'Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten' - Seiten 196 - 287

  • Ich bin noch da, bin nur in den letzten Tagen aus Zeitgründen wenig zum Lesen und gar nicht zum Schreiben gekommen. Aber ich bin noch dran am Buch und es gefällt mir wirklich gut. :thumbup:

    Ich war auch überrascht, dass sie so gar nicht auf so etwas vorbereitet sind, also der Captain gar keinen Plan hat, was er auf die Schnelle machen soll. Das scheint also schon ein seltenes Erlebnis zu sein. Eine Gefahr, die wirklich vernächlässigt werden kann

    Den Überfall habe ich als sehr unvorhersehbares Ereignis verstanden, so dass es wohl weder Abwehrmaßnahmen noch einen Plan für so eine Situation gab. Von daher war das für mich schon in Ordnung, sie waren ja weder in Kriegsgebiet unterwegs noch hatten sie irgendwelche besonders wertvollen Gegenstände an Bord. Ist für mich so, wie wenn eine Bande ein zufälliges Auto irgendwo ausrauben will - mit sowas rechnet ja auch niemand.


    Bei Rosemary hatte ich hier das Gefühl, dass sie sehr große diplomatische Fähigkeiten hat. Ich glaube, da gibt es noch etwas aus ihrem früheren Leben, das wir noch nicht wissen. Sie zeigte ja nicht nur ein große Gespür für die Angreifer, sondern hat sehr viel Wissen über die anderen Rassen bzw. auch einen sehr großen, ungewöhnlichen Sprachschatz. Sollte/Wollte sie vielleicht erstmal Diplomatin werden und hat das dann aufgegeben, als die Sache mit ihrem Vater war?


    Diese hat mich genauswenig wie euch überrascht. Schön fand ich, wie souverän die Crew mit ihrem Geständnis umgegangen ist.


    Bei Jenks hoffe ich, dass er nicht enttäuscht wird, sobald sich Lovey in einem Körper wiederfindet. Weiche Haut und warmer Atem (!) - ob das bei einer KI in einem "Körper-Kit" funktioniert? Und kommt Lovey damit zurecht, auch für sie als KI ist ein Körper ja auch eine Art von Einschränkung!


    Die Voraussetzungen für den neuen Auftrag sind ja nicht besonders gut. Nahezu alle Crew-Mitglieder sind mit eigenen Problemen beschäftigt (und ich traue mich zu wetten, das bei Kizzy und Sissix auch noch was kommt). Hoffentlich haben sie den Kopf frei für so ein gefährliches Abenteuer.


    Dr. Kochs Geschichte fand ich sehr berührend. Und auch sehr lehrreich. Natürlich auch sehr traurig, trotzdem aber wieder mutig, denn sich als Volk bewusst zu entscheiden, auszusterben, weil man selber schuld ist an seinem Unglück, ist auch ein großer Schritt. Wobei es natürlich fraglich ist, ob noch was dagegen gemacht werden hätte können, so genau wird das ja nicht ausgeführt.

    "Alles vergeht. Wer klug ist, weiß das von Anfang an, und er bereut nichts." Olga Tokarczuk (übersetzt von Doreen Daume), Gesang der Fledermäuse, Kampa 2021

  • Ich bin noch da, bin nur in den letzten Tagen aus Zeitgründen wenig zum Lesen und gar nicht zum Schreiben gekommen. Aber ich bin noch dran am Buch und es gefällt mir wirklich gut. :thumbup:

    Hier das Gleiche. War das Wochenende auf einem Gitarrenseminar (ging abends länger als gedacht. So wegen der Kombi gutes Wetter, Gitarren und Bier) und habe ab übermorgen einen Campingausflug zu betreuen. :help


    Bezweifle, dass ich da zum Lesen komme. Aber dann wieder am Wochenende. Hoffentlich. Das Buch ist nämlich toll! :love:

  • Bei Jenks hoffe ich, dass er nicht enttäuscht wird, sobald sich Lovey in einem Körper wiederfindet. Weiche Haut und warmer Atem (!) - ob das bei einer KI in einem "Körper-Kit" funktioniert? Und kommt Lovey damit zurecht, auch für sie als KI ist ein Körper ja auch eine Art von Einschränkung!

    Ich hatte die Schwierigkeit, mir dieses Körper-Kit richtig vorzustellen. Einerseits reine Hardware in die die KI als Software eingespeist werden kann. Andererseits aber so menschenähnlich, dass es alle Bedürfnisse eines Liebhabers erfüllen kann. Am ehesten schwebt mir eine Figur wie Data vor - nur in weiblicher Form.

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    Von den vielen Welten, [...] ist die Welt der Bücher die größte. (Hermann Hesse)


    :lesend Ingeborg Bachmann: Das dreißigste Jahr

    Erzählungen