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Büchereule.de » Bücher » Belletristik » Frank McCourt "Die Asche meiner Mutter" » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Frank McCourt "Die Asche meiner Mutter" 2 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00

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killerbinchen killerbinchen ist weiblich
König


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Dabei seit: 15.01.2007
Beiträge: 937
Herkunft: Schleswig-Holstein

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Zitat:
Original von Faraday
Aber für mich gehört das Buch nicht in die Ecke Belletristik!


Für mich auch nicht; bei mir steht es bei den Autobiographien.

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lesend Superhero
roeslein roeslein roeslein roeslein roeslein roeslein roeslein roeslein
30.09.2010 11:00 killerbinchen ist offline E-Mail an killerbinchen senden Beiträge von killerbinchen suchen Nehmen Sie killerbinchen in Ihre Freundesliste auf
Lucy1987 Lucy1987 ist weiblich
Lebende Forenlegende


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Dabei seit: 22.07.2007
Beiträge: 1.644
Herkunft: Münsterland

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Mir hat das Buch recht gut gefallen. Es ist anfangs interessant geschrieben, nimmt zwischendurch immer mal zähere Züge an, wird zum Ende hin aber wieder recht spannend. Wobei man es auch nicht unbedingt als spannend bezeichnen kann, sondern eher als handlungsreicher. Es passiert zwischendurch einfach recht wenig, Spannung ist eher wenig vorhanden, weshalb ich es auch eher in den Bereich der Autobiographien einordnen würde. Man bekommt sehr genau die Armut zu spüren und hat sich desöfteren gefragt, wie man anstelle der Mutter gehandelt hätte und ob man die Mutter auch in gewissen Situationen so behandelt hätte. Etwas angenervt war ich zwischenzeitlich von den kirchlichen Themen, natürlich hat die Religion zu der Zeit eine große Rolle gespielt, aber die ausschweifenden Begründungen und Darstellungen nahmen zum Teil überhand. Waren aber vermutlich zu der Zeit auch tatsächlich nervig. Recht erschreckend fand ich, wie wenig Aufklärung zu dieser Zeit bestand und zu was dies führte.

Ich kann als Fazit sagen, dass dieses Buch lohnenswert ist, man jedoch keine wahnsinnige Spannung erwarten sollte. Bei mir hat es lange auf dem SUB verweilt und ich bin froh, es doch mal hervorgeholt zu haben.

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Liebe Grüße,
Lucy
lesend
20.07.2011 21:33 Lucy1987 ist offline E-Mail an Lucy1987 senden Homepage von Lucy1987 Beiträge von Lucy1987 suchen Nehmen Sie Lucy1987 in Ihre Freundesliste auf
rumble-bee rumble-bee ist weiblich
Tripel-As


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Dabei seit: 09.06.2011
Beiträge: 180

Angela's Ashes - A Memoir of a Childhood, Frank Mc Court Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Och, aye, my arse!" Das ist wohl einer der vielen Aussprüche, die ich aus diesem Buch mitnehmen werde. Dies ist ein Buch, das den einfachen Leuten "direkt aufs Maul" schaut, und das gerade durch seine "mündlichen" Qualitäten lebendig wirkt und fasziniert. Es spielt ungefähr in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in Irland, und kann ebenso sehr als Biographie wie auch als Milieustudie gelesen werden. Beinahe sogar als Roman! Eine eindeutige Einordnung ist jedenfalls ungeheuer schwierig. Man lebt und lacht mit den Charakteren, man weint auch manchmal. Und man fragt sich mitunter, wie all das mitten im aufgeklärten Westen, direkt nebenan, möglich war.

Man merkt diesen Zeilen sicherlich an, wie aufgewühlt ich immer noch bin. Aufgewühlt ist auch fast das falsche Wort. Da mischen sich die verschiedensten Emotionen: ungeheures Mitgefühl anhand dieser elenden, armen, verdreckten, und auch angsterfüllten irischen katholischen Kindheit. Immense Wut auf die Kirche und ihre angeblichen Diener - wie kann man nur ein ganzes Volk so unter der Fuchtel halten, immer wieder Angst schüren, und gleichzeitig den Leuten die Tür vor der Nase zuschlagen, wenn sie wirklich einmal Hilfe brauchen! Nur ein einziger Priester wird in diesem Buch positiv dargestellt, und das ist erschütternd. Dann wieder gab es bei mir Lachtränen und Schenkelklopfer zuhauf, was vor allem daraus entsteht, dass Frankie aus seiner persönlichen und grenzenlos naiven Sicht die Welt der Erwachsenen zu schildern und zu verstehen sucht. Und last, but not least empfand ich eine packende Spannung. Würde es Frankie eines Tages tatsächlich schaffen, sich aus diesem Milieu herauszuarbeiten, und seinen Traum von einem Leben in Amerika zu verwirklichen?

Alles in mir sträubt sich dagegen, dieses Buch zu zerreden, und den Inhalt fein säuberlich darzulegen. Die Summe ist hier wieder einmal viel, viel mehr als die bloße Addition der einzelnen Teile. Wird man dem Buch wirklich gerecht, wenn man sagt, dass hier ein irisch-stämmiger Amerikaner seine Kindheit und Jugend schildert? Dass er vor allem seiner Mutter mit diesem Buch ein Denkmal setzt? Dass er zwar grenzenloses Leiden beschreibt, aber niemals seinen Humor und Mutterwitz verliert? Dass er sein Land, Irland, trotz aller Schicksalsschläge und Härten des Lebens dort spürbar immer noch liebt? Und dass er immer wieder mit sich gerungen hat, seinen trunksüchtigen Vater trotz aller seiner Fehler zu respektieren und zu lieben? All das sind einzelne Mosaiksteine - doch ein wirkliches Bild ergibt sich erst, wenn man dieses Buch selber liest.

Zuletzt möchte ich noch einmal ausdrücklich Werbung für die Originalfassung machen. Dieses Buch strotzt nur so vor Lokalkolorit und derber Sprache. Ich frage mich, wie es nur möglich sein soll, dieses Buch zu übersetzen! Wer auch immer sich nur halbwegs der englischen Sprache mächtig fühlt, möge bitte zu dieser Fassung greifen. Im Zweifelsfall lese man es sich laut vor, das erleichtert das Verstehen. Man wird belohnt mit einem ganzen Arsenal an Flüchen, Sprichwörtern, Volksliedern (!) und Dialektwörtern. Ein wahres Fest der irischen Volksseele - eindrücklicher und "wahrhaftiger" als jeder Historienband oder Reiseführer.

__________________
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)

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    0 Punkte, 0 Stimmen
    25.07.2011 19:17 rumble-bee ist offline E-Mail an rumble-bee senden Beiträge von rumble-bee suchen Nehmen Sie rumble-bee in Ihre Freundesliste auf
    rumble-bee rumble-bee ist weiblich
    Tripel-As


    images/avatars/avatar-9139.jpg

    Dabei seit: 09.06.2011
    Beiträge: 180

    RE: Angela's Ashes - A Memoir of a Childhood, Frank Mc Court Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Hier ist ja schon mehrfach diskutiert worden, in welche Ecke das Buch gehört. Tja, ich als Eulen-Neuling hatte meine Rezension zuerst unter "Belletristik" hochgeladen, weil es für mich doch viel mehr war als eine Biographie. Es hat so viele literarische Qualitäten! Doch offenbar war die "Eulen-Verwaltung" anderer Meinung, und hat meinen Beitrag nun hier einsortiert. Auch OK; nix für ungut!

    ***
    Aber eine Frage hätte ich doch mal. Gibt es keine gesonderten Threads für Original-Versionen? ich wollte das Buch ausdrücklich nicht unter den deutschen Versionen abspeichern, aber anscheinend ging das ja nicht. Ich finde, gerade dieses Buch sollte unbedingt im Original gelesen werden; wenn man die Besprechung aber unter dem deutschen Thread suchen muss, geht es leicht unter. Schade!

    __________________
    Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. (Karl Valentin)
    27.07.2011 11:15 rumble-bee ist offline E-Mail an rumble-bee senden Beiträge von rumble-bee suchen Nehmen Sie rumble-bee in Ihre Freundesliste auf
    buzzaldrin buzzaldrin ist weiblich
    Unsterbliche Forenlegende


    images/avatars/avatar-4303.jpg

    Dabei seit: 31.12.2007
    Beiträge: 3.769
    Herkunft: Bremen

    RE: Angela's Ashes - A Memoir of a Childhood, Frank Mc Court Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von rumble-bee
    Gibt es keine gesonderten Threads für Original-Versionen? ich wollte das Buch ausdrücklich nicht unter den deutschen Versionen abspeichern, aber anscheinend ging das ja nicht. Ich finde, gerade dieses Buch sollte unbedingt im Original gelesen werden; wenn man die Besprechung aber unter dem deutschen Thread suchen muss, geht es leicht unter. Schade!


    Ich glaube, dass das doch etwas zu viel und vor allem auch zu unübersichtlich werden würde, wenn nun auch noch zu jedem Buch zwei Threads eingerichtet werden müssen: der eine für das Original und der andere für die Übersetzung. Es reicht doch der jeweilige Hinweis, dass man das Buch im Original gelesen hat und das auch jedem anderen nur empfehlen kann
    Die, die das Buch auch auf Englisch lesen wollen, werden deine Rezension schon finden - auch hier zwischen all den Rezensionen für die deutsche Ausgabe. Augenzwinkern

    __________________
    flickr
    27.07.2011 11:21 buzzaldrin ist offline E-Mail an buzzaldrin senden Homepage von buzzaldrin Beiträge von buzzaldrin suchen Nehmen Sie buzzaldrin in Ihre Freundesliste auf
    JaneDoe JaneDoe ist weiblich
    Super Moderator


    images/avatars/avatar-7280.jpg

    Dabei seit: 14.12.2006
    Beiträge: 6.692
    Herkunft: NRW

    RE: Angela's Ashes - A Memoir of a Childhood, Frank Mc Court Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von rumble-bee
    Hier ist ja schon mehrfach diskutiert worden, in welche Ecke das Buch gehört. Tja, ich als Eulen-Neuling hatte meine Rezension zuerst unter "Belletristik" hochgeladen, weil es für mich doch viel mehr war als eine Biographie. Es hat so viele literarische Qualitäten! Doch offenbar war die "Eulen-Verwaltung" anderer Meinung, und hat meinen Beitrag nun hier einsortiert. Auch OK; nix für ungut!

    ***
    Aber eine Frage hätte ich doch mal. Gibt es keine gesonderten Threads für Original-Versionen? ich wollte das Buch ausdrücklich nicht unter den deutschen Versionen abspeichern, aber anscheinend ging das ja nicht. Ich finde, gerade dieses Buch sollte unbedingt im Original gelesen werden; wenn man die Besprechung aber unter dem deutschen Thread suchen muss, geht es leicht unter. Schade!


    Ich habe deine Rezension an den bereits bestehenden Thread angehängt. Es gibt keine gesonderten Threads für Originalausgaben. Wir unterscheiden nur zwischen gedruckten Büchern und Hörbüchern. LG JaneDoe

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    Daniel Wolf - Das Salz der Erde
    27.07.2011 11:21 JaneDoe ist offline E-Mail an JaneDoe senden Beiträge von JaneDoe suchen Nehmen Sie JaneDoe in Ihre Freundesliste auf
    SUBunternehmer SUBunternehmer ist männlich
    Jungspund


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    Dabei seit: 26.02.2009
    Beiträge: 18

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von rumble-bee
    Zuletzt möchte ich noch einmal ausdrücklich Werbung für die Originalfassung machen. Dieses Buch strotzt nur so vor Lokalkolorit und derber Sprache. Ich frage mich, wie es nur möglich sein soll, dieses Buch zu übersetzen! Wer auch immer sich nur halbwegs der englischen Sprache mächtig fühlt, möge bitte zu dieser Fassung greifen. Im Zweifelsfall lese man es sich laut vor, das erleichtert das Verstehen. Man wird belohnt mit einem ganzen Arsenal an Flüchen, Sprichwörtern, Volksliedern (!) und Dialektwörtern. Ein wahres Fest der irischen Volksseele - eindrücklicher und "wahrhaftiger" als jeder Historienband oder Reiseführer.

    Schreiben

    Es ist ja letztlich immer besser, das Original zu lesen. Allerdings finde ich, dass Harry Rowohlt (ja genau, der Penner aus der Lindenstraße) Angelas Ashes wirklich gut übersetzt hat. Er ist schon seit langem mit den irischen Gegebenheiten vertraut und wohl auch deshalb in der Lage, sehr viel an Stimmungen, Nuancen und Feinheiten, die man zwischen den Zeilen liest, ins Deutsche hinüber zu retten. Man achte auch mal auf seine Übersetzungen von Flann O'Brien. Das sind wahrlich kaum wiederzugebende Texte. Harry Rowohlt sind sie aber dennoch ganz ohne Zweifel geglückt.

    __________________
    Es kann nur glücklich werden, wen auch der Ernst des Lebens glücklich macht. (Reinhard Mey)

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von SUBunternehmer: 02.08.2011 23:30.

    02.08.2011 23:29 SUBunternehmer ist offline Beiträge von SUBunternehmer suchen Nehmen Sie SUBunternehmer in Ihre Freundesliste auf
    Macska Macska ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 20.05.2011
    Beiträge: 2.171

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen.

    Mit dem Schreibstil hatte ich überhaupt keine Probleme, ich empfand das Buch auch nicht als langatmig. Aber der Inhalt ist schon schwere Kost .... die ganze Kindheit, die Armut und Hoffnungslosigkeit, das ging mir schon ziemlich unter die Haut.

    8 von 10 Punkten

    __________________
    Kein Buch ist so schlecht, dass es nicht auf irgendeine Weise nütze.
    (Gaius Plinius Secundus d.Ä., röm. Schriftsteller)

    05.05.2012 01:46 Macska ist offline Beiträge von Macska suchen Nehmen Sie Macska in Ihre Freundesliste auf
    DraperDoyle DraperDoyle ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 16.12.2006
    Beiträge: 2.523
    Herkunft: Leipzig

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    Für mich ist dieses Buch mal wieder ein Beweis dafür, dass der Satz "am meisten leiden die Kinder" totaler Quatsch ist. Denn auch wenn McCourts Kindheit tatsächlich eine ziemliche Katastrophe war, überzeugte mich die Lebenslust, die doch immer wieder aufblitzte.

    Während ich das Buch gelesen habe, fühlte ich mich ähnlich wie in meiner Kindheit, wenn meine Omma von Früher erzählte: wie ihre Schwester Zillie im Plumpsklo einbrach, aber auch wie ihre Geschwister an Typhus und Diphterie gestorben sind. Wahrscheinlich hat mir deshalb das Buch so gut gefallen Grübeln

    __________________
    Ist das System relevant?
    11.05.2012 15:44 DraperDoyle ist offline E-Mail an DraperDoyle senden Beiträge von DraperDoyle suchen Nehmen Sie DraperDoyle in Ihre Freundesliste auf
    Dieter Neumann Dieter Neumann ist männlich
    König


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    Dabei seit: 20.03.2012
    Beiträge: 843
    Herkunft: Ostseeküste S-H

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    Zitat:
    Original von SUBunternehmer
    Allerdings finde ich, dass Harry Rowohlt (ja genau, der Penner aus der Lindenstraße) Angelas Ashes wirklich gut übersetzt hat. Er ist schon seit langem mit den irischen Gegebenheiten vertraut und wohl auch deshalb in der Lage, sehr viel an Stimmungen, Nuancen und Feinheiten, die man zwischen den Zeilen liest, ins Deutsche hinüber zu retten. Man achte auch mal auf seine Übersetzungen von Flann O'Brien. Das sind wahrlich kaum wiederzugebende Texte. Harry Rowohlt sind sie aber dennoch ganz ohne Zweifel geglückt.


    Harry Rowohlt ist ohne Zweifel einer der größten Könner unter den lebenden Romanübersetzern aus dem Englischen. Das trifft vor allem auch auf seine Übertragungen amerikanischer Texte ins Deutsche zu. Ein wahrhaft kongenialer Partner für die guten anglo-amerikanischen Romanciers! Anbeten

    Übrigens gibt es in Ausgabe 3 / 2012 von "Bücher" ein herrliches Interview mit diesem genialen Kauz - lesenswert! Lachen

    __________________
    DIDI
    lesend Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher! (Arno Schmidt)
    11.05.2012 15:57 Dieter Neumann ist online E-Mail an Dieter Neumann senden Homepage von Dieter Neumann Beiträge von Dieter Neumann suchen Nehmen Sie Dieter Neumann in Ihre Freundesliste auf
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