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Büchereule.de » Bücher » Zeitgenössisches » Alessandro Baricco - Ohne Blut » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Alessandro Baricco - Ohne Blut

Autor
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Caia Caia ist weiblich
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Dabei seit: 15.04.2007
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Alessandro Baricco - Ohne Blut Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Über den Autoren:

Alessandro Baricco, geb. 1958 in Turin, studierte Philosophie und Musikwissenschaft. Seine Werke sind eher kurze, nachdenklich stimmende Erzählungen oder Romane. In Deutschland wurde er hauptsächlich mit seinem 1997 erschienenen Werk "Seide" berühmt.

Über das Buch:

Baricco legt hier eine Parabel vor, wie sie eindringlicher nicht sein kann. Auf einem Bauernhof in einem Land, das nicht näher bezeichnet wird, lebt Nina mit ihrem Bruder und Vater. Der Vater hat sich im vergangenen Krieg wohl nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und bemerkt eines Tages, daß ihn alte Feinde aufgespürt haben und auf dem direkten Weg zu ihm sind. Er versteckt Nina unter einer Falltüre in der Erde, wo sie die Ermordung von Vater und Bruder miterlebt. Auch Ninas Versteck wird gefunden, doch Tito, der jüngste der Mörder, schweigt über seinen Fund und Nina überlebt.

Jahrzehnte später trifft eine ältere Dame einen Losverkäufer und lädt den Senioren zu einem Kaffee ein. Dieser weiß sofort, daß sein Schicksal ihn eingeholt hat - denn seine Mittäter von damals sind alle keines natürlichen Todes gestorben...

Meine Meinung:

Ein Buch, das auf so wenig Seiten so viel sagt - es hat mich in ein tiefes Leseloch gestürtzt! Mit klarer, sachlicher, nüchterner Sprache bringt Baricco die Dinge auf den Punkt, beschreibt so wenig und sagt doch so viel.

Ich bin schlicht begeistert - Seide, das ich schon kannte, wird als eines der schlechteren Werke Bariccos eingeordnet und ich kann dem nur zustimmen.

Aber mein Problem bleibt: Was soll ich jetzt lesen....??

10 Punkte von mir.

__________________
¡Alguién escribió que la vida es sueño, y los sueños sueños son!

lesend Jan Zweyer - Das Haus der grauen Mönche 2
zuhoer J.K. Rowling - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes


Ohne Blut
(Alessandro Baricco; Deutscher Taschenbuch Verlag)
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Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 7):
  • Ohne Blut.
  • Seide
  • Emmaus: Roman
  • Buchbewertung:
    9.00 Punkte, 3 Stimmen
    03.02.2008 18:00 Caia ist offline E-Mail an Caia senden Beiträge von Caia suchen Nehmen Sie Caia in Ihre Freundesliste auf
    levita levita ist weiblich
    Haudegen


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    Dabei seit: 05.03.2007
    Beiträge: 694

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Vielen Dank, Caia, für deine Rezi.
    Ich habe bislang nur "Seide" von Alessandro Baricco gelesen.
    Und es hat mir gerade des Stils wegen, sehr gut gefallen. Poetisch und fliessend habe ich seine Sprache empfunden.
    Zitat:
    Seide, das ich schon kannte, wird als eines der schlechteren Werke Bariccos eingeordnet....

    Das überrascht mich sehr. unglücklich
    Wenn mir schon die "Seide" gut gefallen hat, was eines der schlechtesten Werken sei, dann kann ich von seinem "Ohne Blut"
    viel mehr erwarten. Freude

    LG

    __________________
    Nicht wer Zeit hat, liest Bücher, sondern wer Lust hat, Bücher zu lesen, der liest, ob er viel Zeit hat oder wenig. Ernst R. Hauschka
    04.02.2008 10:06 levita ist offline Beiträge von levita suchen Nehmen Sie levita in Ihre Freundesliste auf
    lesefieber lesefieber ist weiblich
    Tripel-As


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    Dabei seit: 21.10.2007
    Beiträge: 201
    Herkunft: Schweiz

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    ...während "Seide" doch eher lieblich für mich dahergekommen ist, hatte ich an "Ohne Blut" recht zu knabbern, gedanklich. Auf jeden Fall haben mir auch alle Bücher dieses Autors gut gefallen.

    Winken lesefieber

    __________________
    genau so, aber anders.
    04.02.2008 10:36 lesefieber ist offline E-Mail an lesefieber senden Homepage von lesefieber Beiträge von lesefieber suchen Nehmen Sie lesefieber in Ihre Freundesliste auf
    Caia Caia ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 15.04.2007
    Beiträge: 2.707
    Herkunft: Münsterland

    Themenstarter Thema begonnen von Caia
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    Ich will es mal so formulieren, mir kam Seide so vor, wie Seide, es war leicht, luftig, aber auch irgendwie nicht faßbar. Bei Ohne Blut war die Atmosphäre mehr "Handfester", ich kann es nicht gut formulieren, aber so war mein Eindruck.

    Levita, viel Spaß beim Lesen.

    Lesefieber, ja, man knackt dran, ich hab zwei Tage gebraucht, bis ich mich auf ein neues Buch einlassen konnte.

    __________________
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    lesend Jan Zweyer - Das Haus der grauen Mönche 2
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    04.02.2008 16:01 Caia ist offline E-Mail an Caia senden Beiträge von Caia suchen Nehmen Sie Caia in Ihre Freundesliste auf
    beowulf beowulf ist männlich
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    Dabei seit: 09.08.2006
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    Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Ich habe das Buch jetzt gelesen...ich muß das erstmal sacken lassen.

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    Nemo tenetur Grübeln

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    10.02.2008 23:49 beowulf ist online E-Mail an beowulf senden Homepage von beowulf Beiträge von beowulf suchen Nehmen Sie beowulf in Ihre Freundesliste auf
    Caia Caia ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 15.04.2007
    Beiträge: 2.707
    Herkunft: Münsterland

    Themenstarter Thema begonnen von Caia
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    Zitat:
    Original von beowulf
    Ich habe das Buch jetzt gelesen...ich muß das erstmal sacken lassen.


    Beo, kann ich voll und ganz verstehen...

    __________________
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    11.02.2008 07:41 Caia ist offline E-Mail an Caia senden Beiträge von Caia suchen Nehmen Sie Caia in Ihre Freundesliste auf
    CorinaB CorinaB ist weiblich
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    Danke für die Rezi, Caia! Winken
    Nachdem ich gerade "Novecento" gelesen habe, klingt das hier nach einem Buch, das ich mir schnellstens holen muss - auch auf die Gefahr hin, dass ich auch sacken lassen muss.

    "Seide" war mein erstes Buch von Baricco, und es hatte immerhin vollbracht, mich zu einer Leserin zu machen, die seine Werke verfolgt.

    "Ohne Blut" landet hiermit auf meiner Wunschliste! smile

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    Sephira - Ritter der Zeit Band 2: Das Blut der Ketzer HC, September

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    Aktuelle Bücher:
    Der Lilienpakt
    Sephira - Ritter der Zeit Band1: Die Bruderschaft der Schatten
    11.02.2008 09:22 CorinaB ist offline E-Mail an CorinaB senden Homepage von CorinaB Beiträge von CorinaB suchen Nehmen Sie CorinaB in Ihre Freundesliste auf
    Rosenstolz Rosenstolz ist weiblich
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    Und bei mir ( als Hörbuch-Fan ) landet das Hörbuch auf meiner Wunschliste.
    smile

    __________________
    lesend :
    Ich höre:

    Ohne Blut. 2 CDs
    (Alessandro Baricco; steinbach sprechende bücher)
    Neu: EUR 2,07
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    Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 6):
  • Ohne Blut.
  • Emmaus: Roman
  • Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten
  • Buchbewertung:
    7.00 Punkte, 1 Stimmen
    11.02.2008 09:34 Rosenstolz ist offline Beiträge von Rosenstolz suchen Nehmen Sie Rosenstolz in Ihre Freundesliste auf
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    Und noch ein Buch mehr auf der Wunschliste!

    __________________
    Winken Viele Grüße, Bookworm
    11.02.2008 11:02 Bookworm ist offline E-Mail an Bookworm senden Beiträge von Bookworm suchen Nehmen Sie Bookworm in Ihre Freundesliste auf
    Fran-87 Fran-87 ist weiblich
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    Ich muss sagen, ich fand das Buch nicht so gut. Nachdem ich "Novecento" recht gut fand und der Klappentext von "Ohne Blut" mich auch angesprochen hatte, hatte ich eigentlich mehr erwartet. Gut, die Geschichte hat mich schon irgendwie auch berührt... aber eben auch nur irgendwie und ich konnte nicht so viel daraus mitnehmen - hatte dementsprechend auch kein Problem, danach direkt ein neues Buch anzufangen.

    __________________
    "Ich bin dreimal angeschossen worden – was soll man da machen." (Robert Enke)

    "Accidents" happen in the dark.
    11.02.2008 12:38 Fran-87 ist offline E-Mail an Fran-87 senden Beiträge von Fran-87 suchen Nehmen Sie Fran-87 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Fran-87 in Ihre Kontaktliste ein
    beowulf beowulf ist männlich
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    Dabei seit: 09.08.2006
    Beiträge: 10.634
    Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig

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    Sehr beeindruckend, spröde, einfache Sprache, Der Schrecken des Krieges in seiner Brutalität in der Auswirkung auf den Menschen ein Leben lang wird beschrieben mit einer Eindringlichkeit die ihres gleichen sucht. Mord und Vergeltung, Schuld und Sühne, Rache und Vergebung komprimiert auf ein kleines Büchlein.

    __________________
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    12.02.2008 00:41 beowulf ist online E-Mail an beowulf senden Homepage von beowulf Beiträge von beowulf suchen Nehmen Sie beowulf in Ihre Freundesliste auf
    kahlan kahlan ist weiblich
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    Dabei seit: 12.01.2005
    Beiträge: 631

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    Mir hat "Seide" besser gefallen als "Ohne Blut", das mag allerdings auch am Thema liegen. Auf jeden Fall eine lesenswerte Lektüre.
    Das Buch hatte meiner Meinung nach auch die ideale Länge, viel mehr hätte ich nicht ausgehalten...
    15.03.2008 00:42 kahlan ist offline E-Mail an kahlan senden Beiträge von kahlan suchen Nehmen Sie kahlan in Ihre Freundesliste auf
    Nightfall Nightfall ist weiblich
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    Dabei seit: 09.02.2008
    Beiträge: 171

    Rezension: Alessandro Baricco - Ohne Blut Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Eigene Meinung:

    Nachdem mich Caias Rezension so angesprochen hat, habe ich dieses Büchlein von gerade einmal hundert Seiten in der Bibliothek bestellt. Ich habe zwei Stunden zum Auslesen gebraucht und bin bis vor einigen Minuten noch in Überlegungen bezüglich dieses Buches getroffen. Es lässt mich nicht los, diese Geschichte um Schuld und Sühne. Diese Geschichte mit der Frage nach dem "historischen" und dem "wirklichen" Ende eines Krieges.

    Nina (... Mich würde das italienische Original interessieren, ob der im ersten Teil jungen, im zweiten Teil älteren Frau wirklich ein Name gegeben wurde. "Nina" ist ja auch das Wort für "Mädchen, Mädel"....) versteckt sich in einem Erdloch, über ihr verdorbenes Obst, Arbeitsgeräte, Möbel. Versteckt wurde sie, versteckt vor denjenigen, die ihren Vater töten und ihren kleinen Bruder. Sie tun es, weil er große Verbrechen begangen hat, die für diese Menschen nicht genug gesühnt wurden. Im Gegenteil, der Krieg ist "vorbei", die Menschen versuchen zu vergessen, aber diese vom Krieg unmittelbar Betroffenen haben noch kein Ende des Krieges "gesehen". Sie rächen sich; Tito, ein junger Bursche von vielleicht 20 Jahren schützt, ohne zu wissen warum, das Leben der kleinen Nina.
    Jahre später wird sie ihn wieder treffen und mit den Fragen konfrontieren, die sie schon seit ihrer Kindheit nicht mehr loslassen: Warum nahm man ihrem Vater das Recht auf ein Gerichtsverfahren? Warum tötete man ihren Bruder? Warum hat er sie verschont? Warum haben sie überhaupt getötet?

    Dieses Buch erzielt seine Wirkung, in dem es dem Leser an all den Taten teilhaben lässt. Man ist stiller Zuschauer mehrerer Morde. Man schaut zu, wie Ninas Vater stirbt, wie der Junge stirbt und doch ist da noch der Lichtblick - Nina überlebt. Ob ihr Leben damit eine bessere Wende genommen hat, muss der Einzelne entscheiden.
    Dieses Büchlein glänzt durch eine schöne, dennoch sehr einfache Sprache. Keine Verschachtlungen, wenig Stuckatur, wenig Zierendes. Die bloße Geschichte wird einem präsentiert, und obwohl nur wenig zu den Charakteren gesagt wird, so scheint es, weiß man doch mehr über sie, als einem wirklich lieb ist.

    Fazit: Wieder einmal eine Rosine. Ein kurzes, schönes, nachdenklich - machendes Werk.

    __________________
    „Die Literatur greift immer dem Leben vor.
    Sie ahmt das Leben nicht nach, sondern formt es nach ihrer Absicht.”

    Oscar Wilde, irischer Schriftsteller und Aphoristiker

    20.04.2008 10:38 Nightfall ist offline E-Mail an Nightfall senden Homepage von Nightfall Beiträge von Nightfall suchen Nehmen Sie Nightfall in Ihre Freundesliste auf
    Rosenstolz Rosenstolz ist weiblich
    Forum-Halbgott


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    Dabei seit: 22.08.2004
    Beiträge: 13.099
    Herkunft: Rems-Murr-Kreis

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Rosenstolz
    Und bei mir ( als Hörbuch-Fan ) landet das Hörbuch auf meiner Wunschliste.
    smile


    Und jetzt habe ich es mir gekauft und bin sehr gespannt. smile

    __________________
    lesend :
    Ich höre:
    04.11.2008 07:23 Rosenstolz ist offline Beiträge von Rosenstolz suchen Nehmen Sie Rosenstolz in Ihre Freundesliste auf
    bummel bummel ist weiblich
    Jungspund


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    Dabei seit: 26.10.2008
    Beiträge: 18
    Herkunft: geb. SAW

    Daumen hoch! Alessandro Baricco Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Was auch sehr von Hr.Baricco zu empfehlen ist, ist Novecento Die Legende vom Ozeanpianisten
    Ein wunderschönes Werk erzählt die Geschichte eines Jungen der auf den Ozean zu Welt kommt und sein Leben auf ihm verbringt mit 88 Tasten die sein und das Leben anderer bereichert.
    In Hannover in der Cumberlandschen Galerie beim Schauspielhaus findet ab und an eine Lesung des Buches statt. EIN TRAUM!!! Der Schauspieler macht das schon länger und ich muss gestehen er hat es drauf smile . Sehr bewegend und überzeugend liest er und spielt er zu einer Piano Begleitung in einer wunderschönen Atmosphäre.
    Viel Spass für alle die es sich ansehen wollen

    __________________
    ______________
    bummel

    lesend Winken

    Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten
    (Alessandro Baricco; Deutscher Taschenbuch Verlag)
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    Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 6):
  • Ohne Blut. 2 CDs
  • Emmaus: Roman
  • Seide. Roman. 2 CDs
  • Buchbewertung:
    6.00 Punkte, 2 Stimmen
    10.11.2008 08:45 bummel ist offline E-Mail an bummel senden Beiträge von bummel suchen Nehmen Sie bummel in Ihre Freundesliste auf
    Voltaire Voltaire ist männlich
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    Titel: Ohne Blut
    Originaltitel: Senza Sangue
    Autor: Alessandro Baricco
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv)
    Erschienen: Januar 2006
    Seitenzahl: 103
    ISBN-10: 342313416X
    ISBN-13: 978-3423134163
    Preis: 7.50 EUR


    Zum Inhalt (Klappentext):
    Auge um Auge, Zahn um Zahn. Der Krieg ist bereits vorbei, als vier Männer das abgelegene Bauernhaus stürmen, um Manuel Roca hinzurichten. Wie nebenbei erwischt es auch den Sohn, nur die kleine Nina überlebt in ihrem Erdversteck. Zwar wird sie von Tito, dem jüngsten der Killer, entdeckt, doch er schweigt und schenkt ihr damit das Leben. Jahrzehnte später steht eine schöne alte Dame vor einem Losverkäufer und lädt ihn zu einer Tasse Kaffee ein. Der alte Mann spürt, dass ihn sein Schicksal eingeholt hat, denn seine Kumpane von damals sind allesamt eines unnatürlichen Todes gestorben. Gemeinsam kehren Nina und Tito in die Hölle ihrer Erinnerung zurück und setzen die Vergangenheit zusammen: eine Geschichte aus Tod, Rache, Vergeltung und nicht gelebtem Leben. So lange, bis sich beide fragen: Was bleibt noch zu tun?

    Der Autor:
    Alessandro Baricco wurde 1958 in Turin geboren, studierte Philosophie und Musikwissenschaften. 1996 machte er mit dem Buch „Seide“ nachdrücklich auf sich aufmerksam und zählt seit dem zu den großen italienischen Autoren.

    Meine Meinung:
    Auf 103 Seiten hat Alessandro Baricco eine sehr beeindruckende Geschichte geschrieben. Mit kurzen, fast emotionslos wirkenden Sätzen, schafft er es dieser Geschichte ein ganz besonderes Flair zu geben. Baricco erzählt sehr kühl und sehr distanziert, selbst in den blutigen Szenen dieses Buches hält er sich selbst emotional zurück, sondern lässt vielmehr die Szenen für sich sprechen. Mit wenigen Strichen schafft er es die handelnden Personen zu skizzieren. Da stimmt jedes Wort, da steht jedes Wort an der richtigen Stelle, Füllwörter haben beim ihm keine Chance. Auch mit dieser Wortsparsamkeit schafft er es eine beeindruckende Geschichte über Schuld, Vergeltung und Vergebung zu erzählen. Ein wirklich lesenswertes Buch.

    __________________
    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)

    Ohne Blut
    (Alessandro Baricco; Deutscher Taschenbuch Verlag)
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    Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 7):
  • Mr Gwyn
  • Emmaus: Roman
  • Seide. Roman. 2 CDs
  • Buchbewertung:
    9.00 Punkte, 3 Stimmen
    05.02.2009 07:23 Voltaire ist offline Homepage von Voltaire Beiträge von Voltaire suchen Nehmen Sie Voltaire in Ihre Freundesliste auf
    Q-fleck Q-fleck ist weiblich
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    Dabei seit: 09.04.2008
    Beiträge: 131
    Herkunft: Deutschland

    RE: Rezension: Alessandro Baricco - Ohne Blut Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Nightfall
    Eigene Meinung:


    Nina (... Mich würde das italienische Original interessieren, ob der im ersten Teil jungen, im zweiten Teil älteren Frau wirklich ein Name gegeben wurde. "Nina" ist ja auch das Wort für "Mädchen, Mädel"....)


    nina (mit dieser komischen wellenlinie auf dem zweiten n) heißt auf Spanisch zwar Mädchen, aber auf Italienisch ist dem nicht so. Augenzwinkern

    __________________
    Unser Unglück erreicht erst dann seinen Tiefpunkt, wenn die in greifbare Nähe gerückte praktische Möglichkeit des Glücks erblickt worden ist. (Michel Houellebecq, Elementarteilchen)
    05.02.2009 12:43 Q-fleck ist offline E-Mail an Q-fleck senden Homepage von Q-fleck Beiträge von Q-fleck suchen Nehmen Sie Q-fleck in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Q-fleck in Ihre Kontaktliste ein
    Caia Caia ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 15.04.2007
    Beiträge: 2.707
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    Themenstarter Thema begonnen von Caia
    RE: Rezension: Alessandro Baricco - Ohne Blut Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Q-fleck
    (mit dieser komischen wellenlinie auf dem zweiten n)


    Diese komische Wellenlinie nennt sich Tilde...

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    lesend Jan Zweyer - Das Haus der grauen Mönche 2
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    05.02.2009 19:59 Caia ist offline E-Mail an Caia senden Beiträge von Caia suchen Nehmen Sie Caia in Ihre Freundesliste auf
    Q-fleck Q-fleck ist weiblich
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    Dabei seit: 09.04.2008
    Beiträge: 131
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    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Danke Augenzwinkern

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    05.02.2009 20:25 Q-fleck ist offline E-Mail an Q-fleck senden Homepage von Q-fleck Beiträge von Q-fleck suchen Nehmen Sie Q-fleck in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Q-fleck in Ihre Kontaktliste ein
    beisswenger beisswenger ist männlich
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    Dabei seit: 31.10.2011
    Beiträge: 937

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Baricco stellt in seiner 100-Seiten-Erzählung eine ganze Menge Fragen:

    Kann man auf dem Blut der Anderen eine bessere Gesellschaft aufbauen? Oder ist Rache das eigentliche Motiv beim Abschlachten der Anderen zum Wohle zukünftiger Generationen?

    Kann es überhaupt eine bessere Gesellschaft geben oder ist das nur ein immer wiederkehrender weltfremder Menschheitstraum? Ist das Böse dem Menschen immanent, wie es auf Seite 79 steht:

    „Wir können uns noch so sehr anstrengen, nur ein Leben zu leben, die anderen werden dennoch tausend andere darin entdecken, und deshalb ist es unvermeidlich, dass wir einander wehtun.“

    Und auf der nächsten Seite wird „die Banalität des Bösen“ mit wenigen Worten so ausdrucksstark beschrieben. Hannah Arendt hätte es kaum besser ausdrücken können.

    Es ist ein moralisches Buch, das nachhallt. Ein gutes Buch. Ein echter Baricco.

    __________________
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    14.07.2015 17:46 beisswenger ist offline E-Mail an beisswenger senden Homepage von beisswenger Beiträge von beisswenger suchen Nehmen Sie beisswenger in Ihre Freundesliste auf
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