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'Der Kaufmann von Venedig' - Zweiter Akt

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Buechereule
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Dabei seit: 29.08.2004
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'Der Kaufmann von Venedig' - Zweiter Akt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier kann zum Zweiten Akt geschrieben werden.

__________________
Liebe Grüße Winken


19.05.2012 12:57 Buechereule ist offline E-Mail an Buechereule senden Beiträge von Buechereule suchen Nehmen Sie Buechereule in Ihre Freundesliste auf
Clare Clare ist weiblich
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Wir erfahren, wie Portias Freier zwischen drei Kästchen wählen müssen. Ich staune, dass niemand durchschaut, dass es sicher nicht die wertvollen Kästchen sein werden, dass andere Werte für Portia zählen.
Über Shykocks Diener Lanzelot und dessen Vater erfahren wir mehr über Selbigen. Er scheint nicht der angenehmste Herr zu sein. Auch nicht der liebenswerteste Vater, denn seine Tochter Jessica flieht zu ihrem Liebsten und nimmt auch gleich mal ein Kästchen mit Geld mit...
Lanzelot wird nun Bassanios Diener, der sich sehr für Portia interessiert.

Ich weiß noch nicht so recht, wie ich dieses Stück einordnen soll. Das Stück ist berühmt, eine Komödie, aber ich habe schon Besseres gelesen von Shakespeare, glaube ich.
Vielleicht wird es noch, und die Moral von der Geschicht' überzeugt mich in den nächsten Abschnitten.

__________________
- Freiheit, die den Himmel streift -
27.05.2012 20:54 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
HeikeArizona
Kaiser


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Hallole!

Der Prinz von Marokko, ein Dunkelhäutiger, macht als Erster den Versuch mit den Kästchen. Porzia sagt ihm gleich, wenn er richtig wählt, dann wird sie seine Frau, Hautfarbe ist egal. Aber erst gehen sie ab, die Wahl kommt in der 7ten Szene.

Shylocks Diener hat sich entschieden, vom Juden wegzulaufen und in Bassanios Dienste zu treten. Während er noch Selbstgespräche führt, trifft er seinen Vater, der ihn nicht erkennt.
Bassanio kommt dazu, nimmt Lanzelot Gobbo in seine Dienste, erwartet aber von ihm, daß er sich bei Shylock "abmeldet".

Graziano bittet Bassanio, ihn zu Porzia mitzunehmen.

Lanzelot verabschiedet sich von Shylocks Tochter Jessica und bekommt von ihr einen Liebesbrief, den er Lorenzo geben soll. Jessica schämt sich, Shylocks Tochter zu sein, möchte Christin und Lorenzos Frau werden.

Lorenzo holt sich Verbündete, die mit ihm Jessica entführen.

Shylock verläßt abends das Haus, überläßt seiner Tochter die Aufsicht. Da sich Lanzelot ziemlich dumm verhält, läßt Shylock ihn gehen.

Lorenzo "entführt" zusammen mit seinen Freunden Jessica, diese läßt noch Geld und Schmuck mitgehen.

In der 7ten Szene taucht wieder der Prinz von Marokko auf, er wählt falsch...

2 Freunde Antonios berichten, daß Shylock nach dem Verschwinden seiner Tochter immer wieder "Die Steine, die Tochter, die Dukaten" sagte. Sie hoffen, daß Antonio die Frist einhalten kann, sonst müßte er dafür büßen.
(Hier geht ihnen erstmals auf, auf was sich Antonio da eingelassen hat.)

Der Prinz von Arragon kommt, um zu wählen. Auch er wählt falsch.
Am Schluß läßt sich Bassanio melden.

__________________
Wenn mein Kopf auf ein Buch trifft, klingt es hohl. Das muß nicht immer am Buch liegen...
(Georg Christoph Lichtenberg)

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27.05.2012 21:13 HeikeArizona ist offline E-Mail an HeikeArizona senden Beiträge von HeikeArizona suchen Nehmen Sie HeikeArizona in Ihre Freundesliste auf
bibliocat bibliocat ist weiblich
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Zitat:
Original von Clare
Wir erfahren, wie Portias Freier zwischen drei Kästchen wählen müssen. Ich staune, dass niemand durchschaut, dass es sicher nicht die wertvollen Kästchen sein werden, dass andere Werte für Portia zählen.


Das es das Kästchen aus Blei ist, war für mich auch eindeutig...
Und Jessica verläßt (mit dem Schmuck und dem Geld) ihren Vater. Ob er später mehr um die Tochter oder um das Vermögen trauern wird?

Eine Komödie ist dieses Stück für mich auch nicht - dafür ist es mir zu düster. Winken

__________________
Viele Grüße

bibliocat

bibliocat bei TT
28.05.2012 20:04 bibliocat ist online E-Mail an bibliocat senden Beiträge von bibliocat suchen Nehmen Sie bibliocat in Ihre Freundesliste auf
Mia08 Mia08 ist weiblich
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Zitat:
Original von bibliocat


Eine Komödie ist dieses Stück für mich auch nicht - dafür ist es mir zu düster. Winken


seh ich auch so Winken

nur ein paar Sprüche und Wortspiele zwischendurch sind witziger Natur.

__________________
flowers
29.05.2012 20:56 Mia08 ist offline E-Mail an Mia08 senden Beiträge von Mia08 suchen Nehmen Sie Mia08 in Ihre Freundesliste auf
HeikeArizona
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Hallole!

Vor längerer Zeit hatte ich mir aus der Bibliothek "Shakespeare für Dummies" ausgeliehen und gelesen.
Seine Werke werden in 4 Bereiche eingeteilt:
Historisches (ist klar)
Sonette und Gedichte (auch klar)
Tragödien
Komödien

Komödien gehen gut aus, bei Tragödien sind am Schluß alle tot. Oder zumindest fast alle... Siehe Hamlet.

Nach dieser Einteilung ist das eindeutig eine Komödie Grinsen

Winken

edit: Rechtschreibung

__________________
Wenn mein Kopf auf ein Buch trifft, klingt es hohl. Das muß nicht immer am Buch liegen...
(Georg Christoph Lichtenberg)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von HeikeArizona: 29.05.2012 22:32.

29.05.2012 22:31 HeikeArizona ist offline E-Mail an HeikeArizona senden Beiträge von HeikeArizona suchen Nehmen Sie HeikeArizona in Ihre Freundesliste auf
Saiya Saiya ist weiblich
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Zitat:
Original von bibliocat
Zitat:
Original von Clare
Wir erfahren, wie Portias Freier zwischen drei Kästchen wählen müssen. Ich staune, dass niemand durchschaut, dass es sicher nicht die wertvollen Kästchen sein werden, dass andere Werte für Portia zählen.


Das es das Kästchen aus Blei ist, war für mich auch eindeutig...
Und Jessica verläßt (mit dem Schmuck und dem Geld) ihren Vater. Ob er später mehr um die Tochter oder um das Vermögen trauern wird?

Eine Komödie ist dieses Stück für mich auch nicht - dafür ist es mir zu düster. Winken


Da kann ich mich nur anschließen. Schreiben

__________________
"Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt."
Arabisches Sprichwort
30.05.2012 11:22 Saiya ist offline Beiträge von Saiya suchen Nehmen Sie Saiya in Ihre Freundesliste auf
Mia08 Mia08 ist weiblich
Kaiser


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Zitat:
Original von HeikeArizona


Komödien gehen gut aus, bei Tragödien sind am Schluß alle tot. Oder zumindest fast alle... Siehe Hamlet.

Nach dieser Einteilung ist das eindeutig eine Komödie Grinsen

Winken



so hab ich das noch gar nicht gesehen, stimmt.

__________________
flowers
30.05.2012 17:20 Mia08 ist offline E-Mail an Mia08 senden Beiträge von Mia08 suchen Nehmen Sie Mia08 in Ihre Freundesliste auf
Zwergin Zwergin ist weiblich
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So ganz überzeugt hat mich dieses Stück auch noch nicht, da habe ich wirklich schon besseres von Shakespeare gelesen.

Bei Portia und ihren Freiern fand ich es auch sehr offensichtlich, dass das bleierne Kästchen das richtige ist. Mit dieser Aktion kann ich mich eh nicht anfreunden, es ist mir einfach zu seltsam, dass ein Vater die Hochzeit seiner Tochter von einem Los abhängig macht.

Jessica verläßt ihren Vater mit einem ordentlichen Anteil seines Vermögens, kann ich verstehen, dass sie abhaut, da der Vater mehr um seine Klunker als um seine Tochter fürchtet.

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kuh
30.05.2012 21:24 Zwergin ist offline E-Mail an Zwergin senden Beiträge von Zwergin suchen Nehmen Sie Zwergin in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Zwergin
So ganz überzeugt hat mich dieses Stück auch noch nicht, da habe ich wirklich schon besseres von Shakespeare gelesen.


Schreiben

Zitat:
Bei Portia und ihren Freiern fand ich es auch sehr offensichtlich, dass das bleierne Kästchen das richtige ist. Mit dieser Aktion kann ich mich eh nicht anfreunden, es ist mir einfach zu seltsam, dass ein Vater die Hochzeit seiner Tochter von einem Los abhängig macht.


Ich musste gleich an das Märchen "Der falsche Prinz" denken, in dem die vermeintlichen Prinzen auch zwischen, in diesem Fall zwei, Kästchen wählen müssen. Es ist sicher beabsichtigt gewesen, dass die Zuschauer gleich wissen, welches Kästchen das richtige ist und sich den Akteuren überlegen fühlen.

Zitat:
Jessica verläßt ihren Vater mit einem ordentlichen Anteil seines Vermögens, kann ich verstehen, dass sie abhaut, da der Vater mehr um seine Klunker als um seine Tochter fürchtet.


Warum sie aber wirklich geht, ist ein wenig unklar. Geht sie nur, weil der Vater ihrer Liebe zu Lorenzo nie zustimmen würde? Das Geld braucht sie als Startkapital. Viel Luxus hat sie bei ihrem Vater wohl bisher nicht gesehen.

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31.05.2012 07:54 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Hallo? Ihr reagiert hier mit der kulturellen Überlegenheit von über 400 Jahren. Die Frage der Kästchen ist für einen Menschen des Jahres 1600 noch keinesfalls ausgewalzt. Spätestens seit Indiana Jones kennt jeder Kinogänger und Fernsehjunkie die richtige Lösung, gab es damals aber noch nicht.

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31.05.2012 07:59 beowulf ist online E-Mail an beowulf senden Homepage von beowulf Beiträge von beowulf suchen Nehmen Sie beowulf in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von beowulf
Hallo? Ihr reagiert hier mit der kulturellen Überlegenheit von über 400 Jahren. Die Frage der Kästchen ist für einen Menschen des Jahres 1600 noch keinesfalls ausgewalzt. Spätestens seit Indiana Jones kennt jeder Kinogänger und Fernsehjunkie die richtige Lösung, gab es damals aber noch nicht.


Was hat es mit kultureller Überlegenheit zu tun, dass die Art, wie ein reicher Vater das künftige Eheleben seiner Tochter von einem Rätsel abhängig macht, doch recht fragwürdig ist?
Auch wenn er nicht jeden Bewerber zuließ, ist doch sehr unsicher, wer schließlich die Tochter und all seinen Besitz bekommen würde. War er auf seinen Reichtum bedacht, hätte ihm diese Praxis zu unsicher sein müssen, und er hätte den Mann lieber persönlich ausgesucht. War er auf das Glück der Tochter bedacht, so hätte er sie selber wählen lassen, vielleicht.
Und eine Weisheit im Sinne von "Es ist nicht alles Gold, was glänzt!" gab es damals sicher auch schon.

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31.05.2012 08:14 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Mia08
Zitat:
Original von HeikeArizona


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so hab ich das noch gar nicht gesehen, stimmt.

Schreiben Herrlich - auch eine Sichtweise... Winken

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bibliocat

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31.05.2012 13:47 bibliocat ist online E-Mail an bibliocat senden Beiträge von bibliocat suchen Nehmen Sie bibliocat in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Clare
Zitat:
Original von beowulf
Hallo? Ihr reagiert hier mit der kulturellen Überlegenheit von über 400 Jahren. Die Frage der Kästchen ist für einen Menschen des Jahres 1600 noch keinesfalls ausgewalzt. Spätestens seit Indiana Jones kennt jeder Kinogänger und Fernsehjunkie die richtige Lösung, gab es damals aber noch nicht.


Was hat es mit kultureller Überlegenheit zu tun, dass die Art, wie ein reicher Vater das künftige Eheleben seiner Tochter von einem Rätsel abhängig macht, doch recht fragwürdig ist?


ich frage mich auch, wieso wir kulturell überlegen sind? weil wir mehr Waffen, mehr Technik, die Demokratie haben?
ich glaube schon, dass die Menschen damals auch abschätzen konnten, welches das richtige Kästchen ist Winken

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31.05.2012 19:34 Mia08 ist offline E-Mail an Mia08 senden Beiträge von Mia08 suchen Nehmen Sie Mia08 in Ihre Freundesliste auf
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Hallole!

Ich gehe auch davon aus, daß es damals das Publikum auch wußte und sich komplett überlegen fühlte. Sie, das einfache Volk, wußten es, aber diese hochgeehrten Prinzen nicht Lachen

Winken

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31.05.2012 22:51 HeikeArizona ist offline E-Mail an HeikeArizona senden Beiträge von HeikeArizona suchen Nehmen Sie HeikeArizona in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Clare
Und eine Weisheit im Sinne von "Es ist nicht alles Gold, was glänzt!" gab es damals sicher auch schon.


Sicher gab es die damals. Ganz konkret sogar. Die findest du in jedem Zitatebuch als Shakespeare Zitat aus dem Kaufmann von Venedig.

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31.05.2012 23:51 beowulf ist online E-Mail an beowulf senden Homepage von beowulf Beiträge von beowulf suchen Nehmen Sie beowulf in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von beowulf
Zitat:
Original von Clare
Und eine Weisheit im Sinne von "Es ist nicht alles Gold, was glänzt!" gab es damals sicher auch schon.


Sicher gab es die damals. Ganz konkret sogar. Die findest du in jedem Zitatebuch als Shakespeare Zitat aus dem Kaufmann von Venedig.


Ist das wirklich ein Shakespeare-Zitat? Ich hatte angenommen, dass er es vielleicht übernommen hat , aus dem Volksmund.

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01.06.2012 08:07 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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