Büchereule.de


Der virtuelle Treffpunkt rund ums Buch.
Rezensionen, Diskussionen, Leserunden mit Autor u.v.m.


Rezensionen

Autoren

Bücherserien

Bücherforum

Kontakt


Zum Bücherforum Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen

Büchereule.de » Bücher » Zeitgenössisches » Die linkshändige Frau - Peter Handke » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen

Die linkshändige Frau - Peter Handke

Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
Moderator


images/avatars/avatar-7268.jpg

Dabei seit: 18.04.2006
Beiträge: 14.646

Die linkshändige Frau - Peter Handke Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Taschenbuch: 102 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag

Kurzbeschreibung:
Sie war dreißig Jahre alt und lebte in einer terrassenförmig angelegten Bungalowsiedlung am südlichen Abhang eines Mittelgebirges, gerade über dem Dunst einer großen Stadt. Sie hatte Augen, die, auch wenn sie niemand anschaute, manchmal anschaute, manchmal aufstrahlten, ohne daß ihr Gesicht sich sonst veränderte.

Über den Autor:
Peter Handke, geboren 1942 in Griffen (Kärnten) als Sohn eines Bankbeamten, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegsgeneration. Peter Handke lebt heute bei Paris.

Mein Eindruck:
Literarische Texte sind rar, daher habe ich mal zu diesem schon älteren Buch gegriffen. Peter Handke schreibt nicht unangestrengt, dennoch kommen ein paar klare Bilder heraus. Zum Beispiel das einer dreißigjährigen Frau und ihrem kleinen Sohn, wie sie gemeinsam in Lachen ausbrechen, wie sich das Kind vor dem Fernseher aus der Realität zurückzieht etc. Manchmal wirken die aufgezeigten Bilder aber doch etwas plakativ.

Marianne holt ihren Mann Bruno vom Flughafen ab. Er war beruflich in Finnland. Nachdem sie abends aus waren, kommt es abrupt zur Trennung.
Marianne will ihr Leben künftig allein gestalten, ein befreineder Ansatz ganz im Stil der siebziger Jahre.
Dazu passt auch ein Buch, dass Marianne für einen Verlag übersetzt. Sie schreibt:
“Bis jetzt haben alle Männer mich geschwächt. Mein Mann sagt zu mir: Michele ist stark.
In Wirklichkeit will er, dass ich stark sei für das, was ihn nicht interessiert: für die Kinder, den Haushalt, die Steuern. Aber bei dem, was mir als Arbeit vorschwebt, zerstört er mich.”

Etwas gestelzt geht es zu, Peter Handke hat halt seine eigene Ästhetik.

Der Text wirkt wie ein Filmentwurf und tatsächlich hat Handke daraus auch ein Drehbuch gemacht, dass er selbst verfilmte, sogar mit Starbesetzung (Bruno Ganz, Rüdiger Vogler u.a.).
Für mich wird mit diesem Text deutlich, welche Bedeutung das Kino für Peter Handke hatte.

__________________

Neue Rezension: Ein Stern am Sommerhimmel - Elin Hilderbrand


Die linkshändige Frau: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
(Peter Handke; Suhrkamp Verlag)
Neu: EUR 8,00
>> Jetzt bestellen bei Amazon.de


Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 14):
  • Versuch über den Pilznarren: Eine Geschichte für sich
  • Die Lehre der Sainte-Victoire .
  • Die Angst des Tormanns beim Elfmeter. SZ-Bibliothek Band 13
  • Buchbewertung:
    7.00 Punkte, 1 Stimmen
    16.02.2016 21:58 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    Baumstruktur | Brettstruktur
    Gehe zu:
    Neues Thema erstellen Antwort erstellen
    Büchereule.de » Bücher » Zeitgenössisches » Die linkshändige Frau - Peter Handke

    Impressum

    Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH
    Style Copyright by Morgana & Master