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Marion Zimmer Bradley-Die Landung (ein Darkover Roman) |
Ronald
Doppel-As

Dabei seit: 20.02.2008
Beiträge: 131
Herkunft: Hannover
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| Marion Zimmer Bradley-Die Landung (ein Darkover Roman) |
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Die Landung ( ein Darkover Roman ) – Marion Zimmer Bradley
Englisch: Darkover Landfall
Inhaltsangabe/Buchrücken:
„Weit entfernt in der Galaxis und 4000 Jahre in der Zukunft gibt es einen Planeten mit einer roten Sonne und vier Monden. Willst du nicht mitkommen und ihn mit mir erforschen?“ Marion Zimmer Bradley
Ein Terranisches Raumschiff wird von einem verheerenden Gravitätssturm erfasst und Tausende von Lichtjahren weit in einen unerforschten Teil der Galaxie geschleudert. Bei der Notlandung wird das Schiff so schwer beschädigt, dass der Besatzung nur eine Möglichkeit bleibt: Sie müssen den Kampf ums Überleben auf diesem Geheimnisvollen Planeten unter der blutroten Sonne aufnehmen – einem Planeten, den ihre Nachfahren eines Tages Darkover nennen werden!
Über die Autorin:
Marion Zimmer Bradley wurde am 3.6.1930 als Marion Eleanor Zimmer in Albany, NY geboren. Bereits als Kind schrieb sie Kurzgeschichten. Ihren Durchbruch hatte sie 1962 mit The Planet Savers- Retter des Planeten. Damit war der Grundstein für die Darkover Romane gelegt. Seit 1962 hat Marion Zimmer Bradley über zwanzig Romane und unzählige Kurzgeschichten um den Planeten Darkover geschrieben. 1983 wurde sie mit ihrem Roman Die Nebel von Avalon weltberühmt.
Marion Zimmer Bradley starb am 25. September 1999 in ihrer Heimatstadt Berkeley in Kalifornien.
Meine Meinung:
Ich habe die Darkover Romane schon einmal vor etlichen Jahren gelesen. Vor ein paar Tagen konnte mich keines meiner ungelesenen Bücher verführen. Also schnappte ich mir eins, das ich schon kannte. Und „Die Landung“ hat mich genauso gefesselt wie beim ersten mal. Nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl wieder zu Hause zu sein.
Marion Zimmer Bradley hat einen sehr einfühlsamen Schreibstil. Sie beschreibt in ihrem Buch sehr glaubhaft die Probleme der Gestrandeten. Was hat auf einem unbekannten Planet Priorität? Töpfern, Landwirtschaft oder Musik? Dürfen Frauen selbst entscheiden ob sie Kinder zur Welt bringen, wenn das Überleben der Kolonie von der Anzahl der Nachkommen abhängt?
Leser die schon andere Darkover Romane gelesen haben, werden in diesem Buch bekannte Namen wiederfinden. Der Leser erfährt wie der erste Matrix Stein in die Hände der Menschen kam und wie Menschen reagieren, wenn sie plötzlich Telepatische Fähigkeiten entwickeln.
Meiner Meinung nach gehören die Darkover Romane zu den Klassikern der Science Fiktion Literatur. Und für Leser die diese Bücher noch nicht gelesen haben, ist „Die Landung“ der perfekte Einstieg, da es chronologisch gesehen der erste Teil ist.
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16.03.2008 07:39 |
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Grisel

Moderatorin
 

Dabei seit: 28.04.2004
Beiträge: 4.777
Herkunft: Wien
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Oh schön, eine begeisterte Meinung zu dem Buch! Bei den meisten Darkoverlesern scheint es sich ja weniger Beliebtheit zu erfreuen.
Bei mir es damals das dritte, glaube ich. Und es hat mir sehr gut gefallen, weil ich damals eine große Schwäche für Geschichten über sog. Zufallsgesellschaften hatte. Also, eine Gruppe unterschiedlicher Menschen, die irgendwo gestrandet sind, und etwas aufbauen müssen.
Außerdem hatte es mir Rafe MacAran schwer angetan. Nicht zuletzt auch, weil ich wegen unchronologischer Lesereihenfolge ja bereits seine Nachkommin Romilly (Herrin der Falken) kennen- und sehr schätzen gelernt hatte.
Hier werden die Grundlagen gelegt für alles weitere. Viele Namen, die man viele Generationen später wieder treffen wird, Mythologie und nicht zuletzt die Matrizen und die Psi-Kräfte.
Ich liebe Darkover und dieses Buch ist und bleibt einer meiner Favoriten.
Mein deutsches Exemplar hieß noch "Landung auf Darkover".
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16.03.2008 11:42 |
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Maharet

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 26.02.2008
Beiträge: 2.170
Herkunft: Ludwigshafen
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Mein Deutsches Exemplar heisst auch noch "Landung auf Darkover" - und natürlich, wer den Zyklus kennt und liebt der will dann auch wissen wie alles begann. Das war ja auch der Grund warum die Fans MZB damals geradezu überredet haben "Landung auf Darkover" zu schreiben - freiwillig hätte sie es wohl nicht getan. Allerdings rate ich trotzdem meistens ab dieses Buch als erstes zu lesen, denn wenn man die Zusammenhänge nicht kennt liest es sich wahrscheinlich wie einer von tausenedn SciFi Romanen
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Nachdem die Leserunde zu "Die Landung" jetzt durch ist will ich meine Meinung jetzt nochmal kundtun. Ich hatte die Landung schon so lange nicht mehr gelesen als ich das von da oben geschrieben habe, und deshalb kann ich jetzt, denk ich mehr schreiben....
"Die Landung" ist sicherlich nicht das beste Darkoverbuch. Und die Handlung ist auch sicherlich nicht das was den Spirit von Darkover ausmacht, aber es steckt doch viel mehr in dem Buch als man vielleicht auf den ersten Blick (oder das erste Lesen) vermuten möchte. An vieles wird man in den Folgebänden noch erinnert werden.
MZB beschreibt gekonnt und glaubhaft den Überlebenskampf der "Gestrandeten", die Ohnmacht nach der Katastrophe, die daran anschliessende Panik das Schiff könnte nicht mehr repariert werden, und dann die "jetzt erst recht" - Stimmung als klar wird das das Schiff tatsächlich nicht mehr repariert werden kann. Dabei geht sie zwar auch auf Einzelschicksale ein, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der ganzen Gruppe, die im Laufe des Buches immer weiter zusammenwächst...
ich gebe dem Buch 9 Punkte (7+2 Darkoverbonus)
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Daniel Wolf - Das Salz der Erde
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Maharet: 10.12.2008 22:06.
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20.03.2008 22:50 |
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SiCollier
Auserwählter Forumsretter
   

Dabei seit: 21.03.2007
Beiträge: 7.616
Herkunft: Nordhessen
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„Darkover“ war für mich bisher nur ein Begriff für eine ganze Reihe von Büchern, die MZB geschrieben hat. Ich habe die zwar alle (in der Weltbild-Sammeledition), aber irgendwie muß sich ein RuB ja zusammensetzen, will heißen, bisher noch keines gelesen. Eindeutig ein Fehler. Da kam mir das geldbeutelschonende „Darkover-Leserunden-Projekt“ gerade recht. Nachdem ich nun den ersten Band der Reihe durch habe, frage ich mich, wie ich die Bücher so lange ungelesen im Regal habe stehen lassen können.
Ich fand es außerordentlich erstaunlich (und hatte es, offen gesagt nicht erwartet), was sich in den 208 Seiten meiner Ausgabe für eine Fülle komplexer Themen, technischer wie ethischer Natur, verbergen und angesprochen werden. Wobei mit der Seitenzahl schon die in meinen Augen größte Schwäche des Buches genannt ist: die fehlende epische Breite. Dadurch geht viel vom Potential dieses Buches verloren. Vieles war mir zu kurz, zu wenig detailliert.
„Raumschiff erleidet Schiffbruch auf einem unbekannten Planeten außerhalb der bekannten Systeme. Die Überlebenden müssen sich akklimatisieren.“ So ließe sich der Inhalt in zwei Sätzen zusammenfassen. Doch was verbirgt sich alles dahinter! Die Kolonisten, welche als Passagiere auf dem Raumschiff waren, hatten eh vor, von der Erde auszuwandern. Waren also mental wie ausrüstungsmäßig darauf eingestellt. Allerdings wollten sie in eine vorbereitete Kolonie mit entsprechenden technischen Standards. Die Mannschaft hingegen, die wollte eigentlich wieder nach Hause und ist mitnichten auf diese Situation vorbereitet oder eingestellt.
Was also passiert, wenn eine solcherart zusammengewürfelte Gruppe von Menschen strandet, auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen ist, ab einem bestimmten Punkt weiß, daß man diesen Planeten nie wieder verlassen kann? Wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen da sind und, um das Überleben zu sichern, innerhalb eines gewissen Zeitraumes so und so viele Kinder geboren werden müssen? Wie wird die Frage der Macht, der Herrschaft gelöst? Welche Ethik gilt, gibt es in solchen Situationen überhaupt eine Ethik? Kann die so sein wie auf einer (überbevölkerten) Erde, oder gelten hier, auch im Hinblick auf Nachkommen, ganz andere Grundsätze?
Einen Teil dieser Fragen haben wir in der Leserunde mehr oder weniger ausführlich diskutiert, einen Teil nur angerissen.
Für mich, der von Darkover bisher nichts weiter als diesen Namen kannte, war das Buch der perfekte Einstieg in diese Welt; ich freue mich auf die Folgebände.
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Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
(Gustav Freytag, 1816 - 1895)
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13.12.2008 18:56 |
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mankell
Lebende Forenlegende


Dabei seit: 08.11.2008
Beiträge: 1.737
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Meine Ausgabe heißt - wie bei einigen anderen auch - Landung auf Darkover (aus der Weltbild-Sammleredition). Mir hat der Einstieg in den Darkover-Zyklus gut gefallen, auch wenn das Buch doch sehr kurz ist. Es liest sich über weite Strecken wie ein Abenteuerroman mit einer Spur Science Fiction und etwas Fantasy. Die Figuren sind glaubhaft dargestellt und man bekommt erste Einblicke in diesen fremden Planeten. Nicht übermäßig genial, aber doch kurzweilig. Ich bin jedenfalls gespannt auf die weiteren Teile der Serie, viele sagen ja, Landung auf Darkover sei einer der schwächeren Teile...Mal sehen.
__________________ "Die Welt ist schlecht, das Leben ist schön." Selim Özdogan
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05.05.2009 16:31 |
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Suzann
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 3.913
Herkunft: Oberpfalz
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Meine Schwester sammelt die Darkover-Romane und hat mich jetzt dazu überredet, endlich mal den ersten Band zu testen. Ich bin gerade bei der Stelle, wo ein kleiner Expeditionstrupp einem "Massenwahn" zum Opfer fällt. Bis jetzt gefällt mir das Buch ganz gut. Mal sehen, wie es weitergeht...
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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12.09.2009 10:32 |
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