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Patrick Lennon: Stahlhexen |
Sisch

Routinier
 

Dabei seit: 09.11.2006
Beiträge: 373
Herkunft: Hannover
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| Patrick Lennon: Stahlhexen |
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In „Stahlhexen“ gelingt es Patrick Lennon, amehrere Handlungsstränge zu einem souveränen und spannenden Krimi zu vereinen.
Der ehemalige Polizist Tom Fletcher arbeitet als Privatdetektiv im hochwürdigen Cambridge, England. Den Kontakt zu seinem Vater hat er vor fünfzehn Jahren abgebrochen, nachdem seine Mutter spurlos verschwand. Jetzt aber ruft ihn sein Vater an und verlangt etwas völlig Absurdes: Er soll einen alten Bekannten, den Amerikaner Nathan Slade töten. Natürlich steht das für Tom nicht zur Debatte.
Doch als er am nächsten Morgen auf seiner Joggingtour auf genau diesen Mann trifft, der tot in eine Kiesgrube liegt, fängt Tom an zu ermitteln – zumal sein Vater seit dem mysteriösen Anruf unauffindbar ist und auch von Slades Nachbarin, der Physik-Studentin Daisy, seit Slades Tod jede Spur fehlt. Was genau machte der Amerikaner, der für einen amerikanischen High-Tech-Konzern arbeitete, eigentlich in Cambridge? Und warum interessierte sich die angehende Physikerin Daisy so sehr für „Steel Witches“, also für jene Pin-Ups, die während des 2. Weltkrieges an fast jedem alliierten Jagdflieger klebten? Je weiter Tom bohrt, desto näher führen ihn die Spuren zu seiner eigenen Familie.
Mein Fazit:
Geheimprojekte der amerikanischen Luftwaffe während des 2. Weltkrieges, ein tougher Privatdetektiv und die Hexenverfolgung im England des 17. Jahrhunderts - wie passt das alles zusammen? In „Stahlhexen“ gelingt es Patrick Lennon, all diese Handlungsstränge zu einem souveränen und spannenden Krimi zu vereinen. In hohem Tempo erzählt er eine Geschichte, deren Zusammenhänge für uns Leser lange im Dunkeln bleiben. Nach dem Überraschungserfolg „Tod einer Strohpuppe“ legt Lennon hier seinen viel versprechenden zweiten Krimi vor. Bleiben wir gespannt, was noch kommt.
__________________ Sisch, hallo-buch.de
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17.09.2009 09:11 |
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Voltaire
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 3.105
Herkunft: Hamburg
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Hört sich interessant an. Herzlichen Dank für diese Rezi. Offensichtlich mal ein Krimi neben dem "Krimi-Einheitsbrei". Kommt auf die Kandidatenliste für die Wunschliste.
__________________ Er war Einser-Jurist und auch sonst bei mässigem Verstande (Ludwig Thoma).
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17.09.2009 09:27 |
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Zoe Beck

Foren As
   

Dabei seit: 14.06.2009
Beiträge: 83
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Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Am Anfang hatte ich noch große Hoffnung, dass es gut wird, weil die Themen doch interessant klangen, auch die Vergangenheitshandlung, bei der es um die Hexen und den Hexenjänger geht, fand ich klasse. Aber dann hatte ich das Gefühl, der Autor lässt einige Storyteile irgendwann total unter den Tisch fallen, verfolgt Fäden nicht bis zum Schluss, und dann dieses eeeeeeeewige Showdown bei Regen und Wind, fand ich einfach nicht gut gemacht. Da wurden die Charaktere für mich auch extrem unglaubwürdig. Und am Ende verbummelt sich der Autor so in einem "Ich erzähl einfach ein paar Sachen nicht zu Ende", das fand ich extrem ärgerlich. Kann man mit einer Sache machen, aber nicht gleich mit so vielen.
Ich fand das Buch also eher schwach, trotz guter Grundidee.
Außerdem ist es schlecht übersetzt und schlecht lektoriert, was mich zusätzlich noch beim Lesen gestört hat. Finde ich von den Verlagen immer wieder sehr enttäuschend, dass sie an solchen Ecken sparen.
__________________ Zoes Blog
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09.12.2009 11:35 |
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