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Büchereule.de » Bücher » Zeitgenössisches » Alberto Torres Blandina- Salvador und der Club der unerhörten Wünsche » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Alberto Torres Blandina- Salvador und der Club der unerhörten Wünsche 1 Bewertungen - Durchschnitt: 8,001 Bewertungen - Durchschnitt: 8,001 Bewertungen - Durchschnitt: 8,00

Autor
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brit
Jungspund


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Dabei seit: 18.08.2009
Beiträge: 11

Alberto Torres Blandina- Salvador und der Club der unerhörten Wünsche Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kurzbeschreibung Amazon
Die wunderbare Welt des Salvador

Der alte Salvador kümmert sich nicht nur um die Sauberkeit des Flughafens: Er plaudert mit den Wartenden, gibt Ratschläge, flirtet mit der Frau vom Kiosk, und immer wieder erzählt er die unglaublichsten Geschichten. Wie die vom Club der unerhörten Wünsche, der den Mitgliedern als Willkommensgeschenk die große Liebe verspricht.

Salvador ist der gute Geist des Flughafens. Dreißig Jahre schon fegt er tagaus, tagein die Flughafenhalle, tröstet diejenigen, die nicht von ihren Liebsten abgeholt werden, macht Späße und vertreibt den Wartenden die Zeit bis zum nächsten Flug mit Geschichten, die er gehört und gesehen hat. Geschichten, die das Leben schrieb, wie die vom Club der unerhörten Wünsche. Wer sich dort als Mitglied einschreibt, erhält als Beitrittsprämie einen Lebenspartner frei Haus. Oder die Geschichte von dem Mädchen, das sein Gedächtnis verloren hat und von einem plötzlich auftauchenden jungen Mann eine makellose Vergangenheit geschenkt bekommt. Ein liebenswürdiger Erzähler ist Salvador, charmant und schalkhaft, und jedem schenkt er einen Augenblick des Glücks.

Amüsant und voller Lebensweisheit – ein bezauberndes Buch, das die Welt neu erfindet.


Meine Meinung
Bei dem Buch "Salvador und der Club der unerhörten Wünsche" handelt es sich eher um Kurzgeschichten als um einen zusammenhängenden Roman. Der Flughafenkehrer Salvador steht kurz vor seiner Pensionierung und gibt uns in seinen letzten Arbeitstagen nocheinmal einen kleinen Einblick in seine letzten Arbeitsjahre. Besonders interessant wird der Roman durch seinen Schreibstil. Verfasst in der Ich-Perspektive, mit einem ordentlichen Schwung Ironie und Sarkasmus ist der Roman das reinste Lesevergnügen, regt aber auch zum Nachdenken an.

Die kleinen Geschichten, die Don Salvador zwischendurch den Menschen, die ihm über den Weg laufen erzählt sind zwar nicht immer für bare Münze zu nehmen, doch scheint das auch nicht immer das wichtigste für den alten Mann zu sein. Viel mehr geht es ihm darum, seinen Mitmenschen etwas zu vermitteln, sei es Liebe, Freundschaft oder einfach der Wunsch nach grenzenloser Freiheit. Denn genau dieser Wunsch wird doch durch die vielen Reisen und das Fernweh mit dem er sich tagtäglich beschäftigt impliziert. Dafür muss er ja noch nicht einmal selbst gereist sein, wie sich später herausstelt...Gerade diese Freiheit spiegelt sich auch im Club der unerhörten Wünsche wieder, der immer mal wieder in einer der Erzählungen erwähnt wird: Man soll nie aufhören zu träumen und das Beste aus seinem Leben machen.Nur die wenigsten Menschen scheinen dies noch ohne den Club zu schaffen...

Das ist meiner Ansicht nach das, was Alberto Torres Blandina uns mit seinem Roman sagen möchte.





Mich würde es mal interessieren, wir ihr das Buch so fandet!
lg
Salvador und der Club der unerhörten Wünsche: Roman
(Alberto Torres Blandina; Deutsche Verlags-Anstalt)
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Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 2):
  • Salvador und der Club der unerhörten Wünsche: Roman
  • Salvador und der Club der unerhörten Wünsche: Roman
  • Buchbewertung:
    8.00 Punkte, 4 Stimmen
    18.04.2010 18:18 brit ist offline E-Mail an brit senden Beiträge von brit suchen Nehmen Sie brit in Ihre Freundesliste auf
    friedelchen friedelchen ist weiblich
    Mitglied


    Dabei seit: 18.01.2010
    Beiträge: 44
    Herkunft: Berlin

    Zauberhafte Geschichten aus dem Alltag Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Gehören sie auch zu den Menschen, die sich gerne mit einem Buch oder einer Zeitschrift Luft zufächeln, wenn es warm ist? Nun, dann sollten sie das in dem Flughafengebäude lieber lassen. Man könnte das… falsch interpretieren, wenn sie verstehen was ich meine. Das Wedeln mit dem Buch ist nämlich nichts anderes als eine Aufforderung zum Sex auf der Toilette, hi hi. Sie glauben mir nicht? Ich könnte ihnen auch vom Club der unerhörten Wünsche erzählen, wenn ihnen das lieber ist. Dieser Club erfüllt ihnen für einen saftigen Monatsbeitrag jegliche Wünsche. Aber vielleicht ist das doch nur ein Gerücht…

    Solche kuriosen Geschichten erzählt Salvador den wartenden Flugpassagieren. Salvador, seines Zeichens Reinigungskraft und seit dreißig Jahren im Flughafen beschäftigt, hat schon alles Mögliche gesehen und gehört. Er kann einem Passagier quasi an der Nase ansehen, woher er kommt und wohin er fliegen wird. Um sich den Arbeitsalltag zu erleichtern und die Wartenden zu unterhalten oder notfalls zu trösten, falls der/die Liebste nicht kommt, erzählt er ihnen von seinen Erfahrungen, wann immer er einen einsamen Passagier findet.

    „Ich mag Geschichten über ganz normale Leute. Gespenster, Außerirdische und so finde ich langweilig“, sagt Salvador über sich selbst. Und damit beschreibt er auch, worum es in diesem Buch geht. Um ganz normale Leute und ihre seltsam faszinierenden Geschichten. Da wäre die Liebesgeschichte von Rosalia und Roberto, die an imaginären Partnern scheitert, oder Domingo, der beim Warten auf seinen Flug von einem mysteriösen Mann in den Club der unerhörten Wünsche eingeladen wird. Als Begrüßungsgeschenk wartet eine schöne Frau auf ihn. Oder welches Geheimnis hütet der Professor, der sich ängstlich auf der Toilette eingeschlossen hat und befürchtet, zu sterben, sobald er rauskommt?

    Diese und weitere Geschichten, die anfangs einfach wirken und immer unglaublicher klingen, je mehr er im Verlauf des Buches davon erzählt, schildert Salvador mit klugem Blick für die Phänomene des Alltags der Menschen: Liebe, verborgene Sehnsüchte, der Wunsch nach Rache, der Glaube an eine perfekte Gesellschaft. Er erzählt dabei so liebevoll und zauberhaft, dass es mir genauso ging wie den Passagieren, die kurz vor Schluss der Geschichte zu ihrem Gate müssen: man fleht darum, dass er die Geschichte fortsetzt. Und so habe ich dieses Buch in einem Rutsch ausgelesen.

    Der Schilderungen in der ersten Person machen die Geschichte für mich zu etwas Besonderem. Durch Salvadors Augen nehmen wir seine Umgebung wahr. Und auch die Aufteilung der Kapitel fand ich sehr gelungen. Man erfährt immer nur stückchenweise, wie die Geschichten weitergehen und bleibt so gebannt an dem Buch hängen.

    Mein Fazit: Blandina hat mit „Salvador und der Club der unerhörten Wünsche“ ein wunderschönes, faszinierendes Buch über das Leben geschaffen. Kaufen und Lesen!
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    8.00 Punkte, 4 Stimmen

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von friedelchen: 20.04.2010 09:33.

    20.04.2010 09:32 friedelchen ist offline E-Mail an friedelchen senden Beiträge von friedelchen suchen Nehmen Sie friedelchen in Ihre Freundesliste auf
    Juliane Juliane ist weiblich
    Routinier


    images/avatars/avatar-6960.jpg

    Dabei seit: 02.03.2009
    Beiträge: 436
    Herkunft: Deutschland

    Salvadors Geschichten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Salvador arbeitet auf dem Flughafen als Reinigsungskraft und erlebt dort einiges.

    Ob alles so stimmt wie er die Geschichten erzählt, bleibt dem Zuhörer oder Leser selbst zur Entscheidung offen.

    Wenn er einen Fluggast trifft und er seine Arbeit unterbrechen kann, dann wird als erstes gefragt wo es hingeht und dann kommt auch schon eine Geschichte über dieses Land oder über jemanden der mal dort war und was dieser ihm erzählt hat.

    Wie z.B. Japan, das es seiner Meinung nach gar nicht gibt und alles erfunden ist. Oder auch die Geschichte der beiden Kellner aus dem Cafe am Flughafen. Genauso wie die Geschichte von Domingo, die er der Frau vom Kiosk erzählt, aber da er ja auch noch was arbeiten muss, wird dies an zwei Tagen gemacht.

    Es ist weniger ein Buch mit einer durchgehenden Geschichte sondern mehr ein Buch mit vielen kleinen in Sich geschlossenen Geschichten. Jede für sich lesenswert und man kann sich doch irgendwie vorstellen, das es sowas gibt. Der Schreibstil war sehr ansprechend, nur leider war das Buch viel zu schnell vorbei.

    __________________
    Viele Grüße Winken

    lesend Im Land der Feuerblume - Carla Federico
    22.04.2010 11:50 Juliane ist offline Beiträge von Juliane suchen Nehmen Sie Juliane in Ihre Freundesliste auf
    Sodom
    Grünschnabel


    Dabei seit: 15.02.2010
    Beiträge: 9

    Ein Mann und sein Mopp Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Salvador ist Putzkraft am Flughafen und ein gesprächsfreudiger Zeitgenosse. Laufend kommt er mit Fluggästen in eine Unterhaltung und bietet seine Geschichten an (ob gewollt oder nicht). Dabei erzählt er die verrücktesten Storys. Vom Club der unerhörten Wünsche, dem Fat-Lady-Rodeo und vielen anderen Absonderheiten.

    Die Handlung des Buches ist irgenwie schlicht und irgenwie hoch kompliziert. Letztlich handelt es sich um viele verrückte Einzelgeschichten, die Bladina durch den Putzmann Salvatore verbindet. Dabei haben die einzielnen Story satireartige Züge, so unwirklich kommen sie daher. Dabei schwingt ein typisch suptiler Humor hinter jeder Geschichte. Allerdings gilt hier, wie bei jedem humorvollen Buch. Es ist eine Frage des Geschmacks, was der eine lustig findet, findet der nächste Langweilig. Und umgekehrt.

    Sprachlich ist das Buch gut gelungen. Blandina schafft es erstaunlich gut, die Geschichte allein aus der Sicht Salvatores zu erzählen. Wo man eine Reaktion des Gegenüber braucht, setzt der Autor schlicht eine Frage Salvadores, die die Aussage des Gegenüber ersetzt.

    Fazit: Dieses Buch ist so sehr Geschmackssache, dass eine persönlich Bewertung (und damit ja Empfehlung oder Nichtempfehlung) sehr schwer fällt. Die Idee und Ausführung der Geschichten finde ich sehr gut gelungen. Andererseits sind die Geschichten teilweise sehr abgedreht. Aus meiner Sicht wurden die besten Geschichten bereits in der Leseprobe dargestellt. Es handelt sich also um das bekannte "Kino-Trailer-Problem". Die besten Szene werden als Lockmittel benutzt, um die Ware an den Mann zu bringen. Zwar hat das Buch durchweg einen relativ hohen Standart und lässt nur selten Langeweile aufkommen, doch hat es mich nicht völlig überzeugt. Aufgrund der guten Idee und der auch teilweise guten Geschichten, habe ich letztlich aber eine gute Meinung von diesem Buch. Leider halte ich eine Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen (von 5) für angemessen, so dass ich dies nicht gut darstellen kann. Daher bleibt es (im Text) bei dieser seltsamen (für mich untypischen) Endbewertung. Ich vergebe oben nur 3 Sterne, da das Buch aus meiner Sicht näher an "gut" als an "spitze" ist.
    02.05.2010 23:19 Sodom ist offline E-Mail an Sodom senden Beiträge von Sodom suchen Nehmen Sie Sodom in Ihre Freundesliste auf
    buchratte buchratte ist weiblich
    Kaiser


    images/avatars/avatar-5253.gif

    Dabei seit: 22.07.2008
    Beiträge: 1.267
    Herkunft: Baden-Württemberg

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Salvador, nicht mehr der Jüngste und verwitwet, ist der gute Geist des Flughafens.
    Das Buch erzählt von Salvadors letzten Wochen vorm Ruhestand.
    Seinen Lebensunterhalt verdient er als Reinigungskraft des Flughafens. Von seiner Arbeit bekommen man im Buch nicht viel mit, dafür von seiner Erzählkunst.

    Salvador erzählt für sein Leben gern Geschichten. Bereits seine verstorbene Frau Leo nannte ihn liebevoll „Quasselstrippe“. Seine Zuhörer sind so verschieden wie die Geschichten selbst.
    Warten Sie auf ihren Flug oder sind sie gerade angekommen?
    Haben Sie etwa gewusst, dass man mit einem einzigen gelben Zettel seine Beziehung retten kann? Und wenn Sie sich auf einem Flughafen mit einer Zeitung zufächern, Sie die folgende Stunde womöglich nicht mehr alleine verbringen müssen?
    Und läuft auch bei Ihnen in einem Bereich Ihres Lebens etwas nicht ganz so wie es sollte? Na dann treten Sie doch dem Club der unerhörten Wünsche bei. Sie glauben ja gar nicht wer bereits Mitglied ist.

    Spielend schafft es Salvador die Menschen in ein Gespräch zu verwickeln. Und dies ist seinen Gegenübern keineswegs unangenehm. Denn Salvador ist nicht nur ein grandioser Geschichtenerzähler, er kann auch zuhören. Das muss er auch, denn wer heute einer von seinen Zuhörer ist kann morgen schon in einer von Salvadors Geschichten die Hauptrolle spielen.

    Der Autor hat mit diesem Debüt ein sehr schönes und stilles Buch geschaffen. Kein Wunder also, dass er dafür 2007 den Literaturpreis Las Dos Orillas erhielt.
    Und obwohl diese Art von Bücher, nicht zu meinem gewöhnlichen Beuteschema gehören, hatte ich doch einige schöne Stunden damit.
    Das interessante war, dass obwohl Salvador schon in die Jahre gekommen ist, er dadurch keineswegs prüde geworden ist. So manches Mal hab ich mir beim Lesen gedacht: „Oops, meint er das jetzt ernst?“
    Etwas hat mich die besserwisserische Art von Salvador gestört, die ab und an durchgeblitzt ist.

    __________________



    23.05.2010 18:35 buchratte ist offline E-Mail an buchratte senden Homepage von buchratte Beiträge von buchratte suchen Nehmen Sie buchratte in Ihre Freundesliste auf
    Elbereth Elbereth ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 27.01.2006
    Beiträge: 2.320
    Herkunft: Haamburch jetzt im Exil...

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Ich hatte ein extremes Problem mit dem Erzählstil, mich hat es einfach nur genervt, so dass ich es nach ca 50 Seiten abgebrochen habe, ich hatte mir eine ganze Menge versprochen und war regelrecht entsetzt...
    Daher von mir hier keine Empfehlung

    entsetzte Grüße von Elbereth Winken

    __________________
    “Nothing spoils fun like finding out it builds character.” Calvin & Hobbes
    27.05.2010 17:55 Elbereth ist offline E-Mail an Elbereth senden Beiträge von Elbereth suchen Nehmen Sie Elbereth in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Elbereth in Ihre Kontaktliste ein
    Seestern Seestern ist weiblich
    Lebende Forenlegende


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    Dabei seit: 24.11.2004
    Beiträge: 2.234
    Herkunft: Schwäbisches Meer

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    Zitat:
    Original von Elbereth
    Ich hatte ein extremes Problem mit dem Erzählstil, mich hat es einfach nur genervt, so dass ich es nach ca 50 Seiten abgebrochen habe, ich hatte mir eine ganze Menge versprochen und war regelrecht entsetzt...


    Ging mir genauso. Ich habe bis zum Ende durchgehalten, weil ich gern gewusst hätte, wie die merkwürdigen Begebenheiten, von denen Salvador erzählt, denn zusammenhängen. Isoliert betrachtet, ergaben die wenigsten Geschichten einen Sinn für mich, aber da einige Motive und Figuren in den Erzählungen Salvadors wiederkehren, hatte ich fest damit gerechnet, dass der Autor dem Leser häppchenweise Ausschnitte zuwirft, die sich am Ende zu einem Bild zusammenfügen. Böser Trugschluss!
    Da habe ich mich also mit der Aussicht auf ein Aha-Leseerlebnis durch dieses Buch gekämpft, um schließlich nach der letzten Seite zu dem Ergebnis zu kommen:
    So ein Sch...!
    Der Erzählstil ist wirklich unglaublich anstrengend und kann einen auf Dauer ganz schön agressiv machen. Zudem habe ich Salvador als sehr besserwisserisch/vorlaut empfunden und er ging mir mit seiner beflissenen Art beizeiten auf die Nerven.
    Eines der schlechtesten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

    __________________
    Ganz egal, was Dein Papi sagt,
    Du bist keine Prinzessin.

    28.05.2010 21:36 Seestern ist offline E-Mail an Seestern senden Beiträge von Seestern suchen Nehmen Sie Seestern in Ihre Freundesliste auf
    bienchen69 bienchen69 ist weiblich
    Routinier


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    Dabei seit: 16.08.2009
    Beiträge: 272
    Herkunft: Schwalm-Eder-Kreis

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    Salvador ist ein Putzmann im Flughafengebäude und er beobachtet die Menschen. Er spricht sie an und unterhält sich mit ihnen. Er errät ihre Reiseziele und erzählt von den fremden Orten, als wäre er bereits dort gewesen.
    Er erzählt ihnen seine Geschichten und die Geschichten von anderen Reisenden.
    Salvador erzählt in der Ich-Form, als würde er direkt mit dir reden. Die Antworten und Reaktionen des Gegenübers gehen aus seinem Monolog hervor.

    Dieses Büchlein ist kein Roman im eigentlichen Sinn sondern eher aneinander gereihte Kurzgeschichten. Allerdings wird oft eine Geschichte unterbrochen und dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen.
    Manchmal fehlte mir einfach das Ende bei einer Erzählung, man denkt sich: da muss doch noch etwas kommen. Am besten gefallen hat mir die Story über Japan und überhaupt nicht die über Eduardo, die mir doch zu absurd vorkam.
    Trotzdem ist es aber ein sehr gut geschriebenes Buch, das sich sehr flüssig weglesen lässt. Für eine Flugreise absolut geeignet.

    9 von 10 Punkten

    __________________
    Gruß Sabine

    Ich lese gerade "Grabesgrün" von Tana French
    19.07.2010 23:19 bienchen69 ist offline E-Mail an bienchen69 senden Beiträge von bienchen69 suchen Nehmen Sie bienchen69 in Ihre Freundesliste auf
    sapperlot sapperlot ist männlich
    Routinier


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    Dabei seit: 08.11.2008
    Beiträge: 458
    Herkunft: Schweiz / Kanton Bern

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Durch den speziellen Titel, die schöne Aufmachung (inkl. Lesebändchen) und die ansprechende Inhaltsbeschreibung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aber leider konnte mich der Inhalt nicht überzeugen. Ich habe die ersten rund hundert Seiten in einem Rutsch gelesen und musste dann das Buch weglegen. Ich empfand den Sprachstil wie Elbereth und Seestern auch als etwas nervig und Salvador kam bei mir als besserwisserisch rüber. Nach zwei Tagen habe ich dann weitergelesen und im Verlauf der letzten Woche habe ich das Buch dann häppchenweise beendet.

    Inhaltlich wurde ja schon alles gesagt. Die einzelnen Geschichten waren mal gut mal schlecht, mal interessant mal belanglos und bei der ein oder anderen habe ich mich gefragt worin wohl der Sinn besteht diese zu erzählen... unverstanden so wie es halt bei einem Buch ist das eigentlich aus Kurzgeschichten besteht.

    Ein Buch mit einer thematisch originellen Idee und das inhaltlich durchaus gute Ansätze hat und mich zwischendurch sogar unterhalten hat, aber mich jetzt gewiss nicht dazu bringt hier Jubelarien zu verfassen. Ein Etappen gelesen fällt der nervige Erzählstil nicht so ins Gewicht und so kriegt das Buch von mir durchschnittliche 6 Punkte.

    __________________
    Aktuell am lesen : lesend Ferdinand von Schirach - Verbrechen

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von sapperlot: 31.07.2010 08:56.

    31.07.2010 08:40 sapperlot ist offline E-Mail an sapperlot senden Beiträge von sapperlot suchen Nehmen Sie sapperlot in Ihre Freundesliste auf
    hasewue hasewue ist weiblich
    Tripel-As


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    Dabei seit: 31.07.2009
    Beiträge: 193
    Herkunft: Deutschland

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Ich fand „Salvador und der Club der unerhörten Wünsche“ von Alberto Torres Blandina wunderschön.
    Sprachlich ist das Buch ein wahrer Genuss. Selten habe ich einen Autor mit so einer Leichtigkeit und so spielerisch erzählen sehen.
    Der Inhalt war nicht wirklich spektakulär und das Buch hat auch seine Längen, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
    Eine wunderschönes tiefgründiges und nachdenklich machendes Buch, das ein wahrer Schatz ist und mit viel Humor besticht.

    4 von 5 Sternen!

    __________________
    http://booklooker.de/buchstabensammler22
    04.08.2010 19:58 hasewue ist offline E-Mail an hasewue senden Homepage von hasewue Beiträge von hasewue suchen Nehmen Sie hasewue in Ihre Freundesliste auf
    19Tascha82 19Tascha82 ist weiblich
    Grünschnabel


    Dabei seit: 06.08.2010
    Beiträge: 2
    Herkunft: NRW

    Kurtz und l ustig Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    In diesem Buch befinden sich eine kleine Anzahl von kleinen und ungewöhnlichen Kurtzgeschichten wie man sie in dieser Schreibweise noch nicht gehört hat (ich zumindest nicht). Man erkennt nur an wenigen Eckpunkten was der Gegenüber von Salvador grade denkt oder wie er die Geschichte finded. Das macht diese Buch so ausergewöhnlich das es immer nur aus der Sicht des Erzählers geschrieben ist, aber trotzdem amüsant und nicht langweilig daher kommt.

    Ich bezweifle aber auch das man einen solchen Menschen wie Salvador einfach durch einen Schauspieler ersetzten kann. Die Geschichten die die Fluggäste zuhören bekommen würden, währen nicht mehr die selben, durch die Bearbeitung der Autoren .

    Fazit: Ich endfehle dieses Buch jedem der sich an Orte entführen lassen will wo er noch nicht war und sie mal aus einer ganz anderen Sichtweise beschrieben bekommen möchte, als es sonst üblich ist.

    __________________
    sprung monster

    Salvador und der Club der unerhörten Wünsche: Roman
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    06.08.2010 19:24 19Tascha82 ist offline E-Mail an 19Tascha82 senden Beiträge von 19Tascha82 suchen Nehmen Sie 19Tascha82 in Ihre Freundesliste auf
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