Für Helene – Die Macht des Originals

  • Für Helene – Die Macht des Originals


    Ich such den Ruhm, will den Triumph erreichen,
    mit ganzer Wucht und unbändiger Kraft,
    die Jugend ist ein Faustpfand ohnegleichen,
    die viel erlebt und stets nur Eignes schafft.


    Ich bin der Glücksgott, sammelnd um mich Ketzer
    auf Glück bedacht in diesem Jammertal.
    Ein Agitator, Schmutzaufwirbler, Hetzer
    Und hiermit – macht die Tür zu – illegal.


    Es treiben mich brennende Lebensgewalten,
    Gefühle, die ich nicht zügeln kann,
    und Gedanken, die sich zur Form gestalten,
    fallen mich wie Wölfe an!


    Fremde Schmerzen, fremde Leiden
    Steigen auf mit wilder Wut,
    und in meinen Eingeweiden
    zehret eine fremde Glut.


    Nur eine Seite deiner teuren Werke –
    Und schöner wird mein Wesen wie von Licht.
    Du strahlst mich an. Wo blieb die eigne Stärke,
    du, mir zugleich Erfüllung und Gericht?


    Für mich allein denn schreib ich ohne Ziel,
    der Lampe auf dem Nachttisch les ich’s vor.
    Vielleicht leiht auch die Lampe mir kein Ohr.
    Doch gibt sie hell, und schweigt. Das ist schon viel.


    Und wenn ich jetzt vom Buch die Augen hebe,
    wird nichts befremdlich sein und alles groß.
    Dort draußen ist, was ich hier drinnen lebe,
    und hier und dort ist alles grenzenlos.


    Gefragt nach deinem Tun und Meinen,
    nach deinem Ernten, deiner Saat,
    kannst du die Frage nur verneinen
    und deuten auf geheime Tat.


    Wer sich strebend verwandelt,
    restlos und ganz und gar,
    hat unselig gehandelt,
    wenn er nicht wird, was er war!


    Darf man das Volk betrügen?
    Ich sage: nein!
    Doch willst du sie belügen
    So mach es nur nicht fein.


    Das Leben ist Kampf und Verderben,
    der Mensch erbärmlich und schlecht.
    Er liebt und betrügt und muss sterben.
    Und schreibt manchmal ab – aber echt …

    Das Verhalten und das Kennzeichen des Ungebildeten ist, keinen Nutzen oder Schaden von sich selber zu erwarten, sondern alles von außen. (Epiktet)

  • Irgendwie hat es mich gereizt, angesichts der Debatte um Helene Hegemann in meiner Lieblingsdisziplin Lyrik einen „helenischen Versuch“ zu unternehmen.


    Anders als Helene möchte ich allerdings nicht riskieren, erst als das größte Lyriktalent der Gegenwart gepriesen und anschließend gnadenlos niedergemacht zu werden, nur weil irgendjemand zufällig ein paar Gedichtbände zu Hause hat …


    Deshalb hier nun der ultimative



    Anmerkungskatalog zu Helene:




    Strophe 1: churchill, aus: „Für Helene – Die Macht des Originals“


    Strophe 2: Bertolt Brecht, „Ich bin der Glücksgott“


    Strophe 3: Else Lasker – Schüler, aus „Trieb“


    Strophe 4: Heinrich Heine, aus „Minneklage“


    Strophe 5: Christian Morgenstern, aus „Goethe“


    Strophe 6: Hermann Hesse, aus: „Brief von einer Redaktion“


    Strophe 7: Rainer Maria Rilke, aus: „Der Lesende“


    Strophe 8: Gottfried Benn, aus: „Du trägst“


    Strophe 9: Erich Kästner, aus: „Der Abschied“


    Strophe 10: Johann Wolfgang Goethe, „Lug oder Trug“


    Strophe 11: churchill, aus: „Für Helene – Die Macht des Originals“

    Das Verhalten und das Kennzeichen des Ungebildeten ist, keinen Nutzen oder Schaden von sich selber zu erwarten, sondern alles von außen. (Epiktet)

  • Hi Churchill,


    das ist dir mal wieder großartig gelungen! :wave

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall) ich wünsche allen einen schönen Tod und eine geruchslose Verwesenung.


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Voltaire ()

  • Ich sage ja immer, daß ich hier die Möglichkeit vermisse, Geräusche zu äußern. Neben der zuknallenden Tür (mein wichtigster Punkt auf der Liste :grin), hätte ich zu gern dieses anerkennende Pfeifen zwischen den Zähnen.
    Bei der Lektüre dieses Beitrags kam es sehr laut. Schade, daß Du es nicht hören konntest.


    Benn von Dir zu hören, hat mich überrascht, alle Achtung!
    Hoffen wir, daß das Kind (ich benutze das Wort bewußt) tatsächlich die Möglichkeit zu trauern findet, gern im Wort. Vielleicht ist das ja dann wirklich der Beginn einer eigenständigen Karriere.



    Bei aller Kritik sollte aber nicht übersehen werden, daß der ganze Schlamassel zu einem Gutteil auf das Versagen der derzeitigen hiesigen Literaturkritik und der äußerst anfechtbaren Rolle der Feuilletons zurückzuführen ist.



    Jedenfalls, ein toller Beitrag, churchill! Die Mühe hat sich gelohnt.
    :anbet :anbet :anbet


    Da ich vor kurzem gefragt wurde, warum ich in diesem Forum bin, hier eine der (wichtigen) Antworten:
    weil es mich immer wieder überrascht. ;-)



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Schließe mich grundsätzlich Magali an. Die Büchereulen sind ja sowieso das weltbeste Forum, aber Churchill ist das Sahnehäubchen. :anbet :anbet :anbet


    Allerdings:


    Zitat

    Bei aller Kritik sollte aber nicht übersehen werden, daß der ganze Schlamassel zu einem Gutteil auf das Versagen der derzeitigen hiesigen Literaturkritik und der äußerst anfechtbaren Rolle der Feuilletons zurückzuführen ist.


    Ich frage mich doch, wie Literaturkritik "versagen" kann. Sie kann Täuschungen erliegen, Entwicklungen missdeuten oder einzelne Werke, aber es gibt keine Messlatte, die sie versagend unterschreiten könnte. Wenn die Feuilletons einen Hype anstoßen oder einem erliegen, genügen sie damit doch nur der Erwartungshaltung der Leser. Mehr oder weniger haben sie im vorliegenden Fall auch nicht getan.

  • *grummelbrummnachdenk*


    'versagen'


    Du hast recht, wenn Du sagst, daß Literaturkritik Täuschungen unterliegen kann.
    Wenn die Täuschung aber aufgedeckt ist, sollten die KritikerInnen bereit sein, sich dem zu stellen.
    Ich finde diese Bereitschaft nicht im Fall Hegemann.


    Damit haben die Betroffenen für mich 'versagt'. Kritik muß sich doch auch selbst immer infrage stellen?
    Ich gebe zu, daß dieser Gedanke in einem Land wie der BRD, die sich jahrelang ein Monster, wie einen 'Literaturpapst' ( de facto für ernstzunehmende Kritik eine undenkbare Institution) geleistet hat, schwer zu denken ist.
    ;-)



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Es beschleicht mich zwar der vage Verdacht, dass Helene das nicht zu würdigen weiß, die Eulen dafür umso mehr. :anbet Das hast du fein orchestriert.

    Lieben Gruß Idgie



    Erst wenn man viel gelesen hat, lernt man wenig Bücher schätzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Idgie ()

  • Zitat

    Kritik muß sich doch auch selbst immer infrage stellen?


    Muss sie das? Kritik ist Meinung, zutiefst geschmäcklerisch, nicht selten elitär, häufig ausschließlich Rezeption. Das kann man als Kritiker auch hinterfragend leisten, aber ein Muss sehe ich da nirgendwo.


    Und ich verstehe auch nicht, warum das Feuilleton jetzt so gescholten wird. Ja, sie haben einen Roman hochgejubelt, dessen Entstehungsgeschichte zumindest fragwürdig ist, aber es kann doch von keinem Rezensenten verlangt werden, anhand des Leseexemplars eine - technisch unmögliche - Volltextsuche über die Programme aller noch so kleinen Verlage zu starten. Schuld an diesem Debakel trägt alleine Frau Hegemann. Dass die Rezensenten auf ihre Betrügereien hereingefallen sind, kann man ihnen m.E. nicht anlasten. Ich find's viel schlimmer, dass es dieses Buch noch gibt - und dass es nach wie vor gekauft wird.

  • Ich gebe es zu, ich guck nur selten in diese Bereiche rein, aber irgendwie hab ich mich hierhin verirrt.


    Mein erster Gedanke: "Wow, churchill kann ja noch besser dichten, als ich dachte"


    Mein zweiter Gedanke: "Oh, das ist gar nicht alles von ihm. Wie geil zusammengesetzt das doch ist. Genial"


    Danke churchill :anbet


    Ich werde hier sicher noch öfter vorbeischauen, sonst verpasse ich solche "Sahnehäubchen", das geht ja gar nicht!

    With love in your eyes and a flame in your heart
    you're gonna find yourself some resolution.

  • Tom


    Aus deiner Schöffentätigkeit müüste dir klar sein, dass in gewissem Umfang auch das "Nachtatverhalten" zu beücksichtigen ist- und die Damen und Herren Kritiker verhalten sich in weiten Bereichen wie ein linker Spitzenpolitiker, den man beim Millionensteuerhinterziehen erwischt hat oder ein erzkonservativer, der im Bordell gefilmt wird. Ich? Wieso ich?


    Wenn ich mir die z.B die Bewertung der Jury des Leipziger Buchmessepreises anhöre, dann hört sich das für mich nicht nur wie Beschwichtigung, sondern wie Rechtfertigung an und es ist für mich noch nicht gegessen, dass das Mädel den Preis nicht doch noch gewinnt. Wie war das? Scandal sells?

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend Ungläubiges Staunen- Über das Christentum Navid Karmann :lesend

  • Tom


    'Kritik' ist Meinung, da hast Du recht. Aber eine Meinung, die sich anhand ganz bestimmter Maßstäbe ausbildet.
    'Kritik' ist Unterscheidung, im Wortsinn.
    Was Du meinst, ist die Art von Kritik, die 'gut' - 'schlecht' - Urteile abgibt, Noten verteilt. Das ist nicht Literaturkritik im eigentlichen Sinn.


    Literarurkritik sollte sich auf Kunst beziehen, sie sollte kunstbegleitend sein. Auch deutend/erklärend, aber ohne sich Deutungshoheit anzumaßen. Es ist eine besondere Art des Urteilens und eigentlich sind sich ernstzunehmende Kritikerinnen und Kritiker dieser Gefahren bewußt. Nicht von ungefähr haben viele eine geisteswissenschaftliche Ausbildung. Das ist die Denkschulung, die dazu gehört.


    Echte Literaturkritik ist sehr selten und noch seltener geworden. Es ist SpezialistInnentum, nur mit Maßen für ein breites Publikum geeignet. Das gestehen wir z.B. klassischer Musik oder darstellender Kunst eher zu als Büchern, weil Bücher als Massenprodukt vorhanden sind. Daraus schließt man allzu schnell, daß alle Bücher eben für alle da sind. Das ist im besten Fall demokratisch gedacht, funktioniert aber nicht. Die Beschäftigung mit Literatur erfordert mehr als bloßes Lesen.


    Was wir inzwischen seit gut einer Generation in den Feuilletons in der Mehrzahl finden, sind JournalistInnen, die in den Vermarktungs - und Verkaufsbetrieb der Verlage eingespannt sind. Sie leisten nicht Kunstkritik, sie geben Entscheidungshilfen für den Buchkauf. Und da kann man durchaus auch damit argumentieren, daß sie Geschmacksurteile liefern. Sie sagen, das Buch ist gut, das ist schlecht, es werden Noten verteilt. 'Die Autorin hat das Klassenziel erreicht'.
    Hier kommen auch Seilschaften zum Tragen, bewußt und weniger bewußt, hier wirkt sich allein schon die Art aus, wie eine Buchsendung eines Verlags in der Redaktion ankommt, mit Werbematerial oder ohne, mit Geschenkchen oder ohne, ansprechend verpackt, ein freundlicher der Brief des Verlags, ein bißchen Musik und blinki-blinki und wupps, hat man sichergestellt, daß es eine Besprechung in einem großen Blatt geben wird.


    Im Fall Hegemann wurden erstaunliche Geschütze an Feuilleton - JournalistInnen aufgefahren (für einen Debütroman), gut, sie hatte einen Vorlauf durch den Ophüls-Preis und ihren Nachnamen.
    Trotzdem hätten die, die das Buch als literarischen Geniestreich anpriesen, dazu stehen müssen, daß sie getäuscht worden sind. Das haben sie nicht getan und eben deswegen ist das Buch noch auf dem Markt und wird es bleiben.
    Vom literaturkritischen Standpunkt ist es absurd, einen solchen Text beurteilen zu wollen, ohne alle Vorlagen zu kennen. Man müßte zuallererst eingehend untersuchen, wie Hegemann genau gearbeitet hat, selbst wenn man akzeptiert, daß es eine Collage sein sol. (Das war die jüngste Deutung, ja? Die Erklärungen waren zum Teil so atemberaubend abenteuerlich, und teilweise auch atemberaubend komisch, daß ich den Überblick verloren habe).


    Es bleibt die Frage, warum die Betreffenden es so schwierig finden, zu sagen, daß hier etwas ganz schief gelaufen ist. Eine 17jährigen allein kann das doch nicht bewerkstelligen?


    churchill


    Entschuldigung, daß ich den Thread shreddere. Ich bin jetzt wieder brav. :grin



    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Zitat

    Original von Tom
    Ich find's viel schlimmer, dass es dieses Buch noch gibt - und dass es nach wie vor gekauft wird.


    Hallo Tom,
    wir werden die Testleserunde auch wie geplant stattfinden lassen. Ich zitiere zum Thema einfach mal meinen eigenen Beitrag.


    Zitat

    Original von Buechereule


    Hallo magali,
    als ich die Leserunde vorgeschlagen hatte, war das noch einige Zeit, bevor diese Plagiatsgeschichte ins Rollen kam. Ich habe in den letzten Tagen in der Tat überlegt, die Leserunde wieder abzusagen. Nachdem sich aber nur zwei Teilnehmer von der Liste streichen lassen haben, scheint trotz dieser leidigen Plagiatssache großes Interesse am Buch und ebenso großer Diskussionsbedarf zu bestehen. Daher werde ich die Leserunde wie geplant stattfinden lassen.

  • Gut gemacht,churchill.


    ;-)


    Man sollte das Buch wirklich aus dem Verkauf nehmen und auch sonst nicht großartig pushen.


    Lit. Versatzstücke wären ja noch OK,aber beim wortwörtlichen Abschreiben hört's dann auf...

    "Literatur ist die Verteidigung gegen die Angriffe des Lebens."


    "...if you don't know who I am - then maybe your best course would be to tread lightly."

  • Zitat

    Original von churchill


    Übrigens: Solcherlei Arbeit ist mit wesentlich mehr Aufwand verbunden als eigene Werke :grin


    Das glaub ich Dir sofort, churchill.
    Alleine schon Deinem Wissen , wo Du das Passende finden kannst gebührt mein grösster Respekt..... denn es passt alles zusammen, ganz verblüffend.


    Das Resultat hat mich fast aus den Schuhen gehauen, hervorragend! :anbet


    Aber spätestens bei der 3. Strophe dachte ich mir, das kommt mir iiiiiirgendwie bekannt vor :grin

    Avatar: James Joyce in Bronze... mit Buch, Zigarette und Gehstock.
    Diese Plastik steht auf seinem Grab. (Friedhof Fluntern, Zürich)
    "An Joyces Grab verweht die Menschensprache." (Yvan Goll)

  • Ich bin schon der Meinung, dass die Lobschreiber an dem ganzen Hype ihren Anteil haben.
    Ihnen ist es zu verdanken, dass dieses Plagiatwerk jetzt gute Chancen auf den Preis der Leipziger Buchmesse hat.
    Im dortigen Preisgericht sitzen auch solche, die eben Lobresreden zu dem Buch abgelassen haben und jetzt ihre Erstmeinung verteidigen. Vielleicht wird das Plagaitbuch deshalb den Preis bekommen, damit diese Lobredner ihre Lobesreden gerechtfertigt sehen.
    Natürlich ist immer noch zu hoffen, dass ein anderes der vorgeschlagenen Werke den Preis bekommt, also abwarten.


    Klar hat Frau Hegemann betrogen und hinterher nicht mal echte Reue gezeigt. Aber ohne die Lobesreden der Zeitungsschreiber wäre ihr Buch trotzdem eines von vielen geblieben, so aber macht sie den großen Reibach mit gestohlenen Worten.

  • Erstmal ein großes Kompliment an Churchill! :anbet


    Die Plagiatsvorwürfe sind schon gerechtfertig, da sie ja die Quellen nicht angegeben hat. Mich würde allerdings mal interessieren wieviel abgeschrieben wurde. Hat jemand schon "Strobo" und "Axolotl Roadkill" gelesen?

  • Zitat

    Original von Mariangela
    .... so aber macht sie den großen Reibach mit gestohlenen Worten.


    Da bist du nicht auf dem neuesten Stand der Dinge- der Verlag hat ein paar Scheine auf Reisen geschickt, das Mäntelchen nennt sich Lizenzgebühren und nun hoffen alle, dass der Mantel das klappernde Gerüst verdeckt, den jetzt ist ja alles soooo legal.


    Wie war das nochmal mit dem Unterschied zwischen legal und legitim :gruebel Ich spreche deutsch. Bei mir heißt das Sauerei.

    Nemo tenetur :gruebel


    Ware Vreundschavt ißt, wen mahn di Schreipfelerdes andereen übersiet :grin


    :lesend Ungläubiges Staunen- Über das Christentum Navid Karmann :lesend