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Mr. Monster-Dan Wells |
brit
Jungspund


Dabei seit: 18.08.2009
Beiträge: 11
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Kurzbeschreibung Amazon
Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein.Doch das ist nur die eine Hälfte von mir.Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich fantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten.
Inhalt
„Mr. Monster“ ist der zweite Teil Dan Wells Trilogie und der Nachfolgeband zu „Ich bin kein Serienkiller“. John ist verhaltensgestört und hat eine gespaltene Persönlichkeit. „Mr. Monster“ ist der böse Teil von ihm, der am liebsten alles Töten würde was sich ihm widersetzt und mit den wildesten Fantasien spielt. Mit Hilfe zahlreicher Regeln wird Mr. Monster unter Kontrolle gehalten. Der Autor versteht es aber dennoch den Protagonisten durchaus sympathisch wirken zu lassen. Durch den Schreibstil Wells kann sich der Leser optimal in die Situation Johns hineinversetzen und leidet richtig mit ihm mit an der Grenze zwischen Gut und Böse
Meine Meinung
Bis zur Mitte des Thrillers dachte ich-okay, ganz nett, ein paar Tote-mal sehen was kommt. Umso überraschter war, ich was Wells auf den letzen 200 Seiten für eine unglaubliche Spannung aufbaut. Bestimmte Szenen sind bestimmt nicht für jeden etwas und teils auch sehr brutal, dadurch habe ich aber so stark mit den Opfern mitgefühlt wie schon lange nicht mehr beim Lesen von Thrillern.
Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Büchern mit Dämonen und Co. Komischerweise hat mir dieser Thriller von diesem Aspekt aus sehr gut gefallen, so dass ich dieses Buch auch an „Nicht-Fantasy-Liebhaber“ empfehlen würde.
Wertung
4 von 5 Sternen für einen super spannenden Thriller!
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16.05.2010 20:52 |
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Berta

Foren As
   
Dabei seit: 23.02.2010
Beiträge: 96
Herkunft: Österreich, Wiennähe
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Na ja, die Dämonensache hat mich schon beim ersten Teil gestört - aber vielleicht werde ich mir dann doch auch den zweiten kaufen. *noch überleg*
LG Berta
__________________ Berta Berger - "Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte" 2008 Autumnus Verlag
"Kunigund kugelrund" Autumnus Verlag 2009
Valentina Berger - "Der Augenschneider" Psychothriller, Piper Verlag August 2010
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16.05.2010 21:43 |
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Jasmin87

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 24.08.2008
Beiträge: 2.729
Herkunft: Niederbayern/Baden
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| Zitat: |
Original von Berta
Na ja, die Dämonensache hat mich schon beim ersten Teil gestört - aber vielleicht werde ich mir dann doch auch den zweiten kaufen. *noch überleg*
LG Berta |
Genau so gehts mir auch. Hab das Buch jetzt erst mal auf die WL gepackt, mal sehen, ob ich es mir noch kaufe...
Hat dieses Buch eigentlich auch so eine seltene Aufmachung (untersch. lange Seiten) wie der erste Teil?
__________________ Liebe Grüße,
Jasmin
"Killer" von Derek Haas
Tauschticket
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17.05.2010 19:21 |
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brit
Jungspund


Dabei seit: 18.08.2009
Beiträge: 11
Themenstarter
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ja, ich glaub das soll Monsterklauen darstellen :-P
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18.05.2010 10:44 |
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Malala

Mitglied
 

Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 49
Herkunft: Wien / Österreich
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Ich dachte, die ungewöhnliche Form soll quasi ein Tagebuch aus losen Zetteln darstellen, aber Klauen klingen auch plausibel!
Jedenfalls gefällt es mir, wenn ein Buch nicht so 08/15 daherkommt und das hat auch meine Kaufentscheidung sehr beeinflusst.
Ich bin auch überhaupt kein Fan von Dämonen-Geschichten, ich mag mehr, wenn die Mörder menschliche Beweggründe haben (also einfach irre sind!
), aber mir hat das Buch trotzdem gut gefallen.
Der Autor hat einen wirklich interessanten Charakter erschaffen und gut dargestellt, ich habe ja den ersten Teil noch nicht gelesen, bin aber neugierig darauf geworden, was John im ersten Teil so treibt.
Eine kleine Kritik muss allerdings doch sein: Diesem Buch hätten 100 Seiten mehr sicher nicht geschadet, aber vielleicht wird im 1. Teil schon einiges erzählt, was mir dann eben beim 2. Teil gefehlt hat.
Es gab im Geschäft allerdings auch keinen Hinweis darauf, dass es sich um eine Trilogie handelt...
__________________

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31.05.2010 21:36 |
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Jasmin87

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 24.08.2008
Beiträge: 2.729
Herkunft: Niederbayern/Baden
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Ich habe das Buch gestern Nachmittag begonnen und war um 23 Uhr fertig
Bereits den ersten Teil habe ich innerhalb weniger Stunden zuende gelesen. Dabei kann ich gar nicht genau sagen, was jetzt sooo toll an dem Buch war
Der Schreibstil ist eher einfach gehalten und obwohl es ein Thriller (mit Fantasy-Faktor) ist, musste ich einige Male schmunzeln.
Von mir gibts 9 Punkte und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil (Oktober 2010)!
Kurzbeschreibung
Meine wichtigsten Regeln lauten: Sieh Mädchen nicht an. Sprich nicht länger mit ihnen als nötig. Und, um Gottes willen, verlieb dich nicht in sie!
Doch nun ist da Marci, und sie ist unwiderstehlich. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich möchte sie berühren. Ich möchte einfach ein normaler sechzehnjähriger Junge sein.
Doch ich bin alles andere als das – ich bin ein Serienkiller. Ich weiß, dass es dort draußen Dämonen gibt. Ich träume von ihnen, jede Nacht. Und ich fürchte, dass das Dunkle in mir erneut die Oberhand gewinnt.
Ja, ich liebe Marci. Und ich will sie nicht töten. Aber alle Regeln sind gebrochen, und wie kann ich das Schlimmste jetzt noch verhindern?
Verliebt er sich jetzt etwa in Marci und nicht in Brooke??
__________________ Liebe Grüße,
Jasmin
"Killer" von Derek Haas
Tauschticket
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06.06.2010 10:16 |
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Jasmin87

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 24.08.2008
Beiträge: 2.729
Herkunft: Niederbayern/Baden
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Mir fällt grade auf, dass Mr. Monster das Verlagszeichen rechts oben hat (beim Vorgänger wars links unten)! Das passt jetzt im Regal gar nicht zusammen!
__________________ Liebe Grüße,
Jasmin
"Killer" von Derek Haas
Tauschticket
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14.06.2010 20:49 |
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Asmos
Foren As
   

Dabei seit: 07.04.2010
Beiträge: 98
Herkunft: Norditalien
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Ich war gestern doch recht überrascht, wie schnell ich das Buch durchhatte. Normalerweise spricht das eindeutig für den Autor und die Geschichte, in diesem Falle kann ich allerdings nicht behaupten, dass mich irgendetwas besonders vom Hocker gehauen hätte. Trotzdem blieb das Buch ein gutes Gesamtpacket, das mich am Ball gehalten hat.
Dan Wells hat mit der Reihe eine gute Schneise zwischen realem Thriller und Fantasyeinschlag geschlagen. Eine, die man nicht vermutet, wenn man es nicht bereits aus dem ersten Band kennt. Selbst Johns eindeutige Schilderungen im Anfangsstadium des Buches lassen mehr vermuten, dass er einfach etwas verrückter als gedacht ist, und weniger, dass es sich tatsächlich um ein Werk im Schattenbereich der Fantasy handelt. Vielleicht hätte mich dieses Wissen von Anfang an von den Büchern fern gehalten, da ich mich gerne bewusst für ein Genre entscheide und es dann in vollen Zügen genieße und weniger mit diesem ganzen Mischmasch anfangen kann. Im Nachhinein bereue ich meine Wahl jedoch nicht. Seltsamerweise.
Ich fand John als Charakter sympathisch. Nicht sympathisch auf eine Weise, die mir ähnlich wäre. Gott bewahre. Wobei... vielleicht ja doch ein klein wenig. Mehr geht es um seine tägliche Neueinschätzung über Gut und Böse. Dinge, über die man sich als normaler Mensch wenige bis überhaupt keine Gedanken macht. Ich begegne Dingen, Menschen und Situationen, die ich ohne groß zu überlegen in eine der beiden Schubladen stecke. Für besondere Gelegenheiten gibt es noch einige wenige Grauschubladen. Aber über den Daumen gepellt schert man sich nicht groß um diese Einteilung, man vertraut auf seinen gesunden Menschenverstand, auch wenn dieser von außen vielleicht oftmals in Frage gestellt wird. Denn bekanntlich sind die Grenzen für die Gut-Böse-Einteilung von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Tolleranzgrenze verschiebbar.
John gehört somit zu den wenigen Menschen, die diese Einteilung bewusst wahrnehmen, eben weil er von Haus aus nicht darauf vertrauen kann, dass sein Kopf eine einigermaßen vernünftige Einteilung selbst auf die Reihe bekommt. So erlebt er viele Situationen weitaus bewusster, als es ein herkömmlicher Mensch tut. Ich hätte auf den am Boden liegenden Mann so lange eingeschlagen, bis er tot gewesen wäre. Das Risiko, dass dieser Mistkerl noch einmal aufsteht, wäre es mir nicht wert gewesen zumindest zu versuchen nicht zu morden. Ebenfalls wäre es für mich wahrscheinlich außer Frage gestanden jemandem, der einem Freund oder einem Familienmitglied Schaden zufügt, zumindest mal einen kräftigen Tritt in den Bauch oder einen anständigen Fausschlag auf die Nase zu verpassern, wenn ich denn die Gelegenheit dazu bekomme. Einfach der Gerechtigkeit wegen. Ich hätte ihn sicher nicht umgebracht, aber für mich wäre diese Entscheidung in die Sparte 'logisch' gefallen. Ich hätte mir da nicht großartig den Kopf darüber zerbrochen, dass ich ihm gar nichts tun darf oder ihn doch ein wenig quälen soll. Für mich gibt es eine klare Grenze zwischen ein wenig Rache und der [grausamen] Ermordung einer Person. Deshalb bewundere ich den Hauptchara bis zu einem gewissen Punkt. Ein wenig hat es mich gestört, dass er dadurch doch auch gewisse Risiken eingegangen ist, ebenso dass John eher sich selbst die Schuld gibt jemanden nicht gerettet zu haben, als die Schuld bei dem zu suchen, der das Leben dieser Person mutwillig aufs Spiel gesetzt hat. Einfach aus eigener Unfähigkeit heraus oder emotionaler Überreaktion.
John ist im Laufe dieses Buches gewachsen, ist reifer geworden. Hat nicht zuletzt auch seine eigenen Regeln etwas gelockert, um mehr Mensch zu werden, wenngleich nicht bewusst. Während mich seine verbohrten Regeln zu Anfang des Buches noch gestört haben, fand ich den John im Laufe des Buches, der sich entwickelt, auch mal ein Risiko eingeht und seine Möglichkeiten nutzt, super. Ich erwarte eine vergleichbare Entwicklung im nächsten Band, auch wenn ich die Befürchtung hege, dass die Entwicklung eher rückgängig sein wird.
Man kann es einfach nicht bereuen, Den Wells Bücher gelesen zu haben. Sie mögen nicht die eine glänzende Perle inmitten eines Haufens von Mist sein, aber eine schöne Glasmurmel tut es auch und man kann sich viele Stunden [an ihrer einfachen Schönheit] erfreuen =)
__________________ "Sobald ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich Bücher; und wenn noch was übrig bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung." - Desiderius Erasmus
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25.06.2010 09:32 |
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TheAlice

Kaiser
Dabei seit: 23.03.2008
Beiträge: 1.494
Herkunft: München
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Muss man das erste Buch kennen, um dieses hier genießen zu können?
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06.08.2010 20:48 |
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Malala

Mitglied
 

Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 49
Herkunft: Wien / Österreich
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| Zitat: |
Original von TheAlice
Muss man das erste Buch kennen, um dieses hier genießen zu können? |
Ich kannte den ersten Teil nicht und mir hat es das Lesevergnügen nicht verdorben!
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06.08.2010 21:06 |
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Jasmin87

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 24.08.2008
Beiträge: 2.729
Herkunft: Niederbayern/Baden
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| Zitat: |
Original von TheAlice
Muss man das erste Buch kennen, um dieses hier genießen zu können? |
Also ich finde schon, dass man den ersten Teil vorher lesen sollte
__________________ Liebe Grüße,
Jasmin
"Killer" von Derek Haas
Tauschticket
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07.08.2010 09:47 |
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