fremde im eigenen land?!

  • ich spreche jetzt mal ein sehr gewagtes thema an und hoffe, es wird nicht falsch aufgefasst. ich bin kein rassist oder sonst was, aber DAS hat mich schon ziemlich bewegt!...


    es ist zwar noch sehr früh, aber ich schaue gerade "cosmo tv" auf dem nrw sender wdr.
    es geht um ausländer in deutschland, speziell türkische mitbürger, jugendliche, die in der schule sitzen (90% ausländer an dieser schule), kaum duetsch sprechen und das auch nicht wollen- aber einen deutschen pass haben. es geht um den ausspruch eines türkischen jungen, der verkündete: " wir wollen uns abheben. wir sind stolze türken ihr eben nur deutsche, was soll man machen?!"
    meiner meinung nach ist das ein mehr als rassistischer ausspruch!
    ... klar sind nicht alle so, aber leider sehr sehr viele.
    was kann man in dieser situation ändern, wie soll man es ändern?!
    im moment leben wir alle mehr oder weniger friedlich nebeneinander her, aber ein zusammenleben ist nur in seltenen fällen möglich. ich selbst wohne in einem stadtviertel, in dem ein sehr hoher ausländer anteil herrscht und bekomme die unterschiede, die nicht vereinbaren kulturellen lücken tag täglich hautnah mit.
    manchmal fühlt man sich "als fremder in seinem "eigenen" (eigen immer unter vorbehalt und nicht im sinne von gehören) land".
    glücklicherweise geht es auch anders. das konnte ich glücklicherweise auch schon erfahren, aber leider bleibt das eben eine ausnahme.
    ich wünschte, es gäbe mehr verständigung unter den kulturen, die in deutschland zusammen leben und nicht dieses derzeit vorherrschende "wir wollen uns aber abgrenzen", aber wie kann das möglich sein?!
    durch bildung?! ist es das?!
    bin gespannt auf eure antworten und darauf, was ihr zu dem thema sagt!

  • Hallo Sisia


    die gleichen Erfahrungen habe ich hier bei uns in einem ländlichen Raum auch gemacht. Dabei fiel mir auf, daß es Unterschiede gibt zwischen den einzelnen Herkunftsländern. Wir haben hier einen großen Anteil an ehemaligen Italienern, die sich einbürgern ließen. Diese Menschen nehmen aktiv am Gemeindeleben teil und integrieren sich völlig. Sie werden auch gerne von den Alteingesessenen aufgenommen und einbezogen.
    Die andere große, eigentlich größere, Gruppe sind Türken. Sie schotten sich ab und leben in ihrer eigenen Welt. Auch wenn man auf sie zugeht, Kontakte können ja schon durch die Schulen entstehen, verschließen sie sich wie Austern. Ja, es kann sogar zu beleidigendem Verhalten kommen, was ihnen allerdings vollkommen egal ist. Landschulaufenthalte oder sonstige Aktivitäten der Schule, die ein "Außerhausübernachten" bedingen, werden generell abgelehnt. Geburtstagseinladungen oder ähnliche Feten der Kinder führen ebenfalls zu schweren Problemen.
    Mir fällt auch auf, daß die Türken immer bestrebt sind, sich in unmittelbarer Nähe anderer Türken einzumieten und damit Ghettos zu bilden. Die Italiener hingegen leben verstreut über die ganze Gemeinde. So jedenfalls stellt sich das hier bei uns dar. Mal sehen, ob andere ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht haben.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.

  • Fremde im eigene Land- interessanter Titel für einen Thread.
    Eine Fernsehsendung über 'Ausländische', 'nicht-deutsche', speziell 'türkische' Jugendliche war der Auslöser.
    Sehr alt können sie nicht sein, denn sie gehen noch zur Schule. Deutsch können sie nicht. Haben sie ihre Kinderjahre nicht hier verbracht? Wann sind sie gekommen?
    Sie haben die deutsche Staatangehörigkeit. Wie kommt es, daß sie kein Deutsch können? Wo sind die LehrerInnen? Die ErzieherInnen? Hierzulande herrscht Schulpflicht. Wieso kann eine deutsche Schule es nicht zustande bringen, daß Kinder anderer Länder die hier vorherrschende Sprache lesen, schreiben, sprechen können? Soll es eine Verschwörung der Teenager geben? Ich wundere mich.
    Worüber wurde hier berichtet?
    Es geht um Türken, heißt es.
    Türken? Wer soll das sein? 'Die' Türken gibt es nicht. Viele derer, die hierzulande mit 'Türke' bezeichnet werden, sind de facto Türken. Sehr viele sind aber auch Kurden. Interessiert uns der Unterschied? Was wissen wir von ihnen? Hier leben TürkInnen aus Großstädten, vom Land, von der Küste, KurdInnen aus Städten, vom Land, aus dem Gebirge. Es kamen religiöse, weniger religiöse und völlig säkularsierte 'Gastarbeiter'. Eine Türkin aus Ankara und eine Kurdin aus 'Ostanatolien' haben einen völlig unterschiedlichen Erfarungshorizont. Was wissen wir davon?
    40 Jahre Unwissen über diese Menschen. Als sie kamen, lebten sie jahrelang unter den unwürdigsten Bedingungen, in Wohnungen, die ein deutscher Mieter keines Blickes gewürdigt hätte. Kaum einer sprach mit ihnen, kümmerte sich um ihre spezifischen Probleme. Sie mußten zusehen, wo sie blieben. Sie haben zugesehen.
    Wir lieben ihre Geschäfte, das schmackhafte Gemüse, die Buntheit, die sie in unseren Alltag bringen. Schön wie im Urlaub. Im Märchen. Und die Realität?
    Wir beklagen heute, daß in ihrem Land die Menschenrechte mißachtet werden. Als in ihrem Land Kurden massakriert, die kurdische Sprache verboten wurde, wer klagte an in unserem Land? Als ab 1981 Militärdiktatur herrschte in der Türkei, wer klagte an?
    Dieses Land hier wurde mit ihrer Arbeitskraft aufgebaut.
    Schulden wir ihnen etwas? Aber woher denn. Ihre Kinder, die seit den 70er Jahren hier geboren wurden, sind und bleiben Ausländer. Sie haben den Status der 'Anderen', auch wenn sie perfekt deutsch sprechen. Wenn sie studieren, sind sie 'Bildungsinländer', keine vollberechtigten deutschen StudentInnen, auch wenn sie ihre gesamte Schulzeit hier verbracht haben, bis zum Abitur. Wir wollen sie nicht.
    Ende der 70er Jahre kam das Schlagwort der 'Multikulturellen Gesellschaft ' auf. Was genau das umfassen sollte, abgesehen von der Bauchtänzerin, die auf einmal unsere Stadfeste verschönerte, hat keiner je gesagt.
    Mitbestimmung auf Gemeindeebene? DIE doch nicht.
    Wir sind gut 80 Millionen, sie 'die Türken' etwa 3 Mio.
    Nun sollen wir Angst haben vor ihnen. Vor denen, die längst hier heimisch sind und doch fremd.
    Fragt jemand, warum?
    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

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  • Solange Du daraus nicht ableitest, daß ich sie deswegen pauschal für die besseren Menschen halte, ist es okay!
    ;-)

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • oh ich leite gar nichts daraus ab.....
    allerdings fällt mir ein Spruch ein, der zwar wenn man ihn falsch interpretiert wirklich fies, aber wenn man über ihn nachdenkt gar nicht so unwahr ist.


    Wenn man einer Maus ein Schild mit der Aufschrift Hund umhängt, ist sie noch lange kein Dobermann......


    Zur Integration gehört halt eine Menge mehr, als lediglich ein deutscher Paß......
    Sie Diskussion hatten wir hier aber irgendwo schon.... und wie auch da stelle ich hier fest, Fehler werden auf beiden Seiten gemacht, Desinteresse und Unverständnis sind auf beiden Seiten vorhanden.... :-]

  • Zitat

    Original von Babyjane
    oh ich leite gar nichts daraus ab.....
    allerdings fällt mir ein Spruch ein, der zwar wenn man ihn falsch interpretiert wirklich fies, aber wenn man über ihn nachdenkt gar nicht so unwahr ist.


    Wenn man einer Maus ein Schild mit der Aufschrift Hund umhängt, ist sie noch lange kein Dobermann......


    Zur Integration gehört halt eine Menge mehr, als lediglich ein deutscher Paß......
    Sie Diskussion hatten wir hier aber irgendwo schon.... und wie auch da stelle ich hier fest, Fehler werden auf beiden Seiten gemacht, Desinteresse und Unverständnis sind auf beiden Seiten vorhanden.... :-]


    Finde ich auch. Ich bin der Meinung, daß hier jahrelang eine Chance verspielt wurde. Nun ist die Du-weißt-schon-was-am -Dampfen. Und zwar gwealtig. Wer soll aufräumen? Du bist ja z.B, eine, die an der Front steht. Ich brülle mehr aus dem Hinterland.
    Wichtig für mich ist auf jeden Fall, daß man der Angstmacherei, die z.Z. in den Medien vorherrscht, entgegentritt. Wir dürfen uns nicht wieder einwickeln und ein pauschales Feindbild aufdrücken lassen.
    Es ist soooooo schwierig
    :-(
    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • im grunde seh ich das so.
    wer nicht deutsch lernen will der soll sich in sein eigenes land verpissen.


    wenn jemand nach deutschland komm und nach einer gewissen zeit nicht deutsch kan oder zumindest positive verbesserungen hat sollte wieder ausgewissen werden.


    wenn das jetzt rassistisch klinkt, mei kan ich nicht ändern so ist halt meine meinung.


    die heuteige jugend wird durch diesen krässlichen türkenslang nur herunter gezogen da sogar deutsch so anfange zu sprechen.
    und erkan und stefan find ich ebenfalls fürchterlich und ein sehr schlechts beispiel.


    aber wie will man so etwas änder?
    das hängt leider mit einem großteil allein schon an der meinung der eltern und die türken werden dazu nicht so schnell ihre meinung ändern.

  • Klar kann man das ändern, Rattentod, zum Beispiel durch besseren Schuluntericht. Durch gezielte Förderung.
    Länder wie Belgien z.B. habe schon im Kindergarten Zweisprachigkeit. Es klappt auch dort nicht, aber es ist ein Versuch.
    In skandinavischen Ländern wird Einwanderern sehr gezielt Sprachuntericht erteilt. Das kostet Geld, aber das wird bereitgestellt.
    Es gibt ganz viele Modelle.
    Bei uns wurde das zu lange vernachlässigt. Die Jugendlichen merken auch, daß sie keiner will. Sie schließen sich zusammen und blockieren. Das ist ganz schlimm.
    Und wie BJ schon sagte, zu Integration gehört noch viel mehr.
    Man soll bloß mehr darüber nachdenken und nicht einfach auf Einzelmeldungen der Presse hereinfallen.
    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

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  • Zitat

    Original von magali


    Sie haben die deutsche Staatangehörigkeit. Wie kommt es, daß sie kein Deutsch können? Wo sind die LehrerInnen? Die ErzieherInnen? Hierzulande herrscht Schulpflicht. Wieso kann eine deutsche Schule es nicht zustande bringen, daß Kinder anderer Länder die hier vorherrschende Sprache lesen, schreiben, sprechen können?


    Verweigerungshaltung, hat mir jedenfalls eine Lehrerin erklärt.


    Zitat


    Es geht um Türken, heißt es.
    Türken? Wer soll das sein? 'Die' Türken gibt es nicht. Viele derer, die hierzulande mit 'Türke' bezeichnet werden, sind de facto Türken. Sehr viele sind aber auch Kurden. Interessiert uns der Unterschied? Was wissen wir von ihnen? Hier leben TürkInnen aus Großstädten, vom Land, von der Küste, KurdInnen aus Städten, vom Land, aus dem Gebirge. Es kamen religiöse, weniger religiöse und völlig säkularsierte 'Gastarbeiter'. Eine Türkin aus Ankara und eine Kurdin aus 'Ostanatolien' haben einen völlig unterschiedlichen Erfarungshorizont. Was wissen wir davon?
    40 Jahre Unwissen über diese Menschen.


    40 Jahre lang freiwillige Abschottung gegenüber der Nation, die sie aufnahm. Übrigens, kein Mensch hier weiß, wo die Italiener herkamen, die sich in der Gemeinde engagieren und hier leben wie alle. Muß man jetzt neuerdings erst die Türkei kennen, um diese Leute zu integrieren? Es wäre vielleicht sinnvoller, wenn die Türken unser Land und unsere Sitten und Gebräuche kennen lernen, bevor sie sich hier niederlassen.

    Zitat


    Schulden wir ihnen etwas? Aber woher denn. Ihre Kinder, die seit den 70er Jahren hier geboren wurden, sind und bleiben Ausländer. Sie haben den Status der 'Anderen', auch wenn sie perfekt deutsch sprechen. Wenn sie studieren, sind sie 'Bildungsinländer', keine vollberechtigten deutschen StudentInnen, auch wenn sie ihre gesamte Schulzeit hier verbracht haben, bis zum Abitur. Wir wollen sie nicht.


    Tut mir leid, aber das ist reine Polemik. Bester Beweis ist wohl Aiman Abdalla, der ein anerkannter und beliebter Moderator im TV ist. Der Chef vom ASTA an der hiesigen Uni ist auch ein Türke der zweiten Generation und beliebt weil integriert. Diejenigen, die nicht akzeptiert werden, sind jene hardliner, die sich nicht integrieren wollen.

    Zitat


    Ende der 70er Jahre kam das Schlagwort der 'Multikulturellen Gesellschaft ' auf. Was genau das umfassen sollte, abgesehen von der Bauchtänzerin, die auf einmal unsere Stadfeste verschönerte, hat keiner je gesagt.


    Stimmt, das hat keiner gesagt und auch niemand wirklich gewollt. Denn so etwas ist nun mal utopisch. Stets wird die aufnehmende Kutur ihren Geltungsanspruch durchsetzen, zu Recht wie ich finde. Wenn ich einer anderen Kultur angehören will, muß mich eben dorthin begeben.

    Zitat


    Mitbestimmung auf Gemeindeebene? DIE doch nicht.


    Hm, du meinst, wir sollen den Türken das Recht auf unsere Gesetzgebung einräumen, anderen Ausländern aber nicht? Oder wie soll ich das verstehen?

    Zitat


    Wir sind gut 80 Millionen, sie 'die Türken' etwa 3 Mio.
    Nun sollen wir Angst haben vor ihnen. Vor denen, die längst hier heimisch sind und doch fremd.


    Genau das ist falsch. Sie sind nicht heimisch geworden, denn sie bilden Ghettos, um keinen Kontakt zu bekommen. Die wenigen, die über diese Grenze sprangen, wurden voll integriert. Andere, hauptsächlich Frauen, werden von der eigenen Familie ermordet, weil es ja eine Schande ist, die deutschen Lebensgewohnheiten anzunehmen und aus dem Ghetto auszubrechen.

    Zitat


    Fragt jemand, warum?


    Hat sisia doch getan. Die Frage stellt sich doch dauernd. Allerdings eine Antwort wirst du wohl kaum bekommen, denn die Angesprochenen stehen drüber. Sie sind was besseres.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.

  • nur mal so in den raum geworfen:


    mehmet


    kennt


    jeder



    EDIT:
    Also bevor mich jetzt wer falsch versteht, daß ist halt bloß ein negatives Beispiel.....
    Allerdings sind die Möglichkeiten in diesen Fällen einfach viel zu begrenzt und man scheut sich sie auszuschöpfen.....
    Ich frag mich da immer was mir passieren würde wenn ich in der Türkei als Deutsche so oft straffällig würde..... ob ich da wohl jemals wieder das Land betreten dürfte???

  • keiner von uns allen hier hat es sich durch irgendwelche besonderen leistungen "verdient", hier in deutschland oder österreich geboren zu sein - und eben nicht in irgendeinem kleinen dorf in anatolien.

    "Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen."(Lichtenberg)

  • Zitat

    Original von frosch1
    keiner von uns allen hier hat es sich durch irgendwelche besonderen leistungen "verdient", hier in deutschland oder österreich geboren zu sein - und eben nicht in irgendeinem kleinen dorf in anatolien.


    Autsch....


    ganz bestimmt nicht, aber ich finde man kann sich auch so negativ verhalten, daß man sich sein Recht auf Anwesenheit hier verwirkt.....

  • ich wollte kein *autsch* bei dir provozieren (oder bei sonst jemandem).
    ich wollte nur daran erinnern, wie wir zu der wohltat gekommen sind, dieses land als "eigenes" land bezeichnen zu dürfen: ohne eigenes zutun
    :wave

    "Ein Buch ist wie ein Spiegel: Wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen."(Lichtenberg)

  • hi,
    ich möchte, bitte, daß differenziert wird.
    Sind ALLE Türken Mehmet? Sind alle Türken 'Türken'?
    Was war vorher? Woher kommt die schlimme Lage heute?
    Und natürlich sollen Leute, die was anstellen, entsprechend bestraft werden. Haben wir keine Strafgesetzgebung mehr? Also, wendet sie an.
    Aber: sind alle StraftäterInnen Ausländer? Stellen unsere neuerdings nix mehr an?? Warum ist es auf einmal wichtig, welche Nationalität der Betreffende hat?
    Dieb ist Dieb, wenn er geklaut hat. Ist mir doch wurscht, was in seinem Paß steht. Aber wenn ein 'Türke' was klaut, wieso sind dann alle 'Türken' verdächtig?
    Fragt, woher solche Meinungen kommt. Das ist doch keine Sache, die heute morgen bei Sonnenaufgang angefangen hat.
    Und fragt euch, bitte, ganz erntshaft, was passiert, wenn wir uns hierzulande wieder das Bild eines bestimmten BÖSEN aufdrücken lassen.

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • AUTSCH... schon wieder....


    Magali, das wollte ich bestimmt nicht, ich habe wie gesagt nur ein negativ Beispiel angeführt, ganz bestimmt gibt es tausende von positiven Beispielen. :knuddel1


    Allerdings wie du oben geschrieben hast, sitze ich quasi an der *Front* und ganz ehrlich, die *deutschen* Straftäter, gehen in der Flut von Russen, Polen, Türken, Marokkanern, Südafrikanern, etc. unter, aber da wiederhole ich mich und wie in einem andern Thread schon erwähnt, gibt es keine Statistik welcher Nationalität die straffällig gewordenen Jugendlichen angehören, bzw. viele tatsächlich den Deutschen Paß besitzen, sich aber noch als Türken, Iraner, Iraker, Ukrainer (what ever) sehen, ist eine statistische Erfassung durchaus schwierig.


    Magali: Auch ich lasse mir ungern ein *Feindbild* einimpfen, aber eigentlich habe ich nicht das Gefühl, daß das hier der Fall ist.........