ehradinger
Jungspund

Dabei seit: 25.01.2010
Beiträge: 9
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| Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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Hallo alle miteinander.
Ich wüsste gerne mal, wie es euch mit Facebook & Co geht.
Ich bin seit etwa einem Jahr "drin" und überlege jetzt ernsthaft, alle sozialen Netzwerke zu kappen.
Ich bin inzwischen bei: Facebook, Google+, XING, habe zwei Blogs, einen monatlichen Newsletter und natürlich meine Webseite, die ich pflege.
Langsam wächst mir das alles über den Kopf, und ich sehne mich zurück nach den Zeiten, wo ich mehr Zeit hatte zum Schreiben.
Meine Alibi-Ausrede ist immer, dass ich das alles brauche, um Werbung für mich zu machen - und ich bilde mir ein, es funktioniert. Aber wenn ich 2/3 des Tages mit "social marketing" beschäftigt bin und nur noch den Rest schreibe, komme ich nicht mehr dazu, Bücher zu beenden, die ich bewerben kann.
Ich denke jetzt dran, zumindest die größten Zeitfresser wie FB und G+ zu kappen und mich auf die Blogs und den Newsletter zu konzentrieren, wenn ich etwas zu sagen habe.
Manchmal wünsche ich mir Postkutschen-Zeiten zurück ...
Ich wüsste gerne, wie es euch damit geht.
LG
Elli
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14.08.2011 08:20 |
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Tom
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 24.06.2004
Beiträge: 4.765
Herkunft: AUUUUUS Berlin
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| RE: Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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Hallo, ehradinger.
| Zitat: |
| Meine Alibi-Ausrede ist immer, dass ich das alles brauche, um Werbung für mich zu machen |
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem PR-Agenten, der für ein paar nicht ganz unbekannte Autoren tätig ist. Wir haben uns u.a. über Facebook unterhalten. Einer seiner Autoren verweigert das zum Leidwesen dieses Agenten, weil er (der Autor) der Meinung ist, da nicht nur viel Zeit (das einzige wirklich kostbare Gut, das es gibt) zu verbraten und Ideen zu verheizen (und, davon abgesehen, zum überwiegenden Teil mit Vollobst in Kontakt zu stehen), wohingegen der Agent der Meinung ist, diese Form von Marketing wäre die Zukunft. Also hätte er eine Fansite für den Autor eingerichtet, die inzwischen um die 1.500 "Gefaller" verzeichnet. Der Autor tritt dort nicht selbst in Erscheinung, wohl aber der Agent, zuweilen unter dem Namen des Autors. Übrigens hat dieser Autor nach Verlagsangaben bisher um die 500.000 Exemplare seiner Bücher verkauft.
Nunwohl. Ich fragte ihn, worin denn der Marketingeffekt von Facebook bestünde - vor allem vor dem Hintergrund, dass sich dieser Autor sowieso sehr ordentlich verkauft. Er fing an, mir vorzurechnen, dass, wenn nur 10 Prozent der Fans ... und schon stockte er. Zehn Prozent, das wären dann 150. Ich fragte gegen, mit welchem Zeitaufwand er denn diese 10 potentiellen Prozente dazu bringen würde, etwas zu kaufen, und warum die nicht sowieso gekauft hätten, schließlich wären sie ja schon Fans. Kurz darauf haben wir das Thema gewechselt.
Rechnen wir's mal so. Wenn ich pro Tag eine Stunde mit Facebook verbringe und damit zwei Leute dazu bewege, eines meiner Bücher zu kaufen, habe ich einen Euro zwanzig verdient, netto vor Steuern. Wenn es schon zwanzig Leute sind, was m.E. in den Bereich "Utopie" fällt, wären es immerhin zwölf Euro. Ja, es gibt virale Marketingkampagnen, die wirklich erfolgreich sind, aber jeder Trick funktioniert nur einmal, höchstens zweimal - danach sind die Leute genervt und abgefrühstückt. Wer mit kleinen und kleinsten Auflagen rechnet, wird sich über diese zwei oder zwanzig Leute freuen, aber dann handelt es sich erstens nicht um Schriftstellerei und zweitens nicht um Marketing, sondern Bettelei. Diese Argumentation zieht also nicht. Soziale Netzwerke sind auf dieser Ebene kein oder kaum ein Marketinginstrument. Bücher verkaufen sich auf anderen Wegen. Möglicherweise durchaus "über" Facebook, wenn etwa fünfhundert Leute auf ihren "Pinnwänden" vom Buch schwärmen und es einen Multiplikatoreneffekt gibt. Aber diese Form von Selbstbewerbung ist ansonsten in erster Linie peinlich - und ineffektiv. Facebook ist gut dafür, um mit Fans in Kontakt zu treten und zu bleiben, um Neuigkeiten und Termine zu verbreiten, aber es ist keine Verkaufsplattform.
Ansonsten gilt für soziale Netzwerke das, was zuvor schon für Kurznachrichten, Mail und das Internet selbst galt: Wer sich zu sehr darauf einlässt, in den Strudel der Belanglosigkeit gerät und nicht mehr zwischen echtem Nutzen und reiner Zeitfresserei zu unterscheiden in der Lage ist, wird solche Systeme irgendwann als Belastung empfinden. Wer aber gezielt und planmäßig damit umgeht, kann es zu seinem Vorteil nutzen. Der fällt möglicherweise gering aus - kein Problem, dann investiert man eben auch wenig(er) Zeit. Man muss ja nicht von allen "Freunden" lesen, dass sie gerade gepupt, geschneuzt, gefressen oder den Köter ausgeführt haben. Und das auch noch kommentieren. Denn all diese "Freunde" werden auch morgen wieder furzen, kommentiert wie unkommentiert. Ihre und Deine Welt geht nicht unter, wenn sie das erstens nicht mitteilen und/oder Du es zweitens ignorierst. Die hohe Kunst der Kommunikation besteht darin, zwischen Nachricht und Dampfgeplauder unterscheiden zu können. Ersteres findet man durchaus bei Facebook und Co., aber sehr viel mehr von zweiterem. Es ist erlernbar, sich auf das (wenige) wichtige zu konzentrieren.
__________________ Herzlich,
Tom
Toms Site
Facebook
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31.08.2011 22:22 |
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Magic

Foren As
   
Dabei seit: 07.11.2008
Beiträge: 79
Herkunft: NRW
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| RE: Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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Ganz Unrecht hast Du sicher nicht. Ich sehe mich auch täglich sehr massiv von Facebook verführt
. Zumeist unterwerfe ich mich dem nicht einmal ungern. Man kann Kontakte knüpfen, aus denen sich ggf. wiederum interessante neue Bekanntschaften entwickeln.
Aber es stimmt wohl - man lässt sich immer wieder vom Schreiben ablenken, könnte weit mehr schaffen. An manchen Tagen ist das richtig übel. Dennoch halte ich es für eine werbewirksame Plattform, mit dem es auch dem unbedeutend kleinen Autor möglich ist, die Massen zu erreichen
__________________ http://www.facebook.com/pages/Claudia-Schwarz/126346507511581?ref=hl
http://www.schwarz-claudia.de/
http://www.amazon.de/Hochlandfuchs-Claudia-Schwarz/dp/3943596303/ref=pd_rhf
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22.02.2012 23:21 |
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LiliavanLuzien

Grünschnabel
Dabei seit: 22.08.2012
Beiträge: 8
Herkunft: Berlin
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| RE: Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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Lieben Dank für eure Erfahrungsberichte. Dachte darüber nach, bei Facebook einzusteigen. Allein, es mangelt an verfügbarer Zeit.
Entweder dort richtig mitmischen oder bleiben lassen, das schließe ich aus euren Beiträgen.
Gruß Lilia
__________________ Ich suche allerlanden eine Stadt,
Die einen Engel vor der Pforte hat.
Ich trage seinen großen Flügel
Gebrochen schwer am Schulterblatt
Und in der Stirne seinen Stern als Siegel.
Else Lasker-Schüler
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23.08.2012 12:14 |
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Tannenbernie
Foren As
   

Dabei seit: 18.05.2012
Beiträge: 87
Herkunft: Niederkassel
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| RE: Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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| Zitat: |
Original von LiliavanLuzien
Lieben Dank für eure Erfahrungsberichte. Dachte darüber nach, bei Facebook einzusteigen. Allein, es mangelt an verfügbarer Zeit.
Entweder dort richtig mitmischen oder bleiben lassen, das schließe ich aus euren Beiträgen.
Gruß Lilia |
Ich weiß nicht, ob ich das so unterschreiben würde. Binzwar auf Facebook präsent, aber sehe nur alle paar Tage mal kurz rein, ob ne Nachricht für mich da ist. Ansonsten poste ich in der Gruppe, die ich für meine Bücher gegründet habe, eben Neuigkeiten, aber das ist ja auch nur einmal im Monat oder so.
Eigentlich kann man mit absolut minimalem Aufwand dieses Medium problemlos nutzen und Fans mit Informationen bedienen. Einfach Gruppe gründen und Interessierte können sich dann selbst in diese Gruppe einladen. Gehst du einmal im Monat online, postest du deine neuesten News und alle Gruppenmitglieder bekommen die Info.
Also von daher sicher maximale Wirkung bei minimalem Aufwand. Warum man sich Stunden dort bewegen sollte, weiß ich nicht, lässt sich alles in Minuten oder Sekunden machen.
__________________
Der vergessene Mond - Die Fantasy Buchreihe
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23.08.2012 16:35 |
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LiliavanLuzien

Grünschnabel
Dabei seit: 22.08.2012
Beiträge: 8
Herkunft: Berlin
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| RE: Facebook & Co - wem wird das auch zuviel? |
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Hallo Tannenbernie,
wäre eine eigene, gut gepflegte Homepage eventuell sinnvoller?
Wer von euch Büchereulen setzt denn auf Homepage statt Facebook?
Bin auf eure Antworten erpicht!
Bis dahin Lilia
__________________ Ich suche allerlanden eine Stadt,
Die einen Engel vor der Pforte hat.
Ich trage seinen großen Flügel
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Und in der Stirne seinen Stern als Siegel.
Else Lasker-Schüler
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27.08.2012 13:54 |
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CorinnaV

Routinier
 

Dabei seit: 07.07.2009
Beiträge: 367
Herkunft: Refsvindinge, Ørbæk, Dänemark
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Bei Facebook FINDE ich keine Freunde, aber ich bleibe in Kontakt zu denen, die ich habe (oder stelle den Kontakt wieder her zu denen, die ich früher mal hatte).
Für Leute, die in ihrem Leben so oft den Ort gewechselt haben wie ich, ist Facebook ein Geschenk des Himmels. Und ich rede nicht bloß vom Umzug in die Nachbarstadt.
Ja, ein paar Autoren habe ich auch als "Freunde" in der Liste. Ob sich die Werbung für einen Autor lohnt, kann ich nicht beurteilen, weiß ich nicht. Ich persönlich halte das für überbewertet. Bei Facebook suche ich mal aus Langeweile, ob ein Autor, dessen Buch mich angesprochen hat, auch da ist, und wenn ja, wird zugefügt. Aber als Werbeplattform, um auf ein neues Buch oder gar einen neuen Autoren aufmerksam zu werden? Doch eher nicht ...
Sich auf allzuvielen Plattformen herumzutreiben, hat vielleicht sogar eher den gegenteiligen Effekt á la "Der / Die hat es offenbar nötig" (Lesern, die sich in vielen Foren oder Plattformen tummeln, fällt das ja auch auf, ob ein Schreiber überall die Finger drin hat - und mich persönlich törnt das dann eher ab, so als Leser - es hat einen leicht sauren Beigeschmack, finde ich). Von daher wäre ich als Autor mit diesen Medien ohnehin eher vorsichtig ... zumindest in der Menge ...
Blogs lese ich übrigens überhaupt nicht, das finde ich zu 100% vergebliche Mühe seitens des Bloggers, das ist Zeitverschwendung in meinen Augen. Ich les ja auch keine Tagebücher. Und keine Autobiografien. Blogs sind langweilig. Meine Meinung.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von CorinnaV: 14.08.2011 08:38.
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14.08.2011 08:37 |
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Nikana

Kaiser

Dabei seit: 11.07.2005
Beiträge: 1.352
Herkunft: Karlsruhe
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| Zitat: |
Original von CorinnaV
Blogs lese ich übrigens überhaupt nicht, das finde ich zu 100% vergebliche Mühe seitens des Bloggers, das ist Zeitverschwendung in meinen Augen. Ich les ja auch keine Tagebücher. Und keine Autobiografien. Blogs sind langweilig. Meine Meinung. |
Zum Glück schreiben sie die Blogs ja nicht für dich, sondern für Leute, die gerne Blogs lesen und oft auch einfach nur für sich selbst.
Was Facebook angeht, stimme ich zu. Ich bin noch nie über Facebook auf einen interessanten Autor aufmerksam geworden und "like" auch nur wenige Autoren, weil es mir sonst auch zuviel wird. Bei Facebook fühle ich mich oft von Informationen überschwemmt und bin schon froh, dass ich das regulieren kann, indem ich z.B. so manches auf meiner Pinnwand ausblende und die Profile nach Lust und Laune gezielt aufrufe.
Elli, wenn es dir zuviel wird, dann ziehe einfach einen Schlussstrich. Du kannst dich ja z.B. wirklich auf dein Blog beschränken und die neuesten Postings automatisch auf Facebook veröffentlichen lassen (das geht mit so ziemlich jeder Blog-Software, oft sind Plugins nötig), dann schränkst du den Pflegeaufwand deines Facebook-Profils erheblich ein. Es wäre gut, dort ab und zu nach Kommentaren zu gucken, damit sich die Fans nicht im Stich gelassen fühlen, aber so richtig Arbeit macht das Profil dann kaum noch.
__________________ I don't suffer from insanity. I enjoy every minute of it.
Nikanas Krempelkiste - Geschichten und Bilder von unterwegs
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14.08.2011 08:51 |
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Bouquineur

Zeitloser Forum-Superstar
  

Dabei seit: 22.10.2006
Beiträge: 6.778
Herkunft: Köln
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| Zitat: |
Original von Nikana
Was Facebook angeht, stimme ich zu. Ich bin noch nie über Facebook auf einen interessanten Autor aufmerksam geworden |
Ich schon. Ohne Facebook wäre ich nie auf Elke Pistor oder Oliver Buslau gekommen.
ich schaue kaum noch auf Autoren-Websites oder Blogs, weil fast alle Autoren, deren Bücher ich gerne lesen, die aktuelleren Neuigkeiten über Facebook verbreiten. Und ja, ich habe auch schon neue Leute über Facebook kennen gelernt. Für mich ist das ein gigantisches Netzwerk, das ich auch als Netzwerk nutze, um für mich neue Dinge zu erschließen.
__________________
<-- Wanderbuchforum
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14.08.2011 09:26 |
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kleines-schaf

Tripel-As


Dabei seit: 25.05.2010
Beiträge: 150
Herkunft: Halle (Saale)
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Ich bin bei facebook - aber nur zum "im Kontakt bleiben"
Ich habe auch meine "Privatsphäre" sehr hoch eingestuft: Nichtmal "Freunde" können meine anderen "Freunde" sehen...
Zudem hab' ich auch eine kleine Homepage - aber ich bin kein Autor. Trotzdem finde ich, dass es sehr viel Aufwand ist.
Trotzdem verbringe ich am Tag vielleicht nur 5 Minuten auf facebook, meine Homepage braucht da aber schon ein bisschen mehr pflege.
Aber vielleicht ist das auch einfach nicht meins - das Web 2.0 .
Ich hab' das Ziel, mich irgendwann loszulösen. Ob ich das schaffe, das ist die andere Frage, aber erstmal abwarten, was aus Web 2.0 noch wird.
__________________

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14.08.2011 09:11 |
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maliena

Mitglied
 

Dabei seit: 12.07.2007
Beiträge: 31
Herkunft: Berlin
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ich persönlich verbringe auch sehr viel zeit bei facebook und co. das es mitunter zu viel zeit ist und das surfen dort auch in stress ausarten kann, fällt mir immer dann auf, wenn das internet nicht verfügbar ist. sprich im urlaub, oder wenn ich bei meinen eltern bin (sie wohnen auf dem land und das internet ist sooo langsam, das einem alles vergeht :D) wenn ich dann ein paar tage verzichtet habe, fühle ich mich richtig frei und denke, dass man diesen ganzen "mist" doch eigentlich gar nicht brauch. zurück im "normalen" leben, gehts dann aber meistens wie gehabt weiter...
__________________ "If you took all the people living in the hearts of the people on earth and added them up, how many would it be?" [be with you]
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14.08.2011 09:21 |
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maliena

Mitglied
 

Dabei seit: 12.07.2007
Beiträge: 31
Herkunft: Berlin
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oh sorry, jetzt seh ich erst, dass ich mich hier im forum "autoren unter sich" bewege. bin keine autorin, aber vllt interessiert meine meinung ja trotzdem :D
__________________ "If you took all the people living in the hearts of the people on earth and added them up, how many would it be?" [be with you]
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14.08.2011 09:24 |
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Sabine_D

Auserwählter Forumsretter
   

Dabei seit: 14.09.2006
Beiträge: 8.385
Herkunft: Nähe Hanau
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Ich kann bislang und werde auch zukünftig gut ohne diese Netzwerke leben können. Ich hatte mich mal bei WKW angemeldet aber bin nur sehr sporadisch dort mal online. Ich nutzte meine freie Zeit lieber dazu ein gutes Buch zu lesen oder mit Freunden im Biergarten einen trinken zu gehen.
__________________
Sabine
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Rainer M. Schröder - Liberty 9, Sicherheitszone

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14.08.2011 10:30 |
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Cornelia Lotter

Doppel-As

Dabei seit: 17.03.2011
Beiträge: 148
Herkunft: Baden-Würrtemberg
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Ich bin erst seit kurzem auf FB, hab das immer sehr abgelehnt und bin auch jetzt noch nicht begeistert. Hab auch nicht das Gefühl, dass es wirklich als Marketinginstrument taugt, frisst viel zu viel Zeit, manche Leute sondern nur Wortmüll ab, damit sie sich halt mal wieder gemeldet haben. Dumme Sprüche und eigenartigen Humor. Aber es gibt z.B.eine Self-publishing-Gruppe, da war schon Interessantes zu lesen. Denke, dass ich über kurz oder lang dort wieder verschwinden werde.
LG Cornelia
__________________ www.Autorin-Cornelia-Lotter.de
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21.08.2011 11:46 |
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Ulrike

Grünschnabel
Dabei seit: 20.08.2011
Beiträge: 4
Herkunft: Jena
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Ich habe mittlerweile zwei Facebook Seiten. Eine unter meinem richtigen Namen, wo ich Sachen ueber meine Buecher poste. Die behandele ich im Grunde wie eine Website, die jeder lesen koennte - also nix Privates usw. Ich akzeptiere da auch jeden als Freund, sehe es nur als Werbung. Keine Ahnung, ob's was bringt, aber es kostet nichts und da ich mittlerweile mit tausend Verlagen "Befreundet" bin, erfaert man ab und zu mal was, ohne dauernd auf die einzelnen Websites gehen zu muessen. Wie so ein Sammelbecken halt.
Meine andere Facebookseite ist uner Pseudonym und da sind nur "echte" Freunde und verwandte. Da poste ich dann halt Fotos, lasse auch mal Dampf ab usw. Aber auch nicht taeglich. Und die meisten Leute schreiben eh nur Muell auf Facebook , das ist leider wahr ...
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22.08.2011 16:09 |
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Cornelia Lotter

Doppel-As

Dabei seit: 17.03.2011
Beiträge: 148
Herkunft: Baden-Würrtemberg
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| Zitat: |
Original von Ulrike
Ich habe mittlerweile zwei Facebook Seiten. Eine unter meinem richtigen Namen, wo ich Sachen ueber meine Buecher poste. Die behandele ich im Grunde wie eine Website, die jeder lesen koennte - also nix Privates usw. Ich akzeptiere da auch jeden als Freund, sehe es nur als Werbung. Keine Ahnung, ob's was bringt, aber es kostet nichts und da ich mittlerweile mit tausend Verlagen "Befreundet" bin, erfaert man ab und zu mal was, ohne dauernd auf die einzelnen Websites gehen zu muessen. Wie so ein Sammelbecken halt.
Meine andere Facebookseite ist uner Pseudonym und da sind nur "echte" Freunde und verwandte. Da poste ich dann halt Fotos, lasse auch mal Dampf ab usw. Aber auch nicht taeglich. Und die meisten Leute schreiben eh nur Muell auf Facebook , das ist leider wahr ...
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Ulrike, so mache ich es auch, ich hab sogar 3, eine unter meinem richtigen Namen, eine unter meinem Pseudonym und dann noch eine Autorenseite, die aber, so hab ich das Gefühl, für die Katz ist, weil sowieso niemand drauf guckt oder was postet. Auf die Autorenseite hab ich von meiner Pseudonym-HP verlinkt. Aber wie schon gesagt, ich glaub nicht, dass all das was bringt...
LG Cornelia
__________________ www.Autorin-Cornelia-Lotter.de
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22.08.2011 20:56 |
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Salonlöwin
Unsterbliche Forenlegende
 

Dabei seit: 27.01.2005
Beiträge: 3.037
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| Zitat: |
| Original von Ulrike: Ich akzeptiere da auch jeden als Freund, sehe es nur als Werbung. |
Wenn ich das obige Zitat sehe und es mit der Threadüberschrift in Zusammenhang bringe, dann scheint das Problem doch hausgemacht zu sein.
Vielleicht ist in diesem Fall Weniger mehr und eine Konzentration auf das Wesentliche zielführender.
Auch ich komme hervorragend ohne Facebook und Co. zurecht, verstehe allerdings auch Autorenbemühungen, sich bestmöglich in der virtuellen Welt zu präsentieren. Wenn aber der eigene Auftritt quälend und zeitraubend wird, dann ist es höchste Zeit, sich zurückzulehnen, den Rechner abzuschalten und darüber nachzudenken, ob die gestreute Werbung und die Bearbeitung von Kontakten im Verhältnis zu den Erträgen steht. Wenn nicht, sollte gehandelt werden.
__________________ Liebe Grüße
Salonlöwin
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Salonlöwin: 22.08.2011 23:31.
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22.08.2011 23:08 |
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Rita

Haudegen
  

Dabei seit: 31.01.2007
Beiträge: 505
Herkunft: Baden-Baden
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Ich liiiebe Facebook.
Mir hat sich eine ganz neue und alte Welt aufgetan. Bekannte aus meiner Vergangenheit haben mich wieder"gefunden", worüber ich mich sehr gefreut habe, denn ohne facebook wäre das nicht möglich gewesen. Und ich habe bereits viele, viele nette neue Leute kennengelernt, mehrere von ihnen habe bereits quasi als "blind date" im wahren Leben getroffen. Auch diese realen Kontakte waren stets sehr, sehr angenehm. Auch viele Eulen treiben sich dort herum, so bleibt man mit ihnen auch privat in Kontakt.
Gleichzeitig bin ich auf facebook auch als Autorin mit einer eigenen Seite unterwegs und kann hier sehr zeitnah Dinge posten, von denen ich hoffe, dass sie meine "Fans" interessieren könnten, ich kann Bücher verlosen oder Gewinnspiele machen, auch mal einen Einblick in kleine private Bereiche gestatten - also, ich bin rundum zufrieden. Wenn man als Autorin den ganzen Tag am Schreibtisch hängt, ist man total froh, wenn man so unkompliziert Kontakt halten und neu schaffen kann. Auch der Blick über den Tellerrand auf die Seiten anderer Autoren inspiriert mich.
Also, mir ist die Zeit nicht zu schade, ich bin lieber auf facebook als vorm Fernseher.
Jetzt habe ich mich auch auf google plus angemeldet, um nichts zu verpassen, aber da weiß ich wirklich nicht, was das soll. Es ist dasselbe in grün, ich bin mit denselben Leute wie auf Facebook "bekannt". Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich bin skeptisch und werfe nur ab und zu mal einen kurzen Blick hinein.
__________________ Gruß - Rita
mein Blog
meine öffentliche Autoren- und Spaßseite auf Facebook
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23.08.2011 08:04 |
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Babyjane
Forum-Halbgott
    

Dabei seit: 23.01.2004
Beiträge: 10.745
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Ich finde es immer hochinteressant, wie Menschen, die sich Facebook noch nicht einmal angesehen haben, Stammtischparolen raushauen, daß sie ihre Freunde lieber real träfen...
Facebook ist sicherlich kein Muss, aber es ist eine Möglichkeit.
Genauso wie eigentlich niemand ein Handy braucht und man sich früher auch per Rauchzeichen verständigen konnte, birgt Facebook einfach neue Möglichkeiten. (Die anderen sozialen Netzwerke klammere ich einfach mal aus, weil ich mich weder mit Werkenntwen, StudiVZ oder Google+ so richtig anfreunden kann)
Ich kann Veranstaltungen erstellen und meine Freunde dazu einladen, gerade als Autor ist das ganz nett, auf diese Weise Werbung für Lesungen oder Signierstunden zu machen.
Elke und Rita fallen mir da ein, die das schon erfolgreich betreiben und ich freue mich auch, so immer neue Anregungen für meine Freizeitgestaltung zu bekommen, die mir sonst sicherlich häufig entgangen wären.
Außerdem kann ich posten, wo ich mich gerade befinde, sind Freunde in der Nähe können sie zu mir kommen und man trifft sich, obwohl man sonst vielleicht haarscharf aneinander vorbei gelaufen wäre.
Auch kann ich schnell und rasch "wichtige" Dinge mit den mir nahestehenden Menschen teilen, sei es die Geburt eines Kindes und das dazugehörige Fotos, sei es die Veröffentlichung eines neuen Buches oder einfach nur meine Teilnahme an der Buchmesse zu welchem Termin.
Sicherlich kann man über Facebook auch neue Freunde/Bekannte kennenlernen. Mir fällt da Bouquineur ein, die zum Beispiel mit einem meiner besten Freunde nun befacebooked ist, weil die beiden immer munter gemeinsam meine Postings kommentieren und mich zanken.
Außerdem ist Facebook durchaus privat, wer heute noch seine intimsten Bilder und Postings öffentlich für alle einstellt hat irgendwas nicht verstanden oder ist schlicht und ergreifend naiv. Aber man kann doch die Möglichkeiten der Gruppen nutzen, so sieht die Familie die Kinderfotos, die Kollegen dürfen das Gemecker über den Chef aber nicht lesen und die gelesenen Bücher und Rezensionen werden für alle sichtbar eingestellt.
Man kann bevorzugte Schriftsteller und Schauspieler "gefälltmiren" und bleibt so immer auf dem neuesten Stand, wann erscheint ein neuer Film, wer arbeitet an einem neuen Buch, wo findet demnächst welche Veranstaltung statt, wer hat gerade ein Gewinnspiel laufen oder wessen Rezension wurde von der Obereule als so schön eingestuft, daß sie auf der Facebookseite verlinkt wurde...
So intensiv und zeitaufwändig sehe ich das auch nicht an. Ich bin eh daueronline per Handy, wenn mir etwas einfällt oder gefällt poste ich das, entweder als Text, Link oder mit Foto. Alle paar Tage pflege ich meine Autorenseite, poste Links die ich für meine Leser interessant finde, beantworte Nachrichten oder gebe Infos zu Presseterminen etc. raus und erreiche sofort eine breite Masse an Menschen, ohne dabei meine Emailadresse oder ähnliches herausgeben zu müssen. 2/3 meines Tages gehen dafür sicherlich nicht drauf.
Mein Blog ist noch weniger Aufwand, da wird alle paar Tage mal ein kurzer Text eingestellt, eben immer dann, wenn es wirklich etwas Neues gibt.
@ Rita
Google+ durchschaue ich noch nicht und es gibt auch noch wenige Menschen, die aus meinem Umfeld dort angemeldet sind. Die Möglichkeit dort eine Autorenseite anzulegen, habe ich auch noch nicht gefunden.
Grundsätzlich geht es mir aber wie dir, ich empfinde Facebook als absolute Bereicherung und eben die Weiterentwicklung der Foren, wie der Büchereule und co...
__________________ We can't all be princesses,
someone has to clap when I walk by.
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23.08.2011 09:17 |
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Impressum
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