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Im Schatten des Klosters – Richard Dübell |
Herr Palomar
Moderator
  

Dabei seit: 18.04.2006
Beiträge: 6.856
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| Im Schatten des Klosters – Richard Dübell |
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Verlag: Lübbe, Taschenbuch, 2006 erschienen, 300 Seiten
Rückseite:
Köln im Jahre 1193: Bruder Ulrich, Archivar des Klosters Sankt Albo, wird mit einer heiklen Mission bertraut. Er soll die jüngst entwendete Reliquie des Klosters, den Schädel des Namenspatrons, wiederbeschaffen. In Begleitung Rinaldos, eines durchtriebenen italienischen Sängers, und Jörgs, eines unglücklichen Kreuzritters, dringt Ulrich in die für ihn Schrecken erregenden Gassen Kölns vor. Schon bald weiß er nicht mehr, was er glauben soll. Er ist sich nur in einer Sache sicher: Die geheimnisvolle junge Frau, die ihm immer wieder über den Weg läuft, will ihn töten und er hat keine Ahnung, warum ...
Zum Autor:
Siehe Büchereulen-Portrait:
Dübell, Richard [mit Interview]
Meine Rezension:
Der Vergleich mit Richard Dübells Meisterwerk „Die Teufelsbibel“ liegt auf der Hand. Im Schatten des Klosters wirkt wie ein kleiner Vorläufer der Teufelsbibel, aber noch nicht so komplex und leichter lesbar.
Auffällig ist der Einsatz gleich mehrerer Protagonisten. Der Mönch Ulrich der eine aus dem Kloster gestohlene Reliquie wieder beschaffen soll, der schlitzohrige Italiener Rinaldo, der etwas heruntergekommene Ritter Jörg und Barbara, die nach einem Überfall noch traumatisiert ist. Sie will sich an dem Mörder ihres Mannes rächen, ein Mönch namens Antonio.
Leider hat Rinaldo die Idee Ulrich als Antonio auszugeben, deswegen kommt es zu Verwechslungen mit Folgen. Doch die sympathischen Protagonisten werden sich noch zusammenraufen und den wahren Mörder bekämpfen.
Das Ende bietet sogar noch einen kleinen, philosophischen Ansatz über Freundschaft und Gemeinschaft.
Im Schatten des Klosters ist nicht der wichtigste historische Roman des Jahres, aber durch seinen Witz und seine Lockerheit sowie der mittelalterlichen Atmosphäre in und um Köln kann man ihn mit großen Vergnügen lesen.
__________________ Where have the old words got me?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Herr Palomar: 16.08.2008 16:26.
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16.08.2008 16:09 |
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Leseratte87

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 28.04.2006
Beiträge: 3.950
Herkunft: Deutschland
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Danke für die tolle Rezi!
__________________ Mein TT
Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt -
die meisten Menschen existieren nur (Oscar Wilde)
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16.08.2008 16:18 |
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Magnolie

Routinier
 

Dabei seit: 15.03.2008
Beiträge: 371
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Herr Palomar, du hast mich überzeugt. Ich werde mir eins der von dir erwähnten Bücher kaufen, bzw. ausleihen.
__________________ "Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest um zu leben." (Gustave Flaubert)
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16.08.2008 16:35 |
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Anton

Haudegen
  

Dabei seit: 30.03.2008
Beiträge: 567
Herkunft: Solingen
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Vielen Dank für die Rezi, Herr Palomar.
Historische Romane in Kölner Kulisse reizen mich immer.
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17.08.2008 07:53 |
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beowulf
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 09.08.2006
Beiträge: 6.347
Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig
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Die Teufelsbibel hat mir sehr gefallen. Diesen hier fand ich Dübells schlechtesten, weiß aber nicht mehr so genau warum, ist doch schon länger her.
__________________ Nemo tenetur
Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet
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17.08.2008 08:02 |
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Anton

Haudegen
  

Dabei seit: 30.03.2008
Beiträge: 567
Herkunft: Solingen
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| Zitat: |
Original von beowulf
Die Teufelsbibel hat mir sehr gefallen. Diesen hier fand ich Dübells schlechtesten, weiß aber nicht mehr so genau warum, ist doch schon länger her. |
Wie jetzt?
Hab ihn gerade bestellt, aber werde dann auch berichten.
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17.08.2008 08:10 |
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Sylli7 unregistriert
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Das sind wir eifrigen Lese-Eulen ja gewöhnt, dass auf so manches Hoch gleich wieder ein Tief folgt. Aber wenn Ihr von der "Teufelsbibel" so begeistert seid, muss ich die wohl heuer noch lesen. Und dem "Schatten des Klosters" werde ich mich wohl auch nicht entziehen können.
Danke für die Tipps,
liebe Grüße, Sylli
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17.08.2008 13:46 |
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beowulf
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 09.08.2006
Beiträge: 6.347
Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig
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Am 20. Oktober beginnt eine Leserunde mit Richard Dübell zur Fortsetzung der Teufelsbibel. siehe hier.
__________________ Nemo tenetur
Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet
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17.08.2008 13:51 |
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Sylli7 unregistriert
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Hallo beowulf!
Machst Dir denn keine Anmerkungen zu den Büchern, die du gelesen hast (wegen gefallen oder nicht und warum)?
Seit ich bei den Eulen bin, habe ich mir das angewöhnt. Die Notizen sind oft ganz praktisch zum Nachschauen.
Liebe Grüße
Sylli
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17.08.2008 14:01 |
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beowulf
Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 09.08.2006
Beiträge: 6.347
Herkunft: Hohenloher Schlitzohr, jetzt seit 1990 in Leipzig
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Dieses Buch ist im Februar 2006 erschienen, im Eulennest bin ich seit August 2006...
__________________ Nemo tenetur
Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet
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17.08.2008 18:56 |
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Sylli7 unregistriert
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Da hast Du ganz recht, beowulf. Die Zeit vor Eulenzeiten zählt natürlich nicht.
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18.08.2008 17:55 |
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Bellamissimo

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 29.11.2007
Beiträge: 2.225
Herkunft: Aus S.-A. komm ich her, in Oberbayern wohn ich nun mehr
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Danke Hr. Palomar für die tolle Rezi. Wird sofort
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Lieben Gruß von Bellamissimo
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Grab ist erst der Anfang- Katy Reichs
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18.08.2008 18:23 |
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Anton

Haudegen
  

Dabei seit: 30.03.2008
Beiträge: 567
Herkunft: Solingen
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Ein sehr schön zu lesender historischer Roman, der, wie schon von Herrn Palomar erwähnt, einen lockeren und flüssigen Stil hat.
Es macht Spaß ihn zu lesen.
Interessant ist das Thema Reliquienhandel im Mittelalter, und der Leser staunt über die Phantasie der "Händler" zur damaligen Zeit...
Was mir als Stilmittel des Autors sehr gut gefallen hat, waren die Wortspiele zum Ende und zum Anfang jedes Kapitels.
Fazit: lesenswert
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19.09.2008 09:32 |
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n8eulchen

Routinier
 

Dabei seit: 09.04.2007
Beiträge: 276
Herkunft: pfalz
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Ein weiteres Buch für de WL.
Danke für die Rezi!
__________________ viele grüße, n8eulchen
Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.
(Ludwig Feuerbach)
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19.09.2008 12:27 |
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Impressum
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