'Eines Menschen Flügel' - Seiten 0983 – 1148

  • Bei Krumur wird deutlich, dass man sich auch in so engen Wohngemeinschaften wie einem Nest isoliert fühlen kann. Hier ist es ihr Riesenwuchs - wobei nicht ganz klar wird, um wieviel sie größer ist als die Durchschnittsfrau. Sie fühlt sich verspottet und unangenehm auffallend in der Nestgemeinschaft, meidet sie lieber und hat sich in der Signalmacherwerkstatt häuslich eingerichtet. Es ist naheliegend, dass der große Flügellose bei ihr einquartiert wird. Oris kennt die Werkstatt seines Vaters natürlich von klein auf.

    Dass sich Krumur in Dschonn (John;-) verliebt war abzusehen, aber eine nette Liebesgeschichte zwischendurch.


    Dschonn vertieft sich in die Bücher der Ahnen und nur einer wie er kann das Rätsel im Buch Ema lösen, als hätte die Ahnin damit rechnen können, dass ein Pilot der Außenwelt kommen wird, um einen Fluchtplan für die ganze Welt umzusetzen. Das ist mir ein wenig zu konstruiert - aber gut es funktioniert.

    Und mit Oris' Hilfe kann er tatsächlich fast die gesamte Bevölkerung überzeugen ihre Heimat verlassen zu müssen. Obwohl Oris und seine Handlungen in Frage gestellt werden, wie im Kapitel Maheit durch seine schwangere Frau Eteris ausgesprochen wird.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel

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  • Markosul vollbringt sein Lebenswerk: die Karte der bekannten Welt

    Sie wird ins Rettungsschiff gebracht, um die Flüchtlinge an ihre Herkunft zu erinnern.

    Kalsul kehrt nach Hause zurück - nach einer weiteren gescheiterten Beziehung. Dafür hat sie ihre Berufung gefunden, die Menschen von der Notwendigkeit einer Flucht zu überzeugen. Trotz einiger Zweifel rüsten sich die meisten für die Auswanderung.


    Bei dem Abschnitt Efas war ich mir anfangs nicht sicher, ob ich wirklich den Werdegang dieses Fanatikers lesen möchte. Aber Eschbach gelingt es tatsächlich auch hier Mitgefühl zu erzeugen.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Andreas Eschbach: Eines Menschen Flügel