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Büchereule.de » Gemeinsames Lesen und Hören! » 'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' - Joachim Meyerhoff » 'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' - Seiten 088 - 159 » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' - Seiten 088 - 159

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'Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke' - Seiten 088 - 159 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier kann zu den Seiten 088 - 159 (Die stummen Hund) geschrieben werden.

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01.09.2017 12:28 Buechereule ist offline E-Mail an Buechereule senden Beiträge von Buechereule suchen Nehmen Sie Buechereule in Ihre Freundesliste auf
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Ich mag dieses Buch immer mehr.
Ich kann verstehen, dass er, obwohl die Großeltern ein wenig verrückt sind, das Leben dort als ruhigen Hafen begreift. Hier scheint er all die Unsicherheiten, die seinen Schulalltag begleiten, ablegen zu können.

Über die Großeltern erfahren wir hier immer mehr, seine "Klassenkameraden" bleiben dagegen eher blaß. Hier geht es hauptsächlich um ihn.

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"Read. Read anything. Read the things they say are good for you, and the things they claim are junk. You'll find what you need to find. Just read.”
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06.09.2017 09:22 Saiya ist offline Beiträge von Saiya suchen Nehmen Sie Saiya in Ihre Freundesliste auf
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Ich bin noch nicht ganz durch - knapp 5 Stunden Hörgenuss.
Die Großeltern sind Alkoholiker. Arm sind sie scheinbar nicht mit dem großen Haus in München, obwohl sie nicht Jahrzehnten nichts geändert haben.
Das Probehalbjahr hat er überstanden. Die Dozenten sind alle exzentrisch.
17 Mark für einen Zoobesuch ist doch geschenkt - in Leipzig blecht man 21 Euro.
Bitte einmal Nilpferd. Lachen Lachen

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06.09.2017 09:46 Lesebiene ist offline Beiträge von Lesebiene suchen Nehmen Sie Lesebiene in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Saiya
Ich mag dieses Buch immer mehr.
Ich kann verstehen, dass er, obwohl die Großeltern ein wenig verrückt sind, das Leben dort als ruhigen Hafen begreift. Hier scheint er all die Unsicherheiten, die seinen Schulalltag begleiten, ablegen zu können.


Er hat es schon echt schwer. Augenzwinkern Ich sage nur "Nussknacker" ROFL
Was ich immer noch nicht begreifen kann, ist warum er überhaupt dieser Schauspielstudium angestrebt und angenommen hat, wo er sich doch immer noch nach dem Schwesternwohnheim und dem Zivildienst, den er nicht angetreten hat, sehnt.

Zitat:
Über die Großeltern erfahren wir hier immer mehr, seine "Klassenkameraden" bleiben dagegen eher blaß. Hier geht es hauptsächlich um ihn.


Ich fand der Abstecher in die Vergangenheit der Großeltern interessant, ganz schön bewegt, gerade auch das Leben der Großmutter. Das und der schwierige Weg seiner Mutter in deren Kindheit (war auch lange ohne ihre Mutter und bekam einen pedantischen, neuen Vater) hat ihn und seine Brüder geprägt. Mir gefällt, dass man so verstehen lernen kann, wie er so wurde, wie er ist.

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06.09.2017 19:11 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lesebiene
Ich bin noch nicht ganz durch - knapp 5 Stunden Hörgenuss.
Die Großeltern sind Alkoholiker. Arm sind sie scheinbar nicht mit dem großen Haus in München, obwohl sie nicht Jahrzehnten nichts geändert haben.
Das Probehalbjahr hat er überstanden. Die Dozenten sind alle exzentrisch.
17 Mark für einen Zoobesuch ist doch geschenkt - in Leipzig blecht man 21 Euro.
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Die Idee, einen klassischen Text aus der Sicht eines Tieres zu sehen und darzustellen, finde ich sehr bizarr, und der Nutzen erschließt sich mir leider nicht ganz. Aber die Lehrerin wurde ja von der Großmutter auch die "Gymnastiklehrerin" genannt. Augenzwinkern

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06.09.2017 19:13 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Die Gymnastiklehrerin kann doch nicht schon Oma unterrichtet haben. Das leuchtet mir nicht ganz ein. Wie alt muss sie denn sein?

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06.09.2017 21:15 Lesebiene ist offline Beiträge von Lesebiene suchen Nehmen Sie Lesebiene in Ihre Freundesliste auf
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Die Großmutter war doch selbst Lehrerin an der Schule.

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06.09.2017 21:59 Saiya ist offline Beiträge von Saiya suchen Nehmen Sie Saiya in Ihre Freundesliste auf
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Diese Tieraufgabe fand ich auch völlig schräg - aber ich muss zugeben, von Schauspielunterricht habe ich keine Ahnung. Die abwertende Beurteilung der "Gymnastiklehrerin" fand ich in dem Zusammenhang recht interessant, wobei wir natürlich nicht wissen können, ob die Gute wirklich nicht kompetent für ihre Aufgabe ist oder ob die Großmutter sie mit einer gewissen Arroganz betrachtet, weil sie sich für was besseres hält.

Die Familiengeschichte fand ich auch interessant und bewegend. Weniger gut gefällt mir im Moment, dass die Mitschüler fast schon klischeehaft wirken.

Meine Lieblingsstelle war die Beschreibung der ersten Aikidostunde. Hat gleich Erinnerungen an meine Jugend geweckt. Die erste Aikidostunde war auch für mich sehr beeindruckend.

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07.09.2017 18:17 Ellemir ist offline E-Mail an Ellemir senden Beiträge von Ellemir suchen Nehmen Sie Ellemir in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lesebiene
Die Gymnastiklehrerin kann doch nicht schon Oma unterrichtet haben. Das leuchtet mir nicht ganz ein. Wie alt muss sie denn sein?


Sie waren Kolleginnen, und gerade viel von Gretchen gehalten kann die Großmutter nicht haben.

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07.09.2017 18:55 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Ellemir
Die Familiengeschichte fand ich auch interessant und bewegend. Weniger gut gefällt mir im Moment, dass die Mitschüler fast schon klischeehaft wirken.


Ein bisschen Klischee ist sicher immer dabei. Immerhin betrachtet Joachim sie aus seiner jugendlichen Perspektive. Ich finde es aber nicht übertrieben, wie er sie beschreibt oder es ist mir nicht unangenehm aufgefallen. Vielleicht musst du auch noch ein bisschen warten. Sie kommen uns alle noch näher.

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07.09.2017 18:59 Clare ist offline E-Mail an Clare senden Beiträge von Clare suchen Nehmen Sie Clare in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Clare
Zitat:
Original von Lesebiene
Die Gymnastiklehrerin kann doch nicht schon Oma unterrichtet haben. Das leuchtet mir nicht ganz ein. Wie alt muss sie denn sein?


Sie waren Kolleginnen, und gerade viel von Gretchen gehalten kann die Großmutter nicht haben.


Entweder war Gretchen damals sehr jung oder Oma kurz vor der Rente. Lachen

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07.09.2017 19:33 Lesebiene ist offline Beiträge von Lesebiene suchen Nehmen Sie Lesebiene in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Clare
Zitat:
Original von Ellemir
Die Familiengeschichte fand ich auch interessant und bewegend. Weniger gut gefällt mir im Moment, dass die Mitschüler fast schon klischeehaft wirken.


Ein bisschen Klischee ist sicher immer dabei. Immerhin betrachtet Joachim sie aus seiner jugendlichen Perspektive. Ich finde es aber nicht übertrieben, wie er sie beschreibt oder es ist mir nicht unangenehm aufgefallen. Vielleicht musst du auch noch ein bisschen warten. Sie kommen uns alle noch näher.


Ok, ich warte noch ein wenig. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch ja auch sehr gut, ich mag seinen Humor einfach. Übertrieben finde ich ihre Beschreibung auch nicht, eher, wie Saiya schon schrieb, etwas blass.

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08.09.2017 11:26 Ellemir ist offline E-Mail an Ellemir senden Beiträge von Ellemir suchen Nehmen Sie Ellemir in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Ellemir
Zitat:
Original von Clare
Zitat:
Original von Ellemir
Die Familiengeschichte fand ich auch interessant und bewegend. Weniger gut gefällt mir im Moment, dass die Mitschüler fast schon klischeehaft wirken.


Ein bisschen Klischee ist sicher immer dabei. Immerhin betrachtet Joachim sie aus seiner jugendlichen Perspektive. Ich finde es aber nicht übertrieben, wie er sie beschreibt oder es ist mir nicht unangenehm aufgefallen. Vielleicht musst du auch noch ein bisschen warten. Sie kommen uns alle noch näher.


Ok, ich warte noch ein wenig. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch ja auch sehr gut, ich mag seinen Humor einfach. Übertrieben finde ich ihre Beschreibung auch nicht, eher, wie Saiya schon schrieb, etwas blass.


Du kennst ja die anderen Bücher, Ellemir. Diese überspitzten, teils klischeehaften Beschreibungen sind typisch für Meyerhoff bzw. Absicht.

Ich denke beim Lesen über die Rollen der Mitschüler nach. Denn ich finde das auch, wie oben schon angemerkt, auffällig.
Ich bin mir mittlerweile nicht sicher, ob für das, was er erzählen will, die Schauspielkollegen überhaupt mehr Tiefe brauchen bzw. ob er sie uns überhaupt näher bringen will. Vielleicht geht es ihm ja hauptsächlich um die Großeltern und wie er die Ausbildung an der Schule für sich empfindet.

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08.09.2017 11:31 Saiya ist offline Beiträge von Saiya suchen Nehmen Sie Saiya in Ihre Freundesliste auf
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Ich glaube auch nicht, dass die Mitschüler eine große Rolle spielen im Buch.
Hier sind er und die Großeltern die Hauptpersonen.

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Zitat:
Original von Clare
...
Was ich immer noch nicht begreifen kann, ist warum er überhaupt dieser Schauspielstudium angestrebt und angenommen hat, wo er sich doch immer noch nach dem Schwesternwohnheim und dem Zivildienst, den er nicht angetreten hat, sehnt....

Eine Mischung aus Zufall, Berufung, Einfluss der Großmutter, innerer Eingebung- so in etwa stelle ich mir das vor. Grinsen

Zitat:
Original von Clare
...
Ich fand der Abstecher in die Vergangenheit der Großeltern interessant, ganz schön bewegt, gerade auch das Leben der Großmutter. Das und der schwierige Weg seiner Mutter in deren Kindheit (war auch lange ohne ihre Mutter und bekam einen pedantischen, neuen Vater) hat ihn und seine Brüder geprägt. Mir gefällt, dass man so verstehen lernen kann, wie er so wurde, wie er ist.

Der Abschnitt hat mich sehr berührt. Ich habe die beiden ersten Bücher gelesen. Im zweiten Buch geht es unter anderem viel um Meyerhoffs Mutter. Für mich setzt sich immer mehr ein Bild zusammen.
Was für ein Schicksalsschlag! Erst verliert sie den erkämpften Hermann, der zur damaligen Zeit seine Erstfamilie verlässt und sie heiratet, was schon erstaunlich ist. Dann überlebt sie den Krieg und wird von besoffenen Amis über den Haufen gefahren. Welche Tragik!

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"...Haremsbetreiber sind unsterblich." Tom in "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner
10.09.2017 08:54 Regenfisch ist offline E-Mail an Regenfisch senden Beiträge von Regenfisch suchen Nehmen Sie Regenfisch in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Clare
Zitat:
Original von Lesebiene
Ich bin noch nicht ganz durch - knapp 5 Stunden Hörgenuss.
Die Großeltern sind Alkoholiker. Arm sind sie scheinbar nicht mit dem großen Haus in München, obwohl sie nicht Jahrzehnten nichts geändert haben.
Das Probehalbjahr hat er überstanden. Die Dozenten sind alle exzentrisch.
17 Mark für einen Zoobesuch ist doch geschenkt - in Leipzig blecht man 21 Euro.
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Die Idee, einen klassischen Text aus der Sicht eines Tieres zu sehen und darzustellen, finde ich sehr bizarr, und der Nutzen erschließt sich mir leider nicht ganz. Aber die Lehrerin wurde ja von der Großmutter auch die "Gymnastiklehrerin" genannt. Augenzwinkern

Ich fand die Effie aus der Perspektive des Nilpferdes sehr eindrücklich. Das Tier/die Effie auf Tauchstation, wie sie immer mehr an die Wand und in die Enge getrieben wird, dann die Langsamkeit, die zum Gefängnis wird- ich fand das sehr passend.
Ich glaube, Meyerhoff hat damals gar nicht erkannt, wie gut er die Aufgabe umgesetzt hat.

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10.09.2017 09:01 Regenfisch ist offline E-Mail an Regenfisch senden Beiträge von Regenfisch suchen Nehmen Sie Regenfisch in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Regenfisch
Zitat:
Original von Clare
...
Was ich immer noch nicht begreifen kann, ist warum er überhaupt dieser Schauspielstudium angestrebt und angenommen hat, wo er sich doch immer noch nach dem Schwesternwohnheim und dem Zivildienst, den er nicht angetreten hat, sehnt....

Eine Mischung aus Zufall, Berufung, Einfluss der Großmutter, innerer Eingebung- so in etwa stelle ich mir das vor. Grinsen

Zitat:
Original von Clare
...
Ich fand der Abstecher in die Vergangenheit der Großeltern interessant, ganz schön bewegt, gerade auch das Leben der Großmutter. Das und der schwierige Weg seiner Mutter in deren Kindheit (war auch lange ohne ihre Mutter und bekam einen pedantischen, neuen Vater) hat ihn und seine Brüder geprägt. Mir gefällt, dass man so verstehen lernen kann, wie er so wurde, wie er ist.

Der Abschnitt hat mich sehr berührt. Ich habe die beiden ersten Bücher gelesen. Im zweiten Buch geht es unter anderem viel um Meyerhoffs Mutter. Für mich setzt sich immer mehr ein Bild zusammen.
Was für ein Schicksalsschlag! Erst verliert sie den erkämpften Hermann, der zur damaligen Zeit seine Erstfamilie verlässt und sie heiratet, was schon erstaunlich ist. Dann überlebt sie den Krieg und wird von besoffenen Amis über den Haufen gefahren. Welche Tragik!


Interessanterweise habe ich von diesem Buch hauptsächlich sein Verhältnis zu seinem Vater in Erinnerung. Bei mir ist es schon eine Weile her, dass ich "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war"gelesen habe, aber auch für mich fügt sich mit der Geschichte der Großeltern alles zusammen.

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10.09.2017 11:14 Saiya ist offline Beiträge von Saiya suchen Nehmen Sie Saiya in Ihre Freundesliste auf
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Ich weiß auch nicht, warum mich das mit den Mitschülern in diesem Buch etwas stört - bei den anderen beiden Büchern konnte ich mit der teilweise klischeehaften Darstellung der Figuren gut umgehen.

Mir ging es beim ersten Buch wie Saiya - die Mutter spielt zwar eine wichtige Rolle, aber das eigentliche Thema für mich war Joachims Verhältnis zum Vater, dessen Position in der Familie und der Gesellschaft und natürlich die für ein Kind eher ungewöhnliche Lebensweise auf dem Anstaltsgelände.

Die tragische Geschichte der Großmutter ist wirklich berührend - aber wahrscheinlich nicht mal so ungewöhnlich für die Zeit. Ich habe als Jugendliche und junge Frau viel mit alten Menschen zu tun gehabt und ihnen gern zugehört, wenn sie erzählt haben. Was ich da an Geschichten gehört habe. Dazu die Geschichten meiner Großmütter. Ich glaube ja, die allermeisten Menschen in unserem Jahrhundert haben eine aufschreibenswerte Familiengeschichte...

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10.09.2017 11:39 Ellemir ist offline E-Mail an Ellemir senden Beiträge von Ellemir suchen Nehmen Sie Ellemir in Ihre Freundesliste auf
Regenfisch Regenfisch ist weiblich
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Zu der Tagebuch-Geschichte gibt es eine erstaunliche Parallele zu meinem Großvater. Auch er führte Buch über alles mögliche. Z.B. schrieb er jeden Tag auf, ganz kurz nur, was er gemacht hatte. Dazu notierte er ein Wettersymbol, das das Tageswetter festhielt mit der entsprechenden Temperatur. Außerdem schrieb er akribisch seine Ausgaben auf. Als Kind wunderte ich mich über diese Angewohnheit. Als mein Opa verstorben war, fanden wir über 80 dieser Büchlein, Wetteraufzeichnungen fast eines Jahrhunderts. Die Preisentwicklung der Lebensmittel konnte man genau verfolgen.
Außerdem war sehr schön zu lesen, wenn da stand "...lein zu Besuch. Ein wundervoller Tag." Oder: "...noch 3 Tage, dann kommt mein ...lein."
Ich blättere gerne in diesen Büchlein.

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10.09.2017 12:32 Regenfisch ist offline E-Mail an Regenfisch senden Beiträge von Regenfisch suchen Nehmen Sie Regenfisch in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Saiya
...
Interessanterweise habe ich von diesem Buch hauptsächlich sein Verhältnis zu seinem Vater in Erinnerung. Bei mir ist es schon eine Weile her, dass ich "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war"gelesen habe, aber auch für mich fügt sich mit der Geschichte der Großeltern alles zusammen.

Das ist ja auch Hauptthema. Aber ich weiß, dass ich mich über manche Verhaltensweisen der Mutter gewundert habe. Um nicht zu sehr zu spoilern, nehme ich als Beispiel eine eher unbedeutende.
Z.B. als die Familie das Wochenendhaus kauft und die Mutter es mit den Kindern allein bewohnbar macht. Sie nimmt vieles hin, krempelt die Ärmel hoch und macht einfach. Das fand ich erstaunlich, nach dem Bild ihrer Kindheit, das jetzt entsteht, kann ich das nachvollziehen.
In diesem Elternhaus wurde gehorcht.

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10.09.2017 12:35 Regenfisch ist offline E-Mail an Regenfisch senden Beiträge von Regenfisch suchen Nehmen Sie Regenfisch in Ihre Freundesliste auf
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