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Sprecher für die Toten - Orson Scott Card |
saz

Lebende Forenlegende


Dabei seit: 10.05.2004
Beiträge: 2.061
Herkunft: Dresden
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| Sprecher für die Toten - Orson Scott Card |
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Erschienen bei Lübbe-Verlag, 1992
Das Buch ist die Fortsetzung von "Das große Spiel", in dem Ender, als Kämpfer für die Menschheit, ohne Wissen eine andere, bedrohlich erscheinende Spezies (die Bugger) ausgerottet hat.
Seit dem Xenozid von Ender an den Buggern sind Jahrhunderte vergangen und die Menscheit hat sich ins Weltall auf verschiedenste Planeten ausgebreitet. Auf einer dieser neu besiedelten Welten, Lusitania, wurde eine intelligente Lebensform entdeckt, die Piggies. Der Sternkongress entscheidet, die Einmischung in deren Leben minimal zu halten und so wird ein Schutzzaun um die menschliche Siedlung errichtet - nur einige wenige Forscher Lusitanias dürfen diesen durchqueren und die Piggies besuchen. Schließlich sterben unter mysteriösen Umständen zwei dieser Forscher, Pipo und dessen Sohn Libo, und die Menschen beginnen Zweifel zu hegen, ob ein friedliches Zusammenleben mit den Piggies überhaupt möglich ist. Und so macht sich Ender als Sprecher für die Toten auf nach Lusitania, um einen weiteren Xenozid zu verhindern...
Da mir "Das große Spiel" sehr gut gefallen hatte, waren meine Erwartungen an diesen Folgeband hoch - und wurden nicht enttäuscht. Orson Scott Card schafft es den Leser schon nach wenigen Seiten in die Geschichte zu ziehen, es entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Da ist einerseits Ender - von dem kaum jemand weiß, dass er DER grausame Ender ist, der den Xenozid begang, vielmehr ist er als genialer Sprecher für die Toten bekannt - aber auch die Familie rund um Pipo und Libo und natürlich die Piggies selbst, deren Schicksal auf dem Spiel steht.
Auch wenn derzeit den Menschen keine andere intelligente Lebensform bekannt ist und somit die Frage des Umgangs mit solchen Wesen eher fern scheint, ist dies bei weitem nicht das einzige was Card in seinem Buch diskutiert. Es geht durchaus auch um das Zusammenleben der Menschen, sei es in Familie, Stadt, Religion oder Staat. Ein unterhaltsames und doch nachdenklich stimmendes Buch!
Sehr schade, dass es auf Deutsch derzeit nicht mehr verlegt wird. Gebraucht ist es aber für einen akzeptablen Preis noch zu bekommen.
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"Es gibt einen Fluch, der lautet: Mögest du in interessanten Zeiten leben!" [Echt zauberhaft - Terry Pratchett]
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von saz: 17.03.2011 10:37.
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17.03.2011 10:34 |
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LyFa

Routinier
 

Dabei seit: 31.03.2011
Beiträge: 437
Herkunft: Hessen
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Die Xenozid Trilogie ist genial, einer meiner LieblingsSF und jetzt seh ich bei Amazon das mir Band 4 : Enders Kinder fehlt...59 Euro und ich kann ihn dazu kaufen >.<
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Dämonenjäger Murphy
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30.03.2012 21:29 |
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kassandra55
Jungspund

Dabei seit: 12.02.2012
Beiträge: 15
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Mich hat das Buch seinerzeit nicht so recht mitgerissen. Es waren einfach zu viele Längen darin, also Phasen, in denen wenig bis nichts passierte. Allerdings hatte ich "Enders Game" damals noch nicht gelesen, so daß es vielleicht auch die fehlenden Zusammenhänge waren, die den negativen Eindruck mit ausgelöst haben.
__________________ Neuerscheinung: Götterdämmerung: Die Gänse des Kapitols
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31.03.2012 14:11 |
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