Stadt der Diebe - David Benioff      |
ODYS

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 27.03.2007
Beiträge: 1.837
Herkunft: Bayern
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Ich schließe mich meinen Vorposterinnen mit ihren positiven Meinungen voll und ganz an.
Ein tolles Buch.
10 von 10 Punkten
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Die Liebenden von San Marco - Charlotte Thomas
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28.06.2010 06:10 |
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Erzählerin
Eroberer
  

Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 74
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| RE: Stadt der Diebe - David Benioff |
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Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es gehört zu den besten Büchern, die ich heuer gelesen habe.
| Zitat: |
Original von Kristin
| Zitat: |
Original von Elbereth
Der zweite Punkt ist ein rein inhaltlicher und dazu noch emotionaler und daher spoilere ich ihn mal:
| Spoiler |
| Ich kann und will Herrn Benioff einfach nicht verzeihen, dass er hat Kolja sterben lassen! |
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Elbereth, der Gedanke kam mir auch. Leider hat mich das dann nicht so berührt, als wenn:
| Spoiler |
| die beiden sich einfach von einander hätten verabschieden müssen, mit einem dummen Spruch auf den Lippen. Das wäre mir persönlich viel näher gegangen |
Kristin |
Die zweite Variante ist mir gar nicht in den Sinn gekommen. Das hätte ich dem Autor noch weniger verziehen
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28.06.2010 09:53 |
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mankell
Lebende Forenlegende


Dabei seit: 08.11.2008
Beiträge: 1.726
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Wow, was für ein tolles Buch; auf jeden Fall wird das eines meiner Jahreshighlights!
Die Geschichte von Kolja und Lew und ihrer haarsträubenden Mission und wie die beiden unterschiedlichen Charaktere nach einiger Zeit Freundschaft schließen sowie natürlich auch Vika in ihrem viel zu großen Tarnanzug hat mich restlos überzeugt. Im Gegensatz zu den meisten anderen hier fand ich auch die Wendung mit Kolja zum Ende hin passend.
David Benioff ist ein außergewöhnlich guter Geschichtenerzähler, der mich mit seiner Mischung aus Tragik, abstoßenden, grausamen Szenen und unerwartet aufflackerndem Humor begeistert hat und der auch die Figurenzeichnung ausgezeichnet beherrscht. Nie hätte ich gedacht, daß ich bei diesem Buch, das ja in einer sehr ernsten, dramatischen Zeit angesiedelt ist, mehrmals laut lachen müßte, doch der Autor hat hier Großes geleistet und einen perfekten Mix aus Ernsthaftigkeit und mitunter skurrilem Humor erschaffen.
Volle Punktezahl für ein tolles Leseerlebnis!
__________________ "Die Welt ist schlecht, das Leben ist schön." Selim Özdogan
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mankell: 01.07.2010 20:32.
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01.07.2010 19:53 |
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Kirsten

König
   

Dabei seit: 13.06.2008
Beiträge: 954
Herkunft: Südbaden
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Auch mir hat dieser Roman sehr gut gefallen!
Mich würde wirklich interessieren, wieviel von der Geschichte wirklich so passiert ist...
Ich fand es wirklich sehr interessant mal ein Buch über den zweiten Weltkrieg aus russischer Sicht zu lesen. Ich denke, ich werde mich mal nach weitern Büchern in dieser Richtung umsehen.
Auch von mir 10 Punkte.
__________________ Liebe Grüße Kirsten
"Elsa ungeheuer" von Astrid Rosenfeld
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03.09.2010 19:18 |
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Salonlöwin
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 27.01.2005
Beiträge: 3.030
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David Benioff - Die Stadt der Diebe
Kann ein Amerikaner eine Geschichte über das von den Deutschen besetzte Russland schreiben?
Ja, er kann, wenn er wie David Benioff russische Wurzeln hat und die Geschichte auf seinen Großvater zurückzuführen ist.
Zwar scheint der russische Winter, wenn er von einem Amerikaner aufgeschrieben wird, nur halb so kalt zu sein und der Hunger
nur halb so schwer zu wiegen, doch Benioff erzählt hier ein Roadmovie der Jungen Lew und Kolja, die sich im Gefängnis kennenlernen und nur eine Chance haben, der Todesstrafe zu entkommen: Sie müssen innerhalb von zehn Tagen zwölf Eier auftreiben.
Was sich wie eine Leichtigkeit anhört, ist im kriegsbesetzten Russland des Jahres 1942 fast eine Unmöglichkeit für die beiden jungen Männer. Aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft der beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.
David Benioff versteht es meisterlich, aus dieser jugendlichen Odyssee durch den kalten russischen Winter eine Geschichte zu erzählen, die alle Zutaten für einen gelungenen Roman enthält. Trotz all der tragischen Momente blitzt immer wieder ein Hoffnungsschimmer auf, gibt es komische Momente und grausame Situationen, über die der Leser am liebsten hinweglesen möchte.
Dass er das nicht tut, liegt daran, dass Benioff seine Helden sehr sympathisch - stellenweise zu ideal und pfiffig - zeichnet und sie nicht ihren schweren Weg allein gehen lassen möchte.
Mein Fazit:
Lesen!
Vielen Dank nochmals an die Eule, die mir dieses Buch überlassen hat.
Meine Lesezeit hätte ich nicht angenehmer verbringen können.
__________________ Liebe Grüße
Salonlöwin
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08.09.2010 16:39 |
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keinkomma

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 28.11.2005
Beiträge: 1.654
Herkunft: Spaichingen
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... wenn ich gewusst hätte, wie sehr mich dieses Buch berührt - ich hätte es viel früher gelesen. Es ist poetisch, tief, trotzdem leicht, wunderbar erzählt, authentisch... für mich das beste Buch seit Monaten. Und ich bin heilfroh, dass wir nächstes Jahr *toitoitoi* nach St. Petersburg gehen. Außer Fanny Flagg hat noch nie ein Autor geschafft, dass ich auf der Stelle an den Ort des Geschehens will.
Benioff fängt die viel besungende "russische Seele" so identisch ein, so wahrhaftig... ich bin hin und weg. Kein Kitsch, kein Drama - einfach eine verdammt gute Geschichte, die verdammt gut erzählt ist.
Ich muss jetzt los, brauche alles, was Benioff jemals geschrieben hat!
__________________ Knuddels! Silke
Bücherregal
Das Städtchen
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23.09.2010 22:41 |
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_Salome_
Kaiser

Dabei seit: 19.05.2007
Beiträge: 1.230
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Besser hätte das Lesejahr 2011 nicht beginnen können. Ein Buch, das ich mit Sicherheit nochmals zur Hand nehmen und nicht so schnell vergessen werde.
Ich vergebe 10 beeindruckte Punkte
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21.01.2011 22:18 |
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Varg unregistriert
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Habe das Buch nun auch gelesen und bin ebenso beeindruckt wie die Meisten von euch.
Von Beginn an konnte ich mich mit dem Ich-Erzähler nicht so anfreunden, ich fand Kolja besser und das Ende fand ich dadurch zwar in sich weiterhin schlüssig, aber dennoch auch sehr traurig (da geht es mir wie denen von euch, die spoilern). Das Buch führt einem vor Augen, wie der Krieg aus Teenagern und jungen Leuten Erwachsene macht, denn auch Kolja, der durchaus Anführerqualitäten besitzt, ist ja selbst nicht so viel älter als Lew. Beeindruckendes Buch - das kann ich als Fazit festhalten.
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31.01.2011 20:49 |
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tweedy39

Kaiser
Dabei seit: 23.05.2009
Beiträge: 1.168
Herkunft: Deutschland
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Habe das Buch soeben ausgelesen.
Was soll ich schreiben, was nicht schon geschrieben wurde. Das Buch ist traurig, schockierend, humorvoll. Toll geschrieben. Man merkt, dass der Autor auch Drehbücher schreibt. Einzig der Schluss wurde mir zu plötzlich abgehandelt.
Von mir gibt es 9 Punkte.
__________________ Gruß tweedy
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27.02.2011 12:29 |
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Hati

Routinier
 

Dabei seit: 08.10.2011
Beiträge: 495
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Das war ein wundervolles Buch. Ich schreibe es schon vorab: 10 Punkte.
Die Geschichte und die Charaktere gefielen mir sehr gut. Kann mich den vielen positiven Meinungen hier nur anschließen, wobei ich wie bei vielen anderen Büchern auch hier die Erfahrung machen musste, dass
| Spoiler |
| mein Lieblingscharakter das Ganze am Ende nicht unbeschadet übersteht. |
Auch ich fand Kolja besser und konnte mich in Lew nicht so gut hinein versetzen.
Eines meiner ewigen "Lieblingsbücher".
__________________ Hati
Rachel Gibson - Ein Rezept für die Liebe
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10.10.2011 11:37 |
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confusli wusli

Eroberer
  

Dabei seit: 12.05.2012
Beiträge: 55
Herkunft: NRW
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Endlich endlich hab ichs auch gelesen.
Es lag leider viel zu lange auf dem SUB, und bleibt jetzt auch auf jeden Fall weiterhin im Regal zum nochmal lesen.
Im Prinzip ist das Buch ja Mainstream, was ich eigentlich nicht so mag, doch da das Thema wichtig ist und der Autor den Wahnsinn des Krieges und die daraus resultierenden Irrsinnstaten der Menschen glaubhaft darstellt, finde ich das verzeihbar.
Ja, man merkt, dass der Autor auch Drehbücher schreibt, vor dem inneren Auge spielt sich ein gut funktionierender Film ab. Freundschaft, Drama, Liebe, Aktion, Spannung, Trauer, ...es ist alles da.
Irgendwo hat jemand gefragt, was wohl daran erfunden oder wieviel davon wirklich so passiert ist? Also ich glaube, dass die Geschichte an sich erfunden ist, doch ich glaube ebenso, dass Hunger, Kälte, Folter, Tod, ... in Wahrheit noch viel schlimmer gewesen sind. Schlimmer, als man es sich vorzustellen vermag.
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12.05.2012 22:30 |
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anniku
Tripel-As

Dabei seit: 04.11.2005
Beiträge: 168
Herkunft: Kuchen - in der Nähe von Geislingen
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Wie den meisten im Forum hat mir das Buch sehr gut gefallen - auch von mir 10 Punkte.
Eigentlich finde ich Bücher über den Krieg eher nicht so gut, aber in diesem Fall hat mir der Roman sehr gut gefallen.
Absolute Lese - Empfehlung!
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06.09.2012 23:52 |
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Giflor

Foren As
   

Dabei seit: 06.01.2013
Beiträge: 76
Herkunft: NRW
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Zehn von Zehn Punkten !
Ein wunderschönes Buch,das ich in ein paar Jahren sicherlich erneut lesen werde.
Die Protagonisten sind symphatisch ,witzig und dazu noch herzerwärmend ,wie sie sich durch Russland kämpfen.
Tolle Charaktere,amüsante Dialoge und eventuell nützliche Informationen über das Verhalten der Menschen im Krieg ,bei übelster Kälte und Russland allgemein .
Es ist eine Empfehlung wert !!!
__________________ Das geschriebene Wort ist ein Geschenk!
Genitiv , Imperfekt und Konjunktiv Fan :D
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23.01.2013 15:52 |
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