Zombie Wars - Aleksander Hemon

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  • Originaltitel: The Making of Zombie Wars
    Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    Verlag: Albrecht Knaus Verlag (29. Februar 2016)
    ISBN: 3813506975



    Über den Autor
    Aleksandar Hemon wurde 1964 in Sarajevo geboren und lebt seit dem Bosnienkrieg in den USA. Spätestens seit seinem international gefeierten Roman "Lazarus", der in Deutschland auf der Shortlist des Internationalen Buchpreises 2009 stand, gehört er zu den meist beachteten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Mit "Zombie Wars" legt er nun sein wohl provokantestes Werk vor. Hemon lebt mit seiner Familie in Chicago. (Quelle: Amazon)



    Über das Buch
    Chicago 2003. Joshua Levin, wohlstandsverwöhntes Kind einer orientierungslosen Generation, lässt sich durch seine Mittdreißiger treiben. Seine einzige Leidenschaft gilt dem Drehbuchschreiben. Mit einer Persiflage auf die Trashkultur und Allmachtsfantasien Amerikas, das sich gerade auf eine weitere Invasion des Irak vorbereitet, will er den Durchbruch schaffen. Doch gerade, als ihn die Inspiration zu einer vielversprechenden Skriptidee ereilt – „Zombie Wars“ – gerät sein Leben aus den Fugen: Nicht nur sein kriegstraumatisierter Vermieter, sondern auch ein eifersüchtiger Ehemann haben es plötzlich auf ihn abgesehen. Joshua hat alle Hände voll zu tun, um seinen Hals zu retten – und wird zu einem Antihelden, wie er ihn selbst nicht hätte besser erfinden können. (Quelle: Amazon)



    Meine Erfahrung
    Theoretisch hört sich die Story interessant und brauchbar an. Die Realität sieht leider anders aus.


    Die Figuren sind wandelnde Klischees und der Humor ist… naja, sind wir mal nett und sagen 'seicht'. (Viel eingequetschte Hoden und fehlgeleiteter Urin)
    Der Schreibstil an sich ist nicht schlecht. Meistens kommt man gut voran. Doch manchmal wird der Lesefluss durch pseudo-philosophische Gedanken des Autors gestoppt. Völlig fehl am Platz und (wie von ihm selbst erwähnt) ohne Sinn.


    Die Hauptfigur ist eine der unsympathischten, die ich je gelesen habe. Aber das alleine macht noch keinen guten Antihelden aus. Scheiße bauen und ein Vollarsch sein kann jeder. ;-)


    Wahrscheinlich soll das alles satirisch gemeint sein. Bei mir kommt das allerdings nicht so an. Von Anfang an wird man mit den Hass des Autors konfrontiert.
    Er hasst Russen, Bosnier, Katzen, Japaner, Juden und vor allen Dingen Amerikaner. Und es ist nicht so, dass er seine Hauptfigur diese Eigenschaften und Gedanken 'einpflanzt'. Er stellt es alles als Tatsachen hin. Das hat mich das ganze Buch über sehr gestört. Hass trieft aus jeder Zeile und verbreitet miese Stimmung, obwohl das Buch (laut Pressestimmen) lustig angelegt sein soll.


    Das einzig Interessante waren die Skript-Ideen und 'Zombie Wars'.
    Diese kleinen Passagen zwischendrin haben mir gut gefallen. Da hätte man echt mehr draus machen können.
    Oder der Autor hätte diese Drehbücher wirklich schreiben sollen. Die hätte ich wesentlich spannender gefunden, als den flachen Roman, der stattdessen entstanden ist. Und das, obwohl ich nicht so gerne Drehbücher lese.



    Flache, unlustige Geschichte mit wenig Biss und viel Fremdschämpotential.


    4 Punkte



    ASIN/ISBN: 3813506975

    Viele Grüße
    Inks



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