Die Zuckerbäckerin - Petra Durst-Benning

  • Kurzbeschreibung bei Amazon
    Stuttgart 1816: Die verwaisten und ungleichen Schwestern Eleanore und Sonia leben in ärmlichen Verhältnissen. Doch das Glück scheint auf ihrer Seite zu stehen, selbst nach einem Diebstahl, denn Königin Katharina holt die beiden Mädchen aus Mitleid als Küchengehilfinnen an ihren Hof. Von nun an verknüpfen Liebe, Verrat und Intrigen das Schicksal der drei Frauen miteinander ...


    Hier gibt es mehr Infos über die Autorin Petra Durst-Benning.


    Meine Meinung:
    Die Entwicklung der beiden Schwester Eleonore und Sonia zu bebachten, fand ich sehr spannend, die eine gut, die andere böse, aber beide bekommen, was sie "verdienen". Außerdem die Geschichte der Katharina, Frau von König Wilhelm, eingebettet in das Würtemberg des 19. Jahrhunderts. In meinen Augen ein interessanter historischer Roman, der kurzweilig zu lesen war und gleichzeitig einige historische Informationen liefert. Die Beschreibung des Jobs der Zuckerbäckerin hat mich außerdem zu Süßen verführt...

  • Zitat

    Original von geli73
    Und bei Deinem Tempo hast Du das innerhalb weniger Stunden durch, es hat "nur" knapp 400 Seiten in der Bertelsmann-Ausgabe gehabt. :-)


    Woher weißt Du, dass ich die Bertelsmann - Ausgabe habe ? :lache

  • Hmm, mich hat das Buch nach knapp der Hälfte eher gelangweilt. Dann habe ich nur noch quergelesen, weil ich doch noch wissen wollte, wie alles endet. Aber zu mehr als "naja, ganz nett" kann ich mich nich hinreißen lassen! ;-)

    Neue Bücher riechen so gut - man kann am Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie zu lesen.
    [Astrid Lindgren: "Die Kinder aus Bullerbü"]

  • Ich fand das Buch nicht so toll,nur Katharina war scheinbar eine interessante Persönlichkeit.
    Diese Polarisation der Schwestern hat mich gastört,und das
    Leonhard dann auch noch einen Bruder hatte,der eine Art Pendant zu Sonia war,fand ich ein bißchen viel.

  • Zitat

    Original von buttercup
    Ich fand das Buch nicht so toll,nur Katharina war scheinbar eine interessante Persönlichkeit.
    Diese Polarisation der Schwestern hat mich gastört,und das
    Leonhard dann auch noch einen Bruder hatte,der eine Art Pendant zu Sonia war,fand ich ein bißchen viel.



    :write unterschreib...


    und deshalb von mir auch nur 5 punkte...

  • Habe das Buch jetzt auch gelesen. Es ist sehr schön flüssig geschrieben. Auch die Beschreibung von Katharina hat mir sehr gut gefallen. Die zwei Schwestern können gegensätzlicher nicht sein als in der Handlung, aber doch sehr interessant. Daß Leonard doch noch Wittwer wird und er wieder Eleonore schreibt, na ja, daß mußte wohl so sein, damit es noch ein Happy End gibt.

    Gruß Koala :wave


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    :lesend Das Licht der Welt von Daniel Wolf
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  • Ich habe das Buch auch gelesen.
    Mein Urteil: leichte historische Lektüre für zwischendurch. 5 Punkte.


    Am interessantesten fand ich die Geschichte um Katharina, die Charaktäre der Schwestern waren für meinen Geschmack zu sehr "schwarz/weiß" gezeichnet. Es scheint beinahe, als wäre die eine engelsgleich gut und die andere abgrundtief böse. Nur hin und wieder zeigen sich Ansätze in Richtung "grau" :rolleyes
    Da gefiel mir Leonhard schon besser, wenn auch das Happy End wohl unvermeidlich war...

  • Ich war von dem Buch eher enttäuscht. Es war zwar ganz nett zu lesen, aber die Protagonisten waren mir zu platt, vor allem die beiden Schwestern. Die eine war durch und durch gut und fleißig, die andere intrigant und faul. Das war mir zu viel Schwarz-Weiß-Malerei. Die Darstellung der Katharina war einigermaßen überzeugend, ging aber leider in der Mittelmäßigkeit des Buches etwas unter. Ich weiß nicht, wie die anderen Bücher von Petra Durst-Benning sind. "Die Zuckerbäckerin" war mein erstes von ihr, und danach hatte ich keine Lust mehr, ein weiteres zu lesen. Sind ihre Bücher alle in dem Stil, oder sollte ich ihr noch eine Chance geben?:gruebel

  • Zitat

    Original von Laila
    Ich weiß nicht, wie die anderen Bücher von Petra Durst-Benning sind. "Die Zuckerbäckerin" war mein erstes von ihr, und danach hatte ich keine Lust mehr, ein weiteres zu lesen. Sind ihre Bücher alle in dem Stil, oder sollte ich ihr noch eine Chance geben?:gruebel


    Hallo Laila,
    ich habe die Zuckerbäckerin nie gelesen, sondern "Die Glashändlerin". Das Buch hat mir gut gefallen, es ist keine hohe Literatur, aber ein gut weglesbarer historischer Roman. Schau doch mal ins Verzeichnis, da findest du mehrere Bücher der Autorin rezensiert.

  • Hab es auch schon vor einiger Zeit gelesen. War ganz nett, aber nicht überragend, wirkte ein wenig farblos auf mich. Die Geschichte hat mich nicht gänzlich vom Hocker gerissen, wenn ihr versteht...


    Ich hab hier auch noch ein oder zwei von ihr liegen - das wird noch dauern, bis ich mir die als "zweite Chance" zu Gemüte führe ;-) .

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    Hazel


    "Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein,
    um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten."


    Christian Morgenstern

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