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Morgan Callan Rogers - Rubinrotes Herz, Eisblaue See |
Kristin

Routinier
 

Dabei seit: 16.08.2008
Beiträge: 281
Herkunft: aus einer schönen Gegend
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| Morgan Callan Rogers - Rubinrotes Herz, Eisblaue See |
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Morgan Callan Rogers – Rubinrotes Herz, Eisblaue See
Verlag: Mareverlag
HC: 427 Seiten
OT: Red Ruby Heart in a Cold Blue Sea
Übersetzer: Claudia Feldmann
Inhalt
Ein Fischerdorf an der Küste Maines, am nordöstlichsten Zipfel der USA. Dicht an dicht schmiegen die Häuser sich an die Granitfelsen. Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter inmitten der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang gehen. Die kleinen Reibereien zwischen ihrer lebenshungrigen Mutter Carlie und dem bodenständigen Vater können das Leben der Elfjährigen nicht ernsthaft erschüttern. Bis Carlie eines Tages spurlos verschwindet. Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Die Frage, ob ihre Mutter Opfer eines Verbrechens wurde oder freiwillig ging, wird Florine in den folgenden Jahren ständig begleiten. Und sie muss mit der Zumutung fertig werden, dass das Leben um sie herum trotzdem weitergeht: Ihr Vater bandelt wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends, und ihr bester Freund hat nur noch Augen für seine neue Freundin. Doch Florine lässt sich nicht beirren und gibt das Warten auf die Rückkehr der Mutter nicht auf. Schlagfertig und mit einem ganz eigenen Humor erzählt sie davon, was es heißt, sich treu zu bleiben und sein Glück zu finden.
Autor
Morgan Callan Rogers, Jahrgang 1052, geboren und aufgewachsen im Bundesstaat Maine, umgeben von Stränden, Schiffswerften und Fischerdörfern, hat ihr Herz an diese Gegend verloren und lebt noch heute in der Hafenstadt Portland. Sie studierte Anglistik und veröffentlichte mehrere Essays und Erzählungen.
Meinung
Nachdem wir um ein Haar ein Sommerhaus abgefackelt hätten, wurde beschlossen, dass meine Freunde und ich uns bis zum Schulbeginn im September nicht mehr sehen durften. Es war Juli 1963, ich war elf Jahre alt, und Carlie, meine Mutter nahm mich unter ihre Fittiche.
Da geht das Leben für Florine noch seinen gewohnten Gang, sie darf zwar ihre Freunde nicht sehen und die Tage vergehen im alltäglichen Einerlei, doch alles ist noch so, wie es eben ist. Dann aber unternimmt Florines Mutter Carlie eine Kurzreise, von der sie nicht zurückkehrt. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war.
Für Florine, die an ihrer Mutter hängt, geht eine Welt unter, und ihr Dasein wird zum Kampf. Ein Kampf gegen das Vergessen, gegen das Einfach -So-Weitermachen, gegen das Schwinden der Hoffnung.
Feinfühlig, aber niemals kitschig erzählt die Autorin vom langsamen Erwachsenwerden Florines, von der Zeit, die sich Pubertät nennt, und weder für Florine noch für ihre Familie und Freunde leicht ist, und von Leuten, die sehr wohl ihre Ecken und Kanten haben und doch nie aufhören, für Florine da zu sein.
Das Buch handelt vom ständigen Aufbegehren und der ersten Liebe, vom Zusammenhalt und Zusammenbruch, von Freundschaft und von Tod – große Themen, die die Autorin wunderbar meistert, die sie so mitreißend und voller Spannung erzählt, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt.
__________________ Li + Belle
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12.10.2010 08:39 |
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buzzaldrin

Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 31.12.2007
Beiträge: 3.769
Herkunft: Bremen
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Danke für die schöne Rezension. Titel und Cover schrecken mich ja eher ab, aber deine Rezension überzeugt mich ja doch - ich werde mir das Buch auf jeden Fall demnächst mal genauer im Buchladen anschauen.
__________________ flickr
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12.10.2010 14:47 |
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MariaMagdalena

Routinier
 

Dabei seit: 30.09.2009
Beiträge: 289
Herkunft: NRW
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Ich hab es hier schon liegen. Das Cover hat mich in der Buchhandlung auch abgeschreckt, aber nach der super Bewertung von Christine Wetsermann musste ich es kaufen. Um so mehr freut mich auch dei Rezi hier.
Ich werde es alsbald lesen.
__________________ Liebe Grüße Maria
Arroganz ist die Kunst, auf die eigene Dummheit stolz zu sein
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15.10.2010 10:55 |
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FrauWilli

Kaiser

Dabei seit: 12.12.2008
Beiträge: 1.239
Herkunft: OWL
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Ich kann Kristins Rezi voll und ganz zustimmen.
Ein ganz wunderbares Leseerlebnis und eine der rührendsten Stelle war für mich als
| Spoiler |
die Frauen der Kleinstadt aus den Kleidern von Florines Mutter eine Patchwork-Decke genäht haben, mit der sie sich abends zugedeckt hat -
an der Stelle hatte ich einen richtigen Kloß im Hals sitzen. |
Das Cover fand ich garnicht so schlimm, und bei näherem Hinsehen finde ich es sogar recht hübsch.
10 Punkte
__________________ Herzlichst, FrauWilli
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Ich habe mich entschieden glücklich zu sein, das ist besser für die Gesundheit. - Voltaire
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15.10.2010 14:13 |
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Kristin

Routinier
 

Dabei seit: 16.08.2008
Beiträge: 281
Herkunft: aus einer schönen Gegend
Themenstarter
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Ja, das fand ich auch ganz aufwühlend.
Mir gefallen die Farben des Covers, und vom Motiv her passt es zur Handlung.
Aber dafür muss man es erst lesen.
__________________ Li + Belle
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15.10.2010 18:28 |
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vorleser

Kaiser

Dabei seit: 03.04.2007
Beiträge: 1.132
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Ich stimme Kristins Rezi auch zu. Keiner der Charaktere ist glatt gezeichnet. Man fühlt und leidet mit und ich hatte mehr als einmal einen dicken Kloß im Hals. Ein wunderbares Buch.
__________________ Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein. (Simone de Beauvoir)
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05.01.2011 17:24 |
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schlummerschaf

Foren As
   

Dabei seit: 09.12.2009
Beiträge: 86
Herkunft: Bregenz
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„Seine Hände berührten mich auf eine Weise, die nicht wehtat. Als wüsste er genau, wo all meine Narben waren.“
Das ist die wundervolle Geschichte von Florine, die in einem Fischerdorf an der Küste Maines aufwächst. Als ihre Mutter spurlos verschwindet als Florine elf Jahre alt ist, beginnt ein schwerer Weg des Loslassens und Erwachsenwerdens für das Mädchen. Es ist eine Geschichte, die sich anfühlt als säße man in einer engen aber gemütlichen Schiffskajüte und hörte dabei zu, wie jemand seine Lebensgeschichte erzählt. Unspektakulär, voller Farben und Details und doch so fesselnd, dass man keine Sekunde weghören kann. So unheimlich stark ist Florines Erzählung, so tief fühlt man den Verlust, der ihr Leben begleitet, dass man das Buch am Ende zuklappt wie man eine alte Freundin in den Arm nimmt. Traurig über den Abschied, der über der Begegnung schwebt, froh sie zu kennen und zutiefst berührt von ihrer Nähe.
Wer es noch nicht gelesen hat, dem kann ich nur raten, sich mit einer großen Kanne Tee als Vorrat vor einen Kamin oder in eine Schiffskajüte zu setzen und mit Morgan Callan Rogers zauberhafter Geschichte nach Maine zu reisen.
9 von 10 Punkten!
Liebe Grüße, Waltraud
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von schlummerschaf: 25.01.2011 20:12.
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25.01.2011 20:11 |
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Calliope

Routinier
 

Dabei seit: 23.08.2010
Beiträge: 257
Herkunft: Ruhrgebiet
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Ich habe das Buch gelesen, weil Christine Westermanns Rezension beim WDR so positiv ausgefallen ist. Sie sagte, sie habe am Ende sogar geweint.
Mir gefällt das Buch gut, aber ich hatte irgendwie noch etwas mehr erwartet. Die Geschichte ist toll und die Autorin schafft es, dass Florines Entwicklung im Laufe der Jahre glaubhaft wird (am Anfang ist sie noch ein Kind, am Ende eine junge Frau). Die "Dorf"bewohner sind wunderbar einfach und liebenswert, Florines Freundschaft zu Dottie, ihrer besten Freundin, ist schön unkitschig. Insgesamt hat das Buch eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht, am Ende war ich dennoch ein klein wenig enttäuscht, obwohl ich nicht sagen kann, warum.
Möglicherweise waren die tollen Rezis dran schuld...
Ich gebe 8 von 10 Punkten.
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26.01.2011 12:32 |
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Sabine73

Routinier
 

Dabei seit: 10.09.2008
Beiträge: 310
Herkunft: Österreich
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| Rubinrotes Herz, eisblaue See - Morgan Callan Rogers |
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Produktinformation lt. Amazon
Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Mareverlag; Auflage: 6. (27. Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783866481312
ISBN-13: 978-3866481312
ASIN: 3866481314
Originaltitel: Red Ruby Heart in a Cold Blue Sea
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,8 cm
Die Autorin
Morgan Callan Rogers, Jahrgang 1952, geboren und aufgewachsen im US-Bundesstaat Maine, umgeben von Stränden, Schiffswerften und Fischerdörfern, hat ihr Herz an diese Gegend verloren und lebt noch heute in der Hafenstadt Portland. Sie studierte Anglistik und veröffentlichte mehrere Essays und Erzählungen. »Rubinrotes Herz, eisblaue See« ist ihr erster Roman.
Inhalt - in eigenen Worten:
Maine im Juli 1963: Die 11-jährige Florine Gilham verlebt in ihrer Heimat, dem kleinen Fischerdorf The Point, einen schönen Sommer und unternimmt sehr viel mit ihrer Mutter Carlie. Doch die Idylle wird durch die Streitereien ihrer lebenshungrigen, jungen Mutter und ihrem bodenständigen Vater Leeman getrübt. Während eines Kurzurlaubs mit ihrer Freundin Patty verschwindet Carlie im August 1963 spurlos. Die Nachforschungen ergeben nichts Brauchbares und alle Spuren verlaufen im Sand. Dadurch verändert sich das Leben des Mädchens von Grund auf: Florine versteht die Welt nicht mehr und vermisst ihre Mutter schmerzlich, ihr Vater verfällt immer mehr dem Alkohol und einzig Florines Großmutter bietet der Heranwachsenden Halt. Wird Carlie, der Mittelpunkt im Hause Gilham, irgendwann zurückkehren?
| Spoiler |
| Die Zeit vergeht und Florine reagiert heftig, als die Verkäuferin Stella den Platz an Leemans Seite einnimmt. Denn Florine hat das Gefühl, dass Carlie damit verdrängt wird und wehrt sich mit aller Kraft dagegen. Als Stella zu Leeman zieht, hält es das Mädchen nicht mehr aus und zieht zu ihrer Großmutter "Grand", die sie gern aufnimmt, doch ihre Mutter fehlt der Heranwachsenden sehr und sie kann nicht verstehen, warum Carlie ihre Familie verlassen hat... |
Meine Meinung
Über "Rubinrotes Herz, eisblaue" See habe ich nur Gutes gehört & gelesen und auch mich hat dieser Debütroman von Morgan Callan Rogers bewegt.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Florine, deren junge Mutter Carlie (eine einfallsreiche, liebenswerte Kellnerin) spurlos während eines Urlaubs verschwindet und Florine und ihren Vater allein zurücklässt. Niemand weiß, was geschehen ist und das Leben im Hause Gilham läuft immer mehr aus dem Ruder, denn die lebenslustige und liebevolle Carlie hat alles zusammengehalten. Nun aber trinkt ihr Vater, ein Hummerfischer, immer mehr Alkohol und sorgt sich wenig um seine Tochter. Gottseidank gibt es noch Grand, eine großherzige und gottesfürchtige Frau, die sich fürsorglich um ihre Enkelin kümmert. Können sie miteinander die Lücke schließen, die Carlies Verschwinden hinterlassen hat?
| Spoiler |
Allerdings kann ich nicht ganz verstehen, warum Florine nach dem Unfall mit Andy die Schule abbricht, sich so gehen lässt und sich letztendlich damit zufrieden gibt, nach dem Tod ihrer Grand, Pullover zu stricken und Brot zu backen... Und auch die Beziehung mit dem reichen Andy bzw. wie er sie behandelt und dass er augenscheinlich drogenabhängig ist, gefällt mir nicht wirklich.
Außerdem erfährt der Leser nie, was mit Carlie wirklich passiert ist - sehr schade... |
Florine Gilham lernt schon in jungen Jahren, dass das Leben nicht immer gerecht ist, als es ihr die Mutter nimmt. Die 11-jährige weigert sich lange, das Verschwinden ihrer Mutter zu akzeptieren und lässt ihre Gefühle, wie Zorn oder Wut, allzu gern an ihrer Umwelt aus. Und auch wenn Florine kein einfacher Charakter ist, so kann man ihre Empfindungen meistens doch verstehen und mit ihr fühlen.
Alle Figuren wurden überaus authentisch sowie facettenreich gestaltet und fügen sich harmonisch ins Geschehen ein. Jeder hat seine Probleme und sein Päckchen zu tragen. Neben der beharrlichen Florine hat es mir besonders ihre Großmutter angetan, die immer für ihre Mitmenschen da ist und liebend gern "What a friend we have in Jesus" singt.
Diese emotionale Geschichte beginnt im Sommer 1963 und endet im Sommer 1970. Wir sehen Florine beim Erwachsenwerden zu und erleben mit, wie sie die Probleme mit ihrem Vater und ihr Leben meistert. Obwohl die Story durch große Traurigkeit und Melancholie geprägt ist, hat mich die Willensstärke bzw. die Weiterentwicklung der Hauptperson beeindruckt und es blitzt immer wieder ein Hoffnungsschimmer auf, der die Gilhams nach vorne sehen lässt. Kleines Manko: Mit dem Handlungsverlauf bin ich nicht immer einverstanden (siehe Spoiler oben), außerdem kommen ein paar (für mich) unnötige Passagen vor.
Ich-Erzählerin Florine berichtet selbstkritisch und glaubhaft über ihr Leben als Jugendliche und lässt uns an ihrer Gedanken- und Gefühlswelt Anteil haben. Das Thema Verlust und Tod wurde hier überzeugend umgesetzt und zeigt uns, wie Menschen damit umgehen. Und auch Freundschaft sowie Gemeinschaft ziehen sich das durch das ganze Buch. Als Schauplatz wurde ein idyllisches Fischerdorf in Maine gewählt und die Lebensweisheiten bzw. der Zusammenhalt und der besondere Humor der Dorfbewohner, die sich ihren Lebensunterhalt großteils durch Fischfang verdienen, haben mir gut gefallen. Die Autorin bringt die besondere Atmosphäre von The Point auf den Punkt.
Morgan Callan Rogers wartet mit einem gefühlsbetonten Schreibstil auf, der teilweise so traurig ist, dass man Taschentücher benötigt. Jüngeren Erwachsenen würde ich dieses Werk allerdings nicht empfehlen, dass vor allem das letzte Drittel wegen diverser Sex-Szenen und Ausdrücke nicht für Jugendliche geeignet ist.
Fazit:
Der passende Buchtitel "Rubinrotes Herz, eisblaue See" täuscht vielleicht unbewusst leichte Lektüre vor, was aber definitiv nicht der Fall ist. Denn dieser gefühlsintensive Roman regt zum Nachdenken an und berührt seine Leser. Dafür vergebe ich wunderbare 8 Punkte.
__________________ Liebe Grüße, Sabine
Kommt mich mal besuchen! Hier entlang zu meinem BÜCHERSÜCHTIG-Blog
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24.05.2011 10:17 |
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Sunlight

Routinier
 

Dabei seit: 12.05.2005
Beiträge: 324
Herkunft: Nähe München
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Wenn mir jemand gesagt hätte, dass das Buch nur so vor sich hin plätschert, hätte ich es wahrscheinlich nie gelesen. Und das wäre schade gewesen. Denn es hat mir trotzdem gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie Florine mit der Trauer umgeht, wie sie zurück in ihr Leben findet und was alles in ihrer Pubertät und danach passiert.
Ein schönes Buch über Trauer, Familie, Liebe und das Erwachsenwerden.
__________________
Wir beide irgendwann
Mein GoodReads Profil
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12.11.2011 08:42 |
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Katja

Kaiser

Dabei seit: 01.02.2004
Beiträge: 1.268
Herkunft: Niedersachsen
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Für mich zählt das Buch schon jetzt zu meinen persönlichen Lesehighlights 2012. Über Kossi war ich darauf aufmerksam geworden, und hab direkt zugegriffen als es den Roman jetzt endlich als Taschenbuch gab.
Ja, die Geschichte plätschert vor sich hin. Aber auf so eine angenehme Weise, dass ich sofort von Florines Welt in Maine gefangen war. Es ist ein leiser Roman, und doch mit soviel Tiefgang.
Ein sehr gefühlsintensives Buch, was noch lange nachwirkt.
Alleine das Ende gefällt mir persönlich nicht
. Deswegen 8 von 10 Sternen von mir.
__________________ LG Katja
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es ,
alles beim alten zu lassen .
Und gleichzeitig zu hoffen , das sich etwas ändert."-Albert Einstein ."
"FÜNF "- Ursula Poznanski
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28.02.2012 12:50 |
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träumerle

Haudegen
  

Dabei seit: 27.03.2008
Beiträge: 666
Herkunft: Wald
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Mir hat das Buch auch gut gefallen. Aber es ist doch ein bißchen langweilig. Ich finde es schade, das einiges gar nicht abgeschlossen wird. Aber so zwischendurch ist es ganz okay.
__________________ Eine Lösung habe ich.Leider paßt es nicht zu meinem Problem!
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27.06.2012 15:16 |
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killerbinchen

König
   

Dabei seit: 15.01.2007
Beiträge: 955
Herkunft: Schleswig-Holstein
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Ein absolut tolles 9-Punkte-Buch, das bei mir im Regal (und auch im Herzen) direkt neben "Wer die Nachtigall stört" stehen wird.
Der leichte Schreibstil führt einen schnell und tief in die Welt Florines hinein - und so bald möchte man nicht wieder auftauchen.
| Spoiler |
| Sehr ungewöhnlich, dass das Verschwinden der Mutter nicht aufgeklärt wird - aber überhaupt nicht schlimm, da man sich ja denken kann, wer es war. |
Lasst euch nicht von Titel oder Cover abschrecken! Es täuscht.
Gruß vom killerbinchen
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Tania Douglas; Die Ballonfahrerin des Königs (Lieblingsbuch-Lese-Event)
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06.05.2013 21:44 |
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Impressum
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