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'Der silberne Adler' - Seiten 079 - 160

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Buechereule
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'Der silberne Adler' - Seiten 079 - 160 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier kann zu den Seiten 79 - 160 (Kapitel 3 - 5) geschrieben werden.

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Liebe Grüße Winken
19.06.2017 19:13 Buechereule ist offline E-Mail an Buechereule senden Beiträge von Buechereule suchen Nehmen Sie Buechereule in Ihre Freundesliste auf
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Fabiola weilt also in Rom und gerät in die beginnenden Unruhen. So ganz kann ich ihr Verhalten derzeit nicht nachvollziehen; weshalb ist sie, nachdem sie den Jupitertempel aufgesucht hat, nicht wieder nach Pompeji zurück gekehrt? Wie will sie Brutus von Rom aus helfen, dazu hat sie doch gar keine Möglichkeiten?!

Derweil kämpfen die drei in der vergessenen Legion inzwischen an mehreren Fronten. Pacorus lebt anscheinend noch, aber weshalb hört man auch Wochen nach der Verwundung nichts von ihm oder Tarquinius? Das finde ich etwas verwirrend. Brennus und Romulus werden als ehemalige Sklaven erkannt - das gibt dann wohl „den Mann aus den eigenen Reihen“, der sie töten will. Aber das sind doch inzwischen anscheinend mehr als nur einer?! Die Situation eskaliert ja ziemlich rasch, da werden die beiden (bzw. drei) wohl bald fliehen müssen, wollen sie am Leben bleiben. Die frühere Situation im Ludus Magnus war wirklich ein Kinderspiel im Vergleich zu der, in welcher sie sich jetzt befinden.

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Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
(Gustav Freytag, 1816 - 1895)

Gestern, 10:50 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von SiCollier
Fabiola weilt also in Rom und gerät in die beginnenden Unruhen. So ganz kann ich ihr Verhalten derzeit nicht nachvollziehen; weshalb ist sie, nachdem sie den Jupitertempel aufgesucht hat, nicht wieder nach Pompeji zurück gekehrt? Wie will sie Brutus von Rom aus helfen, dazu hat sie doch gar keine Möglichkeiten?!


Das frage ich mich auch. Was will sie denn tun? Ganz Gallien mit ihrem umwerfenden Charme umhauen und besiegen? ROFL

Vahram ist der neue beste Feind der drei Vergessenen. Dass Tarquinius sich als hochqualifizierter Heiler und Chirurg erweiste, wundert mich nicht. Er ist ja Experte für eh alles.

Schön fand ich die anschauliche Beschreibung des bunten Treibens in Rom, vor allem auf dem kapitolinischen Hügel. In solchen Beschreibungen liegt meiner Meinung nach Ben Kanes Stärke.

Der Veteran Gaius Secundus wird sicher noch eine wichtige Rolle spielen, so wie er vorgestellt wurde.

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Die Welt ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde
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Zitat:
Original von SiCollier
Fabiola weilt also in Rom und gerät in die beginnenden Unruhen. So ganz kann ich ihr Verhalten derzeit nicht nachvollziehen; weshalb ist sie, nachdem sie den Jupitertempel aufgesucht hat, nicht wieder nach Pompeji zurück gekehrt? Wie will sie Brutus von Rom aus helfen, dazu hat sie doch gar keine Möglichkeiten?!


Ich denke, der Autor möchte die Zustände in Rom kurz von Cäsars Machtergreifung mit in seine Geschichte hineinnehmen. Einer der Höhepunkte der Auseinandersetzungen waren die "Stellvertreterscharmützel" zwischen Pulcher und Milo, die mit Pulchers Tod enden.
Das muss also halbwegs um Fabiola herumgebaut werden - und deshalb muss sie in Rom bleiben, ob es sinnvoll erscheint oder nicht Grinsen .

Wenn jemand an dieser Zeit der römischen Geschichte interessiert ist, kann ich nur die 3-teilige Cicero-Romanbiografie von Robert Harris empfehlen! Einfach großartig und dazu noch absolut unterhaltsam zu lesen heisseliebe . (Imperium, Titan und Dictator).

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Mein Bücher-Bingo 2017

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    Zitat:
    Original von Alice
    Das frage ich mich auch. Was will sie denn tun? Ganz Gallien mit ihrem umwerfenden Charme umhauen und besiegen? ROFL

    ROFL Ganz Gallien wird sowieso schwierig. Da gibt es doch so ein kleines Dorf im Nordosten Galliens in Aremorica. Grinsen Ich schätze, dort übt man schon, wie man mit den Römern umgehen will. Chen Obwohl, bei Methusalix hätte sie vielleicht Chancen. Aber ob Madame Methusalix das gefallen würde? Grinsen


    Zitat:
    Original von Alice
    Der Veteran Gaius Secundus wird sicher noch eine wichtige Rolle spielen, so wie er vorgestellt wurde.

    Tja, wenn die etwas mehr miteinander geredet hätten, wüßte Fabiola jetzt vielleicht etwas über Tarquinius und ihren Bruder.


    Zitat:
    Original von Lumos
    Ich denke, der Autor möchte die Zustände in Rom kurz von Cäsars Machtergreifung mit in seine Geschichte hineinnehmen.

    Das ist mir prinzipiell schon klar, darauf deuten auch die zahlreichen Kommentare bzw. Informationen zu den damaligen politischen Verhältnissen hin. Und die Beziehung von Fabiola zu Brutus gleich gar.

    Von der Romanbiographie von Robert Harris habe ich die ersten beiden Bände hier, der dritte folgt auch noch. Und dann werden die Bücher irgendwann gelesen.

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    Gestern, 14:42 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
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    Ich fürchte, was mein Kommentar mit Milo und Pulcher angeht, habe ich ein wenig in den nächsten Abschnitt vorgegriffen. Ist aber vielleicht nicht so schlimm, es beginnt sofort damit.

    Heute würde man sagen, Brennus und Romulus werden schwer gemobbt, oder?
    Alles ist etwas einfach gestrickt und wenig subtil, auch das Mobbing Augenzwinkern .

    Interessant fand ich die Szene mit dem Schimmelpilzpulver. Damals gab es schon eine Art Penicillin Wow . Aber ich denke, das wird korrekt sein. Auf Recherche und historischen Hintergrund scheint mir Ben Kane Wert gelegt zu haben. Probleme bereitet mir nur die erzählerische Ausarbeitung, wobei wohl auch die Übersetzung Anteil daran hat.

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    Gestern, 19:41 Lumos ist offline E-Mail an Lumos senden Beiträge von Lumos suchen Nehmen Sie Lumos in Ihre Freundesliste auf
    bibliocat bibliocat ist weiblich
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    Bei Romulus und Brennus geht es heftig weiter. Erst werden sie angegriffen, dann wird auch noch Pacorus schwer verwundet. Aber Tarquinius kann auch bei schweren Vergiftungen helfen.... (er scheint ja wirklich viel zu können....)

    Dann werden Romulus und Brennus als ehemalige Sklaven enttarnt. Erstaunlich, dass sie in der damaligen Zeit (und nach den Kämpfen, die sie zusammen mit ihren Kameraden durchgemacht haben) "gemobbt" werden. Aber die Standesunterschiede wurden sehr ernst genommen... unglücklich

    Secundus scheint wirklich noch eine wichtige Rolle zu haben. Aber warum Fabiola in Rom bleibt (ohne den Schutz von Brutus) habe ich auch nicht verstanden...

    Winken

    P.S: Vielen Dank für den Tipp mit den Robert Harris Büchern!

    Knuddeln 1

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    Viele Grüße

    bibliocat
    Gestern, 20:25 bibliocat ist offline E-Mail an bibliocat senden Beiträge von bibliocat suchen Nehmen Sie bibliocat in Ihre Freundesliste auf
    Chroi Chroi ist weiblich
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    Zitat:
    Original von bibliocat
    Aber warum Fabiola in Rom bleibt (ohne den Schutz von Brutus) habe ich auch nicht verstanden...


    Ich hatte es so verstanden, dass sie sich in Rom sicherer vor Scaevola fühlt. Nach der Begegnung mit ihm heißt es auf S. 78: "Umso dringlicher verspürte Fabiola nun den Wunsch, die Reise nach Rom anzutreten." Ob sie in Rom, insbesondere in Hinblick auf die politischen Ereignisse wirklich sicherer ist, wage ich ja noch zu bezweifeln, aber immerhin hat sie ja noch vor, die beiden Türsteher aus dem Lupanar abzuwerben, bei denen sie sich sicherer zu fühlen scheint.
    Hoffentlich schafft sie es vorher unbeschadet aus dem Pulk zu entkommen.

    Ja, Tarquinius ist anscheinend wirklich bewandert. Fehlt eigentlich nur noch der Zaubertrank...
    Hier wäre wohl etwas weniger mehr gewesen. Es ist doch unglaubwürdig, dass er auf alles eine Antwort zu haben scheint.

    Seltsam fand ich auch, dass irgendwo stand, dass die Parther Romulus und Brennus genauer beobachten, damit sie nicht fliehen, sie aber andererseits mit auf die Patrouille geschickt werden.

    Dass man so lange nichts von Pacorus und Tarquinius gehört hat, kann ich mir schon vorstellen, da er immerhin mit einem starken Gift vergiftet wurde und sich so wahrscheinlich nur sehr langsam erholt, unabhängig von den eigentlichen Verletzungen durch die Pfeile.

    Obwohl mich die Beschreibungen der Schlachten im Allgemeinen ja nicht stören und ich da auch selten mal Probleme mit habe, musste ich bei der Beschreibung des Gekreuzigten schon schlucken. Die Beschreibung war mir schon fast etwas zu und anschaulich.

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    Zitat:
    Original von Lumos
    Ich fürchte, was mein Kommentar mit Milo und Pulcher angeht, habe ich ein wenig in den nächsten Abschnitt vorgegriffen. Ist aber vielleicht nicht so schlimm, es beginnt sofort damit.


    Alles gut. Winken
    Wir haben ja schon den Straßenjungen getroffen, der von Pulchers Tod erzählt hat und den Mob der nun auf dem Weg zum Forum ist, um die Leiche zu sehen.

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    Zitat:
    Original von bibliocat
    Dann werden Romulus und Brennus als ehemalige Sklaven enttarnt. Erstaunlich, dass sie in der damaligen Zeit (und nach den Kämpfen, die sie zusammen mit ihren Kameraden durchgemacht haben) "gemobbt" werden. Aber die Standesunterschiede wurden sehr ernst genommen... unglücklich


    Romulus und Brennus haben nach damaliger Auffassung gleich zwei schwere Verbrechen begangen: sie sind entflohene Sklaven und haben sich in die Armee eingeschlichen. Auf jedes einzelne Vergehen stand die Todesstrafe. Dazu wollten sie noch die Brandmale entfernen, was ihnen anscheinend nur stümperhaft gelungen ist.

    Der ach so kluge Romulus hätte schon etwas besser an seiner Lügengeschichte feilen müssen. Nicht mal zu wissen, welche Stadt in der Nähe seines Geburtsortes liegt, das ist schon mehr als dämlich.

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    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alice: Heute, 09:47.

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    Zitat:
    Original von Lumos
    Interessant fand ich die Szene mit dem Schimmelpilzpulver. Damals gab es schon eine Art Penicillin Wow .

    Schreiben Ich meine mich zu entsinnen, daß mir schon mehrfach in historischen Romanen begegnet ist (ohne daß ich jetzt aber wüßte, in welchen und wo die angesiedelt sind), daß man Schimmel zum Heilen verwendet hat.


    Zitat:
    Original von Chroi
    Ja, Tarquinius ist anscheinend wirklich bewandert. Fehlt eigentlich nur noch der Zaubertrank...

    Tarquinius ist aber kein Gallier... Chen


    Zitat:
    Original von Chroi
    Obwohl mich die Beschreibungen der Schlachten im Allgemeinen ja nicht stören und ich da auch selten mal Probleme mit habe, musste ich bei der Beschreibung des Gekreuzigten schon schlucken. Die Beschreibung war mir schon fast etwas zu und anschaulich.

    Dabei war Kane wirklich sehr zurückhaltend. Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Turiner Grabtuch vor vielen Jahren habe ich mich recht ausführlich mit dem Thema Kreuzigung befassen müssen. Ich konnte danach jahrelang kein Kreuz mit Korpus ansehen, da mir schon der Anblick körperliche Schmerzen bereitet hat. Ich lasse es lieber, mich näher zu dem Thema näher zu äußern...


    Zitat:
    Original von Alice
    Dazu wollten sie noch die Brandmale entfernen, was ihnen anscheinend nur stümperhaft gelungen ist.

    Wenn man an die Umstände denkt, unter denen sie die entfernt haben, konnte das nur „stümperhaft“ geschehen.

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