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Ann Cleeves: Totenblüte |
Sisch

Routinier
 

Dabei seit: 09.11.2006
Beiträge: 372
Herkunft: Hannover
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„Totenblüte“ von Ann Cleeves ist ein klassischer Who-done-it-Krimi, der in der Nähe von Newcastle im beschaulichen Nordosten Englands spielt.
Endlich hat die geschiedene Julia Armstrong wieder mal ein Date. Doch als sie von dem Treffen nach Hause kommt, trifft sie der Schock: ihr Sohn Luke liegt tot in der vollen Badewanne, umringt von wunderschönen Blüten. War es Selbstmord?
Für Kommissarin Vera Stanhope und ihren Kollegen Joe Ashworth steht schnell fest, dass hier ein makaber inszenierter Mord stattfand. Als kurz darauf die Studentin Lily March tot in einem Teich aufgefunden wird, wieder inmitten eines Blumenarrangements, begeben sich die beiden auf die Suche nach dem Zusammenhang zwischen beiden Fällen. Das jedoch ist erst einmal nicht so einfach, bis sich Stück für Stück ein undeutliches Bild der Geschehnisse zusammen fügt. Wird es reichen, um den Täter zu fassen?
„Totenblüte“ von Ann Cleeves ist ein klassischer Who-done-it-Krimi, der in der Nähe von Newcastle im beschaulichen Nordosten Englands spielt. Mit der etwas kantigen Kommissarin Vera Stanhope und ihrem eloquenten Kollegen Joe Ashworth hat Cleeves ein ebenso sympathisches wie gegensätzliches Team geschaffen, das hier seinen ersten Fall zu lösen hat. Wie ein Puzzlespiel fügen die beiden die Teile des Geschehens zusammen und entblättern nach und nach die kleinen und großen Geheimnisse ihrer Zeugen und Verdächtigen. Ann Cleeves beherrscht dabei die große Kunst, die Spannung ohne große Action und in einem eher beschaulichen Erzählstil bis zum Ende perfekt aufrecht zu erhalten. Ein schöner neuer Leckerbissen also für alle Fans des klassischen englischen Krimis – und für alle anderen ein Grund, es mal wieder zu werden.
__________________ Sisch, hallo-buch.de
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01.02.2010 14:11 |
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Voltaire
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 6.333
Herkunft: Hamburg
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Ein klassischer englischer Krimi aus der Rubrik "Who done it" ist schon ein starker Kaufanreiz.
Aufgrund dieser sehr informativen Rezi werde ich dann wohl nicht umhin kommen, ein paar Euros in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen.
__________________ Chuck Norris isst keinen Honig - Chuck Norris kaut Bienen
Mich zu mögen ist ein Talent, welches nicht jeder besitzt
Ich kann dumme Menschen sehen (in Anlehnung an The Sixth Sense ).
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01.02.2010 14:15 |
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Bouquineur

Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 6.778
Herkunft: Köln
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Das Problem bei diesem Krimi ist, dass er ein Teil einer Serie ist, die bislang nicht auf Deutsch veröffentlicht wurde. Mir erschließt sich bislang nicht, warum der Verlag für die Neueinführung ausgerechnet mit dem dritten der bislang in England erschienen Teile beginnt.
Vera Stanhope
* The Crow Trap (1999)
* Telling Tales (2005)
* Hidden Depths (2007)
Bei Totenblüte handelt es sich Hidden Depths.
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<-- Wanderbuchforum
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01.02.2010 14:36 |
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Voltaire
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 6.333
Herkunft: Hamburg
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| Zitat: |
Original von Bouquineur
Das Problem bei diesem Krimi ist, dass er ein Teil einer Serie ist, die bislang nicht auf Deutsch veröffentlicht wurde. Mir erschließt sich bislang nicht, warum der Verlag für die Neueinführung ausgerechnet mit dem dritten der bislang in England erschienen Teile beginnt.
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Das ist ja irgendwie doof.
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01.02.2010 14:40 |
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streifi unregistriert
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na super.... steht nämlich schon bei mir im Regal....
Und die anderen sind noch nicht mal angekündigt.
Wer weiss ob die noch kommen. Im Sommer geht es ja erst mal mit Jimmy Perez weiter
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01.02.2010 14:49 |
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Lumos

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 26.06.2008
Beiträge: 3.268
Herkunft: Nähe Bad Kreuznach
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| Zitat: |
Original von Voltaire
| Zitat: |
Original von Bouquineur
Das Problem bei diesem Krimi ist, dass er ein Teil einer Serie ist, die bislang nicht auf Deutsch veröffentlicht wurde. Mir erschließt sich bislang nicht, warum der Verlag für die Neueinführung ausgerechnet mit dem dritten der bislang in England erschienen Teile beginnt.
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Das ist ja irgendwie doof.
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Extrem doof! Dann werde ich es wohl erst mal wieder von meiner Wunschliste löschen
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Liebe Grüße
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01.02.2010 15:16 |
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Bouquineur

Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 6.778
Herkunft: Köln
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Ich hab mich gerade mal auf der Website von Ann Cleeves umgeschaut. Hidden Depths wird gerade verfilmt. Vermutlich hat man deshalb hier mit diesem Teil angefangen.
http://www.anncleeves.com/vera/index.html
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<-- Wanderbuchforum
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01.02.2010 15:33 |
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JaneDoe

Super Moderator
    

Dabei seit: 14.12.2006
Beiträge: 6.692
Herkunft: NRW
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Originaltitel: Hidden Dephs (2007)
Rowohlt Taschenbuch 2010, 399 S.
Über den Inhalt:
Ein heißer Sommerabend an der Küste Northumberlands. Wie hatte sich Julie Armstrong auf ihr erstes Date seit Jahren gefreut. Doch bei ihrer Rückkehr erwartet sie ein schreckliches Bild: Ihr Sohn Luke liegt tot in der Badewanne, auf dem Wasser schwimmen Blüten. Wenig später treibt die attraktive Referendarin Lily im Teich inmitten von Blumen – ein schauriges Gemälde. Die inszenierten Morde geben Kommissarin Vera Stanhope und ihrem Kollegen Joe Ashworth Rätsel auf. Doch sie wissen: Der Mörder wird wieder zuschlagen – bis das Kunstwerk des Todes vollendet ist ...
Über die Autorin:
Ann Cleeves, geboren in Herfordshire, arbeitete als Zwanzigjährige zwei Jahre lang als Köchin auf Fair Isle. Heute lebt sie mit ihrer Familie in West Yorkshire und ist Mitglied des «Murder Squad», eines illustren Krimi-Zirkels. Für «Die Nacht der Raben» wurde sie 2006 mit der weltweit wichtigsten Auszeichnung der Kriminal-Literatur ausgezeichnet – dem «Duncan Lawrie Dagger Award».
Meine Meinung:
Ann Cleeves ruhigen Erzählstil muss man mögen, aber wem schon ihre „Shetland“-Reihe gefallen hat, der kommt auch hier voll auf seine Kosten.
In einem kleinen Ort an der Norostküste Englands geschieht ein Mord. Kommissarin Vera Stanhope fehlen die Hinweise auf den Täter, doch ein zweiter Mord und die Beharrlichkeit ihrer Ermittlungen führen die Kommissarin und ihr Team schließlich auf die richtige Spur.
Vera Stanhope, Anfang 40, ist einsam, kautzig und trinkt zuviel. Zusammen mit ihrem verbindlichen, glücklich verheirateten Kollegen Joe Ashworth bildet sie ein gutes Ermittlerteam, denn so gegensätzlich die beiden auch sind, so gut ergänzen sie sich bei der Arbeit.
Der Autorin gelingt es mühelos trotz sehr sparsamer Handlung eine dichte Atmosphäre aufzubauen. Ihre Stärke liegt in der ausführlichen Beschreibung der Figuren, die passenden Bilder entstehen wie von selbst im Kopf des Lesers.
Die Handlung baut sich langsam auf, Stanhopes gründliche Ermittlungsarbeit trägt schließlich Früchte und Puzzleteichen zu Puzzleteilchen hinzugefügt ergibt am Ende ein komplexes, nachvollziehbares Bild. Ein klassischer englischer, wirklich schöner stimmungsvoller und leiser Krimi, gewaltfrei, actionarm und doch durchgängig spannend.
Ach ja: Warum Rowohlt mit dem 3. Band der Reihe beginnt, könnte, wie schon von Bouquineur vermutet, an der für September 2010 angekündigten Verfilmung des Romans liegen. Der vierte Teil ist unter dem Originaltitel „Silent Voices“ in Vorbereitung.
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Daniel Wolf - Das Salz der Erde
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17.05.2010 21:01 |
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