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Strahlend schöner Morgen - James Frey

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hasewue hasewue ist weiblich
Tripel-As


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Dabei seit: 31.07.2009
Beiträge: 193
Herkunft: Deutschland

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Im neuen Roman von James Frey „Strahlend schöner Morgen“ trifft man auf verschiedene Personen mit gänzlich verschiedenen Charakteren, die alle in Los Angeles leben.
Man begegnet zum Beispiel dem obdachlosen Alkoholiker Old Man Joe, den Ausreißern Dylan und Maddie, dem homosexuellen Filmstar Amberton und der Einwanderertochter Esperanza. Frey erzählt deren Geschichten sehr lebendig und glaubhaft und durch die Fakten über L.A., die Frey immer wieder zwischen die Geschichten streut, bekommt der Leser auch einen ganz guten Überblick, was den Schauplatz L.A. betrifft.
Durch Freys phänomenalen Erzählstil werden die Hoffnungen, Sehnsüchte und Wünsche der einzelnen Protagonisten gut zum Ausdruck gebracht und durch seine facettenreichen Schilderungen gewinnt dieses Buch auch eine ganz besondere Atmosphäre, so dass man ganz in der Handlung gefangen genommen wird und hofft, dass diese wunderbare Geschichte von den Schicksalen der einzelnen Personen nie endet. Auch schafft es Frey perfekt die einzelnen Gefühle dem Leser emotional sehr gut zu vermitteln, wo durch man selbst mit den einzelnen Charakteren mitfühlt und ein Teil der Geschichte wird.
James Frey hat mit „Strahlend schöner Morgen“ ein grandioses Buch über bewegende, aber leider alltägliche Schicksale einzelner Personen geschrieben, welches ein Lesegenuss ist und gelesen werden muss!

5 von 5 Sternen!

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http://booklooker.de/buchstabensammler22
27.08.2009 18:47 hasewue ist offline E-Mail an hasewue senden Homepage von hasewue Beiträge von hasewue suchen Nehmen Sie hasewue in Ihre Freundesliste auf
Ballerina Ballerina ist weiblich
Routinier


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Dabei seit: 27.08.2008
Beiträge: 273
Herkunft: Ein Nordlicht in Bayern ;-)

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Ich habe bei vorablesen das Hörbuch gewonnen und war ziemlich begeistert. Allerdings ist das auch stellenweise gekürzt (fand ich ausnahmsweise positiv) und durch die unterschiedlichen Sprecher je Erzählstrang sehr abwechslungsreich. Von daher kann ich sowohl die guten als auch die nicht so guten Kritiken nachvollziehen Augenzwinkern

Meine Rezi muss ich dann wohl in der Rubrik Hörbücher posten, gell?

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Nur weil man paranoid ist, heißt das nicht, dass einen nicht trotzdem jemand verfolgt Grinsen

lesend Stephenie Meyer - Breaking Dawn
08.09.2009 09:40 Ballerina ist offline E-Mail an Ballerina senden Beiträge von Ballerina suchen Nehmen Sie Ballerina in Ihre Freundesliste auf
Karolina Karolina ist weiblich
Haudegen


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Dabei seit: 08.04.2009
Beiträge: 578
Herkunft: NRW Velbert & Kreis Viersen

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ein Reiseführer mit Schicksalen neu
Ich plane im nächsten jahr eine Reise nach LA und daher war das Buch für mich doppelt so spannend.

In einer Zeit in der man an vielen Menschen vorbei läuft ohne sie zu beachten, ist dieses Buch doch ein schöner Augenaufmacher für das Leben das neben unserem statt findet.

Es zeigt uns wie andere Menschen leben, ihre Wünsche und Ängste.

Diese Geschichte beinhaltet 5 verschiedene Menschen/Familien. Die Stränge verlaufen nicht ineinander, aber ies stört beim lesen kein bisschen. Die Fakten zu Anfang eines Kapitels isnd interessant und man erfährt viel über LA, die Menschen die da leben, die Stadt, die Straßen etc. Für Menschen die sich für die USA oder spezielle LA interessieren, ist dieses Buch sicher interessant wenn man nicht nur Reiseführer lesen möchte.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen, denn durch es ist sprachlich so ansprechend, ohne kitschig zu sein, das mir die einzelnen Schicksale nahe gegangen sind.

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"Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden."
Ludwig Feuerbach

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Karolina: 20.09.2009 10:35.

20.09.2009 10:11 Karolina ist offline E-Mail an Karolina senden Beiträge von Karolina suchen Nehmen Sie Karolina in Ihre Freundesliste auf
Lese-rina Lese-rina ist weiblich
Routinier


Dabei seit: 25.12.2008
Beiträge: 426
Herkunft: Bayern (Oberpfalz)

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Ein Mega-Werk über eine Mega-Stadt – dies fällt mir ganz spontan zu dem Buch ein, obwohl ich kein Freund von Superlativen bin. Frey erzählt nicht ein Schicksal, sondern hunderte, wenn nicht sogar tausende. Es sind Geschichten über Menschen wie sie unterschiedlicher nicht sein können, von Kriminellen und Obdachlosen über Einwanderer und Ausreißer bis hin zu Schauspieler und Stars. Er erzählt aber auch über Straßen und Stadtteile, über Alltägliches und Außergewöhnliches, über Vergangenheit und Zukunft. In erster Linie erzählt er von einer Stadt – von Los Angeles.

Diese Ansammlung von Einzelgeschichten, mal ausführlicher, mal mit zwei, drei Wörtern treffend skizziert, vermittelt ein umfangreiches Bild vom Leben in einer amerikanischen Megacity. Kaum vorstellbar, aber durchaus faszinierend. Interessante geschichtliche Details werden geschickt mit fiktiven Erzählungen gemischt. Immer dann, wenn ich mich eingelesen hatte, floss das Buch nur so dahin. Allerdings musste ich dazu immer erst eine gewisse Hemmung überwinden, dieses umfangreiche Machwerk in die Hand zu nehmen. Lesefluß wollte sich nicht einstellen, vor allem da die vielen unzusammenhängenden Einzelgeschichten keine Spannung aufkommen lassen. Die vier Erzählstränge, die sich durch das gesamte Buch ziehen, wecken zwar oft den Wunsch weiterzulesen, aber nachdem dann wieder ganz andere Personen auftauchen, geraten die Hauptprotagonisten ins Hintertreffen. Zu viele Namen und dazugehörende Geschichten verwirrten mich und der Versuch auch nur Bruchteile des Gelesenen zu behalten, ermüdet.

Den „strahlend schönen Morgen“ gibt es für die meisten Personen des Buches nur im Hinblick auf das Wetter. Ansonsten handelt es oft von unerfüllten Träumen und gescheiterten Lebensentwürfen. Schade, denn die Ansammlung vieler gescheiteter Existenzen wirkt auf mich mehr abschreckend als anziehend, Lust, selbst L. A. zu besuchen bekomme ich so nicht.

Die Sprache des Buches würde ich als kühl und distanziert beschreiben, was aber durchaus zu den Emotionen des Buches passt. Genauso die abgehackten und kurzen Sätze, die ebenfalls die etwas düstere Grundstimmung unterstreichen. Mit dem Weglassen der Anführungszeichen habe ich mich noch anfreunden können, schließlich war wörtliche Rede zumindest durch neue Zeilen abgesetzt. Nicht aber mit der inflationären Verwendung von „spricht“. Dieses Verb passt für einen Nachrichtensprecher, weniger aber für „normale“ Menschen in „normalen“ Unterhaltungen.

Mit dem Bewerten tat ich mich schwer. Auf der einen Seite diese interessanten Details über viele zahlreiche Leben, auf der anderen die fehlende Spannung. Deswegen gibt’s von mir 6 Punkte.

Fazit: Viele kleine Einzelgeschichten in einem großen Werk über eine große Stadt. Faszinierend, aber etwas langatmig ohne Spannung.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lese-rina: 24.10.2009 22:52.

24.10.2009 22:50 Lese-rina ist offline E-Mail an Lese-rina senden Beiträge von Lese-rina suchen Nehmen Sie Lese-rina in Ihre Freundesliste auf
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