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Büchereule.de » Gemeinsames Lesen und Hören! » 'Cambridge 5 - Zeit der Verräter' - Hannah Coler » 'Cambridge 5 - Zeit der Verräter' - Seiten 325 - Ende » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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'Cambridge 5 - Zeit der Verräter' - Seiten 325 - Ende

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Buechereule
Buechereulen-Team


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Dabei seit: 29.08.2004
Beiträge: 21.724

'Cambridge 5 - Zeit der Verräter' - Seiten 325 - Ende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hier kann zu den Seiten 325 – Ende geschrieben werden.

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Liebe Grüße Winken
03.09.2017 10:35 Buechereule ist offline E-Mail an Buechereule senden Beiträge von Buechereule suchen Nehmen Sie Buechereule in Ihre Freundesliste auf
Minusch Minusch ist weiblich
Lebende Forenlegende


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Dabei seit: 01.01.2012
Beiträge: 2.662

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Schade, dass das Buch gerade dort aufhört, wo es anfängt, spannend zu werden.
Hunt richtet seinen wütenden Blick auf Georgina, die alle Fäden zog, mit Hilfe von Polina.
Hier hätte ich gern weitergelesen.
Polina hatte man ja schon seither in Verdacht, also wirklich überraschend ist das auch nicht.

Stattdessen noch Informationen und das Ende um Kirby.
Sorry, ich habe mich durch die Seiten gequält, und die Passagen um Kirby nur noch oberflächlich gelesen, die haben die Handlung so ausgebremst.

Wäre der Mord an Stef schon viel eher passiert, hätte das doch wunderbaren Handlungsspielraum gegeben. Man hätte neben der Polizei ermitteln können, Hunt hätte zeigen können, ob er wirklich was kann, außer arrogant zu sein.
Und um Jenny tat es mir auch nicht wirklich leid. Berührt hat mich die Geschichte nicht.

Mir ist klar, dass es keine James Bond-mäßige Action-Geschichte sein sollte, aber wo war die Spannung? Wo die Dialoge? Es wurde vehement versucht, ganz viele Informationen zu verpacken, langwierig aufgedröselt, und ohne Esprit.

Ich bin enttäuscht. Sorry.

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09.09.2017 08:55 Minusch ist offline Beiträge von Minusch suchen Nehmen Sie Minusch in Ihre Freundesliste auf
Zwergin Zwergin ist weiblich
Zeitloser Forum-Superstar


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Dabei seit: 18.06.2009
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Herkunft: Hunsrück

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Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es mich nicht ganz überzeugen konnte.
Die Idee mit der Doktorarbeit, um mehr Informationen rüber zu bringen, hat mir gut gefallen und ich habe auch diesen Teil gerne gelesen.
Leider liest sich der "Romanteil" ähnlich trocken, hier hat einfach die Spannung und ein bisschen Gefühl gefehlt.

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kuh
09.09.2017 19:51 Zwergin ist offline E-Mail an Zwergin senden Beiträge von Zwergin suchen Nehmen Sie Zwergin in Ihre Freundesliste auf
nofret78
Auserwählter Forumsretter


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Beiträge: 8.488

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falscher Fred

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teufel
SuB+eSuB: 289

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nofret78: 09.09.2017 22:00.

09.09.2017 21:58 nofret78 ist offline E-Mail an nofret78 senden Beiträge von nofret78 suchen Nehmen Sie nofret78 in Ihre Freundesliste auf
Eliza08 Eliza08 ist weiblich
Kaiser


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Beiträge: 1.495
Herkunft: NRW

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So, nun bin ich auch fertig, *endlich* *Gott sei Dank*

Dieses Buch war definitiv nicht meins. Auch ich fand das Ende mehr als unpassend, zwar wissen wir nun das Georgina alle Fäden gezogen hat, aber wirklich überraschend kam das nicht, warum hätte sie sich sonst mit so einem Ehemann abgeben sollen, wenn nicht aus Tarnung Augenzwinkern Polina war mir von Anfang an klar.

Die letzten Abschnitte um Kim Philby habe ich auch nur quer gelesen. Sie waren mir too much, einfach zu viele Informationen, die man meiner Meinung nach nur verarbeiten kann, wenn man ein ungeheures Vorwissen hat.

Alles in Allem ist dieses Buch für mich kein Roman, sondern eher ein Sachbuch und verfehlt damit seine Zielgruppe.

Sehr schade fand ich auch, dass das Ende von Wera, David und Jasper einfach so im Sande verläuft, hätte mich sehr interessiert, was aus Ihnen geworden wäre.

Rezi folgt nächste Woche Winken

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lesend Marie Jansen - Wo die ungesagten Worte bleiben

lesend Johanna Nellon - Herzklopfen am Bodensee

schuechtern Rebecca Gablé - Jonah II

Eliza's Bücherparadies
10.09.2017 11:27 Eliza08 ist offline E-Mail an Eliza08 senden Homepage von Eliza08 Beiträge von Eliza08 suchen Nehmen Sie Eliza08 in Ihre Freundesliste auf
hollyhollunder hollyhollunder ist weiblich
Unsterbliche Forenlegende


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Dabei seit: 24.06.2008
Beiträge: 3.356
Herkunft: BAYERN

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Am Ende habe ich nur noch quergelesen. Sorry. Das Buch war für mich eine Qual. Keinerlei Spannung, keinerlei Möglichkeit zur Empathie mit den Darstellern und das Thema war am Ende so durchgekaut, dass es mich nicht mehr wirklich interessiert hat.

Mich würde das Pseudonym der Autorin interessieren. Grübeln

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Hollundergrüße Winken


lesend

Verfolgung - David Lagercrantz
Die Hexenholzkrone - Tad Williams

Liegt derzeit auf Eis: Der Weitseher - Robin Hobb
13.09.2017 09:54 hollyhollunder ist offline E-Mail an hollyhollunder senden Beiträge von hollyhollunder suchen Nehmen Sie hollyhollunder in Ihre Freundesliste auf
Lumos Lumos ist weiblich
Lumos


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Dabei seit: 26.06.2008
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Herkunft: Rheinland-Pfalz

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Mir hat das Buch recht gut gefallen.

Nachdem ich mich einmal an die sachliche, unemotionale Erzählweise gewöhnt hatte, konnte ich die Eloquenz der Autorin und die Seitenhiebe auf das Establishment genießen.

Wird sicher nicht eines meiner Lese-Highlights, war aber auch keine Enttäuschung.

Was meint ihr denn dazu, dass sich die perfekte Georgina als Spionin entpuppt hat, verantwortlich für den Mord an Stef, den Polina dann für sie ausgeführt hat?
Das war doch die eigentliche Überraschung des letzten Abschnitts.

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Mein Bücher-Bingo 2017
13.09.2017 20:54 Lumos ist offline E-Mail an Lumos senden Beiträge von Lumos suchen Nehmen Sie Lumos in Ihre Freundesliste auf
Zwergin Zwergin ist weiblich
Zeitloser Forum-Superstar


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Dabei seit: 18.06.2009
Beiträge: 5.603
Herkunft: Hunsrück

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Ich hatte eigendlich gar keinen Verdacht, wer, neben Polina, der zweite Spion sein könnte, Georgina hat mich aber wirklich überrascht, perfekte Tarnung eben Lachen

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kuh
14.09.2017 09:42 Zwergin ist offline E-Mail an Zwergin senden Beiträge von Zwergin suchen Nehmen Sie Zwergin in Ihre Freundesliste auf
maikaefer maikaefer ist weiblich
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Dabei seit: 23.03.2010
Beiträge: 5.320

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Zitat:
Original von Lumos
Mir hat das Buch recht gut gefallen.

Nachdem ich mich einmal an die sachliche, unemotionale Erzählweise gewöhnt hatte, konnte ich die Eloquenz der Autorin und die Seitenhiebe auf das Establishment genießen.

Wird sicher nicht eines meiner Lese-Highlights, war aber auch keine Enttäuschung.

Was meint ihr denn dazu, dass sich die perfekte Georgina als Spionin entpuppt hat, verantwortlich für den Mord an Stef, den Polina dann für sie ausgeführt hat?
Das war doch die eigentliche Überraschung des letzten Abschnitts.

Schreiben
Stimmt, Georgina war überraschend, Jenny traurig/tragisch.Cry
Irritiert hatte mich die Wolkow-Sequenz, als ich den ergooglen wollte, stieß ich nur auf Schriftsteller oder Sportler. Schließlich gab ich nur "Wolkow" (ohne Vornamen) und "Spion" ein und fand einen recht interessanten "Spiegel"-Artikel aus 5/68 über Philby, in dem Wolkow vornamenlos auftaucht.
Rezi kommt zeitnah!
Winken

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“Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.”Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von maikaefer: 14.09.2017 11:57.

14.09.2017 11:56 maikaefer ist offline E-Mail an maikaefer senden Beiträge von maikaefer suchen Nehmen Sie maikaefer in Ihre Freundesliste auf
Engel43 Engel43 ist weiblich
Haudegen


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Dabei seit: 13.03.2008
Beiträge: 691
Herkunft: Niederrhein

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So, Buch beendet, leider muss ich sagen, es hat mich nicht wirklich überzeugt. Eher sachlich und trocken, wenig Spannung und keine Tiefe. Schade. Ich hatte mir mehr versprochen.

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Das menschliche Herz ist der weichste Stein auf der ganzen Welt.
18.09.2017 22:01 Engel43 ist offline E-Mail an Engel43 senden Beiträge von Engel43 suchen Nehmen Sie Engel43 in Ihre Freundesliste auf MSN Passport-Profil von Engel43 anzeigen
nofret78
Auserwählter Forumsretter


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Auch durch. Das Ende hat mich nicht überrascht, lag ich doch richtig mit Georgina und Polina.
Die Geschichte um Philby nahm viel Raum ein, war für mich ehrlich gesagt die interessantere von beiden. Was ich die ganze Zeit vermisst hatte, Tempo und Spannung, kam am Ende ansatzweise. Hier wurde im letzten Abschnitt zackig eine Lösung präsentiert.
Leider bleib die Hauptgeschichte für mich etwas dünn, die Figuren unnahbar und nicht greifbar.
Allerdings lässt sich das Buch recht flüssig lesen, der Schreibstil ist angenehm und keinesfalls sperrig. Insgesamt betrachtet bin ich froh, dem Buch noch eine zweite Chance gegeben zu haben. Auch wenn es nicht zu meinen Highlights gehört.

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teufel
SuB+eSuB: 289
19.09.2017 08:11 nofret78 ist offline E-Mail an nofret78 senden Beiträge von nofret78 suchen Nehmen Sie nofret78 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von maikaefer
Schließlich gab ich nur "Wolkow" (ohne Vornamen) und "Spion" ein und fand einen recht interessanten "Spiegel"-Artikel aus 5/68 über Philby, in dem Wolkow vornamenlos auftaucht.

Da hättest Du aber auch gleich den Link mit einkopieren können.
Aber zumindest danke für den Hinweis. Winken

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45465077.html

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lesend
19.09.2017 13:28 xexos ist offline E-Mail an xexos senden Beiträge von xexos suchen Nehmen Sie xexos in Ihre Freundesliste auf
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Ich fand das Buch sehr gut, wenn auch vielleicht kein absolutes Highlight. Dieses ganze Sympathiegedöns und die Diskussionen um mitfiebern und blasse Figuren langweilen mich auch eher ein wenig.

Und wer den Philby-Strang nur überflogen hat, hat wirklich das beste verpasst. Wenn man ein wenig an politischer Geschichte interessiert ist, waren dieses ganzen Seiten hochspannend und auf eine sehr einfach verdauliche Weise dargestellt und rübergebracht. Diese kleine Story der Gegenwart war wohl nur gedacht, um die eigentliche Philby-Story zu erzählen. Sicher hätte man das anders machen können, aber ich fand es auch in dieser Art okay. Es sollte wohl zeigen, dass zwar der Kalte Krieg vorbei ist, die Geheimdienste aber immer noch ähnlich zur Vergangenheit agieren. Und aus dieser Perspektive ist es auch beispielsweise völlig belanglos, wie es mit Wera, David und Jasper weitergeht.

Zur von Lumos so titulierten Überraschung: So richtig viele Personen kamen ja nicht mehr in Frage. Es konnte eigentlich nur noch Georgina sein. Das aber Denys wirklich völlig ahnungslos sein soll, wunderte mich. Wer waren dann die beiden älteren Leute im Londoner Cafe, die Wera zusammen mit Polina sah? Vielleicht wirklich nur eine zufällige Begegnung und eine kleine Finte der Autorin?

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lesend
19.09.2017 13:39 xexos ist offline E-Mail an xexos senden Beiträge von xexos suchen Nehmen Sie xexos in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von nofret78
Auch durch. Das Ende hat mich nicht überrascht, lag ich doch richtig mit Georgina und Polina.


Ja, das hab ich mir gedacht, als ich deine Spekulationen in diese Richtung gelesen habe.
Mich hat Georgina als Drahtzieherin überrascht, obwohl ich im Nachhinein sagen muss, dass es durchaus zu ihr als Figur gepasst hat und man es hätte vermuten können. Was du ja auch schon früh getan hast smile .

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19.09.2017 13:40 Lumos ist offline E-Mail an Lumos senden Beiträge von Lumos suchen Nehmen Sie Lumos in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von xexos
Ich fand das Buch sehr gut, wenn auch vielleicht kein absolutes Highlight. Dieses ganze Sympathiegedöns und die Diskussionen um mitfiebern und blasse Figuren langweilen mich auch eher ein wenig.


Danke, dass du das so deutlich aussprichst! Deshalb war ich so frustriert bezüglich einiger Beiträge.

Zitat:
Original von xexos
Und wer den Philby-Strang nur überflogen hat, hat wirklich das beste verpasst. Wenn man ein wenig an politischer Geschichte interessiert ist, waren dieses ganzen Seiten hochspannend und auf eine sehr einfach verdauliche Weise dargestellt und rübergebracht. Diese kleine Story der Gegenwart war wohl nur gedacht, um die eigentliche Philby-Story zu erzählen. Sicher hätte man das anders machen können, aber ich fand es auch in dieser Art okay. Es sollte wohl zeigen, dass zwar der Kalte Krieg vorbei ist, die Geheimdienste aber immer noch ähnlich zur Vergangenheit agieren. Und aus dieser Perspektive ist es auch beispielsweise völlig belanglos, wie es mit Wera, David und Jasper weitergeht.


Ja, das sehe ich auch so.
Vielleicht ist auch das ein Buch, dessen Präsentation falsche Erwartungen geweckt hat Grübeln ? Sonst hätten sich möglicherweise weniger Leute angemeldet, die es dann einfach nur schrecklich fanden und große Teile quer gelesen haben.

Zitat:
Original von xexos
Zur von Lumos so titulierten Überraschung: So richtig viele Personen kamen ja nicht mehr in Frage. Es konnte eigentlich nur noch Georgina sein. Das aber Denys wirklich völlig ahnungslos sein soll, wunderte mich. Wer waren dann die beiden älteren Leute im Londoner Cafe, die Wera zusammen mit Polina sah? Vielleicht wirklich nur eine zufällige Begegnung und eine kleine Finte der Autorin?


Ja, das mit der Überraschung war ein bisschen hochgehängt, wie ich nun feststelle. Schon als ich nofrets Spekulationen verfolgt habe, ist mir klar gewesen, dass für euch keine große Überraschung sein würde Lachen .
Auf Polina hatte ich auch getippt, aber Georgina schien mir lange zu bieder und angepasst für so was. Da bin ich der Autorin voll auf den Leim gegangen smile .

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Mein Bücher-Bingo 2017
19.09.2017 13:48 Lumos ist offline E-Mail an Lumos senden Beiträge von Lumos suchen Nehmen Sie Lumos in Ihre Freundesliste auf
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Ich habe mir den Klappentext jetzt noch einmal durchgelesen. Ja, man könnte darüber mehr Aktivitäten in der Gegenwart erwarten und auf ein emotionaleres Mitfiebern hoffen.

Das bietet das Buch eher nicht, da stimme ich zu. Dazu müsste man dichter an Philbys Aktionen herangeführt werden und ihn wirklich bei seinen ganzen Tätigkeiten begleiten. Hier wird aber nur in der Rückschau über ihn berichtet. Und die Gegenwart wird auch kaum ausgeleuchtet. Dann hätte man Polina anders und empathischer einführen müssen und sie später bei ihren Streifzügen durch fremde Büros direkt begleiten müssen.

Es ist wohl einfach eine andere Art der Leseerwartung. Die meisten möchten einen Alter Ego, durch den sie die Story miterleben können. Mir reicht meistens auch die nüchterne berichtende Erzählweise - zumindest wenn es wie hier genug zu erzählen gibt.

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lesend
19.09.2017 14:42 xexos ist offline E-Mail an xexos senden Beiträge von xexos suchen Nehmen Sie xexos in Ihre Freundesliste auf
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Bezüglich eurer Langeweile: Eben, der Klappentext ließ anderes vermuten. Hätte der buchentsprechend gelautet, wäre einigen, auch mir, eine gewisse Enttäuschung erspart geblieben.

Ich hätte dann sicher nicht zum Buch gegriffen und diese LR ausgelassen.
Schade,dass man sowas nicht äussern kann ohne andere zu langweilen. Ich dachte LRs wären u.a. auch dafür da,um seine Eindrücke zu hinterlassen. Auch eben Unmut.

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teufel
SuB+eSuB: 289
19.09.2017 16:47 nofret78 ist offline E-Mail an nofret78 senden Beiträge von nofret78 suchen Nehmen Sie nofret78 in Ihre Freundesliste auf
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Ach, als Maßregelung war das von mir gar nicht gemeint. Knuddeln

Und wenn, dann gilt das ja auch nur für mich und viele andere finden den Austausch über die empfundenen Empathien wiederum sehr spannend. Ich kann da aber recht wenig mit anfangen, da ich Bücher scheinbar aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus lese. Diese Erkenntnis war beim ersten Mal für mich wiederum sehr spannend. Ich wunderte mich schon ganz oft bei Leserunden darüber. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Empathievermögen. Augenzwinkern

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lesend
19.09.2017 17:27 xexos ist offline E-Mail an xexos senden Beiträge von xexos suchen Nehmen Sie xexos in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von xexos
Ach, als Maßregelung war das von mir gar nicht gemeint. Knuddeln



So habe ich das auch nicht aufgefasst. Ich sage/schreibe ja auch direkt was mir durch den Kopf geht ;)
Zitat:


Und wenn, dann gilt das ja auch nur für mich und viele andere finden den Austausch über die empfundenen Empathien wiederum sehr spannend. Ich kann da aber recht wenig mit anfangen, da ich Bücher scheinbar aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus lese. Diese Erkenntnis war beim ersten Mal für mich wiederum sehr spannend. Ich wunderte mich schon ganz oft bei Leserunden darüber. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Empathievermögen. Augenzwinkern

Glaub ich nicht ;)

Dann scheinen wir ja das Gleiche zu meinen nur anders ausgedrückt.Der Blickwinkel ist es.
Ich denke, der Klappentext war irreführend für einige, daher die Reaktionen. Auch meine. Wäre ich anders herangegangen, hätte es mich vielleicht auch mehr begeistern können.

Schade, dass man sich bei manchen LRs nicht persönlicher austauschen kann, eine Diskussion zum Buch von Angesicht zu Angesicht wäre hier durchaus spannender gewesen...
Geschriebenes kann man mit noch sovielen Smileys versehen, ein anderer versteht es dann vielleicht trotzdem anders, als es der Verfasser meinte.

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teufel
SuB+eSuB: 289
19.09.2017 18:02 nofret78 ist offline E-Mail an nofret78 senden Beiträge von nofret78 suchen Nehmen Sie nofret78 in Ihre Freundesliste auf
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Vielleicht ist dieses Buch über Philby ja spannender und empathischer? Hat vielleicht jemand dazu Lust auf eine weitere Leserunde? Grinsen

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lesend

Philby: Porträt des Spions als junger Mann
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19.09.2017 18:30 xexos ist offline E-Mail an xexos senden Beiträge von xexos suchen Nehmen Sie xexos in Ihre Freundesliste auf
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