Büchereule.de


Der virtuelle Treffpunkt rund ums Buch.
Rezensionen, Diskussionen, Leserunden mit Autor u.v.m.


Rezensionen

Autoren

Bücherserien

Bücherforum

Kontakt


Zum Bücherforum Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen

Büchereule.de » Gemeinsames Lesen und Hören! » 'Ein Stern am Sommerhimmel' - Elin Hilderbrand » 'Ein Stern am Sommerhimmel' - Seiten 001 - 099 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen

'Ein Stern am Sommerhimmel' - Seiten 001 - 099

Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Buechereule
Buechereulen-Team


images/avatars/avatar-329.gif

Dabei seit: 29.08.2004
Beiträge: 21.663

'Ein Stern am Sommerhimmel' - Seiten 001 - 099 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier kann zu den Seiten 001 - 099 geschrieben werden.

__________________
Liebe Grüße Winken
04.06.2017 17:32 Buechereule ist offline E-Mail an Buechereule senden Beiträge von Buechereule suchen Nehmen Sie Buechereule in Ihre Freundesliste auf
SiCollier SiCollier ist männlich
Auserwählter Forumsretter


images/avatars/avatar-3966.jpg

Dabei seit: 21.03.2007
Beiträge: 9.912
Herkunft: Nordosthessen

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eigentlich wollte ich nicht als Erster hier schreiben, weil das ein eher negatives Post wird. Aber ich will heute noch ein deutliches Stück im Buch weiter kommen, und mehrere Abschnitte auf einmal kommentieren scheint mir hier nicht so ganz sinnvoll zu sein.

Jetzt habe ich mich so auf das Buch gefreut, war auf das Nantucket der Autorin gespannt (nachdem ich kürzlich vier wunderschöne Bücher von Irene Hannon gelesen habe, die dort spielen), bekomme ein Buch mit einem luftigen, leichten Cover und dem Aufkleber „Das Sommerbuch des Jahres“ - und dann das: ein elender Sumpf aus Depression, Drogen und Alkohol. Sorry, aber genau so kommt das Buch bisher bei mir an. Nach jetzigem Stand wird das mit Sicherheit nicht mein „Sommerbuch des Jahres“.

Relativ bald habe ich mir auf einem Zettel die Verhältnisse notiert, also welche Frauen, welche Reihenfolge, welche Kinder. Sonst hätte ich schnell den Überblick verloren. Bisher ist noch keine Figur aufgetaucht, die mir als sonderlich angenehm oder sympatisch erschienen ist. Buck vielleicht ausgenommen, und von den restlichen scheint Laurel die zu sein, die am ehesten Sympathien gewinnen könnte. Aber abwarten.

Auf S. 9 kommen dann aber unwillkürlich Kindheitserinnerungen hoch. „Drei Mädchen und drei Jungen“. Die Serie wurde bei uns immer gesehen; ich habe dunkle Erinnerungen daran, weiß aber nicht mal mehr, ob die Sonntags Nachmittags oder als Vorabendserie lief. Nur daß wir die alle liebten, das weiß ich noch sicher. (Wer es nicht kennt: das sagt Wikipedia dazu.) Ab 1971 im ZDF, ich hätte die aus dem Gedächtnis so zwei, drei Jahre früher in die späten 60er Jahre angesiedelt. Denn zu dem Zeitpunkt, da die hier im Buch laufen soll - 1976 - habe ich die, wenn meine Erinnerung richtig ist, nicht mehr gesehen, weil sie nicht mehr lief.

S. 85: Der Schmerz darüber, dass seine Eltern sich beide von ihm abgewendet hatten, war tief in Deacon verankert.
Irgendwie klar bzw. zu erwarten, daß das spätere Leben dadurch so entscheidend geprägt wird, daß nur ein „kaputtes“ dabei heraus kommen kann. Kaputte Beziehungen, zerrüttete Verhältnisse - Alkohol und Drogen eben. Bisher entspricht das Buch nicht im Ansatz dem, was ich erwartet/erhofft hatte. Form (Cover, Klappentext) und Inhalt passen für meine Begriffe bisher auch nicht zusammen. Ich warte einfach ab, ob sich mein Eindruck noch ändern wird. Im Moment will ich einfach nur durchkommen, um etwas anderes lesen zu können. Das habe ich kürzlich auch bei dem Plass Buch „Der Schattendoktor“ gedacht, aber in Relation zur Länge des Buches erst zu einem späteren Zeitpunkt im Text.

Jetzt hoffe ich nur, daß aus dem Zusammentreffen aller in dem Haus auf Nantucket nicht ein völliges Desaster wird, das in noch mehr Alkohol und Drogen versinkt...
.
.

__________________
Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
(Gustav Freytag, 1816 - 1895)


Gezeiten der Hoffnung - Die Leute aus der Lighthouse Lane (Band 1)
(Irene Hannon; cap-books)
Neu: EUR 9,99
>> Jetzt bestellen bei Amazon.de


Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 3):
  • Eine perfekte Wahl - Die Leute aus der Lighthouse Lane (Band 3)
  • Der Held von nebenan - Die Leute aus der Lighthouse Lane (Band 2)
  • Ein Vater für Zach - Die Leute aus der Lighthouse Lane (Band 4)
  • Buchbewertung:
    9.00 Punkte, 1 Stimmen
    15.06.2017 13:00 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Suzann
    Zeitloser Forum-Superstar


    images/avatars/avatar-11429.jpg

    Dabei seit: 21.03.2008
    Beiträge: 6.048
    Herkunft: Oberpfalz

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Ein locker, luftiges Sommerbuch ist der "Stern am Sommerhimmel" leider nicht. Ich hatte mir eine Atmosphäre im Stil von Jonathan Troopers "Sieben verdammt lange Tage" gewünscht, aber bekommen habe ich bisher "einen elenden Sumpf aus Depression, Drogen und Alkohol", wie SiCollier es treffend beschrieben hat.

    Im Restaurant- und Kochmetier geht es knallhart zu und Köche greifen gerne mal zu Alkohol und Drogen, um dem Druck, den Arbeitszeiten und dem Küchenstreß standzuhalten. Das ist mir nicht unbekannt, aber das ist nicht der Stoff aus dem ein Sommerroman gestrickt ist. Es erschreckt mich, wie unsympathisch die ganze Bande rüberkommt. Deacons Exfrauen Frauen Laurel (mit Sohn Hayes), Belinda (mit Tochter Angie) und Scarlett (mit Tochter Ellery).

    Wie SiCollier schon erwähnte, scheinen Buck und Laurel noch die "vernünftigsten" Personen zu sein, die Eigenverantwortung übernehmen. Die anderen leben über ihre Verhältnisse und alles ist mehr Schein als Sein. Ein sehr einprägsamer Satz, wenn auch ziemlich deprimierend, stand auf Seite 67, als Belinda mit ihrem aktuellen Mann Bob telefoniert und in einen kleinen Flieger nach Nantucket umsteigt. Dabei gehen ihr allerei Dinge aus der Vergangenheit durch den Kopf, zum Beispiel, dass sie keinerlei Fähigkeiten hätte, außer der, so zu tun, als besäße wie welche. Das ist für ihren Beruf natürlich hervorragend, aber im Privatleben fortgeführt, klingt das eher nach einem jämmerlichen Leben.

    Das die Frauen sich hassen ist nicht unerwartet. Mal sehen, was abgeht, wenn sie in einem Haus zusammen leben...

    __________________

    "Es hat alles seine Stunde und ein jedes seine Zeit, denn wir gehören dem Jetzt und nicht der Ewigkeit."

    Sieben verdammt lange Tage: Roman
    (Jonathan Tropper; Knaur TB)
    Neu: EUR 9,99
    >> Jetzt bestellen bei Amazon.de


    Weitere Rezensionen zu Büchern dieses Autors (insgesamt 7):
  • Mein fast perfektes Leben
  • Enthüllt.
  • Der Sound meines Lebens: Roman
  • Buchbewertung:
    0 Punkte, 0 Stimmen

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Suzann: 15.06.2017 17:20.

    15.06.2017 17:18 Suzann ist offline Homepage von Suzann Beiträge von Suzann suchen Nehmen Sie Suzann in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Jonathan Troopers "Sieben verdammt lange Tage" kenne ich zwar nicht, aber die Inhaltsangabe beschreibt ein Buch, wie ich es mit diesem auch in etwa erwartet habe. Sicherlich Konflikte, das ergibt sich aus der Konstellation, aber das Ganze mit einer gewissen Portion Ironie und Zynismus geschildert, der mich als Leser zum Schmunzeln und auch zum Lachen bringt. Leider ist über weite Strecken eher das Gegenteil der Fall.

    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    16.06.2017 09:59 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    hke hke ist weiblich
    Routinier


    Dabei seit: 17.02.2011
    Beiträge: 491
    Herkunft: d

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Lustig, locker, flockig - so hatte ich das ganze erwartet, vielleicht mit einem Schuss "Spritz", weil Köche ja gerne etwas besonderes machen.

    Erhalten habe ich (wie hier auch schon beschrieben): ein Buch über Alkohol, Drogen und eine für mich noch nicht so ganz nachvollziehbare Art von Depressionen (sorry, ich habe noch nicht so ganz den Blick dahinter gefunden).

    Wer hier vernünftig ist oder nicht, mag ich noch nicht so ganz entscheiden, die Tendenz ist aber auch, das die genannten Buck und Laurel, sehr weit vorne liegen.

    Auch hier, wie schon bei einigen anderen Büchern, hätte ich mir einen "Stammbaum" gewünscht, damit ich die Damen, die Kids in die richtige Reihenfolge sortieren kann. So ist das doch etwas aufwendiger, vor allem, wenn man so liest, wie ich es zur Zeit mache (hier ein bisschen, dann Pause weil das blöde Seminar ruft, dann wieder ein bisschen. Ist zwar alles relativ nah beieinander, aber ich hopse halt durch 2 Themenwelten).

    Das hier bereits genannte Buch sieben verdammt lange Tage kenne ich bisher nicht, werde es mir aber mal auf die WL packen, das scheint ja doch interessant zu sein.
    16.06.2017 10:38 hke ist offline E-Mail an hke senden Beiträge von hke suchen Nehmen Sie hke in Ihre Freundesliste auf
    Büchersally Büchersally ist weiblich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-11171.jpg

    Dabei seit: 17.05.2007
    Beiträge: 7.802
    Herkunft: PUE, MX

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Liegt es an der unterschiedlichen Print- und eBook-Version? Ich scheine ein anderes Buch zu lesen. Natürlich ist der Umstand einer Beerdigung und der verbundenen Trauer nicht witzig und "sommerlich leicht", aber dass alle im Drogenrausch versinken, kann ich auch nicht bestätigen. Von der ganzen kleinen Truppe sind es bisher zwei, die ein ernsthaftes Problem haben.

    __________________
    aktuelles Buch: Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf von Oliver Pötzsch
    A Killer Closet von Paula Paul

    Bingo 2017
    16.06.2017 18:36 Büchersally ist online E-Mail an Büchersally senden Beiträge von Büchersally suchen Nehmen Sie Büchersally in Ihre Freundesliste auf
    Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
    Moderator


    images/avatars/avatar-7268.jpg

    Dabei seit: 18.04.2006
    Beiträge: 14.750

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Den Prolog fand ich nicht schlecht gemacht.
    Der Junge, der seinen Vater ehrfurchtsvoll und beeindruckt auf einen Ausflug begleitet.

    Nantucket scheint eine sehr schöne Gegend zu sein.
    Die beiden fahren früh Morgens um 4 Uhr in New York los und sind um 9 auf der Fähre. Muss eine stramme Fahrt gewesen sein. Dennoch stelle ich mir vor, dass Nantucket für New York-Urlauber ein lohnenswerter Ausflug sein könnten.

    Es soll ein perfekter Tag für Vater und Sohn sein, aber das ist zu gewollt. Es schwingt ein Element mit, dass man als Leser schon ahnt, dass auch ein Abschied folgen wird.

    __________________

    Neue Rezension: Vintage - Gregoir Hervier

    16.06.2017 20:52 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Büchersally
    Liegt es an der unterschiedlichen Print- und eBook-Version? Ich scheine ein anderes Buch zu lesen. Natürlich ist der Umstand einer Beerdigung und der verbundenen Trauer nicht witzig und "sommerlich leicht", aber dass alle im Drogenrausch versinken, kann ich auch nicht bestätigen. Von der ganzen kleinen Truppe sind es bisher zwei, die ein ernsthaftes Problem haben.

    Dann sei nicht zu geschockt von meinem ersten Kommentar zum dritten Abschnitt.

    Vermutlich wirkt das Buch auf Dich anders als auf mich, vielleicht (wahrscheinlich) hatte ich eine andere Erwartungshaltung wie Du. Ich habe meinen Post direkt nach dem Lesen geschrieben, so kommt das Buch bei mir an.

    Für meine Begriffe (ich bin im letzten Abschnitt) wurde das Buch vom Verlag falsch beworben, wodurch meine Ent-täuschung entstand. Aber das sollte man wirklich erst im letzten Abschnitt diskutieren.

    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    16.06.2017 23:21 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Sandrah Sandrah ist weiblich
    Lebende Forenlegende


    images/avatars/avatar-10415.gif

    Dabei seit: 27.01.2010
    Beiträge: 2.698
    Herkunft: Bayern

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Mir geht es wie Büchersally, ich empfinde die Situation auch nicht so dass die gesamte Familie im Drogensumpf verschwindet. Die Geschichte gefällt mir bis hierher recht gut und ich bin gespannt, wie es wird wenn alle aufeinandertreffen.

    Der Prolog hat mir gut gefallen, es war schnell klar, dass Deacons Vater den Ausflug nicht nur so mit ihm macht. Was war das für ein Mensch, der seinen Jungen ja offenbar liebt und einfach auf nimmer Wiedersehen verschwindet ?

    __________________
    Be yourself; everyone else is already taken (Oscar Wilde)
    17.06.2017 08:20 Sandrah ist offline E-Mail an Sandrah senden Beiträge von Sandrah suchen Nehmen Sie Sandrah in Ihre Freundesliste auf
    Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
    Moderator


    images/avatars/avatar-7268.jpg

    Dabei seit: 18.04.2006
    Beiträge: 14.750

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Sandrah
    Der Prolog hat mir gut gefallen, es war schnell klar, dass Deacons Vater den Ausflug nicht nur so mit ihm macht. Was war das für ein Mensch, der seinen Jungen ja offenbar liebt und einfach auf nimmer Wiedersehen verschwindet ?

    Dass Deacon dieser Verlust in der Kindheit fürs Leben prägte, wird z.B. in dem Hayes-Kapitel klar. Da sagte Deacon zu seinem eigenen Sohn Hayes:
    "Meine Eltern wollten mich nicht
    ...
    Aber ich will Dich. Vergiss das nie. Du bist mein Sohn und ich liebe dich."

    Dennoch hat auch Deacon die Familie verlassen und so den Fehler seines eigenen Vaters wiederholt. Immerhin blieb er in Kontakt!

    In den kurzen Kapiteln beeindruckt mich der Detailreichtum und die Form der inneren Gedanken der Protagonisten, z.B. Hayes in Australien.
    Hayes Zustand der Sucht wird so beschrieben, dass er zwar abhängig und finanziell in Problemen ist, er aber dennoch aufgrund seines Berufes und seiner Kontakte noch relativ luxuriös lebt. Es ist zu vermuten, dass das nicht so bleiben wird. Aber vielleicht bewirkt die Rückkehr nach Nantucket etwas.
    Das würde ich ihm wünschen.
    Im Prinzip mag ich die Figuren, so wie sie beschrieben sind. Aber man muss sie erst noch besser kennen lernen im Verlaufe des Romans, um sie richtig einschätzen zu könen.

    Im Vergleich zu den Figuren aus den oben erwähnten Büchern von Irene Hannon und Jonathan Tropper, die ich auch gelesen habe, kann ich verstehen, dass es in dieser Familie keine echte Zusammengehörigkeit geben kann. Erst recht jetzt nachdem Deacon als einziges Verbindungsstück nicht mehr da ist.

    __________________

    Neue Rezension: Vintage - Gregoir Hervier

    17.06.2017 11:00 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    maikaefer maikaefer ist weiblich
    Zeitloser Forum-Superstar


    images/avatars/avatar-9231.jpg

    Dabei seit: 23.03.2010
    Beiträge: 5.264

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Also, ich bin da voll und ganz bei SiCollier! Nicht hinsichtlich des - zwar nicht ganz unerheblichen - Drogenkonsums, sondern wegen der - zumindest das bisher Gelesene betreffend - enttäuschten Erwartungen hinsichtlich eines dem Cover entsprechenden leicht-locker-lustigen Sommerbuches.
    Erwartet hatte ich in etwa so etwas:
    Leserundenvorschlag ab 10. Juni 2015 "Ziemlich unverbesserlich" mit Autorin u. Verlosungsexemplaren
    Vielleicht auch noch à la Dora Heldt am Nordsee- oder irgendetwas mit Sanddorn oder Bernstein am Ostseestrand, gern auch einen von mir aus auch kiffenden oder ermordeten Waldschrat oder Almöhi in den Bergen Grinsen
    Aber gut, vielleicht wird das ja noch. Vielleicht hat Deacon ja doch irgendwo einen Kochtopf voller Krügerrands verbuddelt und seine Exxen und Töchter und die übrigen Geladenen sollen jetzt ein Wettkochen veranstalten.
    Aber ein Toter und drei gescheiterte Ehen und verlassene Kinder ... wenn die angekündigte gro0e Überraschung nichts "Schönes" ist, bin ich echt enttäuscht!

    __________________
    “Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von maikaefer: 17.06.2017 17:07.

    17.06.2017 17:04 maikaefer ist offline E-Mail an maikaefer senden Beiträge von maikaefer suchen Nehmen Sie maikaefer in Ihre Freundesliste auf
    Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
    Moderator


    images/avatars/avatar-7268.jpg

    Dabei seit: 18.04.2006
    Beiträge: 14.750

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Belinda scheint ein wenig labil zu sein, wenn man bedenkt, dass sie aus Angst nicht einmal das Telefon abnimmt. Sie scheut Auseinandersetzungen, hat Furcht vorm Fliegen und insgesamt nur ein eingeschränktes Selbstbewusstsein. Ungewöhnlich für eine Hollywood-Schauspielerin. So richtig weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll.

    __________________

    Neue Rezension: Vintage - Gregoir Hervier

    17.06.2017 17:29 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von maikaefer
    Aber gut, vielleicht wird das ja noch. Vielleicht hat Deacon ja doch irgendwo einen Kochtopf voller Krügerrands verbuddelt und seine Exxen und Töchter und die übrigen Geladenen sollen jetzt ein Wettkochen veranstalten.
    Aber ein Toter und drei gescheiterte Ehen und verlassene Kinder ... wenn die angekündigte gro0e Überraschung nichts "Schönes" ist, bin ich echt enttäuscht!

    Ich habe inzwischen ausgelesen und werde dazu natürlich nix schreiben. Bin dann schon mal gespannt auf Deinen Schlußkommentar. Grinsen

    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    17.06.2017 17:51 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
    Moderator


    images/avatars/avatar-7268.jpg

    Dabei seit: 18.04.2006
    Beiträge: 14.750

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Mit den deutschen Titel "Ein Stern am Sommerhimmel" kann ich nicht viel anfangen.
    Aber beim Originaltitel tappe ich auch im dunklen: Here´s to us
    Was ist in diesem Kontext damit gemeint? Kann jemand Englisch?

    __________________

    Neue Rezension: Vintage - Gregoir Hervier

    17.06.2017 18:05 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Das heißt so viel wie "Auf unser Wohl" oder auch "Auf gute Freundschaft!"

    Das ist auch der Titel eine Liedes (meint Google). In die Suchmaschine eingegeben, werden Lied und auch Übersetzung gefunden. Die Übersetzung im Liedtext wird mit "Auf unser Wohl!" angegeben.

    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von SiCollier: 17.06.2017 18:11.

    17.06.2017 18:11 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Herr Palomar Herr Palomar ist männlich
    Moderator


    images/avatars/avatar-7268.jpg

    Dabei seit: 18.04.2006
    Beiträge: 14.750

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Vielleicht ergibt der Titel am Ende des Romans mehr Sinn.

    __________________

    Neue Rezension: Vintage - Gregoir Hervier

    17.06.2017 18:14 Herr Palomar ist offline E-Mail an Herr Palomar senden Beiträge von Herr Palomar suchen Nehmen Sie Herr Palomar in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Herr Palomar
    Vielleicht ergibt der Titel am Ende des Romans mehr Sinn.

    Ähm
    Spoiler
    Nein.


    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    17.06.2017 18:25 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Büchersally Büchersally ist weiblich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-11171.jpg

    Dabei seit: 17.05.2007
    Beiträge: 7.802
    Herkunft: PUE, MX

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von Herr Palomar
    Belinda scheint ein wenig labil zu sein, wenn man bedenkt, dass sie aus Angst nicht einmal das Telefon abnimmt. Sie scheut Auseinandersetzungen, hat Furcht vorm Fliegen und insgesamt nur ein eingeschränktes Selbstbewusstsein. Ungewöhnlich für eine Hollywood-Schauspielerin. So richtig weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll.

    Ich finde es toll, dass du dich so mit den Figuren beschäftigst.

    Bei Belinda kam mir der Spruch in den Sinn, dass Schauspieler den Beruf ergreifen, weil sie eben kein eigenes Selbstwertgefühl haben. Wenn sie eine Rolle spielen, dürfen sie sich endlich wie ein Mensch fühlen. - Sicher, das ist nicht frei vom Klischee, aber auf Belinda passt es. Sie will so sehr gefallen, dass sie sich selbst längst aus den Augen verloren hat. Nun hat sie ständig Angst, dass sie eine andere umrundet.

    __________________
    aktuelles Buch: Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf von Oliver Pötzsch
    A Killer Closet von Paula Paul

    Bingo 2017
    17.06.2017 18:28 Büchersally ist online E-Mail an Büchersally senden Beiträge von Büchersally suchen Nehmen Sie Büchersally in Ihre Freundesliste auf
    Büchersally Büchersally ist weiblich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-11171.jpg

    Dabei seit: 17.05.2007
    Beiträge: 7.802
    Herkunft: PUE, MX

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Zitat:
    Original von SiCollier
    Das heißt so viel wie "Auf unser Wohl" oder auch "Auf gute Freundschaft!"

    Das ist auch der Titel eine Liedes (meint Google). In die Suchmaschine eingegeben, werden Lied und auch Übersetzung gefunden. Die Übersetzung im Liedtext wird mit "Auf unser Wohl!" angegeben.

    Spontan hätte ich jetzt gesagt: Das hier ist für uns.

    Übertragen heißt das, die Zeit (das) im Haus auf Nantucket (hier) ist dafür da, um unsere Beziehungen neu zu überdenken und daran zu arbeiten.

    Wörtlich kann man das wirklich nicht ins Deutsche übersetzen. Man braucht einen Zusammenhang.

    __________________
    aktuelles Buch: Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf von Oliver Pötzsch
    A Killer Closet von Paula Paul

    Bingo 2017
    17.06.2017 18:50 Büchersally ist online E-Mail an Büchersally senden Beiträge von Büchersally suchen Nehmen Sie Büchersally in Ihre Freundesliste auf
    SiCollier SiCollier ist männlich
    Auserwählter Forumsretter


    images/avatars/avatar-3966.jpg

    Dabei seit: 21.03.2007
    Beiträge: 9.912
    Herkunft: Nordosthessen

    Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

    Vielleicht interessant, zumindest für die, die Englisch lesen können. Auf der Suche nach Informationen zur Autorin bin ich darauf gestoßen, daß sie in den letzten Jahren Brustkrebs anscheinend erfolgreich überwunden hat. Hier zwei Berichte dazu (in englischer Sprache):

    - > CBS News < "Queen of the summer novel reflects on "gifts" of cancer fight"
    - > Huffingtonpost.com < "#MAMASTRONG: ONE YEAR LATER; Bestselling Author Elin Hilderbrand’s Inspiring Journey Through Cancer"

    Beachtlich und bewundernswert, was die Frau durchgemacht hat!

    __________________
    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895)

    17.06.2017 18:52 SiCollier ist offline E-Mail an SiCollier senden Homepage von SiCollier Beiträge von SiCollier suchen Nehmen Sie SiCollier in Ihre Freundesliste auf
    Seiten (2): [1] 2 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
    Gehe zu:
    Neues Thema erstellen Antwort erstellen
    Büchereule.de » Gemeinsames Lesen und Hören! » 'Ein Stern am Sommerhimmel' - Elin Hilderbrand » 'Ein Stern am Sommerhimmel' - Seiten 001 - 099

    Impressum

    Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH
    Style Copyright by Morgana & Master