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"Jellybooks"

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Büchersally Büchersally ist weiblich
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Zitat:
Original von hoffnung
Ich lese momentan eines das anscheinend erst noch auf den Markt kommt. Davon gibt's bei Amazon noch nichtmal irgendwas und beim Verlag selbst auch nicht... Grübeln
Ich finde das etwas seltsam...

Dann nutzt der Verlag Jellybook gleichzeitig, um zum ET Rezensionen zu bekommen. Ich finde das auch ok.

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aktuelles Buch: Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf von Oliver Pötzsch
A Killer Closet von Paula Paul

Bingo 2017
16.02.2017 23:17 Büchersally ist offline E-Mail an Büchersally senden Beiträge von Büchersally suchen Nehmen Sie Büchersally in Ihre Freundesliste auf
Frettchen Frettchen ist weiblich
König


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Also, ich weiß nicht. Ich würde bei sowas nie mitmachen.
Mir ist zwar klar, dass ich immer überall eh überwacht werde, aber freiwillig auch noch beim lesen?
Und viel schlimmer finde ich das Ziel. Es zielt doch darauf ab herauszufinden, was gut ankommt bei den Lesern und was nicht? Und auf lange Sicht verschwinden dann die Bücher, die bei der Mehrheit nicht so gut ankommen? Da wird mir Angst und bange, denn ich lese meist Bücher, die entweder kaum jemand liest/kauft oder nicht gut ankamen, auch wenn sie sich gut verkauft haben.
Natürlich, dass momentane Buch soll nicht verändert werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber es hätte doch Auswirkungen auf ein zweites Buch des Autors, wenn sich beim ersten rausstellt, dass es kaum wer zu Ende gelesen hat?
Für mich zielt dieses Projekt darauf ab, nur noch super verkäufliche Bestseller zu produzieren. Und an sowas möchte ich gewiss nicht beteiligt sein.

Was soll denn das überhaupt aussagen, z.B. wie schnell man ein Kapitel gelesen hat. Das hat doch zig Gründe. Das muss doch nicht heißen, dass man es nicht so dolle fand. Kann auch heißen, man fand es besonders gut und hat sich während des Lesens Notizen gemacht. Kann auch heißen einfach, dass man dieses Kapitel gelesen hat, während man gleichzeitig kochte. Was soll das alles denn aussagen ohne ausführlichen! Fragebogen hinterher?
Aber wenn es was umsonst gibt, machen die Menschen wohl gern bei so ziemlich allem mit.

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Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotzen.

Johann Nepomuk Nestroy
(1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

17.02.2017 00:43 Frettchen ist offline Beiträge von Frettchen suchen Nehmen Sie Frettchen in Ihre Freundesliste auf
streifi streifi ist weiblich
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Zitat:
Original von frettchen
Und viel schlimmer finde ich das Ziel. Es zielt doch darauf ab herauszufinden, was gut ankommt bei den Lesern und was nicht? Und auf lange Sicht verschwinden dann die Bücher, die bei der Mehrheit nicht so gut ankommen? Da wird mir Angst und bange, denn ich lese meist Bücher, die entweder kaum jemand liest/kauft oder nicht gut ankamen, auch wenn sie sich gut verkauft haben. Natürlich, dass momentane Buch soll nicht verändert werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber es hätte doch Auswirkungen auf ein zweites Buch des Autors, wenn sich beim ersten rausstellt, dass es kaum wer zu Ende gelesen hat?


hm, ich denke die Daten sind genauso aussagekräftig wie die Verkaufszahlen...
Autoren, die sich nicht gut verkaufen, kriegen auch keine Verträge mehr...

Mal davon abgesehen, wäre es nicht sinnvoll, wenn dann gerade jemand wie du, der nicht den Mainstream liest, bei sowas mitmacht? Um den Verlagen zu zeigen, das auch andere Sachen gut ankommen und weiter verlegt müssen?


Zitat:
Original von frettchen
Für mich zielt dieses Projekt darauf ab, nur noch super verkäufliche Bestseller zu produzieren.

Ja sicher, was dachtest Du denn? Die Verlage sind Wirtschaftsunternhemen, die Geld verdienen wollen. Dieses Projekt ist eine neue Art der Marktforschung, wobei der Buchmarkt da ja sowieso noch eher zurückhaltend ist.

Ich denke, die Verlage wollen rausfinden, ob die Bücher überhaupt gelesen werden, wo es sich zieht und wo die Leute schnell weiterlesen.
Ja, die Bücher sind umsonst, aber das sind Reziexemplare auch und die werden schon seit Jahren von den Verlagen verteilt Augenzwinkern
Wenn man mal schaut wieviele Produkttestportale es mittlerweile gibt, bei denen man Produkte gestellt bekommt, über die man dann in den sozialen Medien berichten soll, oder aber auch die Umfrageportale, bei denen man Punkte sammelt wenn man Umfragen ausfüllt, dann denke ich ist jellybooks auch nicht wirklich schlimmer.


Ich denke auch, jeder kann für sich entscheiden, ob er da dran teilnehmen möchte. Ich glaube auch nicht, dass da Milllionen von Lesern wirklich mitmachen. Und nicht jedes Buch, das erscheint wird über jellybooks verteilt. Ist ja nicht so, dass jetzt alle eBooks mit diesen Knöpfen ausgestatttet werden und das Leseverhalten eines jeden eBook-Lesers getrackt wird Augenzwinkern

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Sommerchallenge 17/18
Bücherbingo

Lieben Gruß Winken
Streifi
17.02.2017 08:03 streifi ist offline E-Mail an streifi senden Beiträge von streifi suchen Nehmen Sie streifi in Ihre Freundesliste auf
Buchdoktor Buchdoktor ist weiblich
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@Streifi
Schreiben

Ein Verlag ist ja kein Wohltätigkeitsunternehmen, sondern muss Gehälter und Lieferanten bezahlen und seinen guten Namen am Markt halten können.

Immer noch besser, ein Buchtitel wird erst gar nicht gedruckt, wenn er auf geringes Interesse stößt, als dass nach einem halben Jahr Stilstand im Bestellbuch ein paar Kubikmeter Bücher im Schredder landen oder auf Mängelexemplar-Tischen.

Jellybooks könnte eine Art vorgezogene Qualitätskontrolle werden, als Rückmeldung an Entscheider oder als Spielwiese für Volontäre, ohne dass echtes Geld mit echten Flops verbrannt wird. Dass Verlage auf diesem Wege merken, wenn Autor oder Übersetzer keine Ahnung vom Schauplatz haben, wird vermutlich seltener vorkommen. Mir sind in letzter Zeit eine Reihe von Leseproben oder unkorrigierte Exemplare in die Finger gelangt, bei denen ich dachte, Leute, das wollt ihr doch inhaltlich (minus Tippfehler) so nicht etwa auf den Markt bringen.

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17.02.2017 08:59 Buchdoktor ist offline E-Mail an Buchdoktor senden Beiträge von Buchdoktor suchen Nehmen Sie Buchdoktor in Ihre Freundesliste auf
Jeanette Jeanette ist weiblich
Haudegen


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Ich finde nichts Schlimmes dabei, meine Lesedaten zu übermitteln. Ich habe mir jetzt mal Dünentod von Sven Koch runtergeladen und noch irgendeinen Thriller. Zu Hause mag ich nicht auf dem Handy lesen, aber für unterwegs ist es eigentlich ganz praktisch. Ich werde morgen im Zug mal anfangen.

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lesend
17.02.2017 09:55 Jeanette ist offline E-Mail an Jeanette senden Beiträge von Jeanette suchen Nehmen Sie Jeanette in Ihre Freundesliste auf
streifi streifi ist weiblich
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Ach, im übrigen bekommt man einige Zeit nach dem Lesen eines Buches auch noch die Einladung zu einem Fragebogen, in dem man dann auch seine Rezi verlinken kann.

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Sommerchallenge 17/18
Bücherbingo

Lieben Gruß Winken
Streifi
17.02.2017 15:05 streifi ist offline E-Mail an streifi senden Beiträge von streifi suchen Nehmen Sie streifi in Ihre Freundesliste auf
Büchersally Büchersally ist weiblich
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@Streifi
Der Fragebogen kam bei mir bisher nur von einem Verlag.

@all
Das Buchgeschäft muss ja auch irgendwie überleben. Von daher kann ich das auch mit meiner Meinung zum Datensammeln vereinbaren, dass gerade im Belletristikbereich derartige Abfragen gemacht werfen. Bücher ausserhalb des Mainstreams haben ja auch nicht die Auflagenhöhe und bringen den Verlagen dementsprechend weniger Umsatz. Wer bei den kostenlosen Datenbüchern mitmacht, kann sich ja jedesmal wieder entscheiden. Es ist ja auch kein Zwang dahinter. Dass man diese persönlichen Daten nur zur Verfügung stellt, wenn man im Gegenzug das Buch kostenlos bekommt, sollte aber auch allen klar sein. Aber mal plump gefragt: Wieso soll ich Verlagen nicht verraten, wann ich ein Buch mit welcher Geschwindigkeit lese? Alle, die morgens im Bus mitfahren, wissen das auch.

Die Daten dienen bestimmt zur Entscheidungshilfe, wann ein Buch in welcher Auflage erscheinen könnte. Ganz sicher wird allerdings auf den Daten die optimale Zeit zum Versenden von Newslettern und Werbung gefunden. Der perfekte Zeitpunkt für diese Sachen ist eigentlich unbezahlbar für ein Unternehmen. Auch da bin ich als Leser aufgeschlossen, wenn ich diese Mails dann weit oben in meinem Postfach finde.

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A Killer Closet von Paula Paul

Bingo 2017
17.02.2017 15:31 Büchersally ist offline E-Mail an Büchersally senden Beiträge von Büchersally suchen Nehmen Sie Büchersally in Ihre Freundesliste auf
Frettchen Frettchen ist weiblich
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Es muss jeder selbst wissen. Ich sammel keine Punkte, habe keine Payback-Card. Nichts dergleichen.
Und mir fällt kein Grund ein, warum ich daran für ein kostenloses Buch - das mir vielleicht noch nicht mal gefällt - was ändern sollte.
Und meine Frage bleibt: wie will man an den wenigen Daten überhaupt was messen? Bei mir heißt: schnell gelesen = langweilig oder mies, schnell weiter. Langsam gelesen = super interessant, vielleicht schlag ich auch was nach oder mach Notizen. Wenn ich sag: ich hatte das Buch an einem Tag durch, dann war es immer eins, das "intellektuell" recht begrenzt war und mehr so wie: abends vorm Fernseher abhängen und ESC gucken. Unterhaltsam, aber nicht nachhaltig. Daher frag ich immer noch: was will man aus der Lesegeschwindigkeit z.B. ermitteln?
Daten sammeln von mir aus. Aber wie aufschlussreich sind diese Daten denn überhaupt? Ohne detaillierte Erhebung sagt die Lesegeschwindigkeit doch erstmal null aus.

Und Bücher gibts schon sehr lange. Daher versteh ich jetzt erstmal nicht so auf Anhieb, warum man den Verlagen da helfen sollte durch Überwachung meines Leseverhaltens. Warum machen die Experten nicht einfach ihren Job, so wie Jahrzehnte vorher auch? Hat doch wohl gut geklappt, sonst wären ja alle längst pleite.

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Johann Nepomuk Nestroy
(1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

17.02.2017 18:47 Frettchen ist offline Beiträge von Frettchen suchen Nehmen Sie Frettchen in Ihre Freundesliste auf
Delphin Delphin ist weiblich
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Ich kaufe mir meine Bücher lieber selbst. Freude

Ich finde, dass diese Gratisverteilaktionen, seien es nun Testleserunden, Vorablesen.de, oder Jellybooks, seit Jahren wie eine Pest um sich greifen. Und selbst wenn ich nicht mitmache, bin ich betroffen, weil solche Marketingstrategien natürlich den Buchmarkt beeinflussen, sonst würden sie es ja nicht machen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Delphin: 18.02.2017 13:59.

18.02.2017 13:55 Delphin ist offline Beiträge von Delphin suchen Nehmen Sie Delphin in Ihre Freundesliste auf
Pelican Pelican ist weiblich
Moderatorin


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Momentan mögen es in erster Linie Marketingziele sein, die im Vordergrund stehen, aber ich denke, wir sind nicht weit davon entfernt, neue Bücher durch künstliche Intelligenz erzeugen zu lassen. Um dies wirtschaftlich durchzuführen, ist eine intensive Kenntnis von Leservorlieben erforderlich, um die künstliche Intelligenz das erzeugen zu lassen, was man gut verkaufen kann.

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Herzliche Grüße

Pelican Winken
18.02.2017 14:27 Pelican ist offline E-Mail an Pelican senden Beiträge von Pelican suchen Nehmen Sie Pelican in Ihre Freundesliste auf
Lumos Lumos ist weiblich
Lumos


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Themenstarter Thema begonnen von Lumos
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Zitat:
Original von Pelican
Momentan mögen es in erster Linie Marketingziele sein, die im Vordergrund stehen, aber ich denke, wir sind nicht weit davon entfernt, neue Bücher durch künstliche Intelligenz erzeugen zu lassen. Um dies wirtschaftlich durchzuführen, ist eine intensive Kenntnis von Leservorlieben erforderlich, um die künstliche Intelligenz das erzeugen zu lassen, was man gut verkaufen kann.


Echt Yikes ?!
Das klingt ja gruselig.
Dann kommt wahrscheinlich nur noch Einheitsbrei.
Ich finde das jetzt schon relativ schlimm.
Alles, was sich mal erfolgreich verkauft, wird totgeritten und zigfach kopiert. Bei Büchern ebenso wie im TV. Ätzend!

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Mein Bücher-Bingo 2017
18.02.2017 15:10 Lumos ist offline E-Mail an Lumos senden Beiträge von Lumos suchen Nehmen Sie Lumos in Ihre Freundesliste auf
Frettchen Frettchen ist weiblich
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@Delphin und Pelicandanke
Ich dachte schon, ich bin verrückt und steh allein da mit der Ansicht, dass das nicht gut ist und nicht mitmachenswert.

Und die Befürworter frage ich nochmal: was soll die Lesegeschwindigkeit aussagen?

Beim Essen z.B. Wenn ich etwas nicht mag, aber satt werden will, esse ich sehr schnell. Oder sehr langsam und würge es runter. Wenn ich etwas sehr mag, esse ich sehr schnell, weil es so toll schmeckt. Oder esse besonders langsam, um zu genießen.

Daher nach wie vor meine Frage: aus den Daten, die erhoben werden, wie genau will man da feststellen, was gut ankommt und was nicht?

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Johann Nepomuk Nestroy
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18.02.2017 17:38 Frettchen ist offline Beiträge von Frettchen suchen Nehmen Sie Frettchen in Ihre Freundesliste auf
Jeanette Jeanette ist weiblich
Haudegen


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Zitat:
Original von Frettchen
Und die Befürworter frage ich nochmal: was soll die Lesegeschwindigkeit aussagen?


Was die Verlage sich davon versprechen, kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, aber das ist ja deren Problem.

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lesend
19.02.2017 10:48 Jeanette ist offline E-Mail an Jeanette senden Beiträge von Jeanette suchen Nehmen Sie Jeanette in Ihre Freundesliste auf
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