'Totenbauer' - Dritter - Vierter Teil

  • So langsam ergeben sich leichte Zusammenhänge, Frau Holters, die also im heute im heim gelebt hat, wo Peter gearbeitet hat, ist also damals mit Danile und Johnny zurückgeflogen...und sie war Journalistin...und sie hat gesehen wie die Jungs das betrunkene Mädchen nach Hause geschleppt haben..


    Im Heute gibt es dann auch eine Erklärung für den Totenbauer, fand ich recht interessant. Und warum nur wurde die Frau Holter vom Auto überfahren ..?

    Und auch Daniel taucht nun wieder im Heute auf....

    Auch Tenbrinks Geschichte wird weiter erzählt.....immer mehr Erinnerungen tauchen auf....

    Bertrams Geschichte ist auch spannend, als auf einmal das Mädchen vor ihm steht....


    Und wir wissen nun auch was Frau Lohmann mit Peter zu tun hat..traurige Geschichte

  • Na, da passiert ja einiges in diesem Abschnitt :)


    Langsam durchblicke ich auch den Aufbau des Buches. Den kurzen Kapiteln aus der Vergangenheit folgen die längeren aus der Gegenwart. Das finde ich sowohl interessant als auch ungewöhnlich.


    Die Große-Daltrups haben nicht nur einen seltsamen Namen, sie sind auch sehr eigenartig. Ich weiß selber nicht, warum mich diese Familie abstößt. Vielleicht ist es auch bloß der Doppelname... (Leute mit Doppelnamen haben meiner Erfahrung nach meist einen Knacks)


    Ingrid Holters ist zwar tot, scheint aber immer noch eine große Rolle zu spielen.


    Sehr interessant fand ich die Erklärung zur Knochenmühle. Ich kannte zwar den Begriff, hatte mich aber bisher nie gedanklich damit beschäftigt.


    Ich hoffe sehr, dass Tenbrink und Bertram bald wieder enger zusammenarbeiten. Ich fand die beiden als Team im "Galgenhügel" einfach umwerfend.


    Gut fand ich auch, dass wir mehr über Tenbrinks Familie erfahren. Da gibts ja jede Menge Altlasten...


    Meine Lieblingsszene war die in Tenbrinks verwahrlostem Pachtgarten. Wunderbar beschrieben und sehr stimmungsvoll.

  • So langsam ergeben sich leichte Zusammenhänge, Frau Holters, die also im heute im heim gelebt hat, wo Peter gearbeitet hat, ist also damals mit Danile und Johnny zurückgeflogen...und sie war Journalistin...und sie hat gesehen wie die Jungs das betrunkene Mädchen nach Hause geschleppt haben..


    Im Heute gibt es dann auch eine Erklärung für den Totenbauer, fand ich recht interessant. Und warum nur wurde die Frau Holter vom Auto überfahren ..?

    Und auch Daniel taucht nun wieder im Heute auf....

    Auch Tenbrinks Geschichte wird weiter erzählt.....immer mehr Erinnerungen tauchen auf....

    :write Ich fand diese Abschnitte sehr interessant!


    Martina scheint ja sehr schlagkräftig zu sein! Ihre Reaktion auf Michaelas Anwesenheit bei Maik zu Hause (so viele M's…:)) war richtig schön spontan! Da hätte Maik doch lieber mal zurückrufen sollen...:gruebel

    Bin neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

  • Meine Lieblingsszene war die in Tenbrinks verwahrlostem Pachtgarten. Wunderbar beschrieben und sehr stimmungsvoll.

    Ich merke gerade, wieviel Autobiografisches in den Roman eingeflossen ist. Der Pudel Götz gehört dazu, aber auch der Garten samt Laube. Und die Knochenmühle habe ich mir auch nicht ausgedacht: als Schüler musste ich jeden Morgen im Schulbus an der Knochenmühle vorbeifahren, da hieß es dann: Luftanhalten, sonst konnte einem schlecht werden ...

  • Ich merke gerade, wieviel Autobiografisches in den Roman eingeflossen ist. Der Pudel Götz gehört dazu, aber auch der Garten samt Laube. Und die Knochenmühle habe ich mir auch nicht ausgedacht: als Schüler musste ich jeden Morgen im Schulbus an der Knochenmühle vorbeifahren, da hieß es dann: Luftanhalten, sonst konnte einem schlecht werden ...

    Total spannend zu erfahren, was es alles wirklich gab und was deiner Fantasie entsprungen ist

  • Meine Mutter ist ja Friesin und spricht auch noch Platt. Als wir damals im Münsterland gewohnt haben, habe ich immer gedacht, sie müsse das Münsteraner Platt doch verstehen, aber das scheint doch noch etwas anders zu sein..


    Ich glaube, dieser Unfall und der Mord dienen zur Vertuschung....aber warum? Wenn es mit der toten Engländerin zu tun hat, wäre Daniel ja aus dem Schneider, denn sie war ja schon tot, als er in dem Bungalow aufgetaucht ist..vielleicht ist Johnny ja nochmal zurück gegangen :gruebel

  • Meine Mutter ist ja Friesin und spricht auch noch Platt. Als wir damals im Münsterland gewohnt haben, habe ich immer gedacht, sie müsse das Münsteraner Platt doch verstehen, aber das scheint doch noch etwas anders zu sein..

    Das Münsterländer Platt ist schon was ganz Eigenes! Ich verstehe es, aber kann es selbst nicht sprechen, ohne dass es irgendwie falsch klingt. Als ich in der Grundschule war, hatte ich Mitschüler, die tatsächlich nur Platt sprachen und für die Hochdeutsch die erste Fremdsprache war. Heute sieht es ganz anders aus, das Münsterländer Platt stirbt ganz allmählich aus ...

  • Das Münsterländer Platt ist schon was ganz Eigenes! Ich verstehe es, aber kann es selbst nicht sprechen, ohne dass es irgendwie falsch klingt. Als ich in der Grundschule war, hatte ich Mitschüler, die tatsächlich nur Platt sprachen und für die Hochdeutsch die erste Fremdsprache war. Heute sieht es ganz anders aus, das Münsterländer Platt stirbt ganz allmählich aus ...

    Das sagt man auch über das niederrheinische Platt, das es so eigentlich gar nicht gibt. Ein paar Kilometer weiter gibt es schon Varianten - oder man ist in den Niederlanden. Als ich in die Volksschule Kam, habe ich auch nur Platt wie meine Familie gesprochen. Dann ist ein Lehrer zu uns gekommen und hat meine Eltern und Großeltern gebeten, doch nur noch wegen des Jungen hochdeutsch zu sprechen. Und sie haben es versucht. Heute verstehe ich Platt noch so halbwegs, aber sprechen geht gar nicht.

    :hörend Sophie Henaff - Das Revier der schrägen Vögel
    :hörend Ulrich Hefner - Die Wiege des Windes
    :lesend Paula McLain - Hemingway und ich

    :lesend Oliver Pötzsch - Der Spielmann

    :lesend Mac P. Lorne - Das Blut des Löwen

  • Meinetwegen dürften das gerne noch viel mehr Sätze im Platt sein. Leider kann ich das auch nicht sprechen. Die Zeit, in der das in der Mitte von Niedersachsen gesprochen wurde ist schon lange vorbei.


    Über das Abschnittsende habe ich schon etwas hinaus gelesen, so dass ich hier zum zweiten Abschnitt gar nichts mehr schreiben mag. Ich merke aber, dass ich das Lesen mit E-Book-Reader noch nicht so gewohnt bin. Ich habe den Eindruck, dass ich bei einer gedruckten Ausgabe tiefer in die Handlung eintauche (was aber definitiv nicht am Buch selbst liegt, das gefällt mir weiterhin sehr gut) und auch viel leichter mal ein paar Seiten zurückblättern kann, um etwas nachzulesen. Bei einer gedruckten Ausgabe würde ich nun die Stelle, an der London 2012 erwähnt wurde, schnell wiederfinden.

  • Beide Ermittler, Bertram und Tenbrink, ermitteln oft alleine und beiden sorgen sich um ihren (Ex-)Partner. Tenbrink beobachtet Michaela und bestärkt mein ungutes Gefühl in dieser Hinsicht. Auch kommt immer mehr über den Tod seiner Ehefrau zu Tage, aber noch ist Tenbrink nicht bereit für die ganze Wahrheit. Immer wieder bricht der Humor hervor. Der Satz mit dem ÖPV, der doch funktioniert, so lange man keinen Bus benutzt, war wunderbar. Trotzdem ziehen sich dunkle Wolken über unsere Ermittler auf. Beide sind extrem stur und ignorieren es einfach. Bei Bertram hat die Faust eingeschlagen und Tenbrink fürchtet die Ankunft seiner Tochter. Sie machen es sich nicht leicht.

    :hörend Sophie Henaff - Das Revier der schrägen Vögel
    :hörend Ulrich Hefner - Die Wiege des Windes
    :lesend Paula McLain - Hemingway und ich

    :lesend Oliver Pötzsch - Der Spielmann

    :lesend Mac P. Lorne - Das Blut des Löwen

  • Ich finde Platt äußerst interessant und irgendwie niedlich :)


    Bei Lesen versteh ich kaum etwas, wenn ich mir die Wörter aber laut vorsage, wird das meiste klar.

    Das geht mir auch so. Ich bin gebürtig aus Schleswig-Holstein und eine Großeltern und meine Mutter haben miteinander Platt gesprochen. Obwohl dieses etwas anders war, kann man es doch (beim lautvorlesen) gut verstehen!:)