Jazz-Klassiker

  • Chet Baker - Broken Wing


    1978 in Paris


    Tracklist:
    Broken Wing
    Oh, You Crazy Moon
    Black Eyes
    Blue Gilles
    How Deep Is The Ocean


    Band:
    Chet Baker (1929-1988) Trompete, Komponist
    Jeff Brillinger Schlagzeug (drums)
    Jean-Francois Jenny-Clark (1944-1998) Kontrabass
    Phil Markowitz Klavier


    Kurzbeschreibung:
    One of the most popular jazz trumpeters and singers of all time, Chet Baker was a matinee idol in the 1950s and an underground legend in the 1980s. He first came to fame with the Gerry Mulligan Quartet in 1952, leading his own groups from then on. Baker’s cool-toned trumpet and vulnerable-sounding vocals made him a living legend. Drug problems plagued his life and caused several gaps in his career, but he made several comebacks and did some of his finest playing during 1975-88 when he lived in Europe.


    Broken Wing features Chet Baker in excellent form in 1979, performing with pianist Phil Markowitz, bassist Jean Francois-Jenny Clark and drummer Jeff Brillinger, Baker stretches out on a song apiece by Richard Beirach and Wayne Shorter, revives “How Deep Is The Ocean” and “Oh You Crazy Moon” (which has his only vocal of the date), and performs his wistful original “Blue Gilles.” Broken Wing is a fine example of how Chet Baker sounded during his final period and will delight his many fans.


    Mein Eindruck:
    Eine bemerkenswerte Studio-LP von Chet Baker, die mir bis jetzt noch nicht bekannt war. 1978 in Paris aufgenommen, haben die Stücke viel balladeske Atmosphäre. Bei Oh, you crazy Moon singt Chet sogar.
    Ein Höhepunkt: Black eyes, eine Komposition von Wayne Shorter.
    Ein Ehenuß ist seine Eigenkomposition Blue Gilles. Dann schließt er mit dem bewährten Klassiker How deep is the Ozean.


    Es gibt auch heute noch viele Jazz-Trompeter, die so klingen wie Chet Baker, aber sie haben nicht seinen Ton, der seine Verträumtheit und Verlorenheit auf ganz persönliche Art ausdrückt.

  • Jazz Soul of Oscar Peterson & Affinity - Oscar Peterson


    Tracklist:
    "Liza (All the Clouds'll Roll Away)" (George Gershwin, Ira Gershwin, Gus Kahn) – 4:29
    "Con Alma" (Dizzy Gillespie) – 6:55
    "Close Your Eyes" (Bernice Petkere) – 5:42
    "The Maidens of Cadiz" (Léo Delibes) – 7:40
    "My Heart Stood Still" (Lorenz Hart, Richard Rodgers) – 5:40


    „Woodyn you“
    "Waltz for Debby" (Bill Evans, Gene Lees) – 5:53
    "Tangerine" (Johnny Mercer, Victor Schertzinger) – 4:41
    "Gravy Waltz" (Steve Allen, Ray Brown) – 4:26
    "This Could Be the Start of Something" (Allen) – 4:43
    "Baubles, Bangles, & Beads" (George Forrest, Robert Wright) – 4;13
    "Six and Four" (Oliver Nelson) – 7:03
    "I'm a Fool to Want You" (Joel Herron, Frank Sinatra, Jack Wolf) – 3:44
    "Yours Is My Heart Alone" (Ludwig Herzer, Franz Lehár, Beda Fritz Loehner) – 5:38


    Band:
    Oscar Peterson – piano
    Ray Brown – double bass
    Ed Thigpen – drums


    Kurzbeschreibung:
    Nachdem Herb Ellis 1958 das Oscar Peterson Trio verlassen hatte, wurde er nicht durch einen andren Gitarristen ersetzt, sondern durch den Schlagzeuger Ed Thigpen. Das neue Trio, das in dieser Besetzung bis 1965 zusammenblieb, war extrem produktiv und spielte rund 30 Alben ein. Eines der ersten und besten war 1959 “The Jazz Soul Of Oscar Peterson”, auf dem der kanadische Pianist vor allem mit der Interpretation von “The Maidens Of Cadiz” überraschte, einem Stück des französischen Romantikkomponisten Léo Delibes (1836-1891).


    Mein Eindruck:
    Der kanadische Jazzpianist Oscar Peterson war einer der erfolgreichsten Jazzmusiker und gewann 7 Grammys.


    Diese CD enthält zwei klassische Jazz-Alben.


    Jazz Soulz von Oscar Peterson von 1959 und
    Affinity von 1962.


    Mir gefällt das erste Album etwas besser als das zweite.


    Swingender Jazz! Dieses Trio harmoniert gut miteinander.


    Für Jazz-Puristen ! (im positiven Sinne gemeint;))

  • Geheimtipp und Meisterwerk


    Das Stück Ah George,We Hardly Knew Ya zählt für mich zu den besten Sax/Piano-Stücken, die ich bisher gehört habe. Jeder Jazz-Fan kann sich auf Youtube selbst überzeugen: Version von Pharomba hochgeladen am 13.04.2011


    Einer der Genießer kommentiert wie folgt:


    One of the most beautiful songs ever recorded. Listen almost daily


    Nichts hinzuzufügen.

  • Weather Report:


    Weather Report war wegweisend für die Jazz Fusion.
    Mit herausragenden Musikern in der Besetzung schufen sie neues.
    Bei manchen Puristen waren sie weniger beliebt, z.B. ihr Album Mr.Gone bekam eine Ein-Stern-Negativ-Bewertung des Magazins Down Beat.


    Band:
    Gründungsmitglieder::Joe Zawinul an den Keyboards, Wayne Shorter Saxophon, Miroslav Vitous am E-Bass


    Der legendäre und einflussreiche E-Bassist Jaco Pastorius kam erst später hinzu.
    Weitere Bandmitglieder wurden später u.a. Mino Cinelu, Omar Hakim, Victor Bailey, Leon Ndugu Chancler, Don Alias, Peter Erskine…


    Bekannte Alben der Band:
    Weather Report I
    I sing the body electric
    Black Market
    Heavy Weather
    Mr. Gone


    und
    Sweetnighter
    Ein Album von 1973. Das dritte der Band.


    Tracklist:
    Boogie Woogie Waltz (J. Zawinul) – 13:06
    Manolete (W. Shorter) – 5:58 Adios (J. Zawinul) – 3:02
    125th Street Congress (J. Zawinul) – 12:16
    Will (M. Vitouš) – 6:22
    Non-Stop Home (W. Shorter) – 3:53

  • Gestern war ich auf einem Konzert von "Echoes of Swing".


    Die vier Herren (Piano, Altsaxophon, Trompete und Schlagzeug) widmen sich dem Swing und noch älteren Formen wie dem Ragtime und modernisieren diese alten Titel behutsam bzw. komponieren in diesem Stil.


    Die letzten CDs heißen "Dancing" und "Blue Pepper". Gestern spielten sie z.B. den klassischen Charleston im Walzer-Takt, einfach genial!

  • Michel Petrucciani: AU THEATRE DES CHAMPS-ELYSEES


    Ein grandioses Solokonzert von 1995.


    Wohl eines der besten Jazz-Alben aller Zeiten!!


    Disk: 1
    1. Medley Of My Favorite Songs
    2. Night Sun In Blois
    3. Radio Dial/These Foolish Things


    Disk: 2
    1. I Mean You/Round About Midnight
    2. Even Mice Dance/Caravan
    3. Love Letter
    4. Besame Mucho




    MICHEL PETRUCCIANI, geboren 1962 in Frankreich mit der Erbkrankheit Osteogenesis imperfecta, war ein musikalisches Wunderkind:Schon mit 13 Jahren gab er sein erstes Jazzkonzert, 1980 veröffentlichte er sein Debütalbum Flash, zwei Jahre später siedelte er in die USA über, wo er zusammen mit Charles Lloyd auftrat. In Deutschland wurde er durch seine Auftritte in Willemsens Woche (1994-1998) bekannt. 1999 starb Michel Petrucciani an einer Lungenentzündung. Bis dahin hatte er über 30 CDs veröffentlicht und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

  • Trio in Tokyo


    Michel Petrucciani, Steve Gadd & Anthony Jackson


    Das war ein Trio, das wirklich Energy hatte.
    Sehr gute Livestimung.


    1997 im Tokyoer Blue Note entstanden und aus dem Naclass knapp nach Petruccianis frühen Tod beim Label Dreyfus erschienen.


    Tracklist:
    1. Training
    2. September Second
    3. Home
    4. Little Peace in C for U
    5. Love Letter
    6. Cantabile
    7. Colors
    8. So What

  • Auch Miles Davis soll bei den Klassikern des Jazz nicht fehlen.


    Sein Album On the Corner von 1972 war eines seiner ambitioniertesten, aber auch sein am wenigsten erfolgreichstes. Erst später wurde die Bedeutung dieser Mischung aus Jazz und Funk, angereichert mit Rock und Elektronik, mehr anerkannt.




    Besetzung
    Trompete; Miles Davis
    Sopransaxophon: Dave Liebman, Carlos Garnett
    Gitarre: John McLaughlin, David Creamer
    Keyboards: Herbie Hancock
    Bass: Michael Henderson
    Schlagzeug: Billy Cobham, Jack DeJohnette, Billy Hart
    Piano: Chick Corea, Herbie Hancock
    Orgel: Harold I. Williams
    Sitar: Collin Walcott
    Bassklarinette: Bennie Maupin
    Tabla: Badal Roy
    Perkussion: James Mtume, Don Alias