Ja, ich gebe zu, dass ihr Recht habt. Die Sache ist auch noch in der Planung und ich werde das umschreiben. Hätte mir eigentlich auffallen müssen...Grrr!
Beiträge von Alexandermerow
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Ich bin gerade an einem Fantasyroman dran - aus Sicht der Orks. Hier ein kleiner Auszug. Grimzhag (Hauptheld) geht zu Cuglakk dem Weisen, um alles über die Geschichte der Orks und seine eigene Zukunft zu erfahren
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Lasst doch mal ein wenig Feedback hören...Cuglakk saß mitten im Raum auf dem Boden und der Duft von Räucherkerzen stieg in Grimzhags Nase. Fasziniert sah der Häuptling dem alten Ork dabei zu, wie er langsam in Trance verfiel und seine Gedanken in die Zukunft reisen ließ.
„Oioooh!“, machte der Geistesbegabte immer wieder und ließ seinen buckeligen Oberkörper ständig vor und zurück wippen.
„Oioooh!“
Zugrakk stand neben dem jungen Brüller und wirkte angesichts der angeblichen Zukunftsreise des Schamanen etwas skeptisch.
„Oioooh!“
Auf einmal musste der Weise husten, riss die Augen auf und fluchte aus voller Kehle.
„Elender Mist! Wie ich diesen Husten hasse! Wenn jetzt der Goblin kommt, schlage ich ihn mit dem Stab!“, meckerte er.
Schließlich musste Cuglakk einen neuen Versuch starten und versuchte einen Zustand tiefster Trance zu erreichen. Er schickte seine Seele erneut auf die Reise in die nahe Zukunft, wie er Grimzhag erzählt hatte, um einen Blick auf das weitere Leben des jungen Häuptlings zu werfen.
„Oioooh!“ Zugrakk musste grinsen.
Nach einer Weile wirkte der Geistesbegabte tatsächlich völlig weggetreten. Sabberfäden hingen ihm aus dem Maul und seine roten Augen hatten sich seltsam verdreht. Die beiden Gäste wagten für einen Augenblick keinen Laut mehr von sich zu geben und starrten verwundert auf den Schamanen.
„Der hat doch `n Pfeil im Kopf!“, knurrte Zugrakk leise und tippte Grimzhag auf den Rücken.
„Ruhe!“, zischte dieser.
„Oioooh!“
Cuglakks Körper begann zu zittern und der alte Ork murmelte eine Reihe von unverständlichen Worten. Dieser Anblick war skurril. So etwas konnte Soork nicht.
„Brennen!“, flüsterte der Weise.
„Brennen! Städte brennen und viel Tod! Viel Tod und das Brennen werden kommen!“
„Vereiniger der Stämme! Geballte Faust!“
„Gauauge findet Grauauge – Krieg!“
„Horden kommen!“
„Brüllende Horden! Stampfende Horden!“
„Vereiniger der Horden!“
„Götter lieben uns!“
„Götter wollen es!“
„Götter schicken den einen!“
„Grimzhag der eine Ork!“
„Grauäugige! Sie werden wieder groß sein!“
Kurz darauf stieß der Weise einen lauten Schrei aus und sank daraufhin sofort zuckend zusammen. Er wälzte sich auf dem Boden und gab eine Reihe fremdartiger, gurgelnder Laute von sich. Seine beiden Gäste betrachteten das Schauspiel und waren sprachlos. Irgendwann kam der Greis wieder zu sich und klammerte sich brummend an seinem Schamanenstab fest, während sein Blick langsam klarer wurde.
Der junge Häuptling war fasziniert und pfiff vor Aufregung. Cuglakk hatte offenbar tatsächlich seine Zukunft gesehen.
„Sagt mir alles, Schamane? Wie wird mein Leben weitergehen?“, drängelte Grimzhag.
Der Weise war noch immer völlig verwirrt. „Ich kann mich an nichts erinnern. Ich habe etwas gesehen und konnte dabei nur sprechen, aber in meinem Kopf ist kein Bild geblieben, um darüber zu sprechen“, lallte er.
„Hä?“ Zugrakk war überfordert.
„Ihr habt gesagt, dass ich der Vereiniger der Orks sein werde. Die Grauaugen werden zurückkehren und unserer Volk wird wieder groß sein!“, grunzte Grimzhag.
„Das habe ich gesagt, junger Brüller?“, wunderte sich Cuglakk.
„Ja! Ihr habt gesagt, dass ich der eine Ork sein werde, der die Stämme vereinen wird – im Auftrag der Götter. Du hast es doch auch gehört, nicht wahr, Zugrakk?“
„Auf jeden Fall! Ich bin mir ganz sicher. Grimzhag der eine Ork!“, versicherte der Freund des Häuptlings.
„Der eine Ork!“, stieß der junge Brüller begeistert aus und hob die Faust. „Ihr habt es gesehen, Schamane!“
Der Weise erklärte, dass man sich selbst niemals daran erinnern konnte, was man in der Zukunft gesehen hatte. Deshalb mussten auch stets andere Orks dabei stehen, um mitzuhören, was man im Zustand der Trance von sich gab.
Grimzhag jedenfalls war sich absolut sicher. Er würde, laut dem Weisen, der eine Ork werden, der große Vereiniger der Stämme. Der Häuptling quiekte vor Freude und konnte sein Glück kaum in Worte fassen.
„Du wirst der eine Ork werden, der unser Volk wieder groß machen wird? Das habe ich wirklich gesehen, junger Brüller?“, wollte Cuglakk noch einmal wissen.
„Ja! Es gibt keinen Zweifel! Das habt Ihr in der Zukunft gesehen, großer Schamane!“ Grimzhag umarmte den wesentlich kleiner Ork und erdrückte ihn fast mit seinen langen, muskulösen Armen.
„Ich danke Euch, Weiser! Ich danke Euch!“, knurrte er dann euphorisch.
Kurz darauf verließen die beiden jungen Orks das Haus des berühmten Geistesbegabten wieder und Grimzhag ging mit stolz geschwellter Brust heraus auf die Straße. Morgen wollte er wiederkommen, um sich von Cuglakk noch mehr über die glorreiche Geschichte der Grünhäute erzählen lassen. Die Vision des Schamanen hatte soeben sein Leben verändert.
Derweil sah der alte Ork seinen zwei Gästen aus der fernen Steppe nach, beugte sich kurz aus dem Fenster und blickte dann kichernd auf seinen Goblindiener herab, der inzwischen wieder in seine Kammer gekommen war.
„Das wird auch immer anstrengender. Aber mit der Zukunftsseherei macht man eben den meisten Umsatz. Das große Grauauge und sein Kumpel haben diesen Unsinn offenbar tatsächlich geglaubt“, brummte der Schamane und musste plötzlich schallend lachen. Anschließend bekam er wieder einen Hustenanfall. -
Sehr interessant. Danke für den Link.
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durch geschickten Einsatz der Massenmedien die Katastrophe zu verhindern
Kontrolliert sie die Medien?
Dann muss sie viel Macht haben. Wünsche viel Erfolg mit deinem Buch. -
Stan Nicholls "Die Orks" habe ich nicht zu Ende gelesen, genau wie "Engel der Tiefe" (Mike Lee)
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Zitat
Wo aber steht ihr mit eurem Seelenfrieden?
Mein Ziel (Weltherrschaft) habe ich noch nicht erreicht. Daher geht es mir noch immer sehr schlecht und ich bin voller Hass und Neid
Und jetzt muss ich auch noch meine Wohnung renovieren.... 
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Danke an alle für die Hinweise. Die kann ich vielleicht auch eines Tages gebrauchen.
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Ich bin ja ein großer Ork...Ork-Fan...meine ich. Aber "Die Orks" hat mich richtig geärgert. Es geht in diesem Buch um einen Kriegertrupp, der zwar viel vor sich hin tötet, aber mit Orks nichts zu tun hat. Es könnten ebenso Menschen usw. sein. Eigentlich wollte ich eine Rezension für Buechereule verfassen, aber offenbar gibt es das Thema ja schon.
Alles in allem ein schwaches Buch mit Haupthelden, die keinerlei orkspezifische Verhaltensweisen (außer Gewalt) zeigen. Wie konnte dieses Buch zum Bestseller werden?
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Mein Reader ist jetzt 4 Tage alt (zumindest als mein Besitz) und ich liebe ihn bereits. Bisher gibt es noch nichts zu meckern (ist der Reader von Weltbild)
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So, ich habe jedenfalls jetzt meinen Reader. Bisher gefällt mir die Sache aber gut und das Lesen ist wirklich angenehm. Ob ich mir jetzt aber Massen an Ebooks kaufe, wird sich noch herausstellen.
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Meine dystopische Saga geht weiter. Inzwischen sind es vier Romane der Beutewelt-Reihe. Frank Kohlhaas und Alfred Bäumer haben sich mittlerweile dem weißrussischen Rebellenführer Artur Tschistokjow angeschlossen, der mit seiner "Freiheitsbewegung der Rus" auch in Russland die Macht erringen will. Doch die Logenbrüder sind unberechenbar - sie stellen ihm ihre eigene "Revolutionsbewegung" (Kollektivismus) entgegen.
Kurzbeschreibung:
Weißrussland und Litauen können unter der Regierung Artur Tschistokjows aufatmen. Doch sein Versuch, die Rebellion gegen die Weltregierung auf ganz Russland auszuweiten, ist von Rückschlägen begleitet. Eine rivalisierende Revolutionsbewegung taucht scheinbar aus dem Nichts auf und zieht Millionen unzufriedene Russen in ihren Bann. Frank Kohlhaas und sein Freund Alfred Bäumer geraten als Kämpfer der Freiheitsbewegung mitten in den Konflikt um die Macht in Russland. Diesmal scheint es für Frank kein gutes Ende zu nehmen...
Beutewelt 4 bei Amazon:
Kindle-Edition:
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Zitat
Autor: Hat einen Beruf und schreibt nebenbei
Das kommt hin. Eine gute Idee, diese Ecke.
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Vom Prinzip her eine gute Idee, aber mit der Textlänge und der Koordination dürfte es in manchen Fällen schwierig werden.
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http://www.epubbuy.com/4878-48…-para-sprinter-rhodan.jpg
Perry Rhodan Silberband 24 "Die Para-Sprinter". Naja, also manche Cover sehen einfach nur dämlich aus.
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Zitat
"So ergeht es immer den Tyrannen".
Naja, dann bin ich mal gespannt, wann einige US-Kriegstreiber so zur Schau gestellt werden. Wo wir gerade beim Thema Tyrannen sind...
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Das Umherschleifen des erschlagenen Feindes oder das Herumzeigen seines abgeschlagenen Kopfes gehören ins Mittelalter. Auf ähnlichem Niveau ist diese ekelhafte Pressehetze in dieser BRD, die offenbar immer gerne "tote Feinde" zeigt.
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Ich glaube an eine ordnende, höhere Kraft bzw. eine höhere Ebene über unserer kleinen Daseinsform. Das hat nichts mit einer bestimmten "Weltreligion" zu tun, die ja bekanntlich alle "einzig wahr" sind. Aber es gibt eine höhere Macht, davon bin ich überzeugt.
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Zitat
Ich bin kurz davor abzubrechen, oder ist meine Resthoffnung auf echten Grusel noch berechtigt?
Was soll man sagen? Ich kenne das Buch nicht, allerdings ging mir das schon oft so bei einigen Perry Rhodan Büchern
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Zitat
Gibt es da irgendeinen Trick? Die menschliche Psyche muss doch überlistet werden...
Viele Ideen sind grundsätzlich gut. Trotzdem sollte man sich bemühen eine begonnene Reihe / Roman auch zu Ende zu bringen. Eine Ideensammlung für kommende Projekte ist jedenfalls eine sinnvolle Sache. Ich habe manchmal auch keine Lust mehr auf "Beutewelt" und würde gerne mit einem anderen Roman anfangen. Zurzeit habe ich richtig Lust auf eine Fantasy-Story (irgendwas mit Orks oder so...). Aber nein, Alexander...Finger weg! Bevor die Welt nicht frei ist, wird auch nichts anderes geschrieben...

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Wer von euch kennt diesen Film? Ich habe ihn mir eben noch einmal angesehen und fand ihn nach wie vor schräg? Herr Mux als Weltverbesserer, der gerne mal etwas "nachhilft"...Genial! Jan Henrik Stahlberg spielt den Prügel-Knigge wirklich großartig.
Handlung:
Herr Mux, Anfang 30 und ehemaliger Philosophiestudent, will seinen Mitmenschen auf recht unkonventionelle Weise wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen.
Im Berliner Großstadtdschungel macht Herr Mux gezielt Jagd auf Schwarzfahrer, Vergewaltiger, Schwimmbadpinkler, Falschparker, Ladendiebe und Graffiti-Sprüher. Als seine rechte Hand rekrutiert er den etwas unterbelichteten ehemaligen Langzeitarbeitslosen Gerd, der ihn auf „Streife“ stets begleitet und die „Einsätze“ mit einer Videokamera festhält. Neben selbstjustiztypischer Gewalt, die zum Beispiel auf Zurschaustellung, Nötigung und einmal versehentlich sogar auf den Tod (bei einer Flucht auf ein Bahngleis) hinausläuft, berechnet Mux seinen „Kunden“ für diesen „Dienst“ stets eine „Gebühr“ und ergreift „Erziehungsmaßnahmen“, die im Laufe des Films immer brutaler ausfallen.
Bei einem Besuch in einer Bar verliebt Herr Mux sich in die junge Kira, die er später immer „Mäuschen“ nennt. Zwischen den beiden scheint sich bald eine echte Liebe zu entwickeln. Doch die Beziehung scheitert letztendlich an Mux’ endlosen Moralpredigten gegenüber seiner Freundin und seiner eigenartigen Weltanschauung...