast überzeugt, dass er das durchziehen wird. Auf dem englischen Cover ist nämlich eine junge Frau abgebildet, die eine Taube fliegen lässt, und das sieht mir fast so aus, als ob es ein Sinnbild dafür wäre, dass Lou Will auch ziehen lassen muss. |
Nathan und Louisa? Nee, die beiden passen mir nicht zusammen...
Aber mit deiner Vermutung bezüglich des Covers könntest Du allerdings recht haben.
Ich bin gespannt, was dann aus Louisa wird! Ob sie ihre Pläne in die Tat umsetzt!
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Zum Beispiel auch nach Louisas Geburtstagsessen (Hab ich mir doch gedacht, dass Will ihr noch Hummelstrumpfhosen schenkt
) als Patrick Will kennengelernt hat und danach einen Sex-Marathon mit Lou veranstaltete. "Und war ich gut" (
wo ist hier der kotzende Smilie?) |
Yep, mit der Strumpfhose hast du mal wieder Recht gehabt.
Woher wußtest du das ? Hast du auch schon mal so eine Biene Maja Strumpfhose bekommen ?
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Och zu Fasching darf es gerne mal eine Biene Maja- oder Schmetterling-Strumpfhose sein
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Original von -Christine-
Ich fürchte auch, daß Will trotz neuer Liebe an seinem Entschluß festhalten wird. Aus seiner Sicht hat er nichts mehr, was er Lou langfristig bieten kann. Im Gegenteil, sein körperlicher Zustand kann sich sogar noch verschlechtern. Und wenn er selbst unglücklich ist, wie kann er dann Lou glücklich machen ? |
Eben und er wird immer der Zeit vor dem Unfall nachtrauern, auch wenn er dann Louisa nie kennengelernt hätte. Aber ein Teil von mir hofft trotzdem auf ein Happy End
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von belladonna
Ja, aber sind das denn dieselben wie in der englischen Ausgabe??? |
Ja, sind sie.
Es ist wirklich supernett, daß du dir so viel Mühe gemacht und diese übersetzt hast.
Aber ich denke, es macht Sinn, wenn wir auf die Fragen zurückkommen, wenn wirklich alle mit dem Buch durch sind. |
@belladonna: Auch von mir schon mal ein herzliches Danke schön, dass Du die Fragen schon mal eingestellt hast (und sogar noch übersetzt!
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Ich hab sie mir allerdings noch nicht angeschaut, damit ich nicht versehentlich schon was lese, was vielleicht zu viel vom Ende vorweg nimmt..
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von belladonna
Oh nein, jetzt hat Lou doch tatsächlich zugestimmt, bei Patrick einzuziehen, obwohl keiner von beiden das wirklich möchte...
Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis die beiden sich eingestehen, dass ihre Beziehung schon längst keine mehr ist?!? |
Ich war auch überrascht, daß Lou diesem Angebot zugestimmt und nicht die Gelegenheit ergriffen hat, erst einmal über ihre Beziehung zu Patrick nachzudenken. Das nicht mehr alles so ist, wie es sein soll, das ahnt sie wohl schon. Aber irgendwie scheint sie davor zurückzuschrecken, sich eingehender mit dem Problem auseinanderzusetzten. Vielleicht ahnt sie auch, was das Ergebnis dieser Überlegungen wären ... |
Ich fass es auch gerade nicht, dass sie darauf wirklich eingeht. Merkt sie denn nicht, dass Patrick das Angebot nur gemacht hat, damit sie nicht in Wills Gästezimmer übernachtet? Merkt sie denn nicht, dass Patrick scheinbar nur Interesse an ihr hat, wenn er glaubt, dass auch ein anderer Interesse an ihr hat?
Zum Beispiel auch nach Louisas Geburtstagsessen (Hab ich mir doch gedacht, dass Will ihr noch Hummelstrumpfhosen schenkt
) als Patrick Will kennengelernt hat und danach einen Sex-Marathon mit Lou veranstaltete. "Und war ich gut" (
wo ist hier der kotzende Smilie?)
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Original von -Christine-
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Original von belladonna
Ansonsten tut mir beim Lesen manchmal das Herz weh - Lou gibt sich solche Mühe und kommt einfach nicht weiter, Will dagegen versucht alles, damit Lou endlich "flügge" wird... |
Nach dem Ausflug zur Pferderennbahn hat sich Will beschwert, daß alle immer besser wüßten, was gut für ihn ist. Aber jetzt macht er eigentlich genau dasselbe mit Lou. Ich habe das Gefühl, daß beide so darauf konzentriert sind, Entscheidungen für den anderen zu treffen, daß sie sich dabei selbst vergessen. |
Jeder sieht eben nur seine Sicht. Will möchte, dass Louisa endlich anfängt ihr Leben zu verändern, weil er weiß wie gut es sein kann und Louisa möchte, dass Will endlich anfängt an seinem jetzigen Leben etwas positives und lebenswertes zu entdecken. Jeder möchte das Beste für den anderen und keiner möchte, dass der andere besser weiß, was gut für ihn/sie ist. Ich sehe es auch so, dass jeder mehr an den anderen denkt, als an sich selbst.
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| Original von belladonnaDas ist mal ein interessanter Ansatz! Zumal das Buch im Original ja "Me Before You" heißt - was ja eigentlich die Umkehrung Deines Satzes ist, nämlich dass jeder seine eigenen Interessen vor die des anderen stellt. So ganz habe ich auch bis jetzt nicht verstanden, wie der Titel gemeint ist, denn beide versuchen ja, mit allen Mitteln das zu verwirklichen, wovon sie glauben, dass es für den anderen das Beste ist! |
Vielleicht lernen beide, dass es am Ende das wichtigste ist an sich selbst zuerst zu denken. Also Will, dass er so nicht leben will/kann und Lou, dass sie nicht ihr Leben nach anderen ausrichten sollte... oder aber dass einer von beiden zuerst "gehen" muß..
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| Original von -Christine-Auch wenn Lou und Will versuchen, sich gegenseitig zu ändern, werden sie am Ende doch immer sie selbst bleiben. Da ich das Buch noch nicht fertig gelesen habe, würde ich daraus schließen, daß Will sich nicht davon abbringen läßt, seinem Leben ein Ende zu setzen ... auch wenn er sich in Lou verliebt. |
Tja, wie könnte es enden? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Louisa etwas an Wills Einstellung/Entscheidung ändern wird. Ehrlich gesagt, wäre es mir auch zu "unrealistisch", denn auch wenn Louisa´s Liebe und Herzlichkeit ihm viel geben können, bleibt da doch so viel, das ihn unbefriedigt und vielleicht sogar auch durch ihre Liebe sogar noch weniger männlich fühlen lässt. Ich hoffe zumindest, dass Louisa ihn verstehen kann und dass sie erkennt, was sie aus ihrem Leben machen kann...
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von belladonna
Das kommt davon, wenn man zu schnell liest...
Im Original steht da: "the day I stopped being fearless" - da habe ich wohl im Eifer des Gefechts statt "fearless" "fearful" gelesen... ups. Naja, gut, dass wir hier drüber reden.
Dass es in der Nacht im Burggarten einen sexuellen Übergriff gegeben haben muss, liegt ziemlich nahe - die Frage ist nur, was wirklich passiert ist (und ob Lou sich überhaupt erinnern kann). |
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| Original von -Christine- Eigentlich habe ich das genauso wie du aufgefaßt, also das Lou belästigt oder gar vergewaltigt wurde. Allerdings hat sie, wenn ich mich richtig erinnere, 2 oder 3 Monate später Patrick kennengelernt. Würde sie so schnell eine Beziehung zu einem Mann eingehen, wenn sie vergewaltigt worden wäre ? |
Ich denke, dass sie in dieser Beziehung eher einen gewissen Schutz gesehen hat und Patrick zur damaligen Zeitpunkt vielleicht auch nicht so schnell vorgegangen ist... er war ja auch noch ein ganz anderer Typ als jetzt.
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Original von belladonnaÜbrigens glaube ich, dass es nicht viel Sinn gehabt hätte, wenn Lou Will ganz zu Anfang gefragt hätte, wohin er gern mal einen Ausflug machen würde. Er hätte ja doch nur alles abgelehnt! Da musste sie einfach mit irgendwas anfangen und dass sie dann ausgerechnet ein Ziel ausgesucht hat, das Will gar nicht mochte, war einfach Pech.
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Anfangs sicher nicht, aber vielleicht nach dem Konzert-Besuch... jedenfalls besser als heimlich irgendwas zu planen in der Hoffnung, dass es ihm gefällt. Schließlich hat er nun klipp und klar gesagt, dass er es hasst, dass jeder meint zu wissen was ihm gefällt..
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Wow, ich bin ganz von dem Buch in den Bann gezogen.
Es steckt wirklich mehr drin als nur eine Liebesgeschichte. Gefällt mir!
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Original von belladonna
Der 1. Ausflug war ja schon mal ein Desaster, wobei mich ja schon ein bisschen gewundert hat, dass auch Nathan nicht auf die Idee gekommen ist, vor Ort nach Behinderten-Parkplätzen Ausschau zu halten. Aber auch sonst ging ja alles schief, was nur schiefgehen konnte. Allerdings wundert es mich auch, dass Will nicht einfach voher erklärt hat, dass er keine Pferderennen mag! Hat er schon so resigniert??? |
Eigentlich Hat Louisa ihm gar keine Gelegenheit gegeben zu sagen, dass er Pferde und Pferderennen nicht mag. Sie und Nathan haben ihn mehr voll vorendete Tatsachen gestellt, dass er keine Wahl hat! Ich glaube das hat ihn dann schon vor dem ganzen Ausflug resignieren lassen. Er sagt ja auch am Ende des Tages, dass ihn niemand danach fragt, was er eigentlich will und mag. Jeder scheint es besser zu wissen. Das kann schon sehr frustrierend und nervig sein. Schließlich ist er kein kleines Kind, für das die Eltern immer entscheiden, was das Beste ist. Vielleicht sollte Louisa ihm von ihrer Liste erzählen und fragen, was er denn gerne machen möchte.
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Original von belladonna
Umso mehr hat es mich gefreut, dass der Ausflug zum Konzert solch ein Erfolg war - und Will sich mal wieder wie ein Mann gefühlt hat! Das war ja echt süß, wie er rot geworden ist, als Lou im den Preisschild-Schnippel aus dem Hemdkragen geknabbert hat!
Tja, und dass sie doch noch das richtige Kleid hervorgezaubert hat - manchmal muss man sich doch wundern! |
Dieser Ausflug war ja auch etwas, das Will gerne mag und stand daher schon unter anderen Voraussetzung. Auch hatte Louisa diesmal besser die Gegebenheiten recherchiert, was beim Pferderennen-Ausflug noch nicht der Fall war.
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Original von -Christine-
Ich fand die Szene grandios und habe laut lachen müssen. Vor allem nach Lous Spruch, er könne froh sein, daß das Preisschild nicht an der Hose befestigt war.
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Die Szene war wirklich sehr schön und auch auch der Abschluss vorm Haus, als sie einfach noch draussen saßen und das Konzert und den "normalen" Abend ausklingen liessen...
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Original von belladonna
Die Bedeutung der Episode im Burg-Irrgarten ist mir noch nicht so ganz klar. Sie sagt, es sei der Abend gewesen, an dem sie ihre Furcht verloren hätte...
Auf jeden Fall hat sie danach ihr Äußeres grundlegend verändert. Ich bin gespannt, ob dazu noch was nachkommt. |
Also ich verstand es so, dass Louisa von den anderen Mädchen dort alleine gelassen wurde und nur noch mit den Jungs dort war und so alkoholisiert wie sie war vermutlich von ihnen vergewaltigt/belästigt wurde. Auf jeden Fall half ihr ihre Schwester die Kleider wieder einzusammeln (also muß sie ja nackt gewesen sein). Daraufhin hat sie sich die Haare kurz geschoren, ihre Reisepläne (Australien) verworfen und beschlossen keine Kleider mehr zu tragen,
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| "die Männer attraktiv fanden, die in den Red Lion gingen" |
Das hört sich für mich eindeutig nach solch einem einschneidenden Erlebnis an. Kein Wunder, dass sie ab diesem Zeitpunkt ein so tristes Leben geführt hat. Nicht mehr auffallen, war wohl die Devise.
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Original von Brigia
Ich glaube, sie sagt, dass sie die Fähigkeit sich NICHT zu fürchten verloren hat oder so was ähnliches |
Genau es ist von dem Tag die Rede an dem Lou ihre Unerschrockenheit verloren hat. Davor hatte sie wohl vor nichts Angst und Furcht, aber dieses Erlebnis hat ihr dieses Gefühl genommen...
Auf jeden Fall erklärt es auch etwas die komplizierte Beziehung zu ihrer Schwester, die sie zu hassen scheint, weil sie immer bevorzugt wird und sie an ihr gemessen wird und ganz bestimmt auch, weil sie Lou in diesem Zustand gesehen hat...
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Original von belladonna
Weiter geht's...
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Yep, ich bin schon ganz gespannt und freue mich, dass ich heute so dran bleiben kann!
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Thema: 'Goldstein' - Seiten 217 - 280 |
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Original von xania
Rath und Charly stehen nicht gerade vor einer Hochzeit. So langsam könnte ich auf diese Beziehung verzichten. Die beiden sind einfach nicht füreinander bestimmt, so viele Geheimnisse stehen zwischen ihnen. |
Aber das ist es doch gerade, was ihre Beziehung so interessant macht - gerade ihre Gegensätzlichkeit. Wobei sie eigentlich gar nicht so gegensätzlich sind, wenn ich recht überlege...
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von Ayasha
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Original von Sonnenschein
Ich weiß auch nicht, wie ich ich selbst in der Situation damit umgehen würde. Ich glaube, das kann man auch nicht vorhersagen. Verstehen kann ich ihre Reaktion jedenfalls schon. Schließlich ist der Mensch, den sie kannte und liebte nicht mehr derselbe und stößt sie dann auch noch vehement von sich... |
Ich denke auch, dass es darauf ankommt, wie die Beziehung vorher war (z.B. wie lange man schon zusammen war, wie tief die Liebe etc.). Natürlich heisst es nicht, dass jeder (ob Patient oder Angehöriger) unter den selben Vorzeichen auch gleich reagieren würde. Dennoch glaube ich, dass solche Komponenten auch massgeblich sind. Wenn man z.b. verheiratet ist, sieht die Situation wahrscheinlich auch nochmals anders aus.
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Wenn man verheiratet ist, stellt sich das sicherlich nochmal ein wenig anders dar. Schließlich hat man sich geschworen sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten füreinander da zu sein. Aber ob man das auf Dauer körperlich und emotional verkraftet mit einem Schwerstpflegefall, der vielleicht auch noch zum Koleriker wird und seine Umwelt abstösst.. Wirklich keine leichte Situation..
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Original von Ayasha
Ich hoffe, es ist okay, wenn ich ein bisschen hinterher hinke... Ich bin von Haus aus nicht der schnellste Leser und auf Englisch geht es auch nicht ganz so flott.
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Das ist doch kein Problem! Ich glaube eh, dass dieses Buch einen auch nach dem Lesen noch länger beschäftigen wird.
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Ich bin auch sehr gespannt auf die Geschichte, denn schließlich hab ich es aufgrund meiner bisher gelesenen Bücher von Goodreads empfohlen bekommen und da waren auch Bücher mit dabei, die Du liebe Christine auch gelesen hast und für gut befunden hast - daher musstest Du das gemeinsam mit mir testen!
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Und ich bin auch mittlerweile froh, daß es Goodreads gibt. Ich finde das Buch wirklich toll !
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Wobei Goodreads ja jetzt zu Amazon gehört, was ich etwas kritisch beäuge..
Aber dieser Tip hat sich bisher gelohnt!
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Momentan muß ich beim Lesen immer an den Film (da ich das Buch nicht gelesen habe) "Ziemlich beste Freunde" denken, den ich im letzten Jahr gesehen habe. |
Leider kenne ich weder den Film noch das Buch "Ziemlich beste Freunde". |
Oh den solltest Du Dir wirklich anschauen! Das war für mich das Filmhighlight des letzten Jahres! Wenn Dir dieses Buch gefällt, mußt Du unbedingt den Film gucken (oder eben das Buch lesen)
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Also Louisas bisheriges Leben ist für meinen Geschmack ganz schön trist und bequem. Warum soll man was ändern, wenn alles so schön vor sich hin plätschert. |
Eigentlich hatte ich gar nicht den Eindruck, daß Lou über ihre Situation besonders unglücklich ist. Klar, sie kennt es nicht anders, aber sie scheint auch nicht besonders neugierig auf das Leben außerhalb ihres kleinen Städtchens zu sein. Das finde ich nicht negativ, nicht alle Menschen haben den Drang die Welt kennenzulernen. |
Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sie damit unglücklich ist. Nur mir kam ihr Leben so eintönig vor, aber generell kann vielleicht auch anderen mein Leben als eintönig vorkommen und mir gefällt es. Jedenfalls scheint sie es aber im Laufe des Buches auch mehr so zu sehen...
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Original von -Christine-
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Original von Sonnschein
Was machen denn die Familien, die nicht so viel Geld haben und sich solch eine Rundumbetreuung nicht leisten können? Da kommt doch der Betroffene dann in ein spezielles Heim, in dem sich nicht so fürsorglich um ihn/sie gekümmert wird. |
Eine Freundin von mir ist nach einer schweren Gehirnblutung, wegen der sie sowohl körperlich wie geistig schwerst behindert ist, in so einem Heim untergebracht, da die Familie sich so ein Rundumpflegeprogramm, wie Will es hat, niemals hätte leisten können. |
Wenigstens gibt es solche Pflegestätten. Wobei es dort ganz bestimmt nicht so herzlich wie zuhause zugeht. Aber man hat leider als Normalverdienender nicht die Mittel und Möglichkeiten.. Da kann man wirklich nur hoffen, dass man Gesund bleibt.
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von -Christine-
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Original von belladonna
Ich werde aber weiter mit Euch diskutieren, auch wenn ich bald fertig bin. In meiner englischen Ausgabe sind am Schluss auch eine Reihe Diskussionsfragen für Leserunden abgedruckt - wenn Ihr mögt, kann ich sie hier einstellen, dann haben wir noch ein paar zusätzliche Diskussionspunkte! |
Diese Diskussionsfragen haben wir in der deutschen Ausgabe auch und können gerne am Ende gezielt damit diskutieren. Super Idee, bella ! |
Und im eBook sind die Fragen auch enthalten! Dann steht der Diskussion ja nichts im Wege!
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Im 2. Teil hat mir besonders gut gefallen, dass wir auch mal ein wenig Einblick in die Perspektive der Mutter bekommen haben. Ich hoffe, dass wir weitere solche Einschübe z.B. auch aus Wills Sicht bekommen werden.
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Original von Brigia
Das großartige in diesem Abschnitt ist, ich kann tatsächlich alle Perspektiven nachvollziehen: Warum Will sich das Leben nehmen will. Dass das ein bisschen egoistisch ist, wie Georgiana sagt. Dass seine Mutter zustimmt, weil sie denkt, dass ihr nichts anderes übrig bleibt. Es gibt keine leichten Antworten bei dem Thema und ich glaube, fast alles, was man darüber denken und fühlen kann, ist irgendwie nachvollziehbar und berechtigt. Außer der moralische Zeigefinger - aber der kommt ja auch daher, dass man seine eigene Meinung für die einzig richtige hält. |
Generell ist die Situation für keinen der Beteiligten leicht. Weder für die Eltern, die sich sicherlich schon vor dem Unfall voneinander entfernt hatten, weder für die Schwester, die sicherlich immer noch ihren starken Bruder in Will sieht noch für Will selbst, dessen Entschluß dieses Leben nicht mehr weiterleben zu wollen für mich auch sehr gut nachvollziehbar ist. Allerdings kann ich auch jede der anderen Ansichten sehr gut nachempfinden. Kann man als Mutter (und ich bin noch keine Mutter) dem Wunsch nachgeben und "das Kind", das ja eigentlich schon erwachsen ist, gehen lassen und ihm dabei vielleicht sogar noch helfen? Eine wirklich schwere Entscheidung, die man eigentlich eher andersrum kennt, also dass die Kinder für ihre alternden, kranken Eltern treffen müssen...
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Original von -Christine-
Lou und Will kommen sich menschlich näher. Lou scheint den richtigen Ton getroffen zu haben und die beiden finden eine Basis, auf der sie miteinander auskommen können. Ich finde diese langsame Entwicklung unwahrscheinlich schön beschrieben. Es sind Kleinigkeiten wie ein flotter Spruch Lous, die Will langsam auftauen lassen. Es scheit sich so etwas wie eine Freundschaft zwischen den beiden zu entwickeln, aus der wohl langsam mehr werden wird. |
So ganz langsam nähern sie sich. Oft wegen Louisa Unwissenheit teilweise auch ein wenig weltfremdheit, weil sie z.B. nicht weiß wie man "die grüne Soße" nennt
, wegen ihrer Gesangskünste oder wegen ihres Kleidungsstils. Ich glaube Will wird versuchen Louisa Hummelstrumpfhosen zu besorgen
. Auf jeden Fall tut beiden diese Annäherung gut, denn auch Louisa scheint über sich und ihr Leben mehr nachzudenken.
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Original von Belladonna
Will und Lou werden allmählich miteinander warm, das freut mich. Die Szene mit dem Rasieren/Haareschneiden war ja schon ein großer Vertrauensbeweis, wobei es natürlich auch sein kann, dass Will alles so egal ist, dass er Lou einfach machen lässt, damit sie Ruhe gibt. Aber das glaube ich eigentlich nicht - ich denke eher, dass Will allmählich beginnt, sich in Lous Gegenwart wieder ein bisschen als Mensch zu fühlen und nicht nur als Pflegefall! |
Ich glaube nicht, dass es Will egal war, ob Lou ihn rasiert oder die Haare schneidet, nur damit sie ruhig ist. Denn er will sich ja scheinbar immer mehr mit ihr unterhalten. Anfangs wollte er noch seine Ruhe haben und nicht reden, aber jetzt scheint er mehr ihre Nähe zu suchen. Das scheint wohl auch für ihn ein kleiner Hoffnungsschimmer zu sein, etwas "lebenswertes" zu finden...
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| Original von -Christine-Patrick paßt meiner Meinung nach überhaupt nicht zu Lou. Das mag einmal so gewesen sein, aber im Laufe der Jahre haben sich die Interessen der beiden weit auseinander entwickelt. Das ist nichts negatives, ich denke, das passiert einfach, wenn man so jung zusammen kommt. Wahrscheinlich hält einfach die Gewohnheit die beiden noch zusammen. |
Bei dieser "Beziehung" glaube ich, dass sowohl Louisa als auch Patrick darauf warten, dass der andere den ersten Schritt macht. Patrick hat sich ja in einen regelrechten Sportwahn geflüchtet. Die "Sexunlust" ist vermutlich eine Nebenwirkung davon. Auf jeden Fall kann man eigentlich gar nicht von einer Beziehung der beiden reden... da gibt es nichts (mehr) das die beiden verbindet. Sie unterstützen sich ja noch nicht mal in dem was sie tun...
Eigentlich hat Louisa überhaupt wenig Unterstützung. Keiner scheint etwas positives in ihr zu sehen. Selbst die Eltern, zumindest der Vater, machen sich mehr über sie lustig, als dass sie Louisa aufbauen. Mir kommt es so vor, dass sie nur den Vorteil sehen, dass sie durch diesen Job mehr Geld für die Familie nachhause bringt. Kein Wunder, dass Louisa genauso bequem geworden ist. Schließlich bekommt sie das zuhause auch vorgelebt... Nur ihre Schwester scheint dem entfliehen zu wollen, und das auch wieder auf Louisas Kosten..
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Original von Brigia
@Sonnenschein: Ja, an "Ziemlich beste Freunde" musste ich zuerst auch immer denken. Das Setting ist ja auch ziemlich ähnlich: die reiche Familie und der wütende/sarkastische Mann im Rollstuhl, der alle weg stößt.
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Was machen denn die Familien, die nicht so viel Geld haben und sich solch eine Rundumbetreuung nicht leisten können? Da kommt doch der Betroffene dann in ein spezielles Heim, in dem sich nicht so fürsorglich um ihn/sie gekümmert wird. Aber das weiß Will sicherlich nicht zu schätzen...
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Thema: Welches Buch lesen die Eulen zur Zeit? (ab dem 06.05.2013) |
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Hab nun auch das LR-Buch am Wickel
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Original von -Christine-
Jojo Moyes - Ein ganzes Halbes Jahr ( Mini-LR )
Kurzbeschreibung
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will. |
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Thema: Mini-LR: Jojo Moyes - Ein ganzes halbes Leben 18. / 19.05. |
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Ui, hier ist ja schon ganz schön was los!
Da muß man ja aufpassen, dass man auch wirklich nur alle Beiträge zum 1. Teil liest...
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Original von -Christine-
Ich habe dieses Buch von Sonnschein zu Ostern geschenkt bekommen.
Da es eigentlich nicht in mein übliches Beuteschema paßt, wäre ich wahrscheinlich von selbst nicht darauf gestoßen.
Die Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken gibt ja erst einmal nicht viel her, eigentlich läßt sie nur auf eine Liebesgeschichte schließen. Kürzlich erzählte mir ein Bekannter ( ja, ein Mann ), daß er dieses Buch wundervoll, aber auch sehr traurig fand. Traurig ? Jetzt war ich neugierig. Aber erst die Beschreibung bei Amazon gab Aufschluß über das eigentliche Thema des Buches: Sterbehilfe. Meiner Meinung nach kein einfaches Thema, da die Gefahr besteht ( vor allem im Zusammenhang mit einer Liebesgeschichte ) ins kitschige abzurutschen. Ich bin daher sehr gespannt, was die Autorin daraus gemacht hat. |
Ich bin auch sehr gespannt auf die Geschichte, denn schließlich hab ich es aufgrund meiner bisher gelesenen Bücher von Goodreads empfohlen bekommen und da waren auch Bücher mit dabei, die Du liebe Christine auch gelesen hast und für gut befunden hast - daher musstest Du das gemeinsam mit mir testen!
Momentan muß ich beim Lesen immer an den Film (da ich das Buch nicht gelesen habe) "Ziemlich beste Freunde" denken, den ich im letzten Jahr gesehen habe.
Lou soll den behinderten Will durch ihre lockere Art auf andere Gedanken bringen und ihm den Lebensmut zurück bringen. Aber ob ihr das wirklich gelingen kann?
Alles, was Will in seinem alten Leben ausgezeichnet hat und ihm Spaß bereitet hat, hatte mit Sport, Action und Abenteuer zu tun und das kann er nun nicht mehr... Wer kann es ihm verdenken, dass er die Lust am Leben verliert bzw. keinen Sinn darin sieht sein jetziges Leben anders zu gestalten?
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| Original von BrigiaIch denke Patrick hat Recht (überraschenderweise): Will ist nicht die gleiche Person wie vorher. Wenn sich das ganze Leben so sehr ändert, dann muss man noch einmal ganz von vorne anfangen. Deswegen ist Mitleid in so einer Situation wahrscheinlich so unerwünscht: Mitleid hat man eher mit dem Mann, der er vorher war, der so aktiv war und dieses neue Leben hassen muss. Solange man darüber nachdenkt, kann man aber gar nicht die Persönlichkeit wahrnehmen, die jetzt da ist. |
Das sehe ich auch so. Und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er die Menschen abstösst, die ihn so kennen wie er vor seinem Unfall war. Obwohl er momentan auch keine Anstalten macht, dass ihn jemand jetzt neu kennen lernen soll.. zumindest bisher nicht.
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| Original von AyashaAuch ich hatte den Eindruck, dass es sich bei Alicia und Will eher um eine oberflächliche Beziehung handelte. Dennoch fällt es mir schwer, mich in Alicia hinein zu versetzen. Einerseits ist ihre Reaktion und ihr Verhalten nachvollziehbar. Andererseits.... Nein, ich erlaube mir da kein Urteil. Ich denke, erst wenn man sich selber in so einer Situation befindet, weiss man, wie man selber damit umgeht und umgehen kann. |
Ich weiß auch nicht, wie ich ich selbst in der Situation damit umgehen würde. Ich glaube, das kann man auch nicht vorhersagen. Verstehen kann ich ihre Reaktion jedenfalls schon. Schließlich ist der Mensch, den sie kannte und liebte nicht mehr derselbe und stößt sie dann auch noch vehement von sich...
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| Original von -Christine-Die Geschichte läßt sich bisher flott lesen. Wir lernen Lou und Will kennen, kratzen aber noch sehr an der Oberfläche. Lou scheint eine lebenslustige und fröhliche junge Frau zu sein und führt dennoch ein Leben, daß überwiegend aus Gewohnheiten zu bestehen scheint. Seit 7 Jahren mit einem Mann zusammen, den sie eigentlich nicht liebt. Seit 6 Jahren Kellnerin in einem Cafe, welches ihr keine Perspektive bieten kann. Als das Cafe seine Tore schließt und sie ihren Job verliert, bricht für sie eine Welt zusammen. Meiner Meinung nach ist das jedoch genau der Tritt in den Hintern, den sie dringend braucht. |
Also Louisas bisheriges Leben ist für meinen Geschmack ganz schön trist und bequem. Warum soll man was ändern, wenn alles so schön vor sich hin plätschert. Ihr wird die Erfahrung, die sie nun in der Betreuung Wills sammelt sicherlich verändern. Sowohl beruflich als auch privat. Dass Patrick nicht zu ihr passt sieht ja eigentlich ein Blinder
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| Original von -Christine- Warum die Stelle jedoch nur auf 6 Monate beschränkt ist, habe ich allerdings nicht recht verstanden .... |
So ganz hab ich das auch nicht verstanden. Vielleicht meinte Mrs. T, dass es sowieso keiner länger als 6 Monate in dieser Stelle aushält?
Nathan, der Pfleger finde ich übrigens bisher sehr sympathisch. Ich hoffe, dass wir von ihm auch noch mehr lesen werden.
So, dann geh ich mal schnell weiterlesen, damit ich nicht ganz so hinterherhinke...
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