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Die Zahl - Daniela Larcher      |
Eskalina

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 07.08.2005
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Herkunft: Hannover ;)
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| Die Zahl - Daniela Larcher |
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Die Zahl
Daniela Larcher
ISBN:978-3-596-18241-1
Fischer Taschenbuch Verlag
429 Seiten, 8,95
Über die Autorin: Daniela Larcher wurde 1977 in Bregenz geboren. Sie studierte Prozess- und Projektmanagement und Archäologie. Anschließend war sie zwei Jahre lang in der Werbebranche tätig. 2006 zog sie für ein Jahr nach New York und ist seit Juli 2007 wieder zurück in Wien, wo sie derzeit im Eventbereich arbeitet. "Die Zahl" ist ihr erster Roman.
Klappentext: Die Ruhe in dem kleinen österreichischen Dorf Landau findet am 12. Dezember ein jähes Ende, als hinter der Kirche eine grausam verunstaltete Leiche gefunden wird. Der Tote hängt kopfüber an einem Baugerüst, in seine Stirn wurde die Zahl Zwölf geritzt. Chefinspektor Otto Morell, der sich eigens von Wien nach Landau hat versetzen lassen, um keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen, steht vor einem Rätsel. Ein Mörder unter der Landauer Bevölkerung? Undenkbar. Hilfe bekommt Morell von der jungen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli und von Leander Lorentz, einem Freund des Toten. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel um die mysteriöse Zahl Zwölf zu lösen. Doch noch bevor sie etwas in Erfahrung bringen können, hat der Mörder erneut zugeschlagen. Und wieder hat der Mörder die Zahl Zwölf groß in den Körper des Toten geritzt.
Meine Meinung: Vielleicht sollte ich besser gleich mit einer Warnung beginnen – Wer einen schwachen Magen hat, sollte für den Beginn des Buches keinen leckeren Snack nebenbei einplanen, denn er könnte ihm im Halse stecken bleiben. Auf den ersten Seiten finden sich Verwesungsblasen, unangenehme Körperflüssigkeiten, sowie bestialischer Gestank und es wird sich übergeben, was das Zeug hält, bzw. die Protagonisten nicht bei sich behalten. Zum Glück geht es in dem Stil nicht weiter, denn auch, wenn solche Schockszenen mittlerweile leider von vielen Autoren benutzt werden, um ihre ansonsten relativ spannungsarmen Krimis aufzupolieren, hat es Daniela Larcher eigentlich gar nicht nötig, mit solchen Effekten um Aufmerksamkeit zu heischen - die hat sie durch ihren guten Schreibstil nämlich schon sehr schnell.
Wie so oft am Anfang eines Krimis gibt es eine Leiche und man lernt die Menschen kennen, deren Aufgabe es nun sein wird, herauszufinden, wer sie dazu gemacht hat. In diesem Fall trifft es Kommissar Morell, der sich extra von Innsbruck nach Landau versetzen ließ, weil er ein ruhiges Dienstleben ohne Mord und Totschlag wünscht und der hier bis auf die Nachstellungen der verliebten und beleibten Küsterin tatsächlich als größte Leistung nur eine beachtliche Gewichtszunahme vorzuweisen hat. Doch nun ist er gefragt, denn die Kollegen in der nahen Stadt denken nicht daran, ihn bei den Ermittlungen zu unterstützen schicken ihm aber wenigstens die Gerichtsmedizinerin Nina Capelli zur Hilfe, die sich auf der Durchreise befindet. Leider schneit der Ort ein und sie muss sich bei ihm einquartieren. Als kurz darauf ein weiterer Toter gefunden wird, dem genau wie bei der ersten Leiche, die Zahl Zwölf in den Körper geritzt wurde, scheint sich der grausige Verdacht, dass sich ein psychopatischer Serienmörder in ihrer Umgebung aufhält, zu bestätigen.
Schon allein dieser Verdacht ist es, der die ganze Zeit für Spannung sorgt, denn die Autorin lässt den Mörder zu Wort kommen – Immer mal wieder zwischendurch sehen wir durch die Augen des Täters, ohne ihm wirklich nahe zu kommen, oder auch nur zu ahnen wer er ist und welche Motive er hat. Wir rätseln mit Morell und Nina und dem später hinzugekommenen „Schönling“ Leander, und wir amüsieren uns mit ihnen und über sie, denn die Beziehungen untereinander werden gekonnt und mit einem gewissen Witz geschildert. Dieser Kommissar hat kein Alkoholproblem, er ist kein geschniegelter Gentleman wie seine englischen Kollegen – nein, er hat eine Essstörung. Bei Problemen greift er zu Frischkäse-Pistazienbällchen oder Schokolade. Das ist mal wieder eine etwas andere Variante von „Mein Kommissar hat ein Privatleben“, die aber weder die Erkrankung noch den Protagonisten lächerlich erscheinen lässt, und mir deshalb gut gefiel – Gut gefallen hat mir das gesamte Buch, es ist spannend, amüsant und kurzweilig zu lesen und ich hoffe, dass die Autorin noch viele weitere Krimis schreiben wird, denn dass sie schreiben kann, hat sie in meinen Augen mit diesem Debüt bewiesen.
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greensmilies-com
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eskalina: 15.10.2008 10:03.
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15.10.2008 10:01 |
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JaneDoe

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 14.12.2006
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Danke für die Rezi, Eskalina. Das Buch würde sich auf meinem SUB recht gut machen
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Markus C. Schulte von Drach - Der Parasit
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15.10.2008 10:44 |
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CathrineBlake

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 21.10.2007
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Ich danke auch. Klingt super.
__________________ Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.
- Cicero
J. D. Robb - Der Kuss des Killers
SUB - 340
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15.10.2008 11:06 |
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Voltaire
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 3.105
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| RE: Die Zahl - Daniela Larcher |
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| Zitat: |
Original von Eskalina
Vielleicht sollte ich besser gleich mit einer Warnung beginnen – Wer einen schwachen Magen hat, sollte für den Beginn des Buches keinen leckeren Snack nebenbei einplanen, denn er könnte ihm im Halse stecken bleiben. Auf den ersten Seiten finden sich Verwesungsblasen, unangenehme Körperflüssigkeiten, sowie bestialischer Gestank und es wird sich übergeben, was das Zeug hält, bzw. die Protagonisten nicht bei sich behalten.
.........– nein, er hat eine Essstörung. Bei Problemen greift er zu Frischkäse-Pistazienbällchen oder Schokolade. |
Ob er hier auch zu den Frischkäse-Pistazienbällchen gegriffen hat?
Eine wirklich sehr informative Rezi. Dafür herzlichen Dank. Gerade auch im Genre "Deutsche Krimis" gibt es immer wieder sehr lesenswerte Bücher zu entdecken. Das Buch wird dann wohl auf meiner Wunschliste landen, die von interessierten Eulen natürlich gern in Form von Geschenken an mich abgearbeitet werden darf.....
__________________ Er war Einser-Jurist und auch sonst bei mässigem Verstande (Ludwig Thoma).
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15.10.2008 11:13 |
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Eskalina

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 07.08.2005
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Herkunft: Hannover ;)
Themenstarter
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Das mit der WL wäre ja mal eine Idee...
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greensmilies-com
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15.10.2008 15:32 |
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vorleser

Haudegen
  

Dabei seit: 03.04.2007
Beiträge: 726
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Danke für die Rezi, Eskalina. Das Buch kommt sofort auf meine Wunschliste.
__________________ Ein Appartement voller kluger Bücher ist das Erotischste überhaupt. (Nick Hornby)
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15.10.2008 15:41 |
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taciturus
Lebende Forenlegende


Dabei seit: 08.05.2005
Beiträge: 2.805
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Ein beeindruckendes Debüt. Daniela Larcher hat mit Morell einen eigenständigen Ermittler geschaffen, der sich nicht wie eine Abziehfigur anderer Romane liest, sondern mit neuem punktet. Darum finden sich in diesem Krimi viele weitere gut gezeichnete Figuren. Abgerundet durch einen fesselnden Schreibstil und einer feinen Prise Witz, ein rundum gelungenes Lesevergnügen, indem die Spannung bis zur letzten Seite anhält. Eine schlüssige und spannend präsentierte Lösung.
Etwas zu bemängeln fand ich jedoch die Angepasstheit der Sprache. Es ist ein Roman einer österreichischen Autorin in einem erfundenen österreichischen Dorf, indem die Bewohner Abitur machen und Rente beziehen. Hier wäre etwas mehr Flair möglich gewesen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass der erfundene Ort Landau etwas zu perfekt für den Fall angegossen zu sein scheint und daher manchmal auch in kleine Widersprüche stolpert. Landau ist ein kleines Kaff, touristisch erschlossen, indem jeder jeden kennt, aber einen Polizisten besitzt, der zwar gut ins Ortsleben zu integriert sein scheint, dann jedoch stets bei Klatschgeschichten wie ein Außenstehender scheint. Manche Fragen der Polizeiorganisation und juristische Themen scheinen mir auch etwas wackelig zu sein.
Letztlich aber ein starker Roman. Ich bin schon sehr gespannt wie sich die Reihe entwickeln werden. Ich vergebe 9 Punkte.
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18.04.2009 17:14 |
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geli73

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 05.07.2004
Beiträge: 4.444
Herkunft: Niedersachsen
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Ich habe dieses Buch im "Blindkauf-Experiment" gekauft, also ohne zu wissen, worauf ich mich einlasse.
Die ersten Seiten waren nichts für mich, denn ich hätte mich locker in die Reihe derer gesellen können, deren Magen beim beschriebenen Anblick der Leiche rebelliert hätte.
Doch glücklicherweise ging es nicht so weiter und schon nach kurzer Zeit war ich mitten im Geschehen und tappte im Dunklen, wer denn nun dieser skrupellose Mörder sein könnte, genau wie Otto Morell und sein Assistent, Robert Brenner.
Chefinspektor Morell ist ein Kauz, aber wirklich liebenswert in seiner Art, ist er doch ein Frustesser - dabei aber ein Genießer. Zusammen mit den Personen des Örtchens Landau und der Gerichtsmedizinerin Nina Capelli bilden sie das Gefüge für diesen Krimi, der ganz stark von den Protagonisten lebt. Wie sie sich kabbeln, wie sie füreinander einstehen, um schließlich nach etlichen Verwirrungen den Mörder zu schnappen, las sich sehr spannend aber mindestens ebenso amüsant und diese Mischung hat es für mich ausgemacht.
Ich hoffe doch sehr, dass Daniela Larcher hier eine neue Krimi-Reihe begonnen hat, denn von Otto Morell, Robert Brenner und Nina Capelli würde ich zu gerne mehr lesen.
9 Punkte auch von mir.
@ Taciturus: Zwischendurch kamen ein paar österreichische Begriffe, bei denen ich bemerkte, dass es eben kein deutscher Krimi ist. Mehr Lokalkolorit sprachlich gesehen hätte auf keinen Fall geschadet, tat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.
__________________ Vom 10. - 31.8. nicht da.
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15.06.2009 16:38 |
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sollhaben

Haudegen
  

Dabei seit: 19.03.2008
Beiträge: 623
Herkunft: Tirol
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Kaum zu glauben, ein Krimi der in Tirol spielt und tatsächlich spannend ist, hab ich auch noch nicht allzuoft gelesen.
Die Geschichte beginnt zwar nicht gerade magenschonend, aber es geht nicht in diesem Ton weiter, sondern es entspinnt eine wirklich gute Story mit äußerst normalen Hauptfiguren, die gemeinsam versuchen dem Mörder auf die Spur zu kommen. Knapp vor Weihnachen beginnt ein Serienmörder sein Spiel in einem kleinen Tiroler Dorf, das zu allem Übel auch noch eingeschneit ist - also gibt es kein Entrinnen. Das Szenario ist gut durchdacht und die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Vorallem der liebenswerte Kommissar war ein Highlight. Sein persönliches Geheimnis rund um seinen Fleischeinkauf, trotz dass er eigentlich Vegetarierist, war eine ausgesprochen gute Idee.
Von mir gibts 10 von 10 Punkten auf Grund des Flairs meiner Heimat.
__________________ Who is Keyser Soze?
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(>_<) <- This is Bunny.
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Alexandre Dumas - Die drei Musketiere (LR)
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31.07.2009 09:25 |
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Hoffis
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 24.08.2004
Beiträge: 4.421
Herkunft: in der schwäbischen Toskana
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Das Buch hatte ich auch im Urlaub in der Mache...
Der Anfang war ja recht heftig, jedoch der Rest wieder einigermassen Normal. Auf jedenfall, was man bei Krimis als Normal bezeichnen kann....
Die Personen war ja super schillernd dargestellt, die Marotten war doch Super in Szene gesetzt. Besonders gefallen hat mir der mit Fleisch gefüllte Kühlschrank in einem Vegetarier - Haushalt.
Also gesamt gesehen, war die mein Highlight - Urlaubsbuch!
Ich gebe auch 10 Punkte!
__________________ Gruss Hoffis
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Das Rätsel des Kristallschädels - M.C.Scott
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20.08.2009 18:49 |
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Nikki

Kaiser

Dabei seit: 25.12.2008
Beiträge: 1.219
Herkunft: Niedersachsen
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Das Buch
Die Ruhe in dem kleinen österreichischen Dorf Landau findet am 12. Dezember ein jähes Ende, als hinter der Kirche eine grausam verunstaltete Leiche gefunden wird. Der Tote hängt kopfüber an einem Baugerüst, in seine Stirn wurde die Zahl Zwölf geritzt. Chefinspektor Otto Morell, der sich eigens von Wien nach Landau hat versetzen lassen, um keine Gewaltverbrechen mehr bearbeiten zu müssen, steht vor einem Rätsel. Ein Mörder unter der Landauer Bevölkerung?
Die Autorin
Daniela Larcher, Jahrgang 1977, wurde in Bregenz geboren. Nach dem Studium "Prozess- und Projektmanagement", arbeitete sie in der Werbebranche. Nach einem 1jährigen Aufenthalt in New York lebt sie seit 2007 in Wien und arbeitet im Eventbereich.
Mein Fazit
Zuerst muss ich mitteilen, dass ich das Buch gewonnen habe. Es war Teil eines Buchpakets, das unser Stadtmagazin verloste. So gefreut habe ich mich ->
Nicht nur ein Debüt für Frau Larcher, nein, auch für mich. Mein erster Krimi aus Österreich. Vielleicht wäre es besser gewesen, dass Buch im Winter zu lesen. Aber im Grunde konnte ich mich trotz sommerlicher Idylle hier, in die kalte, eingeschneite Landschaft von Landau in den Tiroler Bergen einfinden.
Einige mögen wieder den Kopf schütteln - schon wieder ein kauziger Polizist (Single, liebe das Kochen und seinen Kater Fred). Aber Otto Morell hat meine Symphatie gefunden. Mit seinem Kollegen Robert Bender versucht er das grausige Verbrechen an Josef Anders zu lösen. Aber es kommt noch schlimmer, es bleibt nicht bei einen Toten. Und erschwerend kommt hinzu, dass eine Dorf-Stalkerin unserem Chefinspektor gehörig den Nerv raubt oder ein dämlicher Bürgermeister Telefonterror betreibt. Links und rechts hätte ich es denen gegegeben.
Leider erhält Morell nicht die erhoffte Unterstützung aud der nächsten Großstadt, sondern muss Vorlieb nehmen mit der sich eigentlich auf der Durchreise befindenen Gerichtsmedizinerin Nina Capelli, die dann aber in Landau wegen der Schneemassen steckenbleibt. Ich mag gar nicht weiter zu den Geschehnissen schreiben, sonst verrate ich noch etwas.
Das Buch lässt sich wunderbar lesen, leichte und flüssige Sätze und ab und an sind die Dörfler so schrullig, dass ich Lachen musste. Ich habe eine Menge über die Zahl 12 erfahren. Und eine witzige Assoziation ist mir wiederfahren - ich muss an die Fotografien von Arnold Odermatt denken, die die Polizeiarbeit (wirklich ernstgemeint) in einem Schweizer Kanton dokumentieren und künstlerrischen Wert haben. Skurril!
Mein einziges Manko: es gibt einen Verweis auf ein anderes Buch - ein Buchspoiler auf S. 64/65. Aber das lässt sich verschmerzen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Daniela Larcher.
Super 9 Punkte gibt es von mir!
__________________ Bye Nikki
ab 01.07. SuB 151/Abb. - 2/Aufb. + 15
Das verlorene Symbol v. Dan Brown/ Eva Braun v. Heike B. Görtemaker
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01.09.2009 19:44 |
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Pusteblume 34

Doppel-As

Dabei seit: 31.05.2009
Beiträge: 113
Herkunft: Hannover
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Das Buch ist mir in der Bibliothek in die Hände gefallen und ich muss sagen, es hat erheblichen Eindruck gemacht.
Die Charaktere sind interessant, amüsant und erfüllen das Debüt mit Spannung und Witz. Auch der Schreibstil ist kurzweilig und angenehm zu lesen.
Ich bin gespannt auf ein neues Werk der Autorin, sei es nun eine Fortsetzung oder nicht.
__________________ Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
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02.04.2010 23:26 |
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Impressum
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