'Teatime im Jane-Austen-Club' - Seiten 285 - Ende

  • Ich muss gestehen, mich lässt das Ende ein bisschen ratlos zurück. Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll...

    Adeline und Dr. Gray = Keine Überraschen, mich freut das auch


    Ebenso Frances und ihr Anwalt.

    Ein Fiesling wie dieser schmierige Colin der musste ja sein, das wäre glaube ich auch nach Jane Austens Geschmack.

    Die Sache mit Adam ist für mich nicht ganz rund. Er ist auf einmal der Erbe und will es nicht? Spricht für seinen Charakter, aber es hätte für die Society und vor allem für Frances die Dinge. Außerdem gönnen ich diesem Stinkstiefel Colin nicht einen müden Penny!


    Und dann leben Adam und Yardley zusammen? Es wurde ja vorher im Buch schön durch Yardley erklärt, dass Homosexualität strafbar war. Daher bildeten die Männer u.a. Wohngemeinschaften. Und nichts anderes machen Yardley und Adam. :gruebel Das kam mir zu plötzlich, zu unangekündigt? Oder habe ich Frau Ungeduld zaghafte Anspielung überlesen?


    Ich bin gespannt, wie es euch damit geht.

  • Aus dem Ende werde ich auch nicht so schlau draus. Das ging mir eindeutig zu schnell.


    Adeline und Dr. Grey, war klar. Ebenso Frances und der Anwalt.


    Aber die Sache mit Adam ist nicht stimmig. Dass er das Erbe nicht annimmt, ist ja noch eine Sache, damit hätte ich leben können, aber Yardley?!


    Insgesamt bin ich ein wenig Zwiespalten, einerseits brauchte die Geschichte für mich ewig bis sie in die Gänge kam und als sie mir richtig gefiel, war der ganze Spass schon wieder vorbei.

  • Ausgelesen.


    Wie schrieb Faraday so schön:

    (...) und als sie mir richtig gefiel, war der ganze Spass schon wieder vorbei.

    :write


    Erster Kommentar zum ganzen Buch aus dem Bauch und dem momentanen Gefühl heraus: Hä?


    Erstes sicheres Gefühl zum ganzen Buch direkt nach dem Lesen: das lese ich nie wieder und das wird das zweite Buch aus dem „Jane Austen Bereich“, das ich wieder abstoßen werde, weil es keinen dauerhaften Platz im Regal bekommen wird.


    Das Buch hat mich frustriert zurückgelassen.


    Mehr später (oder morgen), habe momentan nicht genügend Zeit. Und muß erst Mal meinen Frust etwas abbauen.


    Ich überlege übrigens gerade, das wievielte Mal ich nach Abschluß eines neuen (also neu geschriebenen) Buches wieder beschlossen habe, nur noch Bücher zu lesen, die vor 1900 geschrieben worden sind?! Jetzt fehlt wirklich nicht mehr viel, und ich werde das zum Lesegrundsatz erheben. Mit wenigen klar definierten Ausnahmen.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Jetzt etwas ausführlicher.


    Ich denke, ich gehe nur auf ein paar Punkte ein. Je mehr ich über das Buch nachdenke (und je mehr Minuten seit Leseende verstreichen), um so mehr ärgere ich mich und habe um so weniger Lust für „lange Ergüsse“.


    Es taucht also tatsächlich ein - natürlich - Fiesling auf, der erbberechtigt ist. War das zu erwarten? Vermutlich schon.


    Daß Jack auch in die Kategorie „Fiesling“ gehört, war zwischen den Zeilen immer wieder durchgeklungen; nun beweist er es, indem er Mimis Informationen zu seinen geschäftlichen Gunsten nutzt. Ich frage mich, ob er je daran gedacht hat, was das möglicherweise für Konsequenzen hat, wenn Mimi das erfährt? Er weiß doch, wie sehr ihr am Gut gelegen ist - und dann ein Golfplatz! Inzwischen bin ich der Meinung, daß er sich überhaupt nicht vorstellen kann, daß andere Menschen auch an etwas anderes als Sex und Geld denken geschweige denn irgendwelche Vorstellungen haben, die darüber hinaus gehen. Im Epilog erfahren wir dann ja, was er für krumme Geschäfte gemacht hat. Gut, daß Mimi rechtzeitig gewarnt wurde.


    Nicht so recht verstanden habe ich die Diskussion, ob Adam sich zu erkennen geben (also erben) soll oder nicht. Beim Satz: „Damit war alles gesagt!“ (S. 358) habe ich mich gefragt, was eigentlich damit ausgesagt wird und wie man abstimmen wird. Das erfuhr ich zwar später, aber nachvollziehen konnte ich das nicht (also daß sich das Ergebnis aus dem zuvor diskutierten ergibt). Aber letztlich muß man nicht alles verstehen.


    Schließlich fügt sich alles doch noch irgendwie. Es gibt zwei Hochzeiten, ein Kind ist auch schon unterwegs, das Cottage wird doch noch als Museum erworben, und Yardley und Adam leben wohl „glücklich bis an ihr Ende“. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht.


    Im Epilog vor allem hatte ich zwar das Gefühl, daß die Autorin sich etwas an den Schreibstil von Jane Austen anlehnt, aber das hat das Buch für mich auch nicht mehr gerettet.


    Über den Vater von Miss Knight habe ich mich so geärgert, wie schon lange nicht mehr über eine Figur. Immer, wenn Colin auftauchte, hatte ich das dringende Gefühl, ihm eine Reinzuhauen. So richtig Reinzuhauen.


    Warum am Ende das Verhältnis Adam - Yardley sein „mußte“, weiß ich nicht. Oder doch? Die Autorin wollte unbedingt dem heutigen Mainstream (oder dem, was dafür gehalten wird, weil genügend viele, die möglicherweise eigentlich doch eine Minderheit sind, das lautstark in die Welt Hinausschreien) genüge tun. Das ist ein heißes Eisen, ich bin damit im Laufe der Jahre auch hier im Forum schon angeeckt und „auf die Nase gefallen“, weshalb ich zu dem Thema nicht mehr schreiben will, zumal ich mir angewöhnt habe, zu bestimmten Themen höchstens im engen Familienkreis, nicht aber in der wie auch immer gearteten Öffentlichkeit zu diskutieren bzw. mich zu äußern. Nur, daß ich das weder in Büchern noch in Filmen mag, ich will mit dem Thema einfach verschont werden. Und je mehr so manche moderne Dinge / Ansichten in neuen Büchern begegne, um so mehr werde ich nur noch auf ältere oder solche, wo ich vor bestimmten Themen sicher bin, zurückgreifen.


    Das einzig gute an dem Buch waren die Gespräche über die Romane von Jane Austen, die mich wohl veranlassen werden, die gelesenen nochmals und die noch nicht gelesenen bald zu lesen. Wobei ich noch nicht überblicke, wie ich das zeitlich auf die Reihe bekomme. „Bald“ wird vermutlich auf kommendes Jahr hinauslaufen.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Das einzig gute an dem Buch waren die Gespräche über die Romane von Jane Austen, die mich wohl veranlassen werden, die gelesenen nochmals und die noch nicht gelesenen bald zu lesen. Wobei ich noch nicht überblicke, wie ich das zeitlich auf die Reihe bekomme. „Bald“ wird vermutlich auf kommendes Jahr hinauslaufen.

    Genau, diese Passagen fand ich sehr lesenswert, interessant und werten die ansonsten sehr mässige Geschichte auf.

  • SiCollier

    Du sprichst mir da echt aus der Seele mit vielen Dingen. Mit Miss Knights Vater ging es mir genau gleich! Einfach ein böser alter Mann :fetch


    Das am Schluss alles so happy wird, war irgendwie erahnbar, aber gerade der Strand um Adam hätte da viel deutlich ausgearbeitet werden sollen, das kam zu hopplahopp. Auch das Mimi gleich wieder einen neuen Verlobten hat... Naja, Buch gelesen, abhaken.


    Solltest Du ein Buch von Jane Austen wieder in Angriff nehmen wollen, ich wäre dabei - egal wann.

  • Im Finale kommt nun alles zusammen: plötzlich taucht aus dem Nichts ein Erbe auf, der gierige und unsympathische Colin Knatchbull Hugesse. Außerdem stellt sich heraus, daß Adam der uneheliche Sohn des unerträglichen Mr Knight ist. Eine der schönen Szenen des Buches ist Frances`Reaktion darauf, daß sie nun einen Bruder hat.


    Daß er sich aber nicht als Erbe outet, kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Da wäre halt mal eine Welle durchs Dorf gegangen, und im nächsten Monat wäre wieder eine andere Sau durch den Ort getrieben worden.


    Aber im Hinblick auf die weiteren – vorhersehbaren – Ereignisse war klar, daß das zu einfach gewesen wäre.


    Erwartbar ist, daß Mimi doch noch merkt, was für ein Schwein Jack ist. Frances hat wirklich Eier bewiesen, als sie ihr das entsprechende Schreiben noch vor dem Altar überreicht. Aber alles andere wäre unfair gewesen.


    Das Ende läßt mich als Leser unbefriedigt zurück: ZACK! Ist alles passiert und wir erfahren nur in einem knappen Rückblick, welche Paarungen sich gefunden haben. Enttäuschend.


    Nofret, ich habe mich hier auch ernsthaft gefragt, ob ich bei der Paarung Adam – Yardley irgendwelche Andeutungen überlesen habe. Vor allem: Adam hat nicht den Mut, sich der Tatsache öffentlich zu stellen, daß er das Kind einer Affäre ist, lebt dann aber in einer schwulen Beziehung? Öhm... nein. Das überzeugt micht nicht.


    Das Buch fand ich ganz nett zu lesen, aber das Ende hat es völlig verkackt.

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • ...


    Nofret, ich habe mich hier auch ernsthaft gefragt, ob ich bei der Paarung Adam – Yardley irgendwelche Andeutungen überlesen habe. Vor allem: Adam hat nicht den Mut, sich der Tatsache öffentlich zu stellen, daß er das Kind einer Affäre ist, lebt dann aber in einer schwulen Beziehung? Öhm... nein. Das überzeugt micht nicht.


    Das Buch fand ich ganz nett zu lesen, aber das Ende hat es völlig verkackt.

    ...So ging mir das mit Adam auch. Daher war dies leider nicht glaubwürdig.

  • Leider konnte das Buch insgesamt nicht überzeugen - mit diesem Ende schon mal gar nicht! Was sollte dieser Einschub mit Adams Herkunft, wenn er das Erbe dann doch nicht aufgreifen mag? Sowas mag es ja geben, das will ich gar nicht abstreiten und wäre es eine wahre Begebenheit, würde ich das keineswegs verurteilen, aber für eine fiktive Handlung erscheint mir diese Entwicklung völlig unsinnig. Wenn schon so eine Sensation herbeigeführt wird, dann muss die Lösung des Cottage-Problems doch auf andere Weise herbeigeführt werden, als dass man nichts sagt und alles seinen Gang gehen lässt. Davon abgesehen hätte ich Adam schon eher so eingeschätzt, dass er aus Respekt und Achtung vor Frances ganz anders handelt.

    Und mal ganz davon abgesehen - wie hätten sie es überhaupt beweisen wollen?


    Gut, Frances ist, oh Wunder, durch die Heirat mit Andrew dann doch noch abgesichert, Mimi verlässt Jack in letzter Minute (der natürlich nicht nur das Knightsche Anwesen an sich reißt, sondern sich auch noch als übler Krimineller entpuppt) und auch die anderen Mitglieder des Jane Austen-Clubs werden glücklich. Nein, mir ist dieser Schluss viiiiiel zu schnulzig und dazu zu schnell abgehakt.


    Insgesamt würde ich sagen, das Buch lässt sich locker-flockig lesen, ist jedoch ohne Tiefgang und das Ende kommt mit reichlich Schmalz daher. Vielleicht ist es hier ein deutlicher Nachteil, wenn man die Romane von Jane Austen im Detail nicht kennt, denn so liest man die für kundige Leser bestimmt interessanten Ausführungen zu den Romanen und Figuren sicher anders. Aber trotzdem glaube ich, dass dies die Geschichte an sich nicht wirklich rettet.


    Für mich ist das nun schon das dritte nicht wirklich überzeugende Buch in Folge. Ich hoffe, das wird auch mal wieder anders. :lache

    Aktuelle Lektüre: Schloss Liebenberg. Hinter dem hellen Schein - Hanna Caspian| Das Zeitalter der Unschärfe - Tobias Hürter
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  • Solltest Du ein Buch von Jane Austen wieder in Angriff nehmen wollen, ich wäre dabei - egal wann.

    Ich melde mich auf jeden Fall. Allerdings vermutlich erst 2023; seit Anfang August bis Ende diesen Monats habe ich durchgehend diverse Leserunden - jetzt brauche ich erst mal Zeit für "meine" Bücher, und dann kommt bald die Weihnachtszeit, die ist buch- und filmmäßig für anderes vorgesehen.



    Insgesamt würde ich sagen, das Buch lässt sich locker-flockig lesen, ist jedoch ohne Tiefgang und das Ende kommt mit reichlich Schmalz daher.

    So viel Schmalz fand ich das gar nicht; jedenfalls nicht so viel, daß das Buch noch hätte gerettet werden können.


    Aber trotzdem glaube ich, dass dies die Geschichte an sich nicht wirklich rettet.

    :write

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Ja, das Ende ist jetzt tatsächlich nicht so berauschend.:lache


    Nicht wegen kitschig oder so..........das passt meiner Meinung nach ganz gut zu dem Buch und seinem Stil.

    Damit habe ich kein Problem.


    Allerdings kann ich auch Adams Verhalten nicht so ganz nachvollziehen.

    Die Ablehnung, sich als Erbe zu outen.

    Dann die Andeutung bzw. Hinweis auf eine homosexuelle Beziehung mit Yardley?

    Alles gut...........können sie gerne haben.:)

    Aber das kam jetzt doch tatsächlich irgendwie aus dem Nichts.........


    Schade, den Schluss hätte ich mir auch etwas anders gewünscht.

    Was aber nicht heißt, dass ich das Buch ungern gelesen habe. :-)

  • Also, Adam hat es ja den anderen überlassen, ob er das Erbe annehmen soll oder nicht. Darum bin ich der Meinung, dass man die Sitution mit dem Erbe und dass Adam wohlmöglich in einer homosexuellen Beziehung lebt, nicht so richtig miteinander vergleichen kann.


    Aber dass Adam in einer homosexuellen Beziehung leben könnte, hat mich mit einem "ääääähhhhmmmm??? oookkkeeeyyy..." zurückgelassen.

    Es wäre eine Erklärung, warum Adam so lange Singel blieb und an sich nicht so glücklich im Leben war.

    Im Nachhinein ist mir dann auch wieder eingefallen, dass ich es schon ein bisschen merkwürdig fande, dass Yardley Adam einen Hund geschenkt hatte.


    Ich frage mich, ob die Autorin vor der Wahl stand, mehr über Adam zu schreiben oder nicht. Also, schon vorher offensichtliche Anspielungen zu machen. Ich will damit sagen: Theoretisch hätte sie mehr über den homosexuellen Part schreiben können. Wie Adam darauf kam. Wie er Yardley kennen gelernt hat. Was in ihm vorging. Schließlich haben wir das ja auch bei Dr. Grey, Adeline, dem Anwalt, ein Stückweit bei Frances, Mimi und Jack erfahren. Die Autorin hat letzten Endes aber nicht mehr geschrieben bzw. das Buch wurde so wie es ist.


    Davon abgesehen ging das Thema Erbschaft ja sehr schnell von statten. Kaum hatte Dr. Grey mit Adams Mutter gesprochen, hat es Adam auch schon erfahren.


    Mit dem Satz: "Damit war alles gesagt" (Seite 358) konnte ich auch nicht viel anfangen, außer, dass ihr das Thema Erbschaft wohl so wurste und sie einfach nur froh über die Nachricht war, dass sie einen Bruder hat, wenn auch Halbbruder.

    Ich hoffe mal - für die Autorin - Frances hat nicht mit abgestimmt. Ich weiß nicht mehr, ob überhaupt da geschrieben stand, wer alles wie abgestimmt hat. Aber Frances wollte sich da ja raushalten, wenn es um den Kauf des Cottages ging. Die Erbschaft ist da etwas Ähnliches, finde ich.


    Die Übersetzung auf Seite 295 fand ich ulkig: "über den großen Teich" :S



    Das Geheimnis um den Jane Austens Brief wurde gelüftet. Interessant, dass 'Überredung' aus ihrem eigenen Leben handeln könnte.

    Ich habe den Verdacht, dass die Geschichte über Frances und Andrew Ähnlichkeiten mit 'Überredung' hat.

    Aber das werde ich ja dann sehen, wenn ich 'Überredung' lese. Das Buch habe ich in der zwischenzeit besorgt. Demnächst will ich damit anfangen.

    Wenn das Buch gut ist, habe ich kein Problem damit, es noch einmal in einer Leserunde zu lesen.

    Sasaornifee :eiskristall



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    "Wer seid ihr und was wollt ihr?" - Die unendliche Geschichte - Michael Ende


  • Ich frage mich, ob die Autorin vor der Wahl stand, mehr über Adam zu schreiben oder nicht. Also, schon vorher offensichtliche Anspielungen zu machen. Ich will damit sagen: Theoretisch hätte sie mehr über den homosexuellen Part schreiben können. Wie Adam darauf kam. Wie er Yardley kennen gelernt hat. Was in ihm vorging. Schließlich haben wir das ja auch bei Dr. Grey, Adeline, dem Anwalt, ein Stückweit bei Frances, Mimi und Jack erfahren. Die Autorin hat letzten Endes aber nicht mehr geschrieben bzw. das Buch wurde so wie es ist.

    Darf ich ganz ehrlich sein? Ich hatte den Eindruck, daß dieser Teil dem heutigen Mainstream (oder dem, was man dafür hält) geschuldet ist, daher auch nur die Andeutungen.


    Die Übersetzung auf Seite 295 fand ich ulkig: "über den großen Teich"

    Ich kann das nicht mehr nachlesen, das Buch habe ich schon abgegeben. Aber den Begriff "über den großen Teich" kenne ich, der steht für mich für (Nord)Amerika.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Die Redewendung "über den großen Teich" ist durchaus bekannt, wenn auch recht altmodisch und heute nicht mehr so in Gebrauch. Ich kann mich aber durchaus entsinnen, diesen Begriff schon öfters gelesen zu haben, wenn es z.B. um frühere Auswanderer ging, die "über den großen Teich fuhren, um (meist in Nordamerika) ihr Glück zu suchen".

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)