Ins tiefe Österreich (Notizbuch 09.08.1976-15.09.1976) - Peter Handke

  • Kurzbeschreibung:

    Notizbuch 09.08.1976-15.09.1976


    Über den Autor:

    Peter Handke, geboren 1942 in Griffen (Kärnten) als Sohn eines Bankbeamten, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegsgeneration. Zuletzt löste er erbitterte Debatten aus, als er die Serben während des Krieges in Bosnien verteidigte. Peter Handke lebt heute bei Paris. 2019 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.


    Mein Eindruck:

    Es handelt sich um ein Notizbuch von Peter Handke aus dem Jahr 1976, das Teil der Sammlung Handke in der Österreichischen Nationalbibliothek ist.


    Peter Handke Rolle ist nie die agierende sondern immer die beobachtene.

    Er reist durch Österreich. Zu Beginn in einer Kirche in Ferlach. Später im Wirtshaus.

    Die Notizen sind detailreich, sparen aber auch aus und zeigen Peter Handke spezfische Denkart und Beobachtungsgabe. Nicht selten denkt er quer.


    Er nimmt Sprache unter der Bevölkerung wahr, wie slowenisch oder Kinder, die windisch, ein Dialekt, sprechen.


    In der zweiten Buchhälfte ist Peter Handke zurück in Paris.

    Die Aufzeichnungen werden etwas privater.

    Peter Handkes Hypersensibilität wird umso spürbarer.


    Peter Handkes Notizbücher auf der Seite der Nationalbibliothek zu lesen, ist mühsam. Wahrscheinlich werden sich nur sehr an Handke interessierte Leser damit beschäftigen.