Dan Oakland Story 1: Lockruf der Wildnis - U.H.Wilken

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 105 Seiten
    Verlag: BookRix
    August 2017


    Kurzbeschreibung:
    Der legendäre Trapper DAN OAKLAND gerät als junger Mann in die Schlingen einer hoch politischen Intrige, die die grausame und menschenverachtende Vertreibung der friedliebenden Cherokee- und Creek-Indianer aus ihren angestammten Gebieten zum Ziel hat. Initiiert durch den damaligen Präsidenten Andrew B. Jackson und mit mörderischer Perfidie und grenzenlosem Zynismus ausgeführt durch den machtbesessenen Indianerkommissar Slaughnessy, droht der Exodus der Indianer völlig außer Kontrolle zu geraten...


    Über den Autor:
    U.H. WILKEN (1937-2001) schrieb seinen ersten Roman ("Der Sattelwolf") bereits mit 19 Jahren. Seine Bücher zählen heute zu den Klassikern des modernen Westernromans. Sie erschienen weltweit in Übersetzungen. Sein Werk umfasst weit mehr als 600 Romane, über 80 Millionen verkaufte Exemplare fanden schon zu seinen Lebzeiten unzählige begeisterte Leser. U.H. WILKEN wurde in Hamburg geboren. Er lebte in El Paso/Texas, Denia/Spanien und Fez/Marokko.


    Mein Eindruck:
    Der erste Teil der Dan Oakland-Story zeigt den titelgebenden Trapper als jungen Mann, der Zeuge eines historischen Ereignis wird, das zu den dunkelsten Kapiteln der amerikanischen Geschichte gehört.


    Die Vertreibung der Indianer gleicht Todesmärschen. Hunger, Krankheit und Schikanen begleitet ihren Weg
    Durch den Realismus der Schilderungen wird dieses Buch zu einem Werk voll düsterer Atmosphäre.


    Entstanden ist die Dan Oakland-Story in den siebziger Jahren. Es handelt sich bei diesem Band um eine revidierte und teilweise ergänzte Neuedition unter Verwendung des Originalmanuskriptes des Autors.
    Eine Arbeit, für die man dankbar sein muss, denn so kann man endlich den Beginn einer bedeutenden Serie unter optimalen Bedingungen lesen.

  • Dan Oakland Story 5: Feuertaufe am Big Muddy – U.H.Wilken


    Revidierte und teilweise ergänzte Neuedition unter Verwendung des Originalmanuskripts des Autors.



    Format: Kindle Edition

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 105 Seiten

    Verlag: BookRix (14. November 2017)

    ASIN: B076VBSN12

    Print-Ausgabe: ISBN 978-3-7438-3792-8



    Kurzbeschreibung:

    Dan Oakland stößt von der Handelsstation Fort Union am Oberlauf des Missouri vor in das Land der Blackfeet. Weiße Flusspiraten haben ganze Teile des nahezu unpassierbaren Gebietes gewaltsam unter ihre Kontrolle gebracht. Tief verborgen an den Ufern des Big Muddy lauern sie ihren ahnungslosen Opfern auf. Der Trapper will die Bande aufmischen. Doch die Jagd auf den mysteriösen Boss der Flusspiraten, wird für Dan und den jungen Billy Crawford zum gefährlichen Höllentrip....


    Mein Eindruck:

    In Zeiten schwerer Indianerkriege ist Trapper Dan Oakland auf dem Weg zu Fort Union. Unterwegs trifft er einen jungen Blackfeet, der ihn eigentlich töten wollte, ihn dann aber begleitet. Auch 3 Jugendliche, fast noch Kinder, sammeln sie unterwegs auf. Der Vater der 3 wurde getötet, ihre einzige Chance ist Fort Union. Ihre Reise führt sie auf dem Missouri entlang.


    Mit der Dan Oakland-Story hat U.H.Wilken wirklich die Grenzen des Genres gesprengt. Das spürt man bei diesem Teil besonders. Wilken beschreibt die Situation der Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Indianern sehr intensiv und setzt das in einen Kontext. Dazwischen sind auch noch Zivilisten und Flusspiraten, die die Situation zusätzlich verschärfen.


    Sprachlich ist der Text außerordentlich. Die Atmosphäre bildet sich aus der Dichte und den stimmigen Beschreibungen. Auch die Figuren sind komplex angelegt, zum Beispiel Little Black Hawk, dem Ehre über alles geht und den Tod sucht, um einer erlittene Schmach zu tilgen, oder der 14jährige Billy, der nach dem Tod des Vaters die Rolle des Familienoberhaupts übernehmen muss. Schließlich Dan Oakland selbst, der ein guter Mensch ist, aber doch ein Realist und in seinem Handeln praktisch veranlagt ist.


    Die Dan Oakland-Stoty stammt aus der zweiten Hälfte der siebziger Jahre und ist auch heute noch sehr gut lesbar.