Thema: Strasse der Toten - Joe Lansdale |
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22.05.2013 21:42 |
Forum: Horror |
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Original von sapperlot
Yeah Bodo! Ich bin deinem Aufruf gefolgt und habe meinen Arsch auf einen Sattel geschwungen und bin nach Texas geritten. Geradezu auf dem direkten Weg in die Hölle!
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Achje, ihr Schweitzer! Man schwingt den Arsch in den Sattel! Oder sich aufs Pferd!
Im Herbst plant Golkonda die Veröffentlichung eines weiteren Lansdale-Romans - "Lost Echoes"!
Is cool in Texas, oder?
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Thema: Der ideale Leser? |
Bodo
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Original von Salonlöwin
Rosha, ist auch ein Essay über die/den ideale/n Schriftsteller/in geplant?
Ich hätte ein paar Ideen
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Wer nicht?
(Lansdale ist dicht dran.....
)
Wie wäre es denn mit der Kombination mit dem idealen Verlag?
Der ideale Leser kauft nicht jeden Scheiß, der gerade "in" ist, er denkt selbstständig und hinterfragt kritisch. Er hat eine gewissen literarischen Backround der ihm/ihr die Auswahl und die Beurteilung des Angebots ermöglicht.
Er/Sie lässt sich von Meinesgleichen nicht alles aufschwatzen, was gerade rumliegt sondern fordert uns, und fordert und heraus. Er/Sie ist ein verdammt schwieriger Kunde - die Sorte Mensch für die es sich lohnt bei der Arbeit zu erscheinen!
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Thema: Stephen Fry - Ich bin so fry |
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Was er macht ist einfach großartig! Sogar solchen Doofdödelrollen wie in "IQ" verleiht er Klasse, und schreiben kann er auch!
...doch den II. Teil seiner Autobiographie habe ich verpennt... bis jetzt!
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Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren? |
Bodo
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Original von Sabine Klewe
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| Was wir brauchen, sind mehr bessere Bücher. Die Anzahl derer, die das Talent haben, sie zu liefern, wächst aber kaum, weil Talent so dicht nicht gesät ist. Da die Zahl der KritzlerInnen abar rasant wächst, sehe ich eher schwarz für gute Bücher. |
Ich glaube das nicht. Wenn, dann wächst die Zahl der veröffentlichten Kritzler. Ich gönne es ihnen. Sie tun niemandem weh.
Diese Diskussion um den vermeintlichen Niedergang des geschriebenen Wortes ist so alt wie das Buch selbst. Und trotzdem werden jedes Jahr viele neue wunderbare Bücher veröffentlicht. So schlimm kann es also nicht sein. Oder?
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... Ich finde es ist sogar noch schlimmer!
Es fehlt den "Großen" einfach der Schneid, diese von Dir angesprochenen "guten Bücher" - wenn sie denn überhaupt den Weg ins Verlagsprogram finden - nicht im Einheitsbrei zu versenken sondern sie offensiv als solche zu bewerben und in den Vordergrund zu stellen! Was ich bisher von den neuen Verlagsvorschauen gesehen habe ist katastrophal!
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Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren? |
Bodo
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Original von Voltaire
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Original von magali
Was wir brauchen, sind mehr bessere Bücher. Die Anzahl derer, die das Talent haben, sie zu liefern, wächst aber kaum, weil Talent so dicht nicht gesät ist.
Da die Zahl der KritzlerInnen abar rasant wächst, sehe ich eher schwarz für gute Bücher.
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Dieser Satz ist leider richtig und beschreibt eine traurige Situation.
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Die Zahl derer, die glauben sie könnten schreiben hat sich vermutlich kaum geändert - allerdings haben sich die Möglichkeiten, etwas zu publizieren vervielfacht, und das an der ohnehin recht durchlässigen Filterfunktion der Verlage vorbei.
Ich kann Magali hier nur unbeschränkt zustimmen!
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Thema: Fundstücke ?? |
Bodo
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Vor vielen Jahren fiel aus einem neu vom Verlag gelieferten Buch die Buchlaufkarte einer anderen Buchhandlung.
Sie hatten insgesamt drei Stück bestellt....
...und viel zu früh remitiert!
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Thema: Welches Buch lesen die Eulen zur Zeit? (ab dem 06.05.2013) |
Bodo
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Ein Polit-Thriller mit China als Handlungsort, geschrieben von einem Asien-Experten...
...und 750 Seiten lang!
Es ist immer gut wenn der Autor mit der Materie vertraut ist - solange er den "Unterhaltungsauftrag" nicht hinter einer Fülle von Insiderkams zurückstellt, die einen Thrillerleser eigentlich eher weniger interessiert.
Ich bin gespannt....
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Thema: Meine neuen Bücher (gekauft, geschenkt bekommen, geliehen, ...) ab 23.04.2013 |
Bodo
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Original von Salonlöwin
Bodo, zu Pilny hatte DraperDoyle bereits bei Erscheinen des HC nachgefragt, ob nicht eine Eule oder ich eine Rezension schreiben möchte. Das Erscheinen des TB hatte ich bereits im Kalender eingetragen, aber nun lass ich Dir den Vortritt
. |
Zuviel der Ehre, meine Liebe!
Andererseits hab ich im Augenblick eh nix mehr zu lesen....
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Thema: Welches tolle Buch (Autor) hättet Ihr nie gelesen, wenn nicht... |
Bodo
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Vor langer Zeit gab es in der Einkaufspassage unter dem Bahnhof neben allen möglichen Ramsch- und Klüngelkramsläden ein Antiquariat. Nix besonderes, der übliche - hauptsächlich aus alten Taschenbüchern bestehende - Ramsch, vornehmlich Krimis und Fantasy, letzteres allerdings auch in Gestalt einiger Suhrkamp-Taschenbücher.
"Land des Lachens" sah irgendwie nicht unbedingt interessant aus, der Klappentext bestand aus einem Satz aus dem Buch selbst und sagte nichts über die Handlung aus - kurz gesagt, es gab damals keinen Grund für mich diesem Buch irgendeine Art von Beachtung zu schenken. Ich kann heute nicht einmal mehr sagen warum ich gerade dieses Buch überhaupt in die Hand nahm.
...oder warum ich es tatsächlich gekauft habe....
Tatsächlich gehört dieses Buch auch nach über 20 Jahren immer noch zu den 5 oder 6 besten Büchern, die ich jemals gelesen habe.
Und ich habe immer noch keinen Schimmer warum ich es damals gekauft habe.
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Thema: Bücher, die zu weit gehen |
Bodo
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Ich finge das Laymon oft zu weit geht! Grausamkeiten in Büchern sind für mich OK, so lange sie nicht auf diese billige plakative Art dargeboten werden.
Ich habe schon so manches auch harte Buch gelesen, aber Laymon ist mir einfach zu platt und zu billig.
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Thema: Was ist euch wichtig in Rezis und was könnt ihr da so garnicht leiden |
Bodo
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Original von uert
Das es bei dem vielen Gemecker hier überhaupt noch Rezis gibt, halte ich schon fast für ein Wunder
Was ich aber so gar nicht leiden kann, sind frei-fliegende Kommata.
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Ich empfinde das hier garnicht als Gemecker - wenn jemand eine Rezi aus welchen Gründen auch immer nicht lesen mag...
dann halt nicht!
Ich schreibe nach wie vor gerne Rezis, so, wie ich es für richtig halte, denn wir sind doch hauptsächlich aus Spaß hier.
Und immer wieder stoße ich auf tolle Rezis, bei denen mich das Buch selbst garnicht interessiert - ich genieße einfach die Rezension.
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Thema: Lesemacken - Wer muß auf die Couch?! |
Bodo
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Original von oemchenli
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Original von mazian
Ich glaube, jetzt kommt aber meine grösste Lesemacke:
7. Bei vielen Büchern, v.a. Fantasy, ertappe ich mich dabei, die Namen der handelnden Personen rückwärts zu lesen, nur um herauszubekommen, ob die vielleicht eine versteckte Bedeutung haben. |
putzig
Auf die Idee muß man erst mal kommen. |
Ich mache das allerdings auch schon lange!
Manchmal klappt es sogar...
... wobei ich das oft krampfhafte "eindeutschen" der Originalnamen als sehr störend empfinde.
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Thema: Blanche- Der Erzdämon von Jane Christo |
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Nach der Wende zum 20. Jahrhundert erlebte die sogenannte „Dime-Novel (Groschenheft) eine neue Blütezeit. Die für den zivilisierten Osten verfassten Wildwestgeschichten wurden durch Kriminal- , Abenteuer- und SF/ Fantasygeschichten ergänzt.
Ein Grossteil der Autoren zeichnete sich sicherlich vor allem durch ihre Fähigkeit schnell einen Massenmarkt zu befriedigende Produktivität aus, einige schafften es jedoch bis heute wichtige und richtungsweisende Geschichten und Figuren zu erfinden.
„Black Mask“ war als Krimimagazin nicht nur Heimat von heute berühmten Autoren wie Hammett und Chandler, es war auch Wegweiser und Beginn einer typisch amerikanischen Richtung im Kriminalroman.
„Weird Tales“ war neben anderen Magazinen dieser Art der Ursprung der modernen Phantastischen Literatur – Autoren wie Edgar Rice Burroughs und Robert E, Howard – um nur diese beiden zu nennen prägen die moderne Phantastik bis heute.
Kreative aller Art fanden hier eine Heimat, wo sie mehr oder weniger tatsächlich ihren Vorstellungen entsprechend, ungeachtet des Anspruchsdenkens der Buchverlage, einfach rausrotzen konnten, was ihnen in den Sinn kam – solange es unterhielt. Es war diese – in einigen Fällen fast anarchistisch anmutende – künstlerische Freiheit, welche sich einen Dreck um „Anspruch“ und „Kunst“ im allgemeinen scherte sondern wo Geschichten entstanden, die einfach spannend, turbulent und aufregend waren....
Eigentlich lese ich so was nicht! All dieses Zeug, wo nicht nur Vampire, sondern auch noch anderes Gruselgedöns – von Werwölfen über Zombies bis zu... allem Möglichen halt... – sein Unwesen treibt, und wo immer irgendeine damit unvereinbare Spezies, zumeist menschlich und weiblich, sich in so was verliebt, was nicht nur ein ständiges Drama sondern auch mehr oder weniger explizite Sexszenen nach sich zieht... Uhhhh.... nich mit mir!
Nun, Arroganz ist eine feine Sache, erklärt sich doch die Ablehnung für alles Mögliche fast von selbst, ohne das man das genauer ausführen müsste. Kombiniert mit klappentextgespeissten Vorurteilen kann man so ganz einfach vieles ignorieren, ohne kostbare Zeit zu verschwenden.
Manchmal liegt man jedoch voll daneben!
Band I habe ich in sehr kurzer Zeit verschlungen, der Zweite ist gerade in Arbeit, und ich fühlte mich sofort an vieles erinnert, was ich oben bereits – viel zu ausschweifend sicherlich – geschildert habe.
Dieses Buch macht verdammt noch mal unglaublich viel Spaß! Es rummst, kracht und knallt ganz gewaltig, ohne das die Story jemals in stereotypen versinkt, und gleichzeitig bekommen die Figuren genug Tiefe, das man als Leser echte Empathie empfindet. Das sind nicht nur leere Knallchargen, die sich dort bekämpfen.
Und die Lovestory? Die passt haargenau rein und ist genau richtig dosiert.
Ich hatte mit dem ersten Band jede Menge Spaß, ich kann kaum glauben das ich hier wertvolle Lesezeit für Band II so sinnlos vergeude
und plädiere eindringlich für einen Band IV!
Und jetzt will ich wissen wie es weitergeht!
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Thema: Männer aus Texas – Zane Grey |
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Ich hatte vor vielen Jahren das Glück eine große Auswahl der bei Heyne erschienenen Western in einem Antiquariat zu finden, darunter auch viele Romane Zane Greys.
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Thema: Schrottplatz oder Goldgrube - bietet der Indie E-Book Markt wirklich eine Chance für Autoren? |
Bodo
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.... wobei dieser "Mist" (Shades of gray)M und im letzten Jahr sowas von den Arsch gerettet hat...
Als Buchhändler kann ich niemals guten Gewissens gegen einen derartigen Trend sein - sowas bezahlt mein Gehalt! Und es ist nicht mein Job ein Urteil zu fällen, oder den Geschmack der Masse zu verurteilen. So etwas steht mir einfach nicht zu!
Aber - und das gebe ich zu bedenken - die Shades-Dame hat trotz ihres Online-Erfolges den Verlagsweg gewählt!
Und ich wage einmal die Behauptung: Ohne diese Entscheidung wäre "Shades" heute nur ein interessantes Internet-Phänomen - und nichts weiter... wenn überhaupt!
@Frettchen: .... und jetzt stossen wir mit unserem Kräutertee auf die guten alten Zeiten an!
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