Mein Dilemma mit negativer Kritik |
rienchen

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 16.12.2010
Beiträge: 1.691
Herkunft: Aus der Hauptstadt, alles andere macht auch keinen Sinn. :)
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| Inhaltlich darf es harte Kritik sein |
Ich gehe schon davon aus, dass die Kritik *immer* inhaltlich ist. Das Angenehme am Schreibwettbewerb ist ja auch die Anonymität und wenn man als Leser ein Buch kritisiert, kritisiert man doch nicht den Menschen. Und diese "Unter Kollegen"- Geschichte...wenn ich meiner Kollegin sage, dass sie einen Fehler begangen hat, nimmt sie mir das doch (hoffentlich) auch nicht übel. Die Gefahr besteht natürlich, aber wie soll man sonst aus Fehlern lernen?
__________________ Just Enough Education To Perform
Grüße, Das Rienchen
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03.05.2012 19:12 |
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Charlie

Lebende Forenlegende

Dabei seit: 24.06.2006
Beiträge: 2.533
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Ich finde nicht, dass man den Schreibwettbewerb damit vergleichen kann. In der Textkritik von Montsegur und bei den von mir betreuten Texten habe ich keine Probleme, durchaus auch sehr scharfe Kritik zu ueben. Der gravierende Unterschied ist aus meiner Sicht folgender:
All diese Texte sind "in der Mache". Sie sind in einer Arbeitsphase, in der dem Autor Input von aussen immens weiterhelfen kann. Der Autor hat hier auch immer sofort eine Handlungsperspektive: Kritik hoeren, Kritik einschaetzen, auf Kritik am Text reagieren.
Aus genau dem Grund haben wir ja alle Testleser, und je adleraeugiger die auf die Schwaechen des Textes niederfahren, desto wirkungsvoller geraet die Schleifarbeit.
Bei dem, was Dieter im Eingangsposting angesprochen hat, geht es aber um Texte, die in Stein gemeisselt sind - die von ihren Autoren, Testlesern, Lektoren als fertig eingestuft und gedruckt wurden. Dass ein Autor einem solchen Produkt, bei dem ihm keine Handlungsperspektive mehr bleibt, wesentlich sensibler gegenuebersteht, als einem Text, an dem er noch meisselt und feilt, scheint mir verstaendlich.
Wenn mir einer zu einem Text in der Mache sagt: Du, die Haelfte ist Muell, dann mag mir das voruebergehend peinlich sein, vor allem aber ist es ein Arbeitsauftrag: Los, mach was. Und ein Wegweiser: Da, auf Seite Dreissig musste ansetzen, da geht's den Bach runter. Das hilft.
Wenn mir das hingegen einer von einem Buch sagt, das gerade zehntausendmal an Buchhandlungen ausgeliefert wurde, dann kommt mir das ein bisschen vor, als haett' ich mich vor dem Buckingham Palace nackt ausgezogen, um bei den Jubilaeumsfeiern der Queen meine Knitterfalten vorzufuehren.
Davon stirbt man auch nicht, schon klar. Und dass es mir selber tausendmal lieber ist, wenn einer mir sagt: Ey, Alte, biste fuer den Striptease nicht n bisschen schlecht gebuegelt?, statt so zu tun, als wuerde ich gar nicht existieren, habe ich ja auch schon mehrmals gesagt. Trotzdem ist - finde ich - die Scheu vor Kollegenkritik beim gedruckten Buch nachvollziehbarer als in Foren und Rubriken, wo es ausdruecklich um Textkritik und Textarbeit geht.
Froehlichen Freitag!
Charlie
__________________ "Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nee, in Paris regnet's ja jetzt auch."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Charlie: 04.05.2012 07:39.
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04.05.2012 07:37 |
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Sabine Klewe

Eroberer
  

Dabei seit: 24.04.2012
Beiträge: 55
Herkunft: Düsseldorf
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| Original von Charlie: Trotzdem ist - finde ich - die Scheu vor Kollegenkritik beim gedruckten Buch nachvollziehbarer als in Foren und Rubriken, wo es ausdruecklich um Textkritik und Textarbeit geht. |
Das ist ein wichtiger Hinweis, ich stimme dir zu.
Und mir ist noch etwas eingefallen: Es ist ein Unterschied, ob Kritik öffentlich oder privat geäußert wird. Wenn meine Freundin mir sagt "Bei deinem letzten Roman konnte ich das Verhalten des Protagonisten nicht immer nachvollziehen", dann ist das eine wertvolle Anregung für mich und ich bin ihr dankbar dafür. Wenn sie mir aber deshalb eine Ein-Stern-Rezension bei Amazon einstellen würde, wäre ich schon ein wenig irrtiert. Denn leider ist eine öffentliche Renzension immer auch ein bisschen "geschäftsschädigend". Und als Schriftstellerin bekommt man ohnehin in den seltensten Fällen die vielen, vielen Arbeitsstunden angemessen entlohnt, da trifft einen ein Verriss natürlich doppelt.
__________________ www.sabineklewe.de
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04.05.2012 11:03 |
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Dieter Neumann
König
   

Dabei seit: 20.03.2012
Beiträge: 843
Herkunft: Ostseeküste S-H
Themenstarter
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@ charlie:
Ich finde, du hast die Ursache für mein "Bauchgrimmen" genau auf den Punkt gebracht. Es geht eben um diesen von dir treffend beschriebenen Riesenunterschied zwischen einem Mansukript "in Arbeit" und einem fertig gedruckten und ausgelieferten Buch. Die Befindlichkeiten der jeweiligen Autoren sind entsprechend unterschiedliche - mir selbst geht es nicht anders -, und das sollte man, wenn man selbst Bücher veröffentlicht, in seinen Meinungsäußerungen auch berücksichtigen.
Du hast das sehr viel besser als ich erklärt.
__________________ DIDI
Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher! (Arno Schmidt)
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04.05.2012 11:28 |
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rienchen

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 16.12.2010
Beiträge: 1.691
Herkunft: Aus der Hauptstadt, alles andere macht auch keinen Sinn. :)
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| Ich finde nicht, dass man den Schreibwettbewerb damit vergleichen kann. |
@Charlie: da hast Du schon Recht. Der Schreibwettbewerb ist nur aus "Spaß" und es ist mit Sicherheit was anderes, wenn man mit der Schreiberei in Lohn und Brot steht und Etwas "abliefern" muss. Diesen Vergleich habe ich natürlich nicht, kann ich aber nachvollziehen. Kritik in meinem Beruf "schmerzt" mich auch eher als ein dummer Spruch, der mein Hobby beschmutzt.
Dennoch gibt es auch in der Kommentarphase des Wettbewerbs immer wieder Diskussionen darum, wie weit die Kritik an den Texten gehen darf, es sind ja "nur" Laien etc. Und nicht selten fühlt sich auch in diesem "Spaßbereich" jemand persönlich beleidigt.
Ich glaube, mit Kritik umzugehen ist nie einfach, egal in welchem Beruf, aber nötig.
__________________ Just Enough Education To Perform
Grüße, Das Rienchen
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04.05.2012 11:35 |
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Charlie

Lebende Forenlegende

Dabei seit: 24.06.2006
Beiträge: 2.533
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Sabine und Dieter, ihr sprecht mir sozusagen aus der Seele.
Ja, Sabine, ich finde, der von Dir beschriebene Kompromiss ist der beste, den es (zumindest was meinen kleinen Hirnkasten betrifft) gibt. Einem Kollegen, mit dem der Kontakt gut genug ist und dessen Schreiben ich ansonsten schaetze, wuerde ich - unter Ausschluss der Oeffentlichkeit - auch sagen koennen: Du - dein letzter Roman hat mich enttaeuscht. Und zwar aus folgenden Gruenden.
Damit laufe ich auch nicht im Mindesten Gefahr, ein Buch zu schaedigen, das in der Laufbahn des anderen eine wichtige Rolle spielt.
Wobei ich auf die Krux des Ganzen noch einmal aufmerksam machen moechte: Ein Buch, das schlecht besprochen wird, laeuft zweifellos schlechter, als eins, das toll besprochen wird - aber am schlechtesten laeuft eins, das ueberhaupt nicht besprochen wird. Das ist der Todesstoss fuer ein Buch, nicht eine miese Kritik. Nicht wenn's viele hassen, fliegt's raus, sondern wenn's keinen kratzt.
Herzliche Gruesse von Charlie
(rienchen, da du offenbar nur eine Zeile meines Postings gelesen hast, reden wir aneinander vorbei. Ich habe nicht zwischen Laien und Profis unterschieden, was fuer mich ueberhaupt keinen Unterschied darstellt, sondern zwischen veroeffentlichten/fertigen und unfertigen Texten.)
__________________ "Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nee, in Paris regnet's ja jetzt auch."
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Charlie: 04.05.2012 13:45.
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04.05.2012 11:57 |
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beisswenger
Routinier
 

Dabei seit: 31.10.2011
Beiträge: 380
Herkunft: aus Deutschland
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Ja, ich kann das Bauchgrimmen nachvollziehen, dennoch denke ich, dass ich damit leben kann. Wer positiv kritisiert, muss auch Negatives ansprechen dürfen. Entweder schreibt ein Autor eine Rezi oder er lässt es! In letzter Konsequenz stellt sich also die Frage:
Sollten Autoren Rezensionen schreiben?
Autoren sind auch Leser. Und die Rezis eines im Eulenland bekannten "Autorenlesers", der bei Amazon knapp 400 Rezis eingestellt hat, die knapp 4,500 mal bewertet wurden, würden mir fehlen. Euch nicht?
__________________ Nichts ist bessser als das Leben
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04.05.2012 12:07 |
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DraperDoyle

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 16.12.2006
Beiträge: 2.523
Herkunft: Leipzig
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Ich habe meine Probleme mit der hier immer eingeforderten "sachlichen" Kritik. Ich kann sachlich Bratwurst kritisieren (schmeckt mir nicht, weil Kümmel drin), eine Matratze (ist mir zu hart) oder meinetwegen einen Leisehäcksler (ist leise und kriegt alles klein), aber ein Buch?
Ich versuche zwar meistens, meine Kritik zu begründen, allerdings sprechen mich Bücher weit mehr als nur auf der reinen Textebene an (deshalb bin ich ja Leserin und nicht Literaturkritikerin geworden). Da spielen auch jede Menge Emotionen hinein, positive oder negative, und die kann ich leider aus meinen Rezis nicht raushalten. Und vielleicht ist das ja auch gut so. Ich selbst jedenfalls lese gerne Rezis, die mit Herzblut geschrieben wurde.
Das Schlimmste sollte doch für einen Autor eine rein sachliche Kritik sein (entsprechend Charlies Schweigen): da hat jemand meinen Text analysiert, aber gepackt hat ihn mein Buch offenbar nicht. Da lieber ein wohlformulierter Verriss, und sei es von einem Kollegen
__________________ Ist das System relevant?
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04.05.2012 12:18 |
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Dieter Neumann
König
   

Dabei seit: 20.03.2012
Beiträge: 843
Herkunft: Ostseeküste S-H
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von beisswenger
Und die Rezis eines im Eulenland bekannten "Autorenlesers", der bei Amazon knapp 400 Rezis eingestellt hat, die knapp 4,500 mal bewertet wurden, würden mir fehlen. Euch nicht? |
Interessant - wer ist das denn? Oder ist das geheimes "Herrschaftswissen"? Gib mir doch mal ´n Tipp ...
__________________ DIDI
Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher! (Arno Schmidt)
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04.05.2012 12:18 |
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beowulf
Auserwählter Forumsretter
   

Dabei seit: 09.08.2006
Beiträge: 8.798
Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig
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| Zitat: |
Original von Charlie
Ey, Alte, biste fuer den Striptease nicht n bisschen schlecht gebuegelt? |
Jetzt mach hier keinen auf Uroma.
__________________ Nemo tenetur
Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet
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04.05.2012 12:59 |
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Salonlöwin
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 27.01.2005
Beiträge: 3.030
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| Original von Charlie: Wobei ich auf die Krux des Ganzen noch einmal aufmachen moechte: Ein Buch, das schlecht besprochen wird, laeuft zweifellos schlechter, als eins, das toll besprochen wird - aber am schlechtesten laeuft eins, das ueberhaupt nicht besprochen wird. Das ist der Todesstoss fuer ein Buch, nicht eine miese Kritik. Nicht wenn's viele hassen, fliegt's raus, sondern wenn's keinen kratzt. |
Aus reiner Lesersicht ist ein unbesprochenes Buch geradezu eine Herausforderung für mich. Sollte sich dann die Entdeckung noch als Glücksfall erweisen, ist sie mir die Zeit wert, eine Rezension zu schreiben (unabhängig davon, ob mein Beitrag dann unbeachtet in den Tiefen des Forums verschwindet, was keine Frage der Eitelkeit ist, sondern mein tiefes Bedauern darüber, einem Stück Literatur nicht zu größerem Erfolg verholfen zu haben.)
__________________ Liebe Grüße
Salonlöwin
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04.05.2012 13:02 |
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Charlie

Lebende Forenlegende

Dabei seit: 24.06.2006
Beiträge: 2.533
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Das finde ich extrem nett von Dir, Salonloewin.
Ich hoffe, viele Leute lesen Deine Rezensionen!
__________________ "Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nee, in Paris regnet's ja jetzt auch."
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04.05.2012 14:21 |
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beisswenger
Routinier
 

Dabei seit: 31.10.2011
Beiträge: 380
Herkunft: aus Deutschland
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| Zitat: |
| @Didi: Interessant - wer ist das denn? Oder ist das geheimes "Herrschaftswissen"? Gib mir doch mal ´n Tipp ... |
Kennst du Space Oddity von David Bowie? Oder seinen song Ashes to Ashes. Denk an den Refrain, dann müsste es klingeln:
„We know Major Tom's a junkie, strung-out in heaven's height, hitting an all-time low..."
__________________ Nichts ist bessser als das Leben
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04.05.2012 14:21 |
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Dieter Neumann
König
   

Dabei seit: 20.03.2012
Beiträge: 843
Herkunft: Ostseeküste S-H
Themenstarter
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| Zitat: |
Original von beisswenger
| Zitat: |
| @Didi: Interessant - wer ist das denn? Oder ist das geheimes "Herrschaftswissen"? Gib mir doch mal ´n Tipp ... |
Kennst du Space Oddity von David Bowie? Oder seinen song Ashes to Ashes. Denk an den Refrain, dann müsste es klingeln:
„We know Major Tom's a junkie, strung-out in heaven's height, hitting an all-time low..." |
got it
__________________ DIDI
Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher! (Arno Schmidt)
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04.05.2012 15:04 |
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newmoon
Haudegen
  

Dabei seit: 07.04.2009
Beiträge: 729
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@DieterNeumann: Wozu die Zurückhaltung ? Man kann eine Kritik ja sachlich und eloquent begründen, und gut is'.
Also, nur zu!
__________________ "Literatur ist die Verteidigung gegen die Angriffe des Lebens."
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04.05.2012 17:22 |
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hef
Lebende Forenlegende

Dabei seit: 18.12.2006
Beiträge: 1.873
Herkunft: NRW via HongKong
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Hm... ich sehe schon Voltairs Giftdrüse darauf warten, dass ich mich dazu äußere. (Er hat ja meine vor Jahren dazu geäußerte Meinung hier im thread verfremdet wiedergegeben)
Es ist ein Ehrencodex unter Profis in diesem Gewerbe, keine öffentlichen Rezis über Kollegen/innen abzugeben, die ihm schaden könnten.
Es ist so, und es bleibt so. Natürlich sind einige sensationsgeil, mal die und jene Meinung eines vergleichbaren Profis zu hören. Aber, wer Profi ist, sagt das, was er denkt, dem Kollegen höchst persönlich. Dann ist aber Schluss.
Sorry Voltaire......
__________________ www.hef-buthe.de
BAND 2 der Asientrilogie TÖCHTER der TRIADEN ist da
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04.05.2012 23:01 |
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Voltaire
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 6.333
Herkunft: Hamburg
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| Zitat: |
Original von hef
Hm... ich sehe schon Voltairs Giftdrüse darauf warten, dass ich mich dazu äußere. (Er hat ja meine vor Jahren dazu geäußerte Meinung hier im thread verfremdet wiedergegeben)
Es ist ein Ehrencodex unter Profis in diesem Gewerbe, keine öffentlichen Rezis über Kollegen/innen abzugeben, die ihm schaden könnten.
Es ist so, und es bleibt so. Natürlich sind einige sensationsgeil, mal die und jene Meinung eines vergleichbaren Profis zu hören. Aber, wer Profi ist, sagt das, was er denkt, dem Kollegen höchst persönlich. Dann ist aber Schluss.
Sorry Voltaire...... |
Nun bin ich beruhigt, nun kann ich wieder gut schlafen. Endlich hat sich der Grossmeister des literarischen Schaffens
zu Wort gemeldet und dabei auch sofort Grundsätzliches verkündet.
Ehrenkodex von Profis
Keine öffentlichen Rezis über Kolleginnen und Kollegen
und das Wichtigste ist:
ES IST SO - UND ES BLEIBT SO.
(fehlt irgendwie nur das "Schröderische Basta").
Nur treibt mich jetzt die Frage um:
Was ist denn ein Profi?
Hef vielleicht?
Hef, du wirst doch sicher nicht glauben, dass ich nun meine Ansicht aufgrund deiner Wortmeldung hier ändere.
Ganz im Gegenteil - jetzt erst recht.
Werde dann mal gehen, meine Giftdrüse auftanken.
__________________ Chuck Norris isst keinen Honig - Chuck Norris kaut Bienen
Mich zu mögen ist ein Talent, welches nicht jeder besitzt
Ich kann dumme Menschen sehen (in Anlehnung an The Sixth Sense ).
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Voltaire: 05.05.2012 09:21.
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05.05.2012 09:17 |
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beisswenger
Routinier
 

Dabei seit: 31.10.2011
Beiträge: 380
Herkunft: aus Deutschland
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Hef's Ehrenkodex riecht ein wenig antiquiert, so etwas hatten früher mal die Zünfte, aber heute bestenfalls nur noch die Mafia. Im postmodernen Fratzenbuch-Zeitalter, mein lieber Hef, gelten andere moralische Maßstäbe: Hinter der Publikumsbeschimpfung liegt die Kollegenschelte an zweiter Stelle.
Ironiedetektor aus - Politikdetektor ein:
Die Freiheit darf nicht der Eitelkeit der Autoren geopfert werden. Der Hef'sche Imperativ ist ein Verhaltenskodex aus dem vorletzten Jahrhundert!
__________________ Nichts ist bessser als das Leben
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05.05.2012 13:58 |
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hef
Lebende Forenlegende

Dabei seit: 18.12.2006
Beiträge: 1.873
Herkunft: NRW via HongKong
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Original von beisswenger
Hef's Ehrenkodex riecht ein wenig antiquiert, so etwas hatten früher mal die Zünfte, aber heute bestenfalls nur noch die Mafia. Im postmodernen Fratzenbuch-Zeitalter, mein lieber Hef, gelten andere moralische Maßstäbe: Hinter der Publikumsbeschimpfung liegt die Kollegenschelte an zweiter Stelle.
Ironiedetektor aus - Politikdetektor ein:
Die Freiheit darf nicht der Eitelkeit der Autoren geopfert werden. Der Hef'sche Imperativ ist ein Verhaltenskodex aus dem vorletzten Jahrhundert! |
chaqueun à son gout
Ich lese alle meine Kollegen meines Genres, werde aber den Teufel tun der Zielgruppe Leser auf die Nase zu binden, was ich von wem halte ....
__________________ www.hef-buthe.de
BAND 2 der Asientrilogie TÖCHTER der TRIADEN ist da
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05.05.2012 17:33 |
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Dieter Neumann
König
   

Dabei seit: 20.03.2012
Beiträge: 843
Herkunft: Ostseeküste S-H
Themenstarter
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| RE: Mein Dilemma mit negativer Kritik |
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Danke allen Eulen, die aus ihrer jeweils unterschiedlichen Sicht - begründet zumeist durch ihren Status als Autor / Nichtautor - engagiert zu meinem o. a. Dilemma Stellung bezogen haben!
Der Austausch eurer Argumente war hilfreich für mich. Manche davon haben mich mehr, andere weniger überzeugt.
Nach gründlicher Abwägung habe ich mir nun (zumindest vorläüfig) eine Meinung bilden können.
__________________ DIDI
Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher! (Arno Schmidt)
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05.05.2012 17:53 |
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