'Der Tod ist ein Tänzer' - Seiten 307 - 398

  • Was mir besonders gefällt ist, dass man kontiniuierlich mehr erfährt. Also mehr von den Personen, ihren Motivationen, ihrer Vergangenheit. Und auch von den Gegnern, deren Plänen, den Hintermännern. Jetzt wird immer deutlicher klar, dass das alles eine groß angelegte Aktion ist und dass der Feind mächtiger und vielköpfiger ist, als anfangs vermutet. Einige alte Gruppierungen werden hier genannt. Ich nehme mal an, die beruhen alle auf authentischen Vorlagen. Furchterregende Vorstellung, welche hasserfüllten Kräfte in Deutschland unterwegs waren (und ich bin nicht blauäugig und weiß, dass es da noch immer oder wieder viel gibt). :(


    Die Toten werden mehr. Um Freddy hab ich eine Träne vergossen. Als bester Freund von Tristan ist er ein großer Verlust. Man merkt, dass Tristan in einen Abgrund gezogen wird. Josephine könnte ihn da vielleicht rausholen aber die beiden sind im Augenblick eher wie Hund und Katze. Sie können einfach nicht miteinander reden. Bei ihr ist es auch die Jungend, denke ich, aber bei beiden sind es die Erlebnisse in der Vergangenheit, die sie vorsichtig und verletzlich gemacht haben. Und keiner will sich verletzen lassen, da verletzt man mal schneller den anderen.


    Ich frage mich aus, was sein Onkel noch so alles weiß und was er noch verbirgt.

    Und ob Gille vielleicht noch etwas wissen könnte, was er womöglich zufällig aufgeschnappt haben könnte. Ein Besuch im Krankenhaus würde sich sicher lohnen. :gruebel


    Jetzt auf in die Zielgerade. :)

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

    Das Kaffeehaus - Teil 1 - Marie Lacrosse

    Kleine Freuden - Clare Chambers

    Des Menschen Flügel - Andreas Eschbach


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Ich bin doch prompt über den Abschnitt hinaus geeilt. :huh: Aber es war grad so spannend ( und die Jungs friedlich :lache) da konnte ich nicht aufhören. :-]


    Freddys Tod ist ein schrecklicher Verlust für Tristan, er hat seinen besten Freund und wohl auch seinen wichtigsten Halt im Leben verloren. ;(

  • Die Toten werden mehr. Um Freddy hab ich eine Träne vergossen

    Ich bin gerade so traurig, dass Freddy sterben musste.;( Ich habe die ganze Zeit gehofft und gebangt, dass er es schafft. Und dann stirbt er, während Tristan an seinem Bett sitzt und schläft. Das ist gerade ein wahnsinnig trauriger Moment in dem Buch.

    Und ich mache mir jetzt auch wirklich Sorgen um Tristan. Ich hoffe,er kann mit dem Verlust von seinem besten Freund umgehen und ist nicht so verzweifelt, dass er zu Drogen greift oder ganz abrutscht . Und ich hoffe, er kann trotzdem noch einen kühlen Kopf bewahren und sich um den Schutz von Josephine und um seine eigene Sicherheit kümmern.


    Das Buch ist so spannend und fesselnd. Und ich bin total gefangen in der Geschichte. Ich möchte jetzt unbedingt gleich weiterlesen aber andererseits habe ich auch ein wenig Angst, mit dem Buch fertig zu werden. Ich befürchte ja fast, dass Buch endet mit einem bösen Cliffhanger. Und ich möchte doch nicht auf den nächsten Band warten müssen, weil mir die ganzen Personen gerade so ans Herz gewachsen sind.

  • Ich befürchte ja fast, dass Buch endet mit einem bösen Cliffhanger

    Ohne zu Spoilern. Das Ende ist trotz jeder Menge offener Fragen für mich eine runde Sache.:)

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

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  • Ich bin gerade so traurig, dass Freddy sterben musste.;( Ich habe die ganze Zeit gehofft und gebangt, dass er es schafft. Und dann stirbt er, während Tristan an seinem Bett sitzt und schläft. Das ist gerade ein wahnsinnig trauriger Moment in dem Buch.

    Und ich mache mir jetzt auch wirklich Sorgen um Tristan. Ich hoffe,er kann mit dem Verlust von seinem besten Freund umgehen und ist nicht so verzweifelt, dass er zu Drogen greift oder ganz abrutscht . Und ich hoffe, er kann trotzdem noch einen kühlen Kopf bewahren und sich um den Schutz von Josephine und um seine eigene Sicherheit kümmern.


    Das Buch ist so spannend und fesselnd. Und ich bin total gefangen in der Geschichte. Ich möchte jetzt unbedingt gleich weiterlesen aber andererseits habe ich auch ein wenig Angst, mit dem Buch fertig zu werden. Ich befürchte ja fast, dass Buch endet mit einem bösen Cliffhanger. Und ich möchte doch nicht auf den nächsten Band warten müssen, weil mir die ganzen Personen gerade so ans Herz gewachsen sind.

    <3 Um Freddy tat es mir auch sehr leid, ich habe lange damit gekämpft, ihn nicht sterben zu lassen.

  • Achje, der arme Freddy, schade dass er so früh sterben musste. Und der arme Tristan, der sich dafür die Schuld gibt und auch noch mit Josephines Ablehnung leben muss. Das hat er nicht verdient, aber ich kann Josephine auch verstehen, die eben schon einschlägige Erfahrungen machen musste. Ich hoffe, das richtet sich wieder zwischen den beiden. Schön, dass wenigstens die Männer vom Boxclub zu ihm halten.


    Was wohl die Verschwörer genau planen? Ich bin gespannt ... Gille scheint ein Bauernopfer gewesen zu sein?


    Gille kam gar nicht erst ins Theater, wollte aber nicht von seinem Vorhaben abweichen - gut, dass Tristan ihn stoppen konnte. Ahl hatte das tatsächlich auch versucht, guter Mann, ihn hat es wohl weniger schlimm erwischt als Freddy - ob wir ihn noch einmal wiedersehen?

  • Gille in seiner Verbohrtheit hat nun einen Menschen auf dem Gewissen. Es tut mir leid um die treue Seele Freddy. Aber auch Ahl ist verletzt, der seinen Kollegen nur zur Vernunft bringen wollte. Dass dem die Vernunft komplett abhandengekommen ist, hatte er wohl nicht bedacht.


    Das Tristan seinen Freund verloren hat, lässt all das Dunkle wieder hochkommen und ich hatte schon Sorge, dass er sich den Drogen nun völlig hingibt. Aber natürlich gibt er sich die Schuld für Freddys tot, denn er hat ihn ja eingespannt.


    Wie groß die Angst bei den beiden Burschen ist zeigt sich, als der eine aus dem Fenster springt. Mit jeder Aktion von Tristan und seinen Leuten, bringt er sich mehr in Gefahr.


    Josephine und Tristan geht es beiden nicht gut. Ich verstehe, dass er sie schützen will und keine Ablenkung gebrauchen kann. Aber Josephine tut mir sehr leid. Sie hat in ihrem kurzen Leben schon so viel Negatives erlebt und sie weiß, dass sie alleine dasteht. Dabei sehnt sie sich nach Zuwendung.

  • Diesen Abschnitt fand ich ganz schön beklemmend - das lag natürlich zum großen Teil an Freddys Tod, von dem ich fürchte, dass er Tristan ganz schön runterziehen wird. Aber auch die Szene um den (vereitelten) Anschlag durch Herrmann Gille und diesen Überfall (ich weiß nicht recht, wie ich es sonst nennen soll) auf das Haus der Burschenschaft - lauter Ereignisse, durch die dieser Abschnitt auf mich ziemlich düster wirkt.


    Herrmann Gille tut mir fast ein wenig leid. Klar, er ist ziemlich fanatisch, aber es überrascht mich nicht, dass er durch die tragischen Ereignisse rund um seine Eltern auf Rache aus ist. Und es scheint so, als suche er bei dieser Truppe, der er sich da angeschlossen hat, auch Bestätigung und Anerkennung. Ich fürchte aber, er wird dort eher ein Bauernopfer.


    Und dieser Student (leider habe ich den Namen gerade nicht parat) - wie groß muss seine Angst gewesen sein, dass er sich aus dem Fenster stürzt 8| - das hat mich wirklich schockiert.


    Josephine und Tristan - ob die beiden sich wohl nochmal zusammenraufen? Ich fände es schön... aber andererseits, wenn nicht, hätte vielleicht Helene noch eine Chance, das würde mir auch gefallen. :heisseliebe

  • Ich wollte aber gar nicht, dass Freddy stirbt ;(

    Bin noch nicht durch, musste das aber jetzt los werden.

  • Herrmann Gille tut mir fast ein wenig leid. Klar, er ist ziemlich fanatisch, aber es überrascht mich nicht, dass er durch die tragischen Ereignisse rund um seine Eltern auf Rache aus ist. Und es scheint so, als suche er bei dieser Truppe, der er sich da angeschlossen hat, auch Bestätigung und Anerkennung. Ich fürchte aber, er wird dort eher ein Bauernopfer.

    Das waren auch meine Empfindungen über Gille. Er ist anfangs der typische Mitläufer und verrennt sich dann mehr und mehr in seinen Wahn. Heutzutage würde ich ihn zum Psychologen schicken.

    Hollundergrüße :wave



    :lesend

    Das Kaffeehaus - Teil 1 - Marie Lacrosse

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    Des Menschen Flügel - Andreas Eschbach


    (Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will - Jean Rousseau)

  • Ja, Freddy musste nicht sterben. Es war so traurig und Tristan tat mir irgendwie leid.


    Die "Sache" ist also noch viel größer als angenommen. Die Toten werden auch immer mehr. Ich bin wirklich gespannt wie es ausgeht. Erst recht die Sache mit den beiden Studenten kam mir recht heftig vor. Was muss man für Angst haben sich einfach so aus dem Fenster zu stürzen.


    Josephine kämpft mit sich und mit Ihrer Liebe. Ob sie und Tristan es noch schaffen?

  • Herrmann Gille tut mir fast ein wenig leid. Klar, er ist ziemlich fanatisch, aber es überrascht mich nicht, dass er durch die tragischen Ereignisse rund um seine Eltern auf Rache aus ist. Und es scheint so, als suche er bei dieser Truppe, der er sich da angeschlossen hat, auch Bestätigung und Anerkennung. Ich fürchte aber, er wird dort eher ein Bauernopfer.

    Das waren auch meine Empfindungen über Gille. Er ist anfangs der typische Mitläufer und verrennt sich dann mehr und mehr in seinen Wahn. Heutzutage würde ich ihn zum Psychologen schicken.

    Sehe ich auch so. Im Prinzip ist Hille auch ein Opfer des 1. Weltkriegs, der Hilfe gebraucht hätte, die haben Menschen wie er danals nicht bekommen und waren damit leichte Opfer für alle die ihnen angeblich helfen wollten.