'Worte einer neuen Zeit" - Seiten 001 - 144

  • Die ersten Seiten habe ich ja bereits gelesen............schade, aber für die Geschichte natürlich notwendig, dass wir uns von dem sympathischen Ludwig so schnell wieder verabschieden müssen.

    Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, sehr bildlich und auch ausführlich.

    Ich bin ja gleich mal über das Wort "Kaje" gestolpert.

    Und habe gegoogelt. ;-)

    Kai (Uferbauwerk) – Wikipedia

  • Jetzt bin ich tatsächlich nicht die erste, die sich hier zu Wort meldet ;)


    Zur Einstimmung gibt es das Foto vom Freihafen (Postkarte) und ein Foto von der Schule im Stephaniviertel (Quelle: Das Stephaniviertel-Edition Temmen/ Kulturhaus Walle Brodelpott)

  • schade, aber für die Geschichte natürlich notwendig, dass wir uns von dem sympathischen Ludwig so schnell wieder verabschieden müssen.

    Auch wenn Ludwig so früh stirbt, fiel es mir nicht leicht, denn seine Figur zieht sich schon durch die Geschichte und er ist, wie du bereits bemerkt hast, ein sympathischer Charakter. Aber es musste tatsächlich leider sein...

  • Dank Urlaub konnte ich schon eher anfangen und die Seiten sind nur so dahin geflogen.


    Den Prolog fand ich sehr traurig, denn man merkt in den weiteren Kapiteln die innige Liebe zwischen Ludwig und Lene. Ich finde es aber gut, dass Lene die Chance erhalten hat wieder zu arbeiten. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste den ganzen Tag unser zu Hause sauber halten und dürfte nicht arbeiten, bin ich froh, dass ich heute lebe und nicht damals.


    Elsa finde ich ganz toll. Nicht nur, dass sie kein Geld mit den Auswanderern verdienen will bzw. nicht mehr als nötig, sondern auch, dass sie für Lene eine echte Freundin ist. Sowas braucht man in diesen Momenten. Nur mit ihrer Schwester wäre sie wohl irre geworden. Es ist sowieso so erstaunlich, dass Schwestern so unterschiedlich sein können wie diese beiden. Ich bin gespannt, ob Otto noch eine Rolle spielt.


    Georg mochte ich direkt, immerhin ist er genauso ungeduldig wie ich und ich kann daher genau nachvollziehen, dass er sich bestimmte Dinge immer wieder sagen muss. Das Interview mit dem polnischen Auswanderer fand ich genauso interessant wie Lene. Hier wurde bestimmt gerade der Grundstein für ihr weiteres Interesse geweckt. Da bin ich mal gespannt, was wir mit Lene zusammen noch weiter erfahren.

    Dem Friedrich hätte ich mal längst die Meinung gesagt. Der ist ja wie ne lästige Fliege :yikes

    Aber das schickte sich damals sicher nicht und Lene hält sich ja auch zurück, weil er Ludwig so viel bedeutet hat. Bei dem Namen Ludwig muss ich immer an einen alten Bauern bei Oma und Opa im Dorf denken, der immer meinen Bruder quasi adoptiert hat, wenn wir dort waren. Die Bilder passen gerade noch nicht so recht übereinander :lache

  • Dem Friedrich hätte ich mal längst die Meinung gesagt. Der ist ja wie ne lästige Fliege :yikes

    Oh ja, der ist eine echte Plage.:lache

    Bin gespannt, wie das endet.

    Zum Glück scheint er aber "ein Netter" zu sein. ;-) Am Anfang kamen mir Gedanken in die Richtung, dass er sich irgendwann erzwingt, was er sich erträumt.

    Aber bis jetzt traue ich ihm sowas nicht zu............

  • Jetzt bin ich tatsächlich nicht die erste, die sich hier zu Wort meldet ;)


    Zur Einstimmung gibt es das Foto vom Freihafen (Postkarte) und ein Foto von der Schule im Stephaniviertel (Quelle: Das Stephaniviertel-Edition Temmen/ Kulturhaus Walle Brodelpott)

    ;-)


    Danke für die Fotos............das macht alles gleich viel anschaulicher. :-)

  • Das Interview mit dem polnischen Auswanderer fand ich genauso interessant wie Lene. Hier wurde bestimmt gerade der Grundstein für ihr weiteres Interesse geweckt. Da bin ich mal gespannt, was wir mit Lene zusammen noch weiter erfahren.

    Hier habe ich praktisch einen Teil der Fragen und Antworten reingepackt, die mich während der Recherche ebenfalls beschäftigt haben :-)

  • Das ist dir gut gelungen. So mag ich es am liebsten über Dinge etwas zu erfahren - indem eine Figur aus einem Buch es irgendwie erfährt.

  • Ich habe heute weiter gelesen...........aber gar nicht so richtig auf die Kapitel geachtet.


    Das Interview mit dem polnischen Auswanderer fand ich auch gelungen beschrieben und sehr interessant.

    Wie lange die Leute teilweise dann dafür arbeiten mussten bis sie die Überfahrt bezahlen konnten.


    Georg ist mir auch sehr sympathisch - und es ist gleich eine Anziehungskraft zwischen ihm und Lene vorhanden. Aber da ist ja auch noch die Verlobte. ;-)


    Irgendwo stand, dass die Zeitung für die Georg arbeitet, dreimal am Tag erscheint.

    War das so "normal" - 3 Ausgaben an einem Tag? Ganz schön viel..........

  • Irgendwo stand, dass die Zeitung für die Georg arbeitet, dreimal am Tag erscheint.

    War das so "normal" - 3 Ausgaben an einem Tag? Ganz schön viel..........

    Nein, das war nicht normal sondern abhängig von der Zeitung. Ich bin zur Zeit noch im Urlaub an der Ostsee und kann daher nicht in meinen Unterlagen nachsehen, meine mich aber zu erinnern, dass es auch hier Änderungen gab, da ja auch der Weser Kurier in dem Verlag erschienen ist bzw. noch erscheint. Das Format der Zeitungen war sehr unterschiedlich, aber dazu kann ich gerne noch in ein paar Tagen etwas schreiben.

  • Ich habe den ersten Abschnitt auch mit großem Interesse gelesen. Ludwig fand ich auch sehr sympathisch, schade das Lene ihn schon verloren hat. Aber nur so kann sie auch wieder arbeiten. Eine selten doofe Regelung damals.


    Das mit Friedrich ist wirklich lästig, ich hoffe es findet sich doch noch ein anderes Mädel für ihn, so dass er Lene loslassen kann. Sie ist ja kein Erbstück, daher muss er auch anerkennen, dass sie kein Interesse an ihm hat.


    Georg ist mir auch sehr sympathisch, seine Verlobte eher weniger..... Da gibt es sicher nochmal Ärger, vor allem wenn das mit Lene was werden soll. ;-)


    Ich finde es ja mal interessant eine andere Stadt als immer nur Hamburg kennenzulernen. Die Geschichte des polnischen Auswanderers fand ich auch sehr interessant. Schade dass man vom ihm wohl eher weniger hören wird. Ich finde es immer spannend, ob das was sich die Leute wünschen dann auch klappt.


    Jetzt freue ich mich mal aufs weiterlesen

  • Ich finde es ja mal interessant eine andere Stadt als immer nur Hamburg kennenzulernen. Die Geschichte des polnischen Auswanderers fand ich auch sehr interessant. Schade dass man vom ihm wohl eher weniger hören wird. Ich finde es immer spannend, ob das was sich die Leute wünschen dann auch klappt.

    Bremen hat sich damals tatsächlich sehr für den Schutz der Auswanderer eingesetzt, was sich schnell herumgesprochen hat. Letztendlich sind die Gründe, warum man seine Heimat verlässt, eigentlich fast immer die gleichen. Armut und Krieg - damals wie heute. Und leider war es bei vielen so, dass ihre Wünsche in der Regel nicht erfüllt wurden...

  • Mir gefällt dieses Flair der Stadt Bremen Ende des 19. Jh. sehr! Und ich bin absolut fasziniert von diesem Auswanderer-Thema (immer schon). Insofern bin ich schon jetzt sehr gespannt auf den weiteren Verlauf dieser Geschichte. Natürlich auch in Bezug auf Georg und Lene. ;)


    Dass Ludwig gleich im Prolog das Zeitliche segnet ist natürlich absolut bitter. Aber wohl auch notwendig für den Fortgang der Geschichte. Lene muss einfach auf eigenen Beinen stehen, sonst hätte sie wohl auch nie Elsa so einfach zur Hand gehen können. Elsa scheint mir eine wirklich gute Seele zu sein. Ich glaube, dass sich die Auswandererfamilien in ihrer Pension schon recht wohlfühlen können (sofern dies die jeweiligen Lebensumstände zulassen).


    Vetter Friedrich geht mir, ehrlich gesagt, auf den Keks. Ich hatte zunächst einen ähnlichen Gedanken wie Rosenstolz:

    Am Anfang kamen mir Gedanken in die Richtung, dass er sich irgendwann erzwingt, was er sich erträumt.

    Aber ich glaube (hoffe), dass er sich da doch benehmen können wird. Wäre er am Ende vielleicht jemand für Clara?



    Ich finde es ja mal interessant eine andere Stadt als immer nur Hamburg kennenzulernen. Die Geschichte des polnischen Auswanderers fand ich auch sehr interessant.

    Mazurs Geschichte fand ich auch richtig interessant. Und auch Lenes Interesse schien geweckt, sie hat Georg ja fast kaum zu Wort kommen lassen. ^^


    In Hamburg war ich übrigens mal in der BallinStadt, das war auch sehr eindrucksvoll. Aber wohl nicht mit dem Auswanderermuseum in Bremerhaven zu vergleichen, von dem eine Freundin mir vor längerer Zeit begeistert berichtet hat. Da möchte ich auf jeden Fall einmal hin.