Würdet ihr bei einem Druckkostenzuschussverlag veröffentlichen?

  • Hallo zusammen,


    ich muss zugeben, dass mich mich aus nicht ganz uneigennützigen Gründen hier angemeldet habe. Ich freue mich natürlich, mich über Literatur und das Schreiben austauschen zu können, hoffe aber auch, dass ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen könnt!
    ich spiele momentan mit dem Gedanken, meine Kurzgeschichten zu einem Band zusammenzustellen und zu veröffentlichen. Eine Schriftstellerkarriere wäre zwar großartig, aber ich mache mir da ehrlich gesagt keine allzu großen Illusionen - von dem dafür notwendigen Können bin ich weit entfernt und ohne das richtige Quäntchen Glück geht sowieso nichts. Bevor ich meine Ideen also an zig Verlage schicke und nur Absagen erhalte, würde ich eventuell von vornherein einen Druckkostenzuschussverlag damit beauftragen. Mir ist natürlich klar, dass ich damit kein großes Geschäft mache und sehr wahrscheinlich sogar draufzahle, aber mir geht es mehr um den sentimentalen Wert, meine Geschichten gedruckt zu sehen und Freunde und Familie damit zu beglückwünschen.
    Ich habe mich über verschiedene Möglichkeiten informiert und nehme aktuell gerade den Novum Verlag etwas genauer in Augenschein. Würdet ihr unter meinen Gesichtspunkten bei einem Druckkostenzuschussverlag veröffentlichen, oder ist das generell nicht ratsam, weil die Kosten höher sind als ich mir vielleicht vorstelle?


    Danke für eure Hilfe!

  • Hallo, Merengue.


    Es dürfte überflüssig sein, Dir mitzuteilen, dass sich das in aller Regel nicht auszahlt - ganz im Gegenteil. Ruprecht Frieling, der den DKZV "Frieling-Verlag" aufgebaut hat, sprach hin und wieder ganz offen davon, dass die Investitionen keine Rendite einbringen, um es vorsichtig auszudrücken. Unterm Strich befriedigt es in den meisten Fällen höchstens die eigene Eitelkeit, was, wenn ich Dich richtig verstehe, aber genau das ist, was auch Du möchtest.


    Es gibt mithin sehr viel kostengünstigere Alternativen. BoD bietet sehr preiswerte Einstiegsvarianten an, ACS ist komplett kostenlos - und in beiden Fällen kann man gedruckte Bücher bestellen, auf Wunsch mit ISBN. Was fehlt, sind Lektorat und Ausstattung. Das Lektorat fällt aber auch bei DKZV erfahrungsgemäß eher mager aus, und bei vielen dieser Firmen bekommt man nur Standardcover. In diese Bresche springen diverse Dienstleister. Diverse Autorenportale und Selfpublisher-Foren sammeln solche Firmen.


    DKZV kostet viel Geld und bringt im Normalfall wenig. Das isses eigentlich auch.

  • Tu´s nicht, es sei denn, du weißt genau, dass du nicht schreiben kannst und es auch nicht lernen kannst oder willst, dass ganz sicher niemals jemand deine Texte auch nur halbwegs ernst nehmen wird und dass du trotz völlig fehlender Begabung etwas von dir in gedruckter Form in der Hand halten willst.


    Zum Thema DKZV sind unendlich viele Beiträge im Netz, die du dir sorgsam ansehen solltest. Hier schon mal zum Einstieg ein TV-Beitrag von Horst-Dieter Radtke, Schriftsteller und Mitglied bei den 42er Autoren.

  • Na ja möchtest du das Buch tatsächlich nur für deine Familie und für deine Freunde drucken lassen, oder es wenn es sich ergibt auch an andere verkaufen?


    Ich weiß jetzt nicht wie gut du schreibst, aber wenn es eine nette Kurzgeschichte ist wäre es doch schade, wenn man es nicht auch mit einem Verkauf im Buchhandel oder als eBook versuchen würde. Dazu benötigt man aber auch eine gute Beratung beim Lektorat, beim Vertrieb sowie weiterführende Kontakte.


    Ich schreibe selbst momentan an einer Kurzgeschichte, aber meine Schwester hat bereits zwei Kinderbücher beim von dir angesprochenen Verlag veröffentlicht und ihn mir empfohlen.

  • Wenn es raus muß, muß es offenbar raus. Dagegen scheint kein Kraut gewachsen.


    Zu Deiner Frage: nein, natürlich würde ich es nicht tun und eigentlich sollte niemand es tun. Aber wenn es sein muß, such Dir das preisgünstigste Angebot, vergleiche und acht darauf, daß nicht zuviele absolut unwiderstehliche Zusatzungsangebote angeflattert kommen. Du wirfst nur gutes Geld schlechtem nach.
    Novum finde ich recht teuer.


    Die andere Frage ist, wie Du mit Deiner Familie stehst und ob es tatsächlich dienlich ist, sie mit etwas aus Deiner Feder zu, wie hast Du das genannt, ah: beglückwünschen.
    Es ist ein Unterschied, ob eine Fünfjährige mit ihren bunten Kritzeleien antanzt oder jemand, die älter ist als fünfzehn.
    Ich z.B. finde meine nächsten Anverwandten ganz okay, das will ich aber gern weiter so haben, deswegen behalte ich meine Texte bei mir und beglückwünsche niemanden damit.
    Auf Lob aus Unverstand und reiner Eltern- bzw. Geschwisterliebe kann ich überdies verzichten, danke.



    Ein Wort zur anderen Seite, nämlich aus der Sicht der Buchkäuferin:


    vor einigen Jahren haben einige UserInnen dieses Forums immer wieder einmal Bücher gelesen, die von DKZ-Firmen stammen. Wir haben uns redlich bemüht. Das Zeug würde ich nie mehr anfassen und ich rate auch jeder/jedem davon ab, sich aus solchen Programmen etwas zu kaufen, wenn ich gefragt werde.


    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus

  • Ich finde es doch immer interessant, dass sich zufriedene Autoren bzw. generell User (es gibt welche wie eben auch meine Schwester und hat wiederum von anderen diese Empfehlung bekommen) nur selten zu Wort melden und dass meistens nur Kritiker ihre Meinung schreiben. Und man kann im Netz nie wissen, was wirklich vorgefallen ist.


    Bei einem Verlag, wo die Autoren bezahlt werden, bekommt man oft nur dann eine Chance, wenn man bereits einen Namen oder Beziehungen hat. Ich sehe DKZ-Verlage auch als eine Art Sprungbrett, vor allem wenn man gut beraten wird und beispielsweise bei Messen präsentiert wird (das ist bei Novum möglich, daher gibt es meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungsverhältnis).


    Außerdem wird man nicht "nur ausgebeutet", sondern bekommt einen guten Prozentsatz am Verkaufspreis ausbezahlt.

  • Hallo,


    ich danke euch für eure Antworten!
    Ich würde es natürlich nicht als Eitelkeit befriedigen ausdrücken... ;) Und es ist auch nicht so, dass meine Familie schon seit Jahren unter meinen aufgezwungenen Geschichten ächzt. Ich hab gutes Feedback bekommen, deswegen dachte ich mir, dass ich mir das mal überlegen könnte.
    Ich werde es mir mal durch den Kopf gehen lassen, muss ja nicht schon morgen passieren.

  • Zitat

    Original von schreibmaschine


    Bei einem Verlag, wo die Autoren bezahlt werden, bekommt man oft nur dann eine Chance, wenn man bereits einen Namen oder Beziehungen hat. Ich sehe DKZ-Verlage auch als eine Art Sprungbrett, vor allem wenn man gut beraten wird und beispielsweise bei Messen präsentiert wird (das ist bei Novum möglich, daher gibt es meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungsverhältnis).


    Mich geht's nichts an. Wirklich nicht. Aber dass manche Geruechte sich so unausrottbar halten, kurbelt mir im Kopf.


    Druckkostenzuschussverlage sind KEIN Sprungbrett. Sie sind eher das genaue Gegenteil, das rote Schild mit der Aufschrift: Ach du liebe Zeit.


    Und auch diese DKZV-Werbung mit der "Praesentation" auf der Messe ist so alt wie meine Turnschuhe. Glaubt das wirklich noch jemand? Bitte nicht. Wer Geld zu verschenken hat, kann das doch bitte fuer Erdbebenopfer in Nepal oder Fluechtlinge aus Syrien und dem Irak stiften. BITTE!
    Auf der Messe kann ich mich alleine praesentieren, dazu brauch ich keinen teuren DKZV, ich stell mich da hin, verteil Zettelchen mit meinen Leseproben, sage: "Hallo, ich bin die Lotti", und fertig ist die Praesentation. Mit meiner Lotti-Sagerei bin ich dann auch ganz genauso beliebt wie die Leutchen, die sich an den DKZV-Staenden "praesentieren", oder sogar so wie die, die im engen Messegedraenge nach Schweiss stinken.


    Braucht man nicht. Ist kontraproduktiv. Auch wenn man das Buch nur an seine Oma verschenken will, kann man das billiger und schoener selbst machen.


    Wer heutzutage ein Buch veroeffentlichen will, ohne den Weg ueber die herkoemmlichen Verlage zu gehen, kann das sehr einfach und kostenguenstig ueber e-book direct publishing tun, ohne sich das "Ach-Gottchen-die-Doofen-sterben-nicht-aus"-Etikett aufzukleben und ohne sich kuenftige Chancen auf andere Wege zu verbauen.


    Ich bin im Grunde frei von missionarischem Eifer, jeder kann ja Geld in den Gulli schmeissen, der ihm gefaellt, aber dass diese Typen mit ihrer Masche immer noch Kollegen einfangen, empoert mich erheblich.


    Es gibt inzwischen jede Menge Plattformen mit guten Informationen zum Selfpublishing, es gibt eine Menge Kollegen, die das erfolgreich (!) gemacht haben und gern Auskunft geben (ich erlaube mir mal, hier Marah Woolf und Klaus Seibel zu nennen). Leute, die erfolgreich bei Novum und Co veroeffentlicht haben, gibt es nicht und wird's auch nicht geben, weil das Geschaeftsmodell darauf nicht abzieht. So wie MacDonalds nicht schlank macht. Und Brausepulver nicht besoffen.


    Viel Erfolg.
    Charlie

  • Zitat

    Original von schreibmaschine
    ...
    Bei einem Verlag, wo die Autoren bezahlt werden, bekommt man oft nur dann eine Chance, wenn man bereits einen Namen oder Beziehungen hat. Ich sehe DKZ-Verlage auch als eine Art Sprungbrett, vor allem wenn man gut beraten wird und beispielsweise bei Messen präsentiert wird (das ist bei Novum möglich, daher gibt es meiner Meinung nach ein gutes Preis-Leistungsverhältnis).


    Außerdem wird man nicht "nur ausgebeutet", sondern bekommt einen guten Prozentsatz am Verkaufspreis ausbezahlt.


    Dann sieh dir doch einfach mal unverbindlich auf einer Buchmesse an, wie du da mit deinem Buch präsentiert wirst. Auf einem riesigen Stand (ich möchte nicht wissen, was das kostet) stehen Bücher wie Kraut und Rüben durcheinander, d. h. ich kann als Messebesucher noch nicht einmal eine Lyrikecke oder eine Neuautorenecke entdecken. Kein Bäcker oder Gemüsehändler würde seine Ware so lieblos präsentieren. Warum ist das so? Weil du den DKZV vorher bezahlt hast und er sich nicht mehr die Mühe machen muss, dein Buch an den Kunden zu bringen. Der Verlag wirbt dort für sich, nicht für dich.


    Aber wenn du ein paar Tausender übrig hast, schmerzt es dich vielleicht nicht, wenn dein Buch auf der Messe irgendwo zwischen Krimi, Kindheitserlebnissen und sonstwas in eine Ecke gequetscht wird.

  • Jetzt stelle ich mir aber schon die Frage, warum ich im Zuge von Recherchen doch den einen oder anderen für einen no-Name relativ erfolgreichen Autor, der beim Novum Verlag veröffentlicht, entdeckt habe?


    Ich habe schon ein paarmal auf der Frankfurter Buchmesse (ich war leider nicht öfter dort) einen Stand von diesem Verlag gesehen und mir problemlos viele Bücher ansehen können. Meine Schwester hat mir auch diesen Eindruck nur bestätigt.


    Hat es schon jemand mit Zettel austeilen versucht? Und wie hat es funktioniert? Mir sind keine Zettel von Autoren in die Hand gedrückt worden.


    Kann man bei den Anbietern für eBooks auch normale Bücher veröffentlichen?

  • Hallo,


    ok, ihr seid ziemlich deutlich. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an...
    Charlie : Kannte die von dir genannten Autoren noch nicht. Werde die mal über Google suchen und mir deren Werdegang durchlesen, danke für den Tipp!

  • Ja, du hast Recht... die meisten Meinungen regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.


    Was mich aber unabhängig davon interessieren würde... wie kommt es eigentlich zu den negativen Meinungen, wenn offenbar niemand von euch keine direkten Erfahrungen mit DKZV-Verlagen gemacht hat?

  • Zitat

    Original von schreibmaschine
    Ja, du hast Recht... die meisten Meinungen regen auf jeden Fall zum Nachdenken an.


    Was mich aber unabhängig davon interessieren würde... wie kommt es eigentlich zu den negativen Meinungen, wenn offenbar niemand von euch keine direkten Erfahrungen mit DKZV-Verlagen gemacht hat?


    Hattest du nach --> klick Rico Beutlich geguckt?
    Die Frage lautete ja nicht, was haltet ihr als Käufer und Leser vom Novum-Verlag?

  • Für mich gibt es zunächst einmal einen einfachen Grund, warum ich sicher nicht bei einem Druckkostenverlag publizieren werde? Ich kann es mir nicht leisten. :cry :-]


    Aber ganz ernsthaft:
    Grundsätzlich spricht gegen eine Publikation bei Druckkostenverlagen, dass diese Praktik (Verdienstquelle) nicht gefördert werden sollte.


    Wenn es sich um einen deutschen Verlag handelt, und du bist nicht deutsche Staatsbürgerin, solltest du dich vorher auf jeden Fall schlau machen, ob es da noch andere Fallstricke als die Druckkosten gibt, vorstellbar wären z. B. zusätzliche Kosten für die Lieferung nach Österreich oder in die Schweiz, die dann noch kommen. (Einem Bekannten ist das passiert, aufgrund dessen dass die Lieferung ins Ausland erfolgte, brachte nicht einmal eine Klage etwas, offensichtlich gab es da eine für seinen Verlag sehr nützliche "Gesetzeslücke".)


    Übrigens gibt es auch (gewöhnlich kleine) Verlage, die einerseits Druckkosten verlangen, die sich als Vorfinanzierung oder Beitrag tarnen, sich aber von reinen Druckkostenverlagen (Buchproduktionsverlagen) abzusetzen versuchen, in dem sie sich auc ein wenig um den Vertrieb bemühen.
    Auch bei einem solchen Verlag ist abzuwegen, was Du Dir von einem ihm für tatsächliche Leistungen erwartest.
    In jedem Fall ist abzuwägen, ob dir eine zusätzliche Bezahlung (Zuschuss von dir statt Honorar für dich) wirklich gerechtfertigt vorkommt.


    Wenn es dir nur darum geht, ein Buch herauszubringen, du es dir leisten kannst, dafür selbst zu zahlen, du keineswegs daran verdienen willst, wäre allerdings zu überlegen, ob Dir in diesem Fall nicht "Selbstpublishing"-Möglichkeiten insgesamt mehr bringen als ein Druckkostenverlag (Buchproduktionsverlag).


    Eine Bekannte hat mir erzählt, dass sie ihre Bücher stets auf eigene Kosten drucken lässt, allerdings nur in kleiner Auflage und diese bei Lesungen, die sie gibt und an denen sie teilnimmt, verkauft, womit sie zumindest ihre Herstellungskosten abdecken kann. (Allerdings ist sie Pensionistin und bestreitet von ihren Büchern nicht ihren Lebensunterhalt.)


    Vielleicht hilft es Dir weiter, wenn Du Erkundigungen in einigen Druckereien einholst, wie es kostet, eine bestimmte Anzahl Bücher auf eigene Kosten anfertigen zu lassen, und dann zu vergleichen, ob das nicht vielleicht günstiger ist als der Druckkostenzuschuss für den Verlag. (Immerhin wüsstest Du in diesem Fall, was mit Deinem Geld wirklich passiert, da die Entscheidung nicht beim Verlag, sondern bei dir liegt)


    Auf jedem Fall würde ich mir den Schritt gut überlegen. Sprich vielleicht auch noch einmal mit denen, die Dir diesen Verlag empfohlen haben, frag sie nach den Gründen, warum sie sich für diese Form von Publikation entschieden haben.


    Außerdem sieh Dir unbedingt an, welche Qualität die Bücher, die dort veröffentlich wurden, haben (besonders die neuesten Bücher). Welches Papier wird verwendet? Wie hoch ist die Tippfehler-Quote? etc.


    Und unbedingt würde ich auch abklären, wie lange die Veröffentlichung Deiner Informanten/innen zurückliegt, ob ihre Erfahrungen schon länger zurückliegen. (Es kommt leider gar nicht selten vor, dass Verlage ihre Anfangsqualität nicht halten bzw. halten können.)

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    Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt. (Georg Christoph Lichtenberg)

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  • schreibmaschine


    das hier ist ein LeserInnen-Forum. Diese LeserInnen haben Erfahrung mit den Büchern von Dienstleistungs-Firmen gesammelt. Das schrieb ich oben schon.


    Über Jahre wurden wir überschwemmt von Leuten, die ihre Erzeugnisse hier als tolle Bücher anpriesen. Wir haben sie gelesen, nicht nur die Leseproben.
    Auch die FirmneinhaberInnen haben sich hier zu Wort gemeldet mit Angeboten.
    Es gab hier einmal eine ausführliche Diskussion mit jemandem aus dem Novum-Verlag, seitenlang. Findest Du hier


    Es gab eine Userin, die ihre Rezensionen von Büchern aus Dienstleistungsfirmen hier eingestellt hat, Dutzende.


    Wir habe die Websites der Anbieter-Firmen durchstöbert nach Angebot, nach Produkten. Wir haben die vor einigen Jahren noch existierenden Foren von Leuten durchstöbert, die eine Menge Geld hingeblättert haben, dafür aber nichts bekamen als vier Kisten mit Büchern, die bei ihnen im Keller verschimmelten.
    Wir haben Prozesse verfolgt, die gegen solche Firmen angestrengt wurden.
    Der ganze Bereich wurde über Jahre hier aufmerksam beobachtet.
    Insgesamt gab es hier eine lange, eingehende Analyse dieses Phänomens.


    Die Rico-Beutlich-Aktion, die Buchdoktor dankenswerterweise verlinkt hat, ist der Höhepunkt einer ähnlichen Analyse von AutorInnen eines weiteren Forums, wo man sich eingehend mit der Frage befaßt hat.


    Was wir dabei erfahren haben, reicht für eine Einschätzung, meiner Ansicht nach. Von solchen Firmen ist abzuraten.


    :wave


    magali

    Ich und meine Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut: sie hört nicht, was ich sage und ich sage nicht, was sie hören will.
    K. Kraus