Andreas Eschbach - Das Jesus Video

  • Ich weiß nicht, ich habe gelesen das Eschbach sehr toll schreiben soll, also habe ich mir "Das Jesus Video" zugelegt.


    Ich muss sagen, sonderlich vom Hocker haut es mich nicht. Ich finde es sogar relativ langweilig (habe 1/3 des Buches durch. Die Story an sich ist nicht mal so schlecht, aber die Umsetzung IMO viel zu lahm.


    Ich habe auch irgendwo einen Vergleich zwischen Eschbach und Dan Brown gehört und finde das Eschbach in keinster weise an Brown heran reicht.


    Gibt es hier noch jemanden, dem das beim lesen des Jesus Videos so gegangen ist?

  • Hallo Nightwish !


    Hab ein bißchen Geduld, ab Seite 300 ( ca. ) wird es so spannend, das du das Buch nicht mehr weglegen magst !


    Ging mir jedenfalls so, zu Anfang habe ich mich tödlich gelangweilt und hätte es fast zurück ins Regal gestellt !


    Ist zwar nicht wirklich ein Trost, aber es lohnt sich durchzuhallten !


    Liebe Grüße


    Hannah


    P.S : Hat schon jemand die Verfilmung gesehen und wie fandet ihr die ???

  • Hallo Hannah!


    Ich habe erst den Film gesehen und hinterher das Buch gelesen.


    Wahrscheinlich gehöre ich deshalb zu den wenigen, denen der Film gefallen hat. Ich hab von sehr vielen Leuten, die erst das Buch gelesen haben, dass sie den Film überhaupt nicht mochten.


    Gruß


    Sassen

  • Da ich das Buch so was von megageil fand, hab ich es gar nicht erst gewagt, mir die Verfilmung anzutun...
    War wohl besser so, ich hab jedenfalls noch keine positive Meinung, außer Deine, Sassen, gehört...
    ;)

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Das Buch fand ich super schön und spannend... Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen. Vor allem fand ich den Schluss sehr schön gelöst... Aber dazu will ich jetzt eigentlich nicht zu viel verraten... ;)


    Den Film habe ich dann auch gesehen und fand den einfach nur schlecht... Die haben den Film meiner Meinung nach so dermaßen verunstaltet, dass er kaum noch an die Buchvorlage erinnert... Ich war maßlos enttäuscht davon... :(

  • ich muß mich sassen anschließen. Ich fand die Verfilmung auch gut, habe das Buch aber noch nicht gelesen (werde ich hoffentlich auch irgendwann zu kommen). Mein Freund sagte mir, daß ich eher das Jesus Video lesen sollte, als 'eine billion dollar'. Es hat ihm zwar gefallen, aber er fand das 'jesus video' besser.

  • Zitat

    Mein Freund sagte mir, daß ich eher das Jesus Video lesen sollte, als 'eine billion dollar'. Es hat ihm zwar gefallen, aber er fand das 'jesus video' besser.


    Ich auch!!

    ...der Sinn des Lebens kann nicht sein, am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen, oder?


    Elke Heidenreich


    BT

  • Mir hat komischerweise die "Billion Dollar" besser gefallen - obwohl ich das Jesus-Video schon sehr spannend fand. Der Film ist mir damals irgendwie durch die "Lappen" gegangen. War anscheinend gut so, wie ich hier lesen kann.

  • Nightwish :


    Und? Hat es Dir jetzt doch noch besser gefallen?



    @Biloxi:


    "Eine Billion Dollar" lese ich gerade und finde es schon ziemlich gut, aber an "Das Jesus Video" kommt es meines Erachtens nicht heran. Das fand ich um Klassen besser. Vielleicht aber auch, weil mir da das Thema mehr zusagte. Bei "Eine Billion Dollar" ist mir das doch ein wenig zuuu Wirtschaftslastig... ;)

  • hallo,


    mir ergeht es genauso wie dir, ich habs nie richtig durchgelesen - finde es superätzend langweilig .. klar ich kenne das ende, aber trotzdem ist es öde.


    dan brown schreibt ganz gut, sakrileg fand ich einfach nur genial - illuminati dagegen so langweilig, das ich es nicht weitergelesen habe!


    lg
    andi

  • Hallo,


    dieses Buch war eines der ganz wenigen Bücher, das ich mit Genuss zuende gelesen habe, obwohl ich damals auch schon die Blockade gegen Romane hatte.


    Aber Science Fiction passt bei mir sowieso meistens.

  • Zitat

    Original von Andi_1976
    hallo,


    mir ergeht es genauso wie dir, ich habs nie richtig durchgelesen - finde es superätzend langweilig .. klar ich kenne das ende, aber trotzdem ist es öde.


    Wenn Du (nur) das Ende vom Film kennst, dann ist es dem des Buches nicht gleichzusetzen - ist nämlich ein völlig anderes. :grin Oder hast Du im Buch vorgeblättert?

  • mir hat das buch sehr gut gefallen. es ist auch spannend geschrieben, wenn es mir zu "wirtschaftlich" wurde, habe ich halt etwas schneller gelesen :-). den schluss hätte ich mir anders gewünscht.

  • Also das Buch war einsame Spitze, der Film hatte meiner Meinung nach kaum was mit dem Buch gemein. Der war nur auf billige Effekthascherei aufgebaut und der geniale Schluß des Buches wurde völlig außer Acht gelassen. Den Film braucht sich wirklich niemand anzutun. Das Buch aber sollte man schon gelesen haben.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.

  • Ich fand die ersten Seiten von -Jesus Video- auch eher holprig. Nach 50 oder 60 Seiten hatte ich es erstmal zur Seite gelegt. Aber es stimmt. Mit der Zeit gewinnt die Story zunehmend an Fahrt.


    Gerade das Ende, das ja quasi dann der Anfang der Geschichte war, fand ich umwerfend. Das Stephen den Zeitreisenden fast im Vorbeigehen noch getroffen hat war super. In diesem Augenblick hätte er den ganzen Ablauf für immer ändern können. Statt dessen nimmt er es zur Kenntnis und läßt den Jungen gehen, wohl wissend was er erleben wird. Da war er, dieser -One moment in time-.


    Genau der Augenblick, der das ganze zukünftige Leben eines Menschen beeinflussen kann. Wie oft haben wir schon gedacht: Was wäre wenn ... ich da eine andere Entscheidung getroffen hätte? Wie wäre mein Leben sonst verlaufen? Manchmal schenkt man diesen Augenblicken sehr wenig Beachtung und im nachhinein weiß man, das es DER Augenblick war ab dem man seinem Leben eine völlig andere Richtung hätte geben können.


    Stephen wußte das. Was für den Jungen die Zukunft ist, war seine Vergangenheit.