Dr. Michaelis zu Lange Furt - Symbole der Macht

  • Herausgeber: Eigenverlag (28. Januar 2026)

    Print: ‎312

    ISBN-10:

    ASIN/ISBN: ‎3565205814


    Kurzbeschreibung


    Klappentext Symbole der Macht - Das gestohlene Königreich England 1869. Das Weltreich steht nach der Abdankung von Königin Victoria vor dem Niedergang. Ihr nichtsnutziger Sohn übergibt die Macht lieber an einen zwielichtigen Konzern anstatt selbst zu regieren. Doch Captain John Harrison hat ganz andere Probleme. Vor der Küste von Gibraltar kämpft sein altersschwaches Schiff seit Tagen gegen einen heftigen Orkan. Sein erster Offizier plant eine Meuterei und seine Tochter ist verschwunden. Eine mysteriöse junge Frau bietet ihm seine Unterstützung bei der Suche an - doch vorher soll er bei einer Mission helfen...


    Autor


    Wenn Zahnräder sich drehen und der Aether fließt, dann geht mein Herz auf. Ich schreibe Geschichten mal mit und mal ohne Steampunk. Abenteuer in alternativen Welten, die unterhalten sollen. 1980 im Oldenburger Münsterland geboren, waren phantastische Geschichten wie z.B Star Trek oder Indiana Jones schon immer meine Inspiration. Seit 2020 als selbstständig veröffentlichender Autor unterwegs habe ich sowohl Kurzgeschichten als auch Romane veröffentlicht.


    Rezension


    Gute Steampunk-Geschichten sind eher selten, zumindest begegnen sie mir nicht so oft. Umso schöner, wenn einem dann eine wirklich gelungene über den Weg läuft. Genau so ging es mir mit Symbole der Macht. Diese Geschichte durfte ich schon vor langer Zeit als Testleser begleiten, und bereits damals mochte ich sie sehr. Jetzt zeigt sich: Das Gefühl von damals hat sich bestätigt.


    Die Welt steht am Abgrund. Nach der Abdankung von Königin Victoria droht England unter den Einfluss der mächtigen Windasia Corporation zu geraten. In all dem politischen Trubel begleiten wir Captain John Harrison, der ehrlich gesagt schon bessere Tage erlebt hat. Sein Schiff ist marode, sein erster Offizier plant eine Meuterei und vor allem: seine Tochter ist verschwunden.


    Die Suche nach ihr wird jäh unterbrochen, als ein Adliger John einen Deal anbietet. Hilfe bei der Suche nach seiner Tochter, im Gegenzug soll John einen mysteriösen Gegenstand stehlen, der die Windasia Corporation nachhaltig schwächen könnte. Notgedrungen sagt er zu, ohne zu ahnen, dass diese Mission alles andere als einfach wird.


    Besonders überzeugt hat mich die Steampunk-Welt selbst: Luftschiffe, politische Intrigen, Verschwörungen und ein starkes, stimmiges Worldbuilding. Hier hat der Autor aus den Vollen geschöpft. Alles fühlt sich durchdacht an und macht einfach Spaß. Dazu kommt ein sehr angenehmer Schreibstil und Figuren, die Tiefe besitzen, glaubwürdig handeln und mehr sind als nur „Gut“ oder „Böse“.


    Unterm Strich: Eine Steampunk-Geschichte, die mich absolut überzeugt hat: atmosphärisch, spannend und mit einer Welt, in der man sich gerne verliert.