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Julia - Anne Fortier |
Steena

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 2.492
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Gebundene Ausgabe mit 637 Seiten
Verlag: Krüger (April 2010)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Juliet
Kurzbeschreibung
Ein altes Buch lockt die junge Amerikanerin Julia nach Italien: Es ist die längst vergessene erste Fassung der Romeo-und-Julia-Geschichte und handelt von den verfeindeten Familien Tolomei und Salimbeni in Siena. Völlig überrascht stößt Julia auch auf die Warnung ihrer verstorbenen Mutter: Bis heute liege ein Fluch auf den Familien - und damit auch auf ihr. Denn ihr wahrer Name ist Giulietta Tolomei... Auf der Suche nach ihrem Erbe spürt Julia, dass sie beobachtet und verfolgt wird. Wird der Fluch der Vergangenheit auch ihr zum Schicksal?
Zur Autorin
... bei den Fischer Verlagen
Meine Meinung
Dieser Roman wartet mit diversen Handlungssträngen auf. Die Haupthandlung spielt in Amerika und Siena, Italien der Gegenwart und wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Julia/Giulietta erzählt. Darüber hinaus finden sich Ausflüge in die Vergangenheit, z.B. nach Siena im Zeitraum 1340 bis 1370 n. Chr. Und in die nähere Vergangenheit zur Lebensgeschichte der Eltern von Julia und ihrer Zwillingsschwester Janice. Am Anfang finden sich nur geringfügige Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aber nach gut 200 Seiten kann man erste Schlüsse ziehen und die Geschehnisse rund um die erste Giulietta Tolomei und ihren Romeo Marescotti gewinnen an Gestalt. Diese beiden Menschen waren der Ursprung der Romeo und Julia Legende, so stellt die Autorin fest. Shakespeare und andere Autoren haben sich lediglich wahrer Ereignisse bedient und sie mit dramatischen Stilmitteln angereichert. Shakespeare hat nur eine geringfügige Rolle in diesem Roman und liefert einige Zitate, die jeweils am Anfang der Kapitel stehen.
Sieht man einmal von Julia ab, waren die Figuren für mich nicht recht greifbar. Das liegt zum Teil auch daran, dass Anne Fortier ihrer Handlung immer wieder durch überraschende Ereignisse eine neue Richtung zu geben vermag. Das hat mich begeistert, es mir andererseits aber schwer gemacht, die Figuren fassen zu können. Mit jeder Seite muss man damit rechnen, dass eine soeben begriffene Figur plötzlich in einem ganz anderen Licht dasteht und alles andere als berechenbar ist. Auf Grund dieser Tatsache war es mir schwer, jenseits von Julia Sympathien oder Antipathien zu entwickeln. Kaum eine der Figuren ist komplett böse oder gut. Besonders spannend sind die Rollen, die Alessandro und dem Bediensteten Umberto zukommen. Sie haben mich am meisten überrascht.
Sehr sympathisch erklärt wurde Julias Faszination für wichtige, leider aber meist tote Persönlichkeiten. Sie ist insgesamt eine interessante Figur, die zwar im letzten Viertel eher zum Spielball der Ereignisse verkümmert, aber durch die unbewusste Nähe zu ihrer Mutter an Farbe gewinnt und den Roman neben den sonderbaren Nebenfiguren zu tragen weiß.
Was ebenfalls leicht negativ ins Auge fällt, ist das Ende dieses Romans. Die letzten gut 60 Seiten sind angereichert mit Action und Spannung pur, was im Gegensatz zum restlichen, durchaus unterschwellig spannenden Buch steht. Die Geschichte ist lesenswert und fesselnd, ohne dass es gleich Kugeln hageln muss oder eine wilde Jagd durch die Straßen Sienas nötig wird. Von diesem Grundsatz weicht die Autorin aber am Ende ab und sorgt für einen rasanten Showdown, den ich ihr nicht recht abnehmen wollte.
Besonders begeistern konnte mich der Handlungsstrang rund um Siena im Jahre 1340. Was recht gleichmäßig und ruhig begann, gipfelte in einem Palio-Pferde-Rennen, das so lebhaft beschrieben war, dass man als Leser eher mittendrin statt nur dabei war.
Fazit
Nach einem Anfang, der mich nicht so recht packen wollte, entwickelt sich dieser Roman zusehends fesselnd und toll. Wunderschöne Lesestunden, ein Buch zum Abtauchen. Allein das Ende wirkt leicht übertrieben.
Bewertung
9/10 Punkten
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Wer Fortuna trotzt - Ilka Stitz
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08.05.2010 22:51 |
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Bouquineur

Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 6.778
Herkunft: Köln
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Merci für die schöne Rezi
Demnach müsste es mir eigentlich auch gefallen. Mein Interesse hast Du jedenfalls weiter angestachelt
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<-- Wanderbuchforum
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08.05.2010 22:55 |
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Beatrix

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 16.06.2004
Beiträge: 2.808
Herkunft: Calgary, Canada
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Ich hab das Buch im englischen Original lesen koennen, was allerdings erst im August 2010 erscheinen wird.
"Romeo und Julia" ist wohl die beruehmteste Liebesgeschichte ueberhaupt. Und altbekannt. Anne Fortier schafft es hier aber die weniger bekannten Aspekte in der Geschichte dieser Liebe zu beleuchten. Shakespeare bekam seine Eingebung fuer das Stueck von mehreren frueheren Erzaehlungen. Dabei war die erste nichtmal in Verona sondern in Siena angesiedelt. Und das macht diese Erzaehlung sehr spannend fuer den Leser: auch wenn wir denken wir kennen doch die Geschichte, entwickelt sie sich doch so gar nicht gemaess unseren Erwartungen.
Anne Fortier wechselt die Erzaehlperspektive zwischen der zeitgenoessischen Julie Jacobs, eine Amerikanerin, die nach Siena reist, um ihre Familiengeschichte zu erforschen, und Guiletta, Julies Vorfahre aus dem mittelalterlichen Siena und verliebt in den gutaussehenden und draufgaengerischen Romeo. Diese Erzaehltechnik ist nicht sonderlich neu, erinnerte mich auch an Tracy Chevaliers Das Dunkelste Blau. Aber es funktioniert!
Mir gefaellt die Art wie Fortier sehr ueberzeugend die Atmosphaere Sienas mit Leben und Kultur fuellt, uns dabei Architektur und Kunst, Cafes, Verkehr und natuerlich (Familien-)Politik naeher bringt. Ich fuehlte mich gleich wie zu Hause und wuerd am liebsten sofort wieder hin! Zu meiner Ueberraschung sind es gerade die Kapitel aus dem modernen Siena, die die meisten Informationen ueber die Stadt und ihre Geschichte bringen. Sehr gut geschrieben, keineswegs trockene Geschichtsstunden sondern zeitgenoessische Erlaeuterungen dieser einzigartigen Stadtkultur. Die geschichtlichen Kapitel fand ich etwas weniger interessant, ein bischen enttaeuschend, da ich sonst eigentlich recht gerne historische Romane lese. Aber die ausgezeichnete Beschriebung des mittelalterlichen Palio macht diese kleineren Schwaechen mehr als wett. Wie Steena auch schon schrieb, ist das eine der besten Szenen des Buches.
Auch die moderne Julie erlebt so einiges an Aufregung, sie ist nicht die einzige, die nach Schaetzen der Vergangenheit Sienas sucht. Und so beginnt eine gefaehrliche und spannende Jagd mit Geheimnissen und Verwirrungen, dass es mir schwer fiel das Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen, da ich unbedingt wissen wollte wie's weiter geht.
Julia ist eine spannende Mischung aus Thriller, Liebesgeschichte und historischer Roman. Gelegentlich fuehlt es sich etwas klischeehaft an, aber die meiste Zeit kann ich es der Autorin durchaus verzeihen, da diese "neue" alte Geschichte immer wieder neue Ueberraschungen und Plotwendungen bietet. Die Spannung des Buches basiert dabei ueber weite Strecken auf gut gezeichnete alles andere als eindimensionale Charaktere, die sich nicht leicht einordnen lassen, und einen ansprechenden und gut lesbaren Schreibstil.
Leider enttaeuscht das Ende, wo Anne Fortier wohl meint die Spannung mit den ueblichen billigen Thrillerelementen anziehen zu muessen - und die literarische Qualitaet darunter leiden laesst.
Fazit: Sehr schoener Lesegenuss, ein moderner historischer Schmoeker, der gleichzeitig interessante Literaturgeschichte naeher bringt. Nur schade, dass der Schluss diesem literarischen Anspruch nicht gerecht werden kann.
__________________ Gruss aus Calgary, Canada
Beatrix
"Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Beatrix: 09.05.2010 06:18.
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09.05.2010 06:03 |
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Steena

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 2.492
Themenstarter
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Beatrix, das freut mich aber, dass wir zu sehr ähnlichen Ergebnissen gekommen sind
. Eigentlich wollte ich auch auf das Erscheinen der englischen Ausgabe warten, aber da ich mir jetzt die deutsche leihen konnte, war die für den Anfang OK. Vielleicht würde ich mir das englische TB dann später noch zum Hinstellen kaufen
.
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Wer Fortuna trotzt - Ilka Stitz
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09.05.2010 09:29 |
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bienchen69

Kaiser

Dabei seit: 16.08.2009
Beiträge: 1.054
Herkunft: Nordhessen
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Steena, vielen Dank für die Rezi, ich glaube du hast mir die Entscheidung leichter gemacht. Das Buch bleibt auf jeden Fall erst mal auf meiner Wunschliste und ich werde es mir bei Gelegenheit gönnen.
__________________ Gruß Sabine
Ich lese gerade: "Allerheiligen" von Richard Dübell
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09.05.2010 11:35 |
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Blackie

König
   

Dabei seit: 31.10.2008
Beiträge: 765
Herkunft: Sachsen
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Steena und Beatrix, danke für die interessanten und schönen Rezis! :)
Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, das Buch in Bälde auch zu lesen - im Regal steht es ja schon, nachdem mich die Leseprobe so neugierig gemacht hat, dass ich direkt auf die Jagd gegangen bin.
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Blackies Bücher bei Tauschticket
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09.05.2010 18:10 |
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Eskalina

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 07.08.2005
Beiträge: 3.848
Herkunft: Hannover ;)
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Danke für eure Rezis. Ich kann mich der guten Meinung zu diesem Buch so gar nicht anschließen. Ich fand den Anfang einfach nur schlecht. Irgendwie wurde jedes Klischee bedient. Ich spoilere mal:
| Spoiler |
| Nur ein Beispiel: Mehrere Mönche transportieren einen Sarg auf einem Pferdefuhrwerk und aus dem Gebüsch brechen plötzlich und unerwartet mehrere böse böse Männer - die wollen unbedingt an den Sarg, den die frommen Herren mit sich führen und betonen immer wieder, dass sie zu den Guten gehören, einer der beiden einflussreichsten Familien der Stadt Siena. Irgendwann flucht es aus dem Sarg, denn darin befindet sich - wer ahnt es, eine feurige rothaarige temperamentvolle Schönheit, die genau zur anderen reichen Familie gehört - den Rest, das heißt, die nächsten 600 Seiten konnte ich mir dann doch schnell zusammenreimen...und den wollte ich einfach nicht mehr lesen... |
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greensmilies-com
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09.05.2010 18:18 |
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Steena

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 12.01.2009
Beiträge: 2.492
Themenstarter
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@Eskalina: Mich wollte der Anfang auch nicht so recht packen, aber im Mittelteil war es aus meiner Perspektive dann doch lohnenswert mit der ein oder anderen guten Szene.
| Spoiler |
| Natürlich hast du Recht, das Happy End dieses Romans steht (für die Geschichte der Gegenwart) im Grunde schon am Anfang fest und wie die Romeo und Julia Geschichte der Vergangenheit endet, weiß man auch. |
Das Buch ist durchaus durch Klischees bestimmt, die Autorin gibt ihrer Geschichte aber auch viele unerwartete Wendungen, die mich damit sehr gut haben leben lassen.
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Wer Fortuna trotzt - Ilka Stitz
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09.05.2010 18:49 |
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Beatrix

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 16.06.2004
Beiträge: 2.808
Herkunft: Calgary, Canada
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@ Eskalina,
die von dir genannte Szene ist durchaus eine, wegen der ich in meiner Rezis von gelegentlichen Klischees und enttaeuschenden historischen Kapiteln schrieb. Dies ist fuer mich auch eine der schwaechsten Stellen des Buches, ein Weiterlesen lohnt sich aber durchaus.
__________________ Gruss aus Calgary, Canada
Beatrix
"Well behaved women rarely make history" -- Laura Thatcher Ulrich
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09.05.2010 22:40 |
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Lynnie

Kaiser

Dabei seit: 20.02.2010
Beiträge: 1.107
Herkunft: Bayern
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Ich hab es geschenktbekommen und bin schon sehr gespannt.
__________________ SUB: 417!!!!
2012 gelesen: 22 Bücher mit 9316 Seiten
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12.05.2010 21:16 |
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Suzann
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 21.03.2008
Beiträge: 3.909
Herkunft: Oberpfalz
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23.05.2010 09:52 |
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BriannaFraser

Tripel-As


Dabei seit: 07.06.2011
Beiträge: 158
Herkunft: NRW
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Dieses Buch habe ich vor kurzen auch gelesen und fand es super!
Von allen etwas dabei,Liebesgeschichte, Geheimnisse und auch Selbstfindung.
Es war flüssig zu lesen, und ich bekam fast Lust mal nach Italien zu fahren.
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09.06.2011 19:25 |
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Nala

Haudegen
  

Dabei seit: 04.01.2010
Beiträge: 567
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Hallo
Leider kann ich mich den bisherigen Meinungen nicht so ganz anschließen. Ich habe mich bis knapp über die Hälfte geschleppt und es gestern abgebrochen. Sprache und Erzählform haben mir zwar gefallen, aber die Geschichte kam einfach nicht in Schwung. Außerdem ging aus dem Klappentext nicht hervor, dass der Roman auf zwei Zeitebenen spielt. Das mag ich generell nicht so gerne. Vielleicht hätte ich mir die Inhaltsangabe im Buch besser durchlesen sollen
Schade, aber wenigstens DAS hab ich daraus gelernt.
Ich geb dem Buch 5 Punkte.
LG Nala
__________________ Lesepause
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30.06.2011 09:02 |
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Natascha

Routinier
 

Dabei seit: 04.04.2009
Beiträge: 299
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Ich hatte vor ein paar Monaten schon mal überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll, war mir allerdings unsicher, ob es zu meinem Lesegeschmack passt. Was mich nun dazu bewogen hat, es zu bestellen, weiß ich nicht.
Jedenfalls ist das Buch großartig!
Ich finde die Sprache und die Erzählform gut.
Auch ich wusste nicht, dass es zwei Zeitebenen gibt, aber das hat mich wirklich gar nicht gestört. Eher hat es die ganze Geschichte noch mehr unterstützt und spannender gemacht. Zwischendurch hat mich die Geschichte aus dem Jahr 1340 dann doch mehr gefesselt, als die Gegenwart.
Normalerweise lese ich die Bücher ohne zwischendurch mal vom Text hochzusehen und darüber nachzudenken. Bei diesem Buch konnte ich allerdings nichts anders und musste ab und zu das Gelesene durchdenken. Obwohl in dem Buch ja nun eigentlich keine schwierigen Gedankengänge zu finden sind.
Die Personen finde ich gut beschrieben.
Wie Bouquineur schon erwähnt hat, bekommt man Lust die Stadt zu besichtigen. Jedenfalls steht Siena nun bei mir auf meiner Reiseliste ziemlich weit oben.
Dass das Buch am Anfang so klischeehaft ist, hat mich nicht gestört.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber doch: Am Anfang finde ich die Streitereien und die Vergleiche der Schwestern ein wenig nervend, aber das legt sich dann doch relativ schnell irgendwann wieder.
Dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Weise gefesselt, als Bücher das sonst tun. Nochmal lesen werde ich es aber wohl eher nicht, da ich ja nun schon das Ende kenne.
Trotzdem ist es meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.
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Die Blutlinie von Cody McFadyen
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31.07.2011 15:04 |
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Impressum
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